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jetzt habe ich endlich mal ein pro-argument für pixelfed gehört, dass ich verstehe:

Mastodon kann ja immer nur die ersten vier davon anzeigen, aber Pixelfed kann mit mehr Bildern umgehen.

trotzdem: nur um mehr als vier bilder ins fediverse posten zu können werde ich mir kein pixelfed-konto zulegen. zumal die probleme die steffen hier be­schreibt und die ihn zum umzug bewogen haben, genau die gleichen sind, denen ich auch aus dem weg gehen möchte.




„wir“ wundern uns ja immer über im­mi­gran­ten die trump wählen oder der afd nahe stehen. so nach dem motto: „verstehen die nicht, dass sie sich damit selbst schaden?“

wenn politiker hingegen ver­schär­fun­gen des straf- oder zi­vil­rechts fordern sind wir auch oft zu schnell an bord. po­pu­lis­mus funk­tio­niert, weil wir immer irgendwie denken, dass wir nicht mit­ge­meint sind, dass ver­schär­fun­gen und frei­heits­ein­schrä­kun­gen uns bestimmt nie betreffen werden. ich finde die wie­der­keh­ren­den for­de­run­gen scharf zu dif­fe­ren­zie­ren von thomas fischer teilweise auch sehr an­stren­gend und ge­le­gent­lich bräsig, aber genauso finde ich sie wichtig und richtig. macht ja sonst kaum noch jemand.











Zwei alte Bücher mit Bukowski-Kurz­ge­schich­ten gefunden. Habe mal durch­ge­blät­tert; ich glaube nicht, dass ich das Zeug heute noch lesen möchte. In Zeiten des Her­an­wach­sens war Charles Bukowski für viele eine große Sache. Anti-bür­ger­lich, verkommen und sowohl gegen rechte als auch gegen linke Lehrer zu ge­brau­chen.

da stimme ich zu und das erinnert mich an das was ma­xi­mil­li­an bud­den­bohm gerade neulich schrob:

Kurz kam mir auch wieder die Er­in­ne­rung daran, wie ich mit den Söhnen, als sie noch klein waren, einen ver­meint­lich lustigen Film aus meiner Kindheit sehen wollte, mit Bud Spencer und Terence Hill. Denn was hatten wir gelacht damals! In den ersten Minuten des Films wurden dann Frauen und Kinder ge­schla­gen, wurde ohne Gurt Auto gefahren, wurde beim Fa­mi­li­en­es­sen geraucht und gesoffen. Ich hatte so viel spontanen Er­klä­rungs­be­darf, wir haben den Film dann nicht wei­ter­ge­se­hen. Zumal auch keine einzige der Pointen bei den Söhnen funk­tio­nier­te.

Tempi passati, das gilt oft auch für den Humor der Zeit.

ver­gan­ge­ne zeiten indeed.




08/15

Eine ge­wöhn­li­che Erfahrung war es wohl eher nicht, dieser Waffe ge­gen­über­zu­ste­hen: Das Ma­schi­nen­ge­wehr 08 in der Version des Jahres 1915 war damals eine neuartige, tödliche Waffe und wurde zur Stan­dard­aus­rüs­tung der deutschen Armee im Ersten Weltkrieg. Mit den Jahren ent­wi­ckel­te sich 08/15 zum Synonym für etwas Ge­wöhn­li­ches.