erstaunlich, meine schwester meinte, dass die kölner dieses lied zu karneval wirklich gegrölt haben:
Dä Kommunismus, dä hät ene Rhythmus, Ener fängk zu schunkele an, bis jeder mit muss. Nur keine Hektik wegen der Dialektik: Venceremos, leev Jenossen, jetz jeit et loß!
der gaze text in der taz. der kommunismus als nachfolger des pferdes im flur.
verwirrend; morgens wenn ich aus dem haus gehe und mich versuche zu erinnern, spricht mich ein plakat an. direkt gegenüber. das plakat erklärt mir, dass ich gerade auf die u-bahn warte. man versucht mit dem plakat denen zu helfen die vergessen. dafür ein dickes dankeschön!
[nachtrag: ich hatte es vergessen (!), auf dem plakat steht nicht „sie warten auf die u-bahn“ sondern „sie warten auf die s-bahn“. scheiss vergesslichkeit.]
zeit: Beobachten Sie eigentlich Ihre Träume? Mühl: Klar, ich bin ja analytisch geschult. zeit: Kommen in Ihren Träumen auch Ihre Feinde vor? Mühl: Ich hab keine Feinde. Wer mich nicht liebt, ist ein Psychopath.
auf der diesjährigen bread butter war dies eindeutig mein lieblingslogo. astyle, eher unbekannte modelabel aus italien. die website ist so öde, das ich nicht drauf linke. aber das logo is supa.
Zur Eröffnung der Ausstellung mit neuen Arbeiten von Michael Bauer am Samstag, dem 28. Februar 2004 ab 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Ausstellungsdauer: bis 30. April 2004
Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr
The Armory Show New York 12. bis 15. März 2004 Stand Nr. 92-050
Galerie Hammelehle und Ahrens An der Schanz 1a D-50735 Köln Telefon (**49) 221 / 287 08 00 Telefax (**49) 221 / 287 08 01
13.02.2004 Praktikant/in in Hamburg APOLLO11 3 ARCHITEKTEN Für unser Hamburger Büro suchen wir PraktikantIN: min. 2 Jahre Berufserfahrung in den LPH 1–8 kommunikativ, teamfähig, AutoCAD/EDV-Kenntnisse, Kurzbewerbung an: l.weingartner@arcor.de
ich höre es bereits; da geht ein schrei durch die architekturlandschaft. apollo 11 3 denkt übrigens „alles ist machbar“.
[update 27.02.04: die damen und herren von apollo11 3 haben wohl muffensausen bekommen; die online-version der anzeige bei der bauwelt wurde „bereinigt“; man sucht jetzt nur noch nach praktikanten, ohne explizit nach „erfahrung“ zu verlangen...]
telepolis ist auch stinkig auf die offenbar unterleibsgesteuerte bild-redaktion. telepolis fordert dazu auf in der vergangenheit der bild-autoren rumzuschnüffeln und alle infos, am besten auch mit „wirklich unangenehme fotos“, an bildstinkt@aol.com zu schicken. telepolis würde - wie auch bild - alles veröffentlichen.
selbst am boden liegend, vom gurkenlaster überfahren und schwer verletzt kann er nicht die schnauze halten:
Im Fahrzeug ist er eingeklemmt, aber ansprechbar. Der Autofahrer, der als erster an der Unfallstelle ist, fragt in den Crash-Astra: „Mädel, fehlt dir was?“ Antwort: „Du blöder Hund, ich bin doch der Küblböck!“ Danach klagt der „Superstar“ laut über starke Schmerzen, wird darum vor Ort narkotisiert.
ich weiss ja nicht was mit den hart-schlager-musikanten los ist, aber deren neue „kampagne“ irritiert mich:
„it cool to be a hater! join the international hate campaign! be part of the unique limpbizkit world where fans have faces!“
drei ausrufezeichen? und wie sieht so eine hass-kampagne aus? fensterscheiben einschlagen? „uncoole“ verprügeln? selbstmord-anschläge? entführungen? untätowierte rockmusikanten beschimpfen?
