aus dem ma­schi­nen- und to­do-raum

felix schwenzel in über wirres

beim le­sen der fol­gen­den ar­ti­kel fie­len mir lau­ter klei­nig­kei­ten auf, die ich mal wie­der auf­schrei­ben woll­te.

I keep a list of things I want to do for KDO in Apple Notes, organized into four sections: small, medium, large, and longshots/obsolete.

Ich habe Ferien gemacht und einiges – ich kor­ri­gie­re: vieles – hier technisch auf Vor­der­mann gebracht.


die­ser ar­ti­kel wie­der­holt vie­les was ich ge­le­gent­lich schon mal auf­ge­schrie­ben habe und ist eher tech­nisch. also für die meis­ten hier mit­le­sen­den si­cher­lich un­in­ter­es­sant. ich habe aber trotz­dem das be­dürf­nis ge­habt, das al­les mal auf­zu­schrei­ben, so­zu­sa­gen als quar­tals­wei­se be­stands­auf­nah­me.


wenns ums ma­chen, kon­stru­ie­ren, her­stel­len geht ist das wich­tigs­te: gute werk­zeu­ge. aber gute werk­zeu­ge sind wie­der­um nichts wert, wenn man kei­nen plan hat, wenn man nicht weiss, was man mit den werk­zeu­gen her­stel­len oder for­men will. und zu wis­sen, was man ma­chen will ist wie­der­um we­nig wert, wenn man kei­nen blick fürs gros­se und gan­ze, für den kon­text hat.

wenn ich an mei­ner ei­ge­nen web­sei­te rum­bas­tel bin ich bau­herr, ar­chi­tekt, fach­in­ge­nieur, bau­lei­ter und hand­wer­ker in per­so­nal­uni­on. als bau­herr for­mu­lie­re ich an­for­de­run­gen und zie­le, als ar­chi­tekt ent­wick­le ich das ge­samt­kon­zept, soll­te aber im­mer auch den blick aufs gros­se und gan­ze ha­ben, also die web­sei­te, aber auch den kon­text (das web). als ar­chi­tekt und fach­in­ge­nieur soll­te ich wis­sen was ge­ra­de sta­te of the art ist und wie man ei­ner­seits er­prob­te tech­ni­ken an­wen­det und trotz­dem hier und da in­no­va­tiv sein könn­te. als hand­wer­ker soll­te ich die ge­eig­ne­ten werk­zeu­ge, lie­be zum hand­werk und sorg­falt mit­brin­gen.

na­tür­lich muss man das al­les nicht in per­so­nal­uni­on ma­chen, die klas­si­sche ar­beits­tei­lung funk­tio­niert wei­ter­hin. aber mir macht ge­ra­de das bas­teln an mei­ner web­site als ge­ne­ral­un­ter­neh­mer spass. oder ge­nau­er, der spass, die in­ter­ess­anz, steckt ge­ra­de im pro­zess, in der lang­fris­ti­gen in­ter­ak­ti­on der ver­schie­de­nen rol­len. ich als bau­herr habe stän­dig neue ideen und an­for­de­run­gen an die web­sei­te. ich als ar­chi­tekt er­fah­re stän­dig von neu­en tech­ni­ken, neu­en ma­te­ria­li­en, ef­fi­zi­en­te­ren ver­fah­ren. der fach­in­ge­nieur in mir sieht neue best prac­ti­ces, neue test­ver­fah­ren, neue nor­men, der bau­lei­ter ent­deckt im­mer wie­der neue be­gab­te hand­wer­ker oder mög­lich­kei­ten re­a­dy­ma­des ein­zu­set­zen.

ich ver­ste­he men­schen gut, die ein­fach ei­nen ort zum ab­len­kungs­frei­en schrei­ben ha­ben wol­len und sich ei­gent­lich um nichts an­de­res küm­mern wol­len. aber mich fas­zi­niert das stän­di­ges rum­bas­teln und aus­lo­ten der mög­lich­kei­ten.

