[...] Der deutsche Weblogverband schreibt nun einmal das -zumindest gelegentliche- Veröffentlichen von Katzenbildern vor. Ich hatte bereits Mahnungen erhalten, man drohte mir sogar mit Entzug der Webloglizenz. Hier ist es also, das erste Katzenbild bei Ligne Claire.
Daniel steht vor seiner größten Prüfung. Diesmal geht es nicht um Schlangen und Kakerlaken, sondern um sein Leben. Mit Hilfe seines Großvaters Johnny, der zwar schon lange tot ist, aber ihn als sein Schutzengel begleitet, versucht Daniel seine Hasser mit Liebe und "positiver Energie" zu entwaffnen.
1. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Was gefällt Dir am Besten? winter. ich mag den sound vom winter, wenn schnee fällt und liegt. ich mag die luft im winter. ich mag es nicht zu schwitzen.
2. Auf was am Sommer freust Du Dich am meisten? drinnen bleiben. kühle räume suchen. kino am nachmittag. der sonnenuntergang, laue sommernächte draussen. sommertage sind scheisse.
3. Was ist Deine schönste Sommer-Erinnerung? der eine oder andere abend in einer lauen sommernacht draussen. wenn mal keine mücken unterwegs sind. ansonsten verbinde ich meine „schönsten“ errinerungen nicht unbedingt mit jahreszeiten.
4. Was ist Deine Abhilfe gegen Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke? kino.
5. Auf welches Eis kannst Du nicht verzichten? nogger choc. das mit dem eiskonfekt/schoko-kern. nicht das scheisseis mit dem schokoeiskern.
6. Urlaub? Auf Balkonien, Mallorca oder Grönland? Wo geht es hin? hatte kaum urlaub die letzten jahre. was ich mag ist mir ein auto leihen und alle meine freunde in deutschland abklappern. alle drei. mehrfach habe ich mit meiner schwester im sommer auch bekannte im ausland besucht, die zufällig auch meine eltern sind. das ist erstaunlich nett, stressfrei und sparsam. und ein bisschen zu peinlich um es hier zu sagen.
7. Was war Dein Sommer-Song-Hit 2003? ich glaube der sommer 2003 war das jahr in dem ich "2 Von Millionen Von Sternen" von der zweiraumwohnung ca. 120 mal gehört habe. aber das war kein hit. frach mich nicht nach musik.
...ich glaube ich bin nicht so ein sommertyp... [via franziskript]
Hey ihr lustigen Freaks! Wisst ihr was? Naja! Denkt ihr jetzt vielleicht! Klar wissen wir was! Wir wissen so dies und das! Und hey, das glaube ich euch auch!
Aber vielleicht wisst ihr nun noch nicht, denn diese Information ist relativ neu, dass es jetzt das vergleichsweise fröhliche Bunny-Lied, den supatop Supatopchecker Bunnysong, getextet und gesungen von mir, komponiert von Künstler Treu und auch mal geremixt von P.R. Kantate auf einer bunten CD zu kaufen gibt!
So! Nun wisst ihr das!
Und ich sag euch noch was: auf der CD ist auch noch ein Nullcheckersong drauf! Und der ist von FIL! Hier könnt ihr mal reinchecken: http://www.supatopcheckerbunny.de/song.html Ok! Das wars schon für heute!
Tschüss! Euer Supatopcheckerbunny aus Berlin!
in den song, original und geremixed, kann man kurz reinhören. würde ich nicht machen. der hängt einem stundenlang nach, ich erwische mich dann immer wieder wie ich vor mich hin zische... ach egal.
erstaunlicher artikel in der aktuellen ausgabe der mare über den seehund hoover, der rumschreit wie ein besoffener seemann. seehunde sind uns menschen überaus ähnlich:
[Im Boston Aquarium] erreicht Hoover mit drei Jahren die Geschlechtsreife, und das bedeutet bei männlichen Seehunden: vermehrte Lautproduktion, um Nebenbuhler von begehrten Weibchen fernzuhalten.
gestern war in der tat der tag, an dem alles ausfiel oder kaputtging. eben, kurz nach einer erstaunllich schlechten ausgabe von anke late night, in der selbst der „ü“-lose wladimir kaminer nichts mehr retten konnte, fing es an zu plätschern. durchfall unwetter dachte ich. aber aus dem flur? zum glück kam das wasser regional begrenzt aus einem loch und zum glück habe ich einen eimer zuhause. wenn ich mitten in der nacht ein bügeleisen oder einen kühlschrank brauchte, hätte ich passen müssen.
im hausflur alles dunkel und ruhig. ausser heftigen geplätscher sehr ruhig. im dritten stock ein kleiner wasserfall. und dunkelheit. mal die profis fragen dacht ich mir; 112... „tütü... bitte legen sie nicht auf...“ (besoffener?) feuerwehrmann: „feuawähr bählin?“ ix: „blabla... wasser... bla... erklär... blbla...“ feuerwehrmann tuschelt mit kollegen: „ham wa schon. feuerwehr ist unterwegs...“ mehr getuschel: „feuerwehr ist schon da.“ ix: „danke“ feuerwehrmann „...“
der feuerwehrmann roch etwas verbrannt. nach nicht mehr ganz frischer brandruine. er forderte mich auf mit einer nachbarin in den keller zu gehen und nach dem haupthahn zu schauen. heldenhaft fand ich eine heftig rauschende leitung mit einem zettelchen dran „haupthahn seitenflügel rechts“. der ging nicht ganz zu, also soll im ganzen haus keiner mehr wasser haben, den haupthahn hat dann die nachbarin zugedreht. dickes lob für uns beide vom feuerwehrmann.
