xy ist punk hört sich immer so abgegriffen an, so selbstverherrlichend an. aber das passt hier schon, indieweb, bloggen, ins internet schreiben bedeutet eben punk in dem sinne, zu machen wonach es einem selbst ist und nicht wonach es anderen ist. und das ist in mehreren kurzen, knappen kapiteln gut beschrieben.
tag: bookmarks × blogdings ×
Blogs sind ein wenig aus der Mode gekommen und damit auch die Lesungen, die noch vor zwanzig Jahren zahlreich in verschiedenen Städten stattgefunden haben. Aber es gibt sie noch, die Menschen, die seit über zwanzig Jahren ins Internet schreiben, weshalb es Zeit wird, dass die Bloggenden wieder live vorlesen und zwar in München.
(via)
Ich erinnere mich noch gern an meine erste Reboot Konferenz in Kopenhagen. Jede*r im Publikum hatte drei Tabs offen: Suche #reboot via technorati.com, flickr.com, del.icio.us.
meine erste reaktion als ich franks text über den status der „blogsupersuchmaschine“ las war: „das waren noch zeiten“. die richtigere reaktion wäre: „das wären zeiten relevante texte aus dem reissenden strom des freien netzes fischen könnten — ohne aufmerksamkeitslenkende algorithmen“. aber der witz ist: eine erste iteration kann realität werden, wenn wir frank westphal weiter und mehr unterstützen.
Tyler Gaw versichert uns, das alte Internet sei noch da. Ich meine, wir müssen uns nur ein klein wenig bewegen, um es zu finden. Wir beide sind uns einig: es wartet auf uns.
ja, man könnte sein blog auch zuhause hosten. wojtek powiertowski zeigt wie er es macht. ich finde das wahnsinnig interessant, aber bin froh dass es auch anders geht.
2004: ankegroener.de bekommt permalinks
2026: ankegroener.de bekommt fussnoten
When I was 22 I would stand on the roof of my apartment at Smith & 9th St. in Brooklyn and watch the elevated MTA F-train go back and forth, and wonder, Where will I go? The answer: Back and forth.
auch sonst grosses lesevergnügen, insbesondere das making-of (oder coming of age?) seiner website.
(via kopfzeiler)