mir fal­len beim schrei­ben stän­dig din­ge ein, die ich viel­leicht ha­ben kön­nen woll­te. fuss­no­ten, ver­knüf­pungs­mög­lich­kei­ten, die mir er­mög­li­chen din­ge bes­ser zu struk­tu­rie­ren oder sinn­voll zu ver­knüp­fen. mög­lich­kei­ten das ge­schrie­be­ne auch zu il­lus­trie­ren oder, je nach kon­text, auch mal an­ders zu ge­stal­ten. bei wie­der­keh­ren­den pro­ble­men fällt mir beim schrie­ben, nach dem hun­ders­ten stol­pern, plötz­lich eine lö­sung ein. oft schrei­be ich bei­trä­ge um ein tech­ni­sches fea­ture das mich fas­zi­niert aus­zu­pro­bie­ren.

eine web­sei­te wie eine woh­nung zu be­schrei­ben ist gar nicht so weit weg von der rea­li­tät. was man sich bei der pla­nung aus­denkt, funk­tio­niert im all­tag und im ver­lauf der zeit nicht im­mer so, wie man es mal ge­plant hat oder sich vor­ge­stellt hat. egal wie vie­le steck­do­sen man ein­ge­plant hat, am ende sind es im­mer zu we­ni­ge oder sie sind dann doch an den fal­schen stel­len. nut­zung ver­än­dert die an­for­de­run­gen. und der lu­xus dar­auf stän­dig re­agie­ren zu kön­nen ist (für mich) sehr be­frie­di­gend.


die to-do-lis­te bei kott­ke hat bei mir meh­re­re sai­ten klin­gen las­sen. ei­ner­seits weil sich ein paar der ideen von ihm mit mei­nen de­cken und an­de­rer­seits weil er hem­mungs­los gros­se und klei­ne to-dos auf eine lis­te setzt. und:

some of the pro­jects and site tweaks I most want to make aren’t even on my list. They live only in my head and I mull them over in the show­er or while wal­king un­til they’re “done” en­ough to start working on.

egal wie doll ich ver­su­che struk­tu­riert zu pla­nen und auf­zu­schrei­ben was ich mit die­ser web­sei­te ma­chen will, ein gross­teil der ideen will mei­nen kopf nicht ver­las­sen be­vor sie ei­nen ge­wis­sen rei­fe­grad er­reicht ha­ben. so­lan­ge schwir­ren sie zu­ver­läs­sig in mei­nem hin­ter­kopf her­um.

im fol­gen­den ein paar der din­ge die es im letz­ten jahr aus mei­nem kopf auf die web­sei­te ge­schafft ha­ben. da­nach ein paar din­ge die es aus mei­nem kopf in eine lis­te ge­schafft ha­ben.


syn­di­ka­ti­on

eine die­ser ideen oder eher eine der fra­gen die jah­re­lang in mei­nem kopf her­um­schwirr­te war: wie gehe ich mit in­sta­gram um? ei­ner­seits find ich meta doof und ver­ste­he in­sta­gram nicht mehr wirk­lich, an­de­rer­seits gibt es dort im­mer noch ei­ni­ge leu­te die sich of­fen­sicht­lich über fo­tos von mir freu­en und sich dort ger­ne her­um­trei­ben. aber weil in­sta­gram in den letz­ten jah­ren alle schot­ten ab­ge­dich­tet hat und es un­mög­lich ge­macht hat von dort ko­pien der ei­ge­nen posts für die ei­ge­ne web­sei­te zu zie­hen, wur­de das pos­ten dort zu ei­nem müh­se­li­gen ma­nu­el­len pro­zess. bis mir ir­gen­wann ein­fiel, dass man dort mit ei­nem „pro“-ac­count auch pro­gra­ma­tisch pos­ten kann. seit­dem schie­be ich in­sta­gram-posts ein­fach von mei­nem kir­by-ba­ckend per knopf­druck an, ko­pie­re also von hier nach da. da­mit blei­ben erst­mal alle me­ta­da­ten und ori­gi­na­le bei mir. in­sta­gram be­kommt ne ko­pie.

