vor sehr langer zeit schrieb smal (malorama.de) etwas über einen „blogalike contest“. meiner aufmerksamkeit versicherte sich smal, der schlaue fuchs, indem er neben vielen anderen blogs auch mich erwähnte. ich habe allerdings nicht gegöltert (geraffft) wie das funktionieren soll. smal war so nett es mir nochmal zu erklären und jetzt greife ich seine idee einfach mal auf und frage in die grosse runde ob da eventuell interesse mitzumachen bestehen würde.
die überschrift ist etwas planetopisch (überspitzt und vereinfachend), stimmt aber ungefähr. kurz: die mainzer karnevalisten haben einen entwurf für einen ihrer karnevalswagen vorgelegt, auf dem george w. bush angela merkel seinen nackten arsch entgegenhält, damit die mithilfe einer leiter in selbigen kriechen kann. ich finde das (natürlich) sehr witzig.
witzig. jemand der seine brötchen mit fragen verdient, nennt die veröffentlichung ebendieser fragen „persönlichkeitsverletzend“. auch wenn die argumentationslinie sich vom „persönlichkeitsverletzend“ zum „nicht einverstanden“ sein geändert hat, ist es doch erhellend wie „journalisten“, profesionelle zuspitzer, „aufsexer“ oder „witwenschüttler“ so ticken, vor allem wenn es plötzlich nicht um ihre opfer, sondern sie selbst geht.
kann natürlich auch sein, dass herr gölter angst hat mit dem mp3 (wie schnappi) in die hitparade zu kommen und damit seinen ruf als seriöser journalistendarsteller aufs spiel zu setzen.
[herr gölter, falls sie möchten, dass ich diesen artikel entferne, rufen sie mich an oder schicken sie mir eine email]
also das t-shirt gefällt mir (und ist nicht von mir!). die diskussion geht weiter. so wirklich sicher bin ich mir nicht, was jetzt das richtige wäre, popupup oder nicht poopup, oder gar eine surfschule aufmachen?
am sonntag letzte woche habe ich dieses bild zusammengebaut, eigentlich für die ecke dieser webseite, oben links.
ich habe es allerdings wieder auf halde gelegt, weil ich nicht so zufrieden war, weder mit der aussage, noch der bildqualität.
und nu? was muss ich sehen? die city hat das motiv verwurstet. das bild ist verbrannt. so eine scheisse. muss ich mir schon wieder was neues ausdenken..
Kleiner Tipp: Ein einzelner Journalist ist selten teurer als ein Mittagessen. Bei Privatsendern reicht auch schon eine Aldi-Pralinenmischung, um sie für sich einzunehmen. Für den Amazon-Link zu unserem Buch im Online-Beitrag etwa hat die Presseabteilung des Verlags nur eine Schachtel Mon Cherie bezahlt - und gilt in der Branche deshalb schon als Preistreiber.
käse? nein, keine sorge ich schreibe nicht schon wieder über planetopia, nur über käse, diesen käse: „alter schwede“.
und wenn man sich so käseherstellerseiten anguckt lernt man nicht nur, dass die käsebranche ziemlich käsige texter beschäftigt („rücker: kuh‘s best“ — immer noch besser als „rücker: verrückter käse“), sondern auch, dass man käse — wenn man will — als „brot“ kaufen kann („ALTER SCHWEDE®, 50 %, 3 kg Brot“).
ich habe soeben die ankündigung für die nächste planetopia sendung gefälscht:
Man findet sie in jedem Büro, auf jedem Schreibtisch, Lineale, Bleistifte, Gummibänder und Tesafilm. Aber Vorsicht: diese vermeintlich harmlosen Schreibwaren sind tödliche Waffen! Planetopia enthüllt wie skrupelloseBloggerUser Anleitungen für den Massenmord und Folter im Büro ins Internet stellen und wie sie sich gegen die tödlichen Schreibwarenwaffen aus dem Internet wehren können.
Vorab, zum einheizen zur Information, zeigen wir anhand von zwei Beispielen wie einfach es ist diese schlimmen Waffen herzustelllen:
Der Bogen des Todes: Diese Waffe kann schlimme Fleischwunden und Augenschäden verursachen. Damit setzen sie sich endlich im Büro durch.Die Drahtpeitsche: Diese Waffe kann Kleidung durchdringen und Kollegen schmerzvoll erniedrigen.
deutschlands beste wahrsagerin am am bild-telefon (heute anrufen!)
ich habe eben dort angerufen und war doppelt entäuscht. die wahrsagerin sagte zwar die wahrheit („die bild-»zeitung« lügt, die bild-»zeitung« lügt, …“), aber diese wahrheit kam vom band und war mir nicht neu. ausserdem konnte ich trotz „bild-telefons“ nichts von der knusprigen und „besten wahrsagerin deutschlands“ sehen. schade.
[disclaimer: dies ist eine falschmeldung, die ich extra für planetopia/sat1/newsandpictures produziert habe.]