ix­blog 25.04.2026

felix schwenzel in notiert

nach dem mor­gen­spa­zier­gang gab’s erst mal sal­zi­ges müs­li auf nu­del­ba­sis, also ei­gent­lich res­tees­sen (spar­gel­rest, ruc­co­la­rest, bär­lauch­pes­to, spa­ghet­ti und et­was spitz­pa­pri­ka).

nach dem an­rich­ten, also ver­men­gen zum ver­spei­sen, sieht das lei­der nicht mehr so ap­pe­tit­lich aus. war aber ex­trem le­cker.

apro­pos es­sen, zu mei­nem ge­wicht habe ich auch schon län­ger nichts ge­schrie­ben. das the­ma ist ei­ner­seits frus­trie­rend, an­de­rer­seits sehr er­freu­lich. denn im prin­zip hal­te ich mein ge­wicht im schnitt seit de­zem­ber kon­stant auf 94 kilo. frus­trie­rend ist, dass ich da ohne an­stren­gung oder wei­te­ren ver­zicht nicht drun­ter­kom­me.

aber wie man ge­le­gent­lich auch hier sieht, ver­zich­te ich auf nichts we­nig und esse mehr oder we­ni­ger wor­auf wir lust ha­ben. süss­spei­sen esse ich ge­le­gent­lich, wenn ich sie mir selbst bau­en kann, die por­tio­nen hal­te ich klein und statt nach­zu­schla­gen, freue ich mich lie­ber auf den nächs­ten mor­gen, um die res­te dann zu ver­spei­sen.

den mus­kel­auf­bau las­se ich (na­tür­lich) auch et­was schlei­fen. was ich re­gel­mäs­sig ma­che: an der klimm­zug­stan­ge rum­zie­hen. ich wür­de ger­ne sa­gen, dass ich jetzt zwei klimm­zü­ge am stück schaf­fe, aber das stimmt nur zu 80%. ich schaf­fe mit je­dem der zwei grif­fe je­weils ei­nen klimm­zug zu 80%. heu­te habe ich zum ers­ten mal ei­nen kom­plet­ten klimm­zug aus dem hang ge­schafft, also kom­plett in dem sinn, dass das kinn über die stan­ge kam. zu­fäl­lig hab ich das auch auf­ge­zeich­net. der tech­nik-trick da­hin­ter er­freut mich bei­na­he mehr, als der klimm­zug selbst: ich hat­te das schon­mal auf­ge­schrie­ben: un­se­re ka­me­ras schau­en weg, wenn wir da sind, und dre­hen sich erst auf die wo­hungs- und bal­kon­tür, wenn wir weg sind. ich kann die flur­ka­me­ra aber na­tür­lich auch so dre­hen wie ich will und da un­se­re ka­me­ras ho­me­kit se­cu­re vi­deo be­spie­len, kann ich den ka­me­ras auch sa­gen, dass sie scharf­ge­schal­tet sind und per­so­nen und be­we­gun­gen auf­zeich­nen. so zeich­net die flur ka­me­ra dann au­to­ma­tisch das hier auf.

ges­tern Abend er­in­ner­te mich dr. sten ek­berg dar­an, wie nütz­lich es sein kann lie­ge­stüt­zen zu ma­chen. seit ich mich dazu zwin­ge die lie­ge­stüt­zen auf mei­nen fääus­ten zu ma­chen, sinkt mei­ne lie­ge­stütz-mo­ti­va­ti­on. auf den fäus­ten tun lie­ge­stüt­zen nicht nur et­was weh, die fäus­te zwin­gen mich auch in eine po­si­ti­on in der ich le­dig­lich 10 bis 15 lie­ge­stüt­zen schaf­fe. jetzt hab ich mir ge­dacht dass ich jetzt re­gel­mäs­sig, zwei mal täg­lich 25 lie­ge­stüt­zen ver­su­che und wenn ich auf den fäus­ten eben nur 10 oder 15 schaf­fe, den rest in der nor­ma­len lie­ge­stütz­hal­tung ma­che.


heu­te früh beim mor­gen­spau­ier­gang ha­ben fri­da und ich ei­nen hil­fe­ruf igno­riert.

umgekippter eletroroller der auf dem boden die aufschrift „help!“ hat.
„help!“

mein stre­ak­zäh­ler auf der rück­sei­te mel­det heu­te 365 tage an de­nen ich täg­lich et­was ver­öf­fent­licht habe. wenn ich dar­über nach­den­ke wie ich im letz­ten jahr, also in den letz­ten 365 ta­gen ge­bloggt habe, dann wür­de ich sa­gen, dass ich vor al­lem ge­loggt habe. und zwar im ur­sprüng­li­chen sinn von log­gen. fest­hal­ten was ich im in­ter­net und mei­nen screens ge­se­hen und ge­le­sen habe, was mir ge­fal­len hat und was ich mir so den­ke und fo­to­gar­fiert habe. was ich ge­ges­sen habe, wie sich der baum auf der bür­ger­wie­se ver­än­dert.

mög­li­cher­wei­se ist das ein pha­se, viel­leicht was lang­fris­ti­ges, aber ich mer­ke, dass ich mein le­ben mit ge­wohn­hei­ten und rou­ti­ne zu struk­tu­rie­ren ver­su­che. mo­men­tan ge­fällt mir das in mei­nem selbst­ge­wähl­ten rhyth­mus und takt zu le­ben und im prin­zip je­den tag das gleich ezu ma­chen. die in­ter­ess­anz kommt durch die klei­nen un­ter­schie­de, sub­ti­le ver­än­de­run­gen. seit vier wo­chen ge­hen fri­da und ich mehr oder we­ni­ger die glei­che rou­te. frü­her habe ich ver­sucht für et­was mehr ab­wechs­lung zu sor­gen. aber ich mer­ke dass es mir uns fri­da ge­fällt je­den tag das glei­che zu tun und nur de­tails, klei­nig­kei­ten zu va­ri­ie­ren. wir ge­hen je­den tag am mö­wen­see vor­bei, aber manch­mal schlägt fri­da vor links zu ge­hen, mal fin­det sie rechts am see vor­bei auch gut. trotz­dem ent­de­cken wir je­den tag et­was neu­es.