ge­nau­so ma­che ich es mit grain, fo­tos oder foto-se­ri­en schie­be ich se­lek­tiv von wir­res.net zu grain. grain ist üb­ri­gens ei­ner der we­ni­gen #AT­pro­to-diens­te, die mein in­ter­es­se seit mei­ner kur­zen eu­pho­rie­pha­se hal­ten konn­ten. den AT­pro­to-stan­dard-rea­der, in dem ich kurz­zei­tig ei­nen po­ten­zi­el­len nach­fol­ger des goog­le-rea­ders ge­se­hen habe, fin­de ich nach wie vor in­ter­es­sant, nut­ze ihn aber kaum noch. auch weil er (noch) so lang­sam wer­kelt, dass es die be­nutz­bar­keit und den be­die­nungs­spass stark ein­schränkt. aber grain ist toll, so wie frü­her mal in­sta­gram war: leu­te und de­ren fo­tos, um­ge­kehrt chro­no­lo­gisch sor­tiert. fer­tig.

mitt­ler­wei­le be­kom­me ich teil­wei­se bei grain (17 fol­lower) ge­nau­so vie­le ♥️ wie auf in­sta­gram (942 fol­lower). fürs glei­che bild. ab­surd. dar­an sieht man wie ab­ge­fuckt in­sta­gram mitt­ler­wei­le ist.

nicht sicht­ba­res de­sign

ro­man ja­siek schreibt, dass er sich ger­ne in vie­le klei­ne de­tails rein­stei­gert, „die ver­mut­lich kaum je­mand be­wusst wahr­nimmt“. das geht mir auch so.