jetzt sitz ich hier, nebenan im flur plätschert es heftig weiter. meine hände riechen etwas nach brackwasser, aber ich kann sie nicht waschen, hab ja das wasser abgestellt.
alles fällt heute aus. die outgesourcte kommentarfunktion weigert sich seit 12 uhr sich mit der datenbank zu verbinden, der server auf dem schwenzel.de läuft ist abgeschmiert und hat mein pop3-emailfach zerissen, sprich emails an meine **@schwenzel.de adresse zwischen 12 und 13:30 sind im orkus gelandet. gestern hat sich mein powerbook wieder mal festgefreezt. frustrierend.
das schlimmste ist: ich mache mir sorgen weil ich knapp zwei stunden nicht 100% per email erreichbar war. herrje.[notiz an mich: kühl ab!]
kaulauer, selbst ausgedacht und wahr: habe heute früh eine türkentaube gesehen, erstaunlich, das war im prenzlauer berg und nicht in kreuzberg...
[ich hab nicht gesagt das er witzig sei, nur selbtgemacht und wahr]
ich weiss. keinen interessiert es. ausser der katholischen kirche und rudi carell. die gucken das wegen eventueller papst-beleidigungen oder ob sie endlich scheitert. anke engelke hats aber gestern mal wieder etwas richtig gemacht: sie hat gäste eingeladen die nicht richtig oder gar nicht deutsch sprechen können. ...und anke engelke kann etwas was schmidt nicht konnte: singen. singen ohne übhermässig peinlich zu wirken. und morgen zu gast: wladimir kaminer. yes. wehe das wird nicht (wieder) witzig.
punker mit hund steigt ganz hinten ein. zuerst tippt er meinem gegenüber auf die schulter und fragt ihn ob er ein handy hätte. gegenüber verneint. mich fragt er, ob ich ihm mein handy leihen könne, nur dreissig sekunden. ich kann nicht wie mein gegenüber leugnen ein handy zu besitzen, ich habe es in der hand und spiele billiard drauf. ich lehne aber trotzdem ab.
punk: komm sei doch nicht so. ix: doch ich bin „so“. punk: wie? ix: ich bin „so“. punk: wie, „so“? ix: „so“ eben. punk: wie denn? ix: genau „so“ wie du meintest. punk: asozial. ix: i guess so. punk: ach laber mich nicht so blöd voll. ix: ... punk: ... [unbeteiligter typ gegenüber grinst blöd] ix: ... punk: ... ix: ... punk: hast du noch so ein rosa hemd? ix: ja. zuhause. [unbeteiligter typ gegenüber grinst wieder] punk: schenkst du mir das? ix: nee. punk: wieso? ix: das hemd ist ungewaschen und stinkt. [dachte kurz daran einen satz zu formulieren der in die richtung ging: brauch ich selbst zum schnorren, das rosa hemd. sympathien schnorren. funktioniert super mit rosa hemd. habe das aber gelassen, zu kompliziert & wollte den punk nicht zulabern.] punk: passt mir eh nicht... ix: doch [überlege an dieser stellle kurz ob es sinn ergibt dem punk zu erklären dass man als dürres hemd in ein zu grosses hemd passt. lasse es.] punk: wie das passt mir? wenn ich so'ne dicke wampe hab wie du, meinst du? [unbeteiligter typ gegenüber grinst sich weg] ix: ... punk: ... ix: ... punk: ... ix: ... punk: haste mal fuffzig cent, dann kann ich mir ein bier kaufen. ix: hab ich. [*] [ich krame in meiner tasche und gebe ihm fünfzig cent] punk: dank dir. ix: wo bekommt man denn um diese uhrzeit noch bier für 50 cent? punk: da drüben am „depot“ anner eberswalder strasse. sternburger. ix: [vergessen zu fragen pb das sternburger kalt ist] aha. punk: ... ix: ... [abgang punk]
dazu möchte ich folgendes anmerken.
der punk war nicht der erste der mich nach meinem handy frug (frog? frugte? fragte?). mein handy gebe ich nicht weg, schon gar nicht an fremde. niemals. selbst gute freunde haben schon heissgeliebte elektronische geräte von mir durch blosse berührung zerstört. mein handy ist sehr persönlich. es verrät (höflicherweise) meine telefonnummer wenn es anruft. das lässt sich ausnutzen, von fiesen gebührenpflichtigen-nummern-betreibern oder handylogo-für-ein-euro-pro-logo-abo-anbietern und ähnlichem gesocks. ausserdem kann so ein punk ohne rosa hemd schnell laufen. oder das handy an seinen hund verfüttern. mein powerbook hätte ich ihm auch nicht gegeben.
die hälfte der geschichte habe ich erdichtet.
mehr als die hälfte der geschichte ist wahr.
gut zu wissen wo man am eberswalderplatz nach ladenschluss bier für 50 cent bekommt.
doof nicht zu wissen ob das bier kalt ist.
es kommt immer drauf an die richtigen fragen zu stellen.
ich frage mich ob es dem gesprächsverlauf dienlich gewesen wäre, wenn ich den punk gesiezt hätte.
[*] hatte mir vor ner weile vorgenommen schnorrern geld zu geben die nicht die mitleidstour fragen und mir sympathisch sind. der typ hatte wirklich ne sympathische frisur.