das frage ich mich schon langem, warum lässt man den alten, müden ed baldwin nicht einfach sterben? seine beiträge zur entwicklung der story könnte man doch auch frischen charakeren überlassen? in dieser folge wurd emein wunsch und der der maskenbildnerin endlich erhört. ansonsten ist nichts spannendes passiert. wie kann so eine ambitionierte serie so langweilig und ideenlos werden?
ich hatte mir vorgenommen die staffel bis zum ende durchzustehen, aber nach drei folgen hab ich schon keinen bock mehr. eine folge nocht. wenn die mich auch langweilt …
weiterhin wahnsinnig langweilig und mir fällt auf, dass nicht nur die maske wahnsinnig billig wirkt, sondern auch alle kulissen. das hat alles so einen star trek staffel 1 vibe, ohne die nostalgik. die story entwickelt sich schleppend, alles, vor allem das schauspiel ist irre hölzern.
Die Welt: „Der Artikel beschreibt, wie günstige Drohnen die klassische militärische Überlegenheit in der Luft verändern. Während teure Abwehrsysteme wie die MIM-104 Patriot Millionen kosten, sind einfache Drohnen extrem billig – wodurch Angriffe wirtschaftlich im Vorteil sind.
ich bin ja ein großer freund der behauptung, dass viele entwicklungen und phänomene unserer zeit eigentlich gar nicht neu sind, sondern altbekannte vorgänge in neuem anstrich oder mit anderem technologischem unterbau. ohne hier eine besondere expertise vortäuschen zu wollen: kriege sind, soweit ich es mitbekommen habe, noch nie alleine mit technologischer oder ökonomischer übermacht zu gewinnen gewesen. das haben die amerikaner in vietnam erfahren, nur dass der vietkong dort statt drohnen menschen eingesetzt hat, um das ökonomische gleichgewicht des krieges zu seinen gunsten zu kippen.
wo kriegsherren (das wort braucht man derzeit wahrscheinlich nicht zu gendern) oder der widerstand gegen invasoren heute drohnen einsetzen, wurden früher menschenschwärme oder sabotageakte genutzt. in afghanistan und im irak waren improvisierte sprengfallen der widerstandsgruppen die drohnen der 2000er; die kamikazeflieger der japaner im zweiten weltkrieg sind die konzeptionellen urgroßväter der heutigen drohnen. drohnen sind in diesem sinne die konsequente fortführung von guerilla-taktiken mit digitalen mitteln.
es bleibt — mehr oder weniger — auch beim krieg alles beim alten: krieg ist scheisse und im prinzip auch nicht zu gewinnen. ökonomisch lohnt sich der scheiss kaum noch und zivilisatorisch oder moralisch sowieso nicht. egal wie übermächtig man sich fühlt, egal wie „günstig“ drohnen oder widerstand auch sind oder werden: am ende ist der preis von krieg immer um ein vielfaches höher als der wert des friedens vorher. nur leider erinnern sich die entscheidenden deppen da nie dran.
sehr gute app enmpfehlung von eay.cc: On This Day Rewind die app macht nicht viel anderes als fotos anzuzeigen die in den vorjahren dieses tages aufgenommen wurden (und in der iphone bildmediathek sind). 365 × x tage sind zwar ein her zufälliger, willkürlicher parameter, aber immer gut um eine erinnerung zu wecken. hier auf wirres.net habe ich diese funktion auch in jeder artikel-beilage.
Es ist ja überhaupt keine Competition weil alles, wirklich alles an der Artemis II Mission so toll ist, und natürlich ist dieses Foto hier, dass gerade überall geteilt wird absolut beeindruckend, aber für mich... für mich ist es im Moment dieser Shot. Holy shit. Unbedingt in Originalgröße ansehen, die Kompression hier macht leider viele Details zunichte.
sehr tolle bilder, sind gleich auf meinen desktophintergrund gelandet.
Bild: NASA / NASA2Explore · CC BY-NC-ND 4.0 · via Flickr
tatsächlich freue ich mich jetzt jedes mal, wenn ich den computer aufklappe und dieses bild sehe.
was man auf diesem bild eigentlich sieht, habe ich mir von hank green (auf youtube) erklären lassen: man sieht nicht nur sterne, sondern auch planeten — und man erkennt, dass sie sich alle auf einer umlaufebene befinden (sie sind auf dem bild quasi aufgereiht). der mond erscheint nicht wie sonst bei einer mondfinsternis wie eine schwarze scheibe, weil er von der erde am linken oberen rand beleuchtet wird. und die aufnahmen der mondfinsternis waren nur möglich, weil die artemis-mission verschoben wurde.
viele sagen ja (unter anderem hank green), dass das die besten fotos der welt sein könnten, aber gleichzeitig sind das wahrscheinlich auch mit die teuersten fotos der welt, was die produktionskosten angeht. und trotzdem gibt es eine einfache relativ einfache lizenz, mit der man die bilder nichtkommerziell nutzen kann.