screen­shot ein­ber über­schrift mit ei­nem an­füh­rungs­zei­chen. das an­füh­rungs­zei­chen ist nach links ein­ge­zo­gen, so dass die schrift der über­schrift sich an der schrift des fol­gen­des ab­satz aus­rich­tet.
screenshot einber überschrift mit einem anführungszeichen. das anführungszeichen ist nach links eingezogen, so dass die schrift der überschrift sich an der schrift des folgendes absatz ausrichtet.
  • zum bei­spiel zie­he ich an­füh­rungs­zei­chen in der ers­ten zei­le ei­ner über­schrift oder ei­nes ab­sat­zes ein stück­chen ein, so dass der text sich nach dem text aus­rich­tet und nicht nach dem satz­zei­chen. ich gehe da­von aus, dass so­was aus­ser mir nie­mand sieht. aber mich macht so­was froh.
  • oder über­gän­ge beim wech­sel/la­den von sei­ten mit den gross­ar­ti­gen view-tran­si­ti­ons die mitt­ler­wei­le von al­len brow­sern un­ter­stützt wer­den. zum ers­ten mal beim me­di­en­bä­cker ge­se­hen und gleich über­nom­men. mir gehts mitt­ler­wei­le so, dass die mir nur noch auf­fal­len, wenn ich sie mal aus­ver­se­hen ka­putt ma­che, weil ich am CSS rum­ge­spielt habe.
    ab­satz mit vier tren­nun­gen und 97 un­sicht­ba­ren, be­ding­ten trenn­zei­chen
    absatz mit vier trennungen und 97 unsichtbaren, bedingten trennzeichen
  • sil­ben­tren­nung mit be­ding­ten trenn­stri­chen (soft hy­phens). alle tex­te wer­den html-sei­tig be­reits mit ­ an den stel­len die trenn­bar sind aus­ge­lie­fert, so dass brow­ser dann (re­la­tiv) zu­ver­läs­sig den text tren­nen kön­nen. das nervt zwar beim ko­pie­ren von text, weil die soft-hy­phens mit­ko­piert wer­den, aber wer mich un­be­dingt zi­tie­ren oder tei­le mei­ner tex­te ko­pie­ren will, kann je­der­zeit auf die mark­dow-ver­si­on wech­seln.
  • oder XLS-da­tei­en, mit de­nen mal xml-da­tei­en ge­stal­ten und struk­tu­riert dar­stel­len kann. das OPML-ge­döns, das ich von mat­thi­as pfef­fer­le über­nom­men habe, stylt die OPML-XML-da­tei­en zum bei­spiel mit so ei­ner XLS-da­tei (bei­spiel bei mat­thi­as oder hier). die­se wo­che bin ich via kott­kes-RSS-feed drauf ge­kom­men, dass man das auch mit RSS (oder atom) ma­chen kann. also hab ichs auch gem­cht: /feed oder /feed/bil­der. spä­ter hab ich ge­se­hen, mat­thi­as macht das (na­tür­lich) auch: no­tiz.blog/feed/. wer das rohe xml se­hen will kann im­mer noch den quell­code an­se­hen. aber ei­gent­lich sieht das al­les eh kei­ner.
    end­mar­ken bei spie­gel.de und wir­res.met
    endmarken bei spiegel.de und wirres.met
  • ein like-but­ton kann auch eine end­mar­ke sein. bis ich drauf ge­kom­men bin, dass ich auch das was der spie­gel am ende sei­ner tex­te macht auch ma­chen kann, sind un­ge­fähr 12 mo­na­te ver­gan­gen. jetzt bin sehr zu­frie­den, dass der „like“ but­ton nicht mehr ir­gend­wo rum­hängt, son­dern sei­nen platz am tex­ten­de hat. un­sicht­bar ist er zwar nicht, aber so ob­skur, dass er wohl in 90 pro­zent der fäl­le igno­riert wird. und jetzt be­kommt man auch eine vi­su­el­le be­loh­nung, wenn man drauf klickt.
  • ich habe eine rück­sei­te und ar­ti­kel-bei­la­gen, weil ich die vor­der­sei­te mög­lichst — nun ja — mi­ni­ma­lis­tisch hal­ten will. ich fin­de sei­ten­leis­ten und wid­gets zwar prak­tisch, aber ei­gent­lich sind sie auch quatsch, weil das web heut­zu­ta­ge vor­nehm­lich mo­bil statt­fin­det und da sei­ten­leis­ten und wid­gets nicht auf den bild­schirm pas­sen auf ta­schen­rech­nern ans sei­ten­en­de rut­schen. ich mag die idee aus­schliess­lich den ei­gent­li­chen bei­trag zu zei­gen, mit den wich­tigs­ten meta-in­for­ma­tio­nen. da wo ich mich durch­ge­run­gen habe zu­satz­in­fos auf den vor­der­sei­ten an­zu­zei­gen (kom­men­ta­re, back­links, re­ak­tio­nen-zäh­ler), kann man sie auch zu­klap­pen mit dem ▶, bzw. ▼ — was dann auch im brow­ser ge­spei­chert wird.
  • auch nicht of­fen­sicht­lich, also qua­si un­sicht­bar: wenn man auf bil­der klickt, geht eine light­box mit dem bild auf mit der man das bild ver­grös­sern kann, wenn man will. und mit den pfeil­tas­ten (desk­top) oder wi­schend (mo­bil) kann man dann alle bil­der auf der sei­te durch­scrol­len, dank pre­fet­ching in ei­nem af­fen­zahn. selbst ma­che ich das ge­le­gent­lich sehr ger­ne auf mei­ner bil­der-über­sicht, qua­si mei­nem in­sta­gra­mer­satz.
  • la­de­ge­schwin­dig­keit sieht man auch nicht wirk­lich. was man sieht ist wenn die la­de­ge­schwin­dig­keit fehlt. auch wenn die­se sei­te nicht be­son­ders schlank ist, fühlt sie sich nach mei­nem ge­fühl — in der re­gel — sehr flüs­sig an und be­steht auch fast alle pa­ge­speed.web.dev-tests. ich möch­te auch nicht da­von ab­rü­cken 21 der neu­es­ten bei­trä­ge auf der start­sei­te kom­plett an­zu­zei­gen, ob­wohl das na­tür­lich kos­tet. 4,1 mb wiegt die start­sei­te beim in­itia­len la­den. wenn man die start­sei­te bis zum ende durch­scrollt, kom­men 10 mb zu­sam­men. ein jahr über­schrif­ten lädt da­ge­gen nur 203 kb (800 kb un­kom­pri­miert). im hin­ter­grund (un­sicht­bar) wer­keln da la­zy­loa­ding, src-sets und op­ti­mier­te bild­for­ma­te.
    pa­ge­speed-test-er­geb­nis von wir­res.net auf mo­bil-de­vice; 80% (leis­tung), 91% (bar­rie­re­frei­heit), 100% (best prac­ti­ces), 100% (SEO)
    pagespeed-test-ergebnis von wirres.net auf mobil-device; 80% (leistung), 91% (barrierefreiheit), 100% (best practices), 100% (SEO)
    pa­ge­speed-test-er­geb­nis von wir­res.net auf desk­top-de­vice; 99% (leis­tung), 91% (bar­rie­re­frei­heit), 100% (best prac­ti­ces), 100% (SEO)
    pagespeed-test-ergebnis von wirres.net auf desktop-device; 99% (leistung), 91% (barrierefreiheit), 100% (best practices), 100% (SEO)
  • live fo­tos sind nicht un­sicht­bar, aber im bes­ten fall sind sie ein foto mit ei­ner sub­ti­len be­we­gung, so wie hier zum bei­spiel. bis­her habe ich ive-fo­tos in ei­nem lan­gen ma­nu­el­len pro­zess ver­ar­bei­tet: air­drop des live fo­tos auf mei­nen lap­top (kommt als .mov an), ein web-op­ti­mier­tes .mp4 und pos­ter .jpg mit pi­xel­ma­tor und me­diaCMS er­stel­len, mit ei­nem batch-script ein fall­back .gif er­stel­len und dann die­se drei da­tei­en im ba­ckend hoch­la­den und kon­fi­gu­rie­ren. nach­dem ich die­sen pro­zess über 12 mo­na­te op­ti­miert habe, hab ich mir ei­nen kir­by-block schrei­ben las­sen, der das al­les au­to­ma­ti­si­ert. jetzt muss ich nur noch den ge­air­dropp­ten .mov hoch­la­den, den rest er­le­digt kir­by ser­ver­seits.