das blöde ist ja; wenn man limpbizkit wirklich sagen würde was man von ihnen hält: die würden einen sofort verklagen...
witzig auch; der webdesigner der band die es cool findet zu hassen reagiert ziemlich ungehalten, wenn er das gefühl hat nicht geliebt zu werden und an seiner arbeit rumgenörgelt wird. wie reagieren solche leute wenn ihnen hass entgegenschlägt? cool?
die new york times findet mel gibsons „the passion of the christ“ nicht gut;
I thought of Homer [Simpson] more than once, [...] as Mr. Gibson presented his new movie, «The Passion of the Christ». [...] Mr. Gibson is [...] a connoisseur of violence...
das ende des films sei doof und homer simpson hätte das ende besser hinbekommen.
was mich wirklich mal interessieren würde: ob die deutschen in ihrem synkronisierungswahn auch diesen film synkronisieren werden? mel gibson legte ja grossen wert auf die angebliche authentizität des filmes und liess seine schauspieler ausschliesslich aramäisch und latein sprechen.
wie keiner weiss und es auch keinen interessiert, benutze ich seit geraumer zeit ein CMS namens ezpublish für wirres. die kommentarfunktion von ez ist doppelt doof; man muss sich umständlich anmelden und einloggen um zu kommentieren. ausserdem gabs immer probleme mit den magic und nicht so magic quotes. editieren ist auch irre umständlich. alles scheisse. schluss jetzt damit. anke groener macht das auch so, also kann es nicht so schlimm sein: kommentarfunktion outsourcen. why not?
denk mit spülmittel - geht das? besser als „trink mit spülmittel“. oder „spül mit spülmittel“. oder „telefonier mit wasser“. auch egal. scheiss kalauer. sowas wollen die leute doch gar nicht lesen (sage ich zu mir selbst). die wollen alle nur pornos mit Sib*l K*killi haben (sage ich der welt). genug. mein traffic limit ist überschritten. bin mal gespannt ob ich die seite schliessen muss für diesen monat.
kürzlich in köln. beim frühstück. bei meiner schwester. auf dem zuckerrübensirup steht: „unter ständiger kontrolle eines lebensmittelchemikers“. ich habe 4 stunden gewartet. aber ich habe keinen lebensmittelchemiker gesehen der das zeug kontrolliert hätte. also eine glatte lüge? trotzdem lecker das zeug.
die bild fragt sich und einen „ experten“ ob der komiker olli dittrich den „nazi-hetzer“ goebbels in einem „fernsehdrama“ spielen „darf“.
der „experte“, goebbels-biograph dr. ralf georg reuth (50) erklärt bild, warum es gefährlich sei, einem Komiker diese Rolle anzuvertrauen: „Goebbels war ein Fanatiker mit teuflischer Überzeugungskraft. Dazu gehörte eine spezielle Mimik, Gestik und Betonung in der Stimme.“
aha! spezielle betonung in der stimme. was experten alles wissen. huh!
der experte warnt: „Aber die Gefahr, Goebbels Rolle ins Lächerliche zu ziehen, ist groß. [...] Die Zuschauer von heute würden denken: Mein Gott, waren die Leute dumm, dass sie auf den hereingefallen sind. Was bei Olli Dittrich vielleicht lustig wirkt, war damals bitterster Ernst!“
genau. deshalb war charlie chaplin als „der grosse diktator“ auch so gefährlich. schliesslich hat er hitler und mussolini ins lächerliche gezogen. bitteren ernst ins lächerliche ziehen! leute lächerlich machen auf die die leute doch hereinfallen sollten! wo kommen wir denn da hin? plötzlich zerstören komiker unsere bitteren erinnerungen, unseren ernst. schluss damit! setzten! verbittern! marsch, marsch, marsch!