ich habe mich schon vor ein paar jahren mal in amerika gefragt was die blueman group denn eigentlich macht und wer das macht. jetzt in berlin, angesichts der aushängenden plakate frage ich mich das wieder. der stern erklärts.
bei ticketpreisen um die 60 euro bezweifle ich allerdings, dass ich in den genuss der „show sensation in berlin!“ kommen werde.
BMW-fahrer haben laut dem statistik-magazin men's car mehr sex als inhaber anderer automarken. mercedes-fahrer sind mal wieder weit abgeschlagen. bei welcher automarke die meisten bekennenden wixer sind hat men's car nicht gefragt.
in dem interview beobachtet anke engelke jeanette biedermann scharfsinnig:
Die Mädchen und Frauen sollen wissen, dass diese Glamourfrauen, die sie sehen, alle Ersatzteillager sind. Ich will niemandem zu nahe treten, aber zum Beispiel Jeanette Biedermann, die ist noch keine 20, wirkt aber wie eine geliftete 40-Jährige.
jeanette biedermann mit dem sex-appeal ihres nachnamens und ihre wirkung völlig falsch einschätzend:
Ich glaube, Frau Engelke und mich verbindet nur ihr Wunsch, mit 40 genauso sexy auszusehen wie ich mit 23
jeanette biedermann ist meiner bescheidenen meinung nach so sexy wie eine schaufel, nur weniger nützlich. ihre unkenntniss dessen und ihre selbstüberschätzung verleihen ihr aber zumindest einen komödiantischen aspekt.
und das die bild-redakteure nach der porno-film-sichtungemma lesen hätte ich nicht gedacht...
geil finde ich, das frau biedermann anke engelke „frau engelke“ nennt.
Ich teile die tiefe Abscheu darüber, dass diese Gefangenen so behandelt wurden, wie sie behandelt wurden. Ihre Behandlung entspricht nicht der Natur des amerikanischen Volkes. Das ist nicht die Art, wie wir in Amerika mit den Dingen umgehen.
dinge? das sind keine dinge die soldaten treten und quälen, keine dinge die die bomben zerstören, keine dinge die seit vielen monaten in guantanamo-bay eingesperrt sind, das sind menschen. mal so nebenbei angemerkt. aber ich werde pathetisch. und haarspalterisch.
kreuzberg bereitet sich auf den ersten mai vor. schaufensterscheiben werden verrammelt, hubschrauber kreisen... morgen wird der erste tag seit wochen, an dem ich nicht ins büro gehe (n kann).
barely legal teens mit genitalpiercing, stripperinnen mit klischeebrustvergrößerung, bundeswehrsoldaten mit gezupften augenbrauen und gefärbten wimpern, komplettenthaarte kfz-mechaniker aus tunesien mit pizzatellergroßen tattoos, male models mit hellblond eingefärbten strähnchen und metrosexzöpfen, einsachtziggroße penthouse-models, die selbst wie frisch umgebaut aussehen.
nachtrag 30.04.2004: soulcore hat entdeckt, dass sich eine ganze webseite mit dem skatenden hund beschäftigt: skateboardingbulldog.com. faszinierend!
_golem hat sich vom oben erwähnten heise-artikel „inspirieren“ lassen und eigene recherchen angestellt. linken auch auf mich. ausserdem den ersten link beim swr bekommen. zum selben thema schreibt mario sixtus, dass die zeiten für pressesprecher härter werden.
_de:bug, ebenfalls zum thema telefonzellen-wlan, fragt: „wer will schon zwischen starbucks und dönerladen sein laptop auspacken“ und linkt auf mich. ich gebe zu, ich stand zu den zeiten als das starbucks wlan noch kostenlos war schon gegenüber inner dönerbude mit aufgeklapptem laptop. aber ich bin ja auch verwirrt.
markus war eine ganz coole sau. er verlor seinen ringfiger als er während des studiums nebenbei als rowdyroady bei irgendeinem konzert arbeitete. er drohte dem typen der ihm die freundin ausspannte prügel an. er fuhr ein auto mit spoiler. seine augenbrauen wuchsen über den augen zusammen. aber ich mochte ihn, weil er nicht angepasst, ehrlich und geradlinig war. wie ich, ein assi mit niveau. er hatte quasi seinen eigenen stil. wir sahen uns nicht oft. im studium hatten wir immer nur am rande miteinander zu tun, meistens trafen wir uns mit eigentümlicher regelmässigkeit beim saufen. auf parties und in kneipen.
