end­mar­ken, fuck­ing home­pod, bat­te­rien, the agen­cy und for­mel1

felix schwenzel in artikel

ich be­nutz­te mei­nen home­pod ei­gent­lich nur für zwei din­ge und al­lei­ne we­gen die­ser bei­den din­ge mag ich mei­nen home­pod sehr, sehr ger­ne. bis heu­te.

die eine sa­che für die ich die siri im home­pod ger­ne nut­ze ist zu fra­gen: „wie spät?“ die an­de­re sa­che gin­ge wahr­schein­lich auch mit je­dem an­de­ren der 5 ver­netz­ten laut­spre­cher bei mir im zim­mer, aber ich las­se es den home­pod ma­chen: bei ei­nem for­mel-eins-ren­nen, fünf mi­nu­ten vor start ein for­mel-eins-wrooooom-ge­räusch ab­spie­len.

seit heu­te fängt siri selb­stän­dig an mu­sik ab­zu­spie­len. lei­se, aber im­mer wie­der. da sich home­pods nicht wirk­lich de­bug­gen oder be­fra­gen las­sen was sie zur je­wei­li­gen ak­ti­on ge­bracht hat, steh eich völ­lig auf dem schlauch. ich habe zwi­schen­zeit­lich al­les ab­ge­schal­tet was ich in ver­dacht hat­te, mein ipho­ne, home as­sistant, mein lap­top blue­tooth, die kli­ma­an­la­ge — nichts hilft.

aber zum au­to­ma­ti­sie­ren habe ich ja home as­sistant. eine klei­ne au­to­ma­ti­on schal­tet die mu­sik jetzt aus, so­bald die mu­sik star­tet.

alias: fucking homepod aus
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das funk­tio­niert, auch wenns kei­ne lö­sung ist. wenn ich in den nächs­ten ta­gen nicht raus­be­kom­me was oder wer das ver­ur­sacht, muss der home­pod tem­po­rär ster­ben (strom­los wer­den). im­mer­hin habe ich aus­ge­schlos­sen, dass der home­pod das rau­schen der kli­ma­an­la­ge als sprach­be­feh­le in­ter­pre­tiert.


apro­pos for­mel 1, das guck ich ja ge­le­gent­lich ger­ne und fah­re da­für ger­ne mit ei­nem vir­tu­el­len pri­va­ten netz­werk nach ös­te­re­eich. das ren­nen heu­te in ös­te­reich konn­te zwar nicht viel mehr als dreis­sig pro­zent mei­ner auf­merk­sam­keit bin­den, war aber trotz­dem ganz span­nend. aber wirk­lich toll wa­ren die droh­nen­auf­nah­men, nicht mit der üb­li­chen droh­nen-vo­gel­per­spek­ti­ve, son­dern eine droh­ne, die den au­tos mit bis zu 300 km/h im tief­flug hin­ter­her­flog. kei­ne ah­nung was man ma­chen muss um für so­was bei ei­ner ver­an­stal­tung mit pu­bli­kum eine ge­neh­mi­gung zu be­kom­men, aber ös­te­reich hat­te ja noch kein ramm­stein. die bil­der wa­ren aber tat­säch­lich be­ein­dru­ckend.


beim spie­gel habe ich das schon öf­ter ge­se­hen: end­mar­ken. wenn ein spie­gel-ar­ti­kel zu­en­de ist, klascht der spie­gel ein logo-„S“ an den letz­ten ab­satz.

das kann ich auch, dach­te ich mir und klat­sche jetzt ei­nen hau­fen scheis­se, mei­nen shit-vote, bzw. „ich mag die­sen scheiss!“-but­ton an den letz­ten ab­satz — oder je nach­dem, wenn ein bei­trag nicht mit ei­nem ab­satz en­det, auch da­drun­ter.

aus­ser­dem habe ich den ar­ti­kel-fuss („foo­ter“), die kom­men­tar-sek­ti­on und die bei­la­ge ein biss­chen neu ge­ord­net, in der hoff­nung dass da­mit auch men­schen die nicht ich sind die funk­ti­on und den sinn (ein biss­chen) be­grei­fen. wenn nicht, ist auch nicht so schlimm, so­lan­ge mei­ne tex­te (ein biss­chen) ver­ständ­lich sind.


auch wit­zig (für mich) mei­ne mut­ter, die jetzt ja ein welt­ers­te und -ein­zi­ge wir­res.net-bei­trä­ge per email be­kommt, mein­te sie hät­te die letz­ten ar­ti­kel nicht ge­le­sen. dass habe ich ehr­lich­ge­sagt auch nicht an­ders er­war­tet, dass mein rei­gen an tech­ni­schen deep-di­ves ins AT­pro­to­koll, av­ti­vi­ty­pub, bubbles und mei­ne ma­schi­nen­raum-ge­schich­ten an ei­nem teil des pu­bli­kums vor­bei­ge­hen und dass die­ses pu­bli­kum ge­nau das tut, wei­ter­blät­tern („scrol­len“). das ist das schö­ne am in­ter­net: man kann den mas­sen­ge­schmack igno­rie­ren und ganz vie­le ni­schen­in­ter­es­sen („long tail“) be­die­nen und das ge­ziel­te igno­rie­ren funk­tio­niert.


