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Jour­na­lism—real jour­na­lism—is, above ever­y­thing else, allergic to bullshit. Bullshit is the mortal enemy of jour­na­lism. Real jour­na­lism aspires to be the opposite of bullshit. You can be a great jour­na­list without being at­trac­ti­ve, friendly, likeable, cha­ris­ma­tic, as long as you possess a de­ter­mi­na­ti­on to root out and expose bullshit wherever it is found. Indeed, many jour­na­lists are un­li­keable because they have this quality. The ideal leader of a hard-hitting in­ves­ti­ga­ti­ve jour­na­lism operation is someone who is smart, driven, and virtually un­em­ploya­ble in any other context due to their pa­tho­lo­gi­cal hatred of the corporate niceties used to obscure the lies of the rich and powerful.

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Es bleibt bei: dauerhaft müde.
Ich glaube, meine durch­schnitt­li­che Schlaf­dau­er liegt in­zwi­schen bei rund 14 Stunden pro Tag. Nicht in einem Stück, sondern immer ab­schnitts­wei­se, aber wenn ich länger als 2-3 Stunden am Stück wach war, muss ich mich unbedingt wieder ausruhen, hinlegen, Augen zumachen und zack: ein­ge­schla­fen.

geht mir im moment auch so. ich glaube man nennt das früh­jahrs­mü­dig­keit. obwohl, so früh im jahr isses auch nicht mehr. viel­leicht das alter?



ich kann mit theater nicht viel anfangen, das ist mir oft zu prä­ten­ti­ös und wich­tig­tue­risch. aber das was die thea­ter­re­gis­seu­rin angela richter hier über das thea­ter­pu­bli­kum resümiert, trifft ein paar relevante nägel auf den kopf.

Viel­leicht erklärt das auch, warum das Thea­ter­pu­bli­kum sich so verändert hat. Das alte Publikum war gebildet genug, sich be­lei­di­gen zu lassen. Das neue Publikum ist moralisch genug, sich bestätigt fühlen zu wollen. Das ist ein Un­ter­schied.

Die alten Sil­ber­rü­cken in den roten Samt­ses­seln hatten etwas, das heute selten geworden ist: Ge­las­sen­heit gegenüber Kunst. Sie wussten, dass Theater ein Ort der Rollen ist – nicht der mo­ra­li­schen Be­kennt­nis­se. Dass Figuren Dinge sagen dürfen, die Menschen nicht sagen würden. Dass Pro­vo­ka­ti­on kein mo­ra­li­scher Unfall ist, sondern ein äs­the­ti­sches Mittel.

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