alles



es war nicht mei­ne ab­sicht rent­ner zu ver­let­zen

felix schwenzel

frü­her nann­te man „die“ von der jun­gen uni­on ein­fach nur „arsch­lö­cher“. jetzt wer­den „die“, oder zu­min­dest ei­ner, viel dif­fe­ren­zier­ter be­schimpft: in­hu­man, aso­zi­al, un­se­ri­ös, un­christ­lich, men­ta­les op­fer.

ul­rich wi­ckert hat er, phil­ipp miß­fel­der, in den ta­ges­the­men an­ver­traut: „es war nicht mei­ne ab­sicht rent­ner zu ver­let­zen.“

kla­ro.


zum glück gibt es ge­heim­diens­te!

felix schwenzel

für die fas­zi­na­ti­on die von den ge­heim­diens­ten aus­geht, las­se ich in der über­schrift mal wie­der ein aus­ru­fe­zei­chen sprin­gen.
ge­ra­de las ich im spie­gel, dass sich sad­dam hus­sein ge­heim­dienst-in­for­ma­tio­nen zu­fol­ge ver­klei­det, um nicht er­kannt zu wer­den.

irre. das hät­te ich nicht ge­dacht. die schei­nen wirk­lich 1a-quel­len zu ha­ben. und/oder 1a pro­fi­ler.

weiterlesen

aber ei­ne gi­tar­re hei­ra­ten

felix schwenzel

ein lus­ti­ger ar­ti­kel vom april die­ses jah­res im feuil­le­ton der ber­li­ner zei­tung. chris­ti­an esch be­schreibt wun­der­bar die über­set­zungs-schlam­pe­rei­en in ei­nem buch von nor­man fos­ter über die reichs­tags-graf­fi­ti rus­si­scher sol­da­ten.

eine der graf­fi­tis wur­de mit “aber eine gi­tar­re hei­ra­ten” über­setzt. in echt steht dort (auf rus­sisch) “ich fi­cke hit­ler in den arsch”.
dass aus “git­ler” “gi­tar­re”, aus arsch­fi­cken hei­ra­ten ge­wor­den ist in die­sem ed­len schmuck­schu­ber­band, zeugt von ei­ner lo­bens­wer­ten geis­tes­keusch­heit der au­toren.

weiterlesen



klein­com­pu­ter leicht­ver­ständ­lich

felix schwenzel in wirres trouvé

In der heu­ti­gen Zeit wer­den in ei­ner bis­her nicht ge­kann­ten Brei­te die Er­geb­nis­se der wis­sen­schaft­lich-tech­ni­schen Re­vo­lu­ti­on in al­len Be­rei­chen der so­zia­lis­ti­schen Ge­sell­schaft wirk­sam. Auf dem XI. Par­tei­tag der SED wur­de her­vor­ge­ho­ben, daß die öko­no­mi­sche Stra­te­gie un­se­rer Par­tei mit dem Blick auf das Jahr 2000 dar­auf ge­rich­tet ist, „die Vor­zü­ge des So­zia­lis­mus noch wirk­sa­mer mit den Er­run­gen­schaf­ten der wis­sen­schaft­lich-tech­ni­schen Re­vo­lu­ti­on zu ver­bin­den, die selbst in eine neue Etap­pe ein­ge­tre­ten ist.
nein. das ist nicht von mi­cro­soft, das aus dem vor­wort von uwe bück­ner´s klein­com­pu­ter leicht­ver­ständ­lich, VEB fach­buch­ver­lag leip­zig, 1986...

via ost­blog

weiterlesen


es le­be die til­de

felix schwenzel

das goog­le web­log mel­det:
To­day, Goog­le in­tro­du­ced a new ad­van­ced search fea­ture that en­ables users to search not only for a par­ti­cu­lar key­word, but also for its syn­onyms. This is ac­com­plished by pla­cing a ~ cha­rac­ter di­rect­ly in front of the key­word in the search box.
auf den deut­schen hilf­e­sei­ten ist die­ses fea­ture noch nicht be­schrie­ben, die syn­onym­su­che funk­tio­niert aber bei goog­le.de (auto, au­to­mo­bil, car).




[wir­res] 31.03

felix schwenzel in archiv

vom 01.08.2003
man soll­te ab und zu sei­nen stuhl­gang an­schau­en meint ha­rald schmidt.
ich las­se das aus gu­tem grund meist sein und lese lie­ber ab und zu
die bild “zei­tung”. dort lernt man viel mehr über die kon­sis­tenz von
scheis­se...

ha­rald schmidt hat üb­ri­gens aus dem sel­ben grund kein pro­blem über
sei­ne kör­per­aus­schei­dun­gen zu re­den. als me­di­en­schaf­fen­der sei die
tat­sa­che scheis­se zu pro­du­zie­ren nichts un­ge­wöhn­li­ches.

weiterlesen


por­no­bild

felix schwenzel

die bild-„zei­tung“, das deut­sche sprach­rohr für bi­got­te­rie be­rich­tet, dass von uwe barth (41), der sich bei deutsch­lands „star-search“ als ko­mi­ker be­warb, fo­tos und vi­de­os auf­taucht sei­en, die „über­haupt nicht zum la­chen“ sei­en. sie zeig­ten ihn als dar­stel­ler „wi­der­li­cher“ por­nos. ei­ner der ti­tel: „pis­sen­de schul­mäd­chen, teil 9. gei­le gö­ren, schar­fe leh­rer, har­ter sex“.

weiterlesen

er­staun­li­che er­kennt­nis­se

felix schwenzel

er­staun­li­ches er­kennt­nis­se heu­te

  • heu­te fuhr ein bus an mir vor­bei, der laut auf­schrift hei­ke, der sin­gen­den bus­un­ter­neh­me­rin ge­hör­te...
  • tee­wurst gibts hier nicht: www.t-wurst.de. in­fos zum t-irr­sinn gibst da­für bei www.free-t.de
  • je­mand (der ohne „er­laub­nis“ nicht „er­wähnt“ wer­den will) fin­det mich al­bern und dass goog­le nicht in­spi­riert

apro­pos:
die do­mains “t-fick.de”, “t-fi­cken” und “t-fuck.de” sind (noch?) nicht re­gis­triert.




so what?

felix schwenzel

wolf­gang joop ist nach ber­lin-mit­te ge­zo­gen weil er “lu­xus abend­klei­der für sein neu­es la­bel «wun­der­kind cou­ture» ent­wer­fen” will, sagt die net­zei­tung.

hmm. da­für hät­te er doch nicht nach ber­lin zie­hen müs­sen.

jetzt wer­de ich ihn wohl ir­gend­wann mit of­fe­nen mund am ha­cke­schen markt rum­lau­fen se­hen, denn:
Wenn ich Deutsch­land mei­ne Schnau­ze auf­ma­che, dann habe ich hier auch Steu­ern zu zah­len!