apro­pos home as­sistant und au­to­ma­ti­sie­run­gen: pha­sen­wei­se habe ich mich da­mit ge­nau­so ma­nisch be­schäf­tigt, wie ich mich der­zeit ma­nisch mit die­ser web­site be­schäf­ti­ge. aber home as­sistant ist so freund­lich, dass es auch ohne mei­ne auf­merk­sam­keit mo­na­te­lang zu­ver­läs­sig funk­tio­niert. selbst ge­le­gent­lich leer­lau­fen­de bat­te­rien brin­gen das sys­tem und die sen­so­rik nicht zum er­lie­gen, auch weil ich vie­les red­un­dant auf­ge­setzt habe. trotz­dem habe ich der au­to­ma­ti­schen woh­nung heu­te noch­mal et­was auf­merk­sam­keit ge­schenkt, up­dates ein­ge­spielt, ka­put­tak­tua­li­sier­tes („brea­king ch­an­ges“) ge­fixt, bat­te­rien ge­tauscht und über-op­ti­mis­ti­sche-sen­sor-wert-va­li­die­run­gen, bzw. glät­tung. als ich die auf­ge­setzt habe, konn­te ich mir nicht vor­stel­len, dass am hof­fens­ter tem­pe­ra­tu­ren > 27°C auf­tre­ten (das ist im­mer im schat­ten). pus­te­ku­chen, in den letz­ten ta­genm gings öf­ter drü­ber. des­halb hat mei­ne sen­sor his­to­rie jetzt ab­ge­flach­te kur­ven und durch die fil­ter-an­pas­sung ein paar falsch­mes­sun­gen/aus­reis­ser nach un­ten.

home assistant screenshot von der temperaturaufzeichnung unseres thermometers im hoffenster

the agen­cy staf­fel 2 hat mich in den ers­ten paar fol­gen mit 4 par­al­le­len hand­lungs­strän­gen to­tal über­for­dert. aber mit je­der fol­ge ver­ste­he und fin­de ichs bes­ser. die ab­ge­fuckt­heit von ge­heim­dienst­ar­beit bringt die se­rie wirk­lich gut rü­ber, vor al­lem im ge­gen­teil zu den 2000 an­de­ren fil­men und se­ri­en die ge­heim­dienst­ar­beit ger­ne äs­the­ti­sie­ren, ri­di­küli­sie­ren oder glo­ri­fi­zie­ren. das macht the agen­cy zwar auch, sonst wäre es ja nicht eine fik­tio­na­le un­ter­hal­tungs­sen­dung, son­dern eine „true po­li­ti­cal crime“-se­rie auf net­flix.


das kli­ma­an­la­gen-/wär­me­pum­pen-rab­bit­ho­le, in das mar­kus kürz­lich ge­dal­len ist, habe ich ge­ra­de noch ver­mie­den. die bei­fah­re­rin hat vor ein paar jah­ren eine mo­bi­le, klei­ne kli­ma­an­la­ge für ihr ate­lier ge­kauft, die jetzt in mei­nem zim­mer steht und es auf er­träg­li­che 24,5°C kühlt. sie hat jetzt zwar auch in­ter­es­se an ei­nem wei­te­ren ge­rät an­ge­mel­det, weil die tem­pe­ra­tu­ren in ih­rem zim­mer jetzt auch auf über 25°C klet­tern. und mei­ne el­tern wol­len auch eine. und da soll ich dann so­wohl be­ra­ten als auch mon­tie­ren. aber das konn­te ich al­les gut in den win­ter schie­ben weil man jetzt oh­ne­hin nichts der­ar­ti­ges kau­fen kann.

5 kommentare
Hellunke
Das hatte ich bei meinem Homepod Mini auch. Auseinanderbauen, Touchdisplaykabel rausziehen und schon war Ruhe. Mir erschien es letztlich logisch, dass das Touchdisplay fehlerhaft ist, denn dieses erlaubt ja, durch einmaliges touchen die Musik zu starten.
ix
danek für den tipp, schau ich mir an ob’s daran liegt.

erstaunlich auch, wie schnell nach veröffentlichung des beitrags du geantwortet hast; hut up!
Hellunke
Das Video hatte mir sehr beim Auseinanderbau geholfen: youtu.be/pqjwE2FXoGQ