schön­wet­ter-in­ter­views und struve der hand­tuch-hal­ter

felix schwenzel

ta­ges­spie­gel vom 3.12.20072006:

Ta­ges­spie­gel:Wird Gün­ther Jauch mehr Rech­te und Frei­hei­ten be­kom­men als ir­gend­ein an­de­rer ARD-Mit­ar­bei­ter?

ARD-Pro­gramm­di­rek­tor Gün­ter Struve: Was ich ab­so­lut aus­schlie­ßen kann, ist, dass es bei Gün­ther Jauch zu ir­gend­wel­chen Pro­ble­men kom­men wird. Wenn es aber doch zu ei­nem Pro­blem kom­men soll­te, wür­de ich so­fort das Hand­tuch wer­fen. Aber so­fort.

jetzt gibts pro­ble­me mit jauch. und struve? klam­mert sich an sein hand­tuch.


er­volk

felix schwenzel

ach­so. ge­hört hier­hin.


heu­te früh auf der ar­beit

felix schwenzel

kol­le­ge: soll­te der dings nicht schon da sein?
ix: der ist krank.
kol­le­ge: wer?
ix: der dings.


neu­es stern-lay­out

felix schwenzel

nicht nur tho­mas knü­wer hat sich das neue stern-lay­out an­ge­guckt, ix auch, im zeit­schrif­ten­blog. so­viel vor­ab: es ist grau­en­voll.


kö­nigs­di­zi­plin bi­got­te­rie

felix schwenzel

in sa­chen bi­got­te­rie und schein­hei­lig­keit macht das blatt das so­wohl mit pro­sti­tu­ier­ten als auch dem papst bes­te (ge­schäft­li­che) be­zie­hun­gen un­ter­hält nie­mand et­was vor. was­ser pre­di­gen und wein trin­ken, oder in die­sem be­mer­kens­wer­ten fall „nazi sym­bo­le“ laut­hals an­pran­gern („war­um ver­bie­tet nie­mand die­se ha­ken­kreu­ze?“) aber auf eben­die­sen ha­ken­kreu­zen am ka­min whis­ky und cham­pa­gner sau­fen.

im­mer­hin ma­chen ha­ken­kreu­ze im sprin­ger-ge­bäu­de den „bild“-spre­cher to­bi­as fröh­lich plötz­lich ganz aus­kunfts­feu­dig. war­um be­tont er aber plötz­lich so ve­he­ment, dass un­ter­neh­mens­grün­der axel sprin­ger „nie (!)“ ein Nazi ge­we­sen sei?


zei­chen, wun­der und ex­ploits

felix schwenzel

stu­diVZ ist si­cher! si­cher­heits­lü­cken, meint kon­stan­tin ur­ban, ge­schäfts­füh­rer von holtz­brinck net­works, wohl ir­gend­wie, sei­en rei­ne ein­bil­dung. auch be­mer­kens­wert, chris­toph preuss, ge­schäfts­füh­rer der eu­ro­web gmbh, te­le­fo­niert mit ju­lio lam­bing.

wenn das so wei­ter­geht, früh­stückt mor­gen gün­ter wall­raff mit kai diek­mann.


hub­schrau­ber

felix schwenzel

hub­