etc. 20.07.2026

felix schwenzel in notiert

ges­tern beim mor­gen­spa­zier­gang habe ich nach die­ser in­spi­ra­ti­on im goe­the­park nach vier­blätt­ri­gen klee­blät­tern ge­sucht. ver­geb­lich. aber ich habe ge­merkt, ja, wenn man hin­schaut sieht man im ste­hen die ein­zel­nen blät­ter ziem­lich gut. fri­da hat das sehr ir­ri­tiert, dass plötz­lich nicht nur sie den bo­den in­ten­siv in­spi­ziert, son­dern auch ich. aber mag die vor­stel­lung, dass wir nun auf eine art ge­mein­sam den bo­den ab­schnüf­feln, die eine olfak­to­risch, der an­de­re op­tisch.


den ra­ben in den reh­ber­gen gehts gut (die auf­nah­me ist vom frei­tag, heu­te früh habe ich sie aber wie­der kräch­zend ums wild­schwin­ge­he­ge flie­gend ge­se­hen).


su­gar staf­fel 2 ge­fällt mir von der ers­ten fol­ge an sehr gut. aber ich bin im­mer wie­der ir­ri­tiert, wie ähn­lich co­lin far­rell ar­nold schwar­zen­eg­ger sieht. selbst die schrank­far­be­nen haa­re stim­men.


ich bin seit ein paar ta­gen auf dem ipho­ne und mei­nem mac mit der be­trieb­sys­tem­ver­si­on 27 un­ter­wegs. ich habe über­all ge­le­sen und ge­hört, dass die be­tas sehr sta­bil und feh­ler­arm sei­en und ich kann das be­stä­ti­gen. der ein­zi­ge merk­li­che un­ter­schied, den ich täg­lich be­ob­ach­te, ist dass die vi­su­el­len ir­ri­ta­tio­nen we­ni­ger ge­wor­den sind. oder um­ge­kehrt, wenn ich auf den ar­beits­lap­top wechs­le, auf dem noch tahö [sic!] läuft, wun­de­re ich mich dar­über, wie­vie­le vi­su­el­le de­tails in tahö ka­putt sind.


bis­her habe ich mei­nen you­tube-kon­sum (in mi­nu­ten) ma­nu­ell aus der you­tube-his­to­rie ex­tra­hiert, um ihn mir zu vi­sua­li­sie­ren. das war zwar me­di­ta­tiv, aber müh­sam. ich ad­die­re ger­ne im kopf, aber manch­mal ver­gass ich das ad­die­ren ta­ge­lang. also habe ich mir eine sa­fa­ri-ex­ten­si­on bau­en las­sen, die das für mich er­le­digt und die spiel­dau­er von vi­de­os auf you­tube für mich er­fasst. das ist sehr prak­tisch und gleich­zei­tig (in ab­so­lu­ten zah­len) et­was ir­ri­tie­rend.

safari screenshot mit ausgeklappter „YouTube Playtime“ extension die mir anzeigt, wieviel zeit ich heute dun in den letzten sieben tagen auf youtube verbracht habe.

mei­ne er­näh­rung be­steht seit ei­ner wei­le haupt­säch­lich aus et­was, das man am bes­ten mit sal­zi­gem müs­li be­schrei­ben kann. ir­gend­wel­che ge­mü­se die wir ge­ra­de im kühl­schrank, der kühl­tru­he oder in do­sen ha­ben mit wür­zi­ger sos­se an­ge­macht. ge­le­gent­lich mit tofu, fake-hack oder huhn kom­bi­niert. da­bei im­pro­vi­sie­re ich meis­tens, mal mit we­ni­ger gu­ten, mal mit bes­se­ren er­geb­nis­sen. was gut schmeckt wird öf­ter ge­macht. ges­tern und vor­ges­tern aus­ver­se­hen ei­nen gan­zen spitz­kohl weg­ge­putzt mit die­sem re­zept:

  • tofu trock­nen und in heis­ses fett fein zer­krüm­meln und scharf an­bra­ten.
  • wenn al­les kross ist eine in strei­fen ge­schnit­te­ne zwie­bel da­zu­ge­ben und gla­sig bra­ten
  • würz­sos­se: et­was fett, so­ja­sos­se, es­sig und sam­bal oelek ver­rüh­ren und über die tofu-zwie­bel-mi­schung ge­ben
  • reich­lich fein­ge­schnit­te­nen spitz­kohl dazu in die pfan­ne ge­ben
  • ein paar cock­tail-oli­ven klein­schnei­den und am ende mit et­was zer­krü­mel­ten feta da­zu­ge­ben und nur noch kurz beim un­ter­rüh­ren bra­ten und die hit­ze schnell ab­schal­ten.

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