op­ti­mie­run­gen

pa­ge­speed.web.dev ist von goog­le, aber trotz­dem ein un­ver­zicht­ba­res werk­zeug. ein paar op­ti­mie­rungs­vor­schlä­ge schla­ge ich kon­se­quent in den wind, des­halb der punkt­ab­zug bei der bar­rie­re­frei­heit und im mo­bi­len be­reich. aber wenn ich an der web­sei­te rum­fum­mel, schlei­chen sich un­wei­ger­lich ge­le­gent­lich feh­ler ein. vie­les da­von ent­de­cke ich dann mit hil­fe der Pa­ge­Speed In­sights. das werk­zeug hält mich qua­si auf dem stand der ak­tu­el­len best prac­ti­ces. die op­ti­mie­run­gen die aus sol­chen be­su­chen re­sul­tie­ren kom­men auch nicht nur goog­le zu­gu­te, son­dern je­dem be­su­chen­den, sei es eine ma­schi­ne oder ein mensch.

auch das habe ich schon öf­ter ge­schrie­ben, aber es ist und bleibt eins mei­ner lieb­lings­the­men: op­ti­mie­rung auf ma­schi­nen­les­bar­keit. auch hier ist mei­ne mo­ti­va­ti­on nicht pri­mär eine op­ti­mie­rung für goog­le, son­dern eben für alle. wer eins mei­ner re­zep­te in eine re­zept­ver­wal­tung wirft, soll­te ein gu­tes re­sul­tat be­kom­men. wer will kann die re­zep­te so­gar in mela abon­nie­ren. bing, kagi, per­ple­xi­ty kön­nen alle auf die struk­tu­rier­ten da­ten zu­grei­fen die ich hier an mei­ne bei­trä­ge hän­ge. aber so­weit ich das mit­be­kom­me, macht der­zeit ei­gent­lich nur goog­le da­von ge­brauch. ich mag was da­bei teil­wei­se raus­kommt.