was mich besonders an ihm faszinierte; er zeigte mir nicht nur durch sein verhalten dass er mich mochte, er war einer der wenigen menschen die einem das direkt sagen konnten. und er sagte mir das auch jedesmal wenn wir uns meist zufälllig trafen. ich beliess es meist dabei ihm meine sympathie durch mein verhalten zu bekunden. ich war nie so cool wie er. er schwebte ein wenig über den dingen. ganz klassische coole sau.
einmal drohte ich ihm prügel an. er hatte mich durch etwas zu langes tür-zuhalten auf einer party zur weissglut gebracht. das schaffen nicht viele. natürlich beliess ich es bei der drohung. später sagte er mir dass er wirklich froh darüber war, denn er hätte mir dann wehtun müssen: „du bist mir zwar körperlich weit überlegen“ sagte er mir, „aber ich bin hemmungslos und gemein.“
schon während des studiums war er beruflich ganz erfolgreich. kein theoretiker, ein klassischer, bodenständiger macher. ein zwei jahre arbeitete er im ausland, später hatte er einen anständigen und interessanten job in deutschland von dem er gerne erzählte. „und für dich felix, finden wir auch nen guten job. hör auf mit den idioten zusammen zu arbeiten, mach was anständiges. ich bring dich irgendwo unter" meinte er und das auch ernst.
ein ehrlicher, gradliniger typ. gestern erzählte mir brigitte, dass er sich vor ein paar tagen umgebracht habe. ich mochte ihn wirklich gerne. aber ich hatte noch nichtmal seine handy nummer.
bin ich blöd? ich dachte immer artisten laufen auf hochseilen, können salto mortale oder den kopf von hinten durch die beine stecken. und heute malen artisten leute an? die welt verändert sich.
"Jetzt komm mir nicht mit Grammatik, Brummbär! Größer wie oder größer als, das ist doch ein und dasselbe!" - "Nein, es ist nicht dasselbe. Es ist nicht mal das Gleiche!", stellte der Chef klar. "Bei Gleichheit sagt man wie, und bei Ungleichheit als." - "Genau! Das nennt man Positiv und Komparativ!", trumpfte der Grimmige auf. "Woher weißt du denn so was?", fragte der Dicke ungläubig. "So steht's im Grimmschen Wörterbuch!", erwiderte der Grimmige von oben herab, worauf der Dünne patzig zurückgab: "Ach, quatsch doch keine Märchen!"
wirres-mining: 1 (1), 2 (2) und 3 (3). ganz alte wirrigkeiten hat die tiffy da ausgegraben. kein „via“, aber immerhin gibts ein „muchas gracias wirres.net“. wobei ich mich über jedes „via“ freuen täte, um endlich von den mittleren plätzen nach oben zu kommen...
achso. zum thema „egozentrum“: ix habe es erstmals 1996/97 verwendet. wollt ich nur gesagt haben...
Koolhaas: Ich würde auch einen Abriss nicht empfehlen, denn er wäre ebenso künstlich wie seine Erhaltung. Aber sein derzeitiger zwiespältiger Zustand ist doch auch interessant. Der Palast ist eine Konstruktion mit ungewissem Status, die noch immer große Möglichkeiten bietet. Man sollte sich jetzt darauf konzentrieren, wie er sofort zu nutzen wäre.
er spricht mir aus dem herzen...
rem koolhass ist bei mir nicht unumstritten, manchmal finde ich das was er sagt und tut richtig langweilig und doof, manchmal finde ich ihn ganz gross. seine layout exzesse und collagen sind zum kotzen, seine bauten meist ganz weit vorne. unbestritten, einer der grössten architekten unserer zeit.
Das Smart Magazine ist eine interaktive Zeitung, die eins zu eins im Internet abgebildet wird und die mit verschiedenen Mehrwerten angereichert wird. Stellen Sie sich eine Frauenzeitschrift vor. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, Fotos von Modestrecken anzuklicken, die dann einen Film mit einer Modenschau abspielen. Oder man klickt auf eine Abbildung mit Armreifen und kann sie gleich bestellen, weil man auf der Webseite des Herstellers dieser Armreifen landet. Zudem gibt es Zusatzinformationen zu bestimmten Produkten.
Es geht also um eine Eins-zu-Eins-Darstellung des Printformats, erweitert mit den Möglichkeiten des Internets. Dabei soll nicht die Printversion ersetzt, sondern eine erweiterte Variante angeboten werden. Wir wollen so neue Zielgruppen erschließen.
hört sich verdächtig nach diesem e-paper „wir verkaufen euch hochglanzverpackten alten fisch“ marketing gewäsch an.