zur op­ti­mie­rung ge­hört auch dar­auf zu ach­ten, dass die sei­te auch ohne css und js funk­tio­niert. das kon­trol­lie­re ich auch ge­le­gent­lich und ver­su­che die gröbs­ten feh­ler weg­zu­op­ti­mie­ren, wenn ich wel­che fin­de. das wür­de­vol­le ka­putt­ge­hen oder in web­dev-sprech: „graceful de­gra­da­ti­on“ ist eine der wich­tigs­ten lek­tio­nen aus mei­nem ar­chi­tek­tur­stu­di­um und dem rum­wü­ten in web­de­sgn-sphä­ren. auch in mei­ner schrei­ner aus­bil­dung ver­such­te ich so zu bau­en, dass mei­ne ar­bei­ten auch nach ei­nem ei­nen schlag mit nem ham­mer noch gut aus­se­hen. mau­er­werk al­tert wür­di­ger als vor­hang­fas­sa­den, ein mas­siv­holz­tisch wür­di­ger als ein span­plat­ten-tisch mit dün­nen, auf­ge­leim­ten fur­nier­kan­ten. die lis­te kann man un­end­lich wei­ter­füh­ren: putz / ta­pe­te, ge­öl­tes holz / la­ckier­tes holz, par­kett / la­mi­nat, ter­raz­zo / la­mi­nat, ver­schraubt / ver­klebt, …


  • css op­ti­mie­ren, ver­schlan­ken und pfle­ge­leich­ter ma­chen
  • eine idee, die ich auf ei­nem der letz­ten spa­zier­gän­ge hat­te: book­mark­vor­schlä­ge per web­men­ti­on an­neh­men. auf in­die­web­news kann man ei­nen link zur ei­ge­nen sei­te pos­ten, in­dem man ers­tens auf in­die­web­news linkt und zwei­tens ei­nen u-syn­di­ca­ti­on-link an­legt. wenn man dann ei­nen web­men­ti­on sen­det, lan­det ein link auf die ei­ge­ne sei­te auf in­die­web­news. so könn­ten mir auch an­de­re ins-in­ter­net-schrei­ben­de links in die le­se­zei­chen­samm­lung le­gen.
  • die­se mark­down check­lis­ten (* [ ]) im front­end kor­rekt ren­dern.
  • ein buch schrei­ben
  • mehr bü­cher le­sen
  • ein struk­tu­rier­tes, re­gel­mäs­si­ges ch­an­ge­log schrei­ben
  • ein ma­ni­fest schrei­ben, in dem alle fea­tures die­ser web­sei­te ge­ne­risch be­schrie­ben sind und nach dem man die­se web­sei­te fea­ture-com­ple­te nach­bau­en könn­te. wür­de wahr­schein­lich hun­der­te sei­ten lang wer­den und wer­de ich nie ma­chen. aber ich hät­te so ein ma­ni­fest ger­ne für mein al­tes wir­res.net ge­habt, dass ich vor an­dert­halb jah­ren nach kir­by mi­grier­te. es hat mich im­mer wie­der selbst er­staunt wie vie­le un­sicht­ba­re und sicht­ba­re fea­tures ich da über die jah­re ein­ge­baut hat­te. und ich habe nach an­dert­halb jah­ren im­mer noch nicht al­les re­kon­stru­iert.
  • mit RSS.chat rum­spie­len
  • mein blogroll-plug­in auch für an­de­re nutz­bar(er) ma­chen
  • isso-kom­men­ta­re auch ohne ja­va­script zu­gäng­lich ma­chen
  • über­schrif­ten und ab­sät­ze mit sprung­mar­ken ver­se­hen (bei mou­seo­ver: #). sieht viel­leicht ko­misch aus und nie­mand weiss wozu es dient, ge­hört aber auf die to-do-lis­te.
  • an­zei­ge im foo­ter in wel­cher stadt ich ge­ra­de bin. kann stim­men, muss aber nicht, steue­rung von mei­nem han­dy.

… wird fort­ge­setzt und er­gänzt. 

keine reaktionen
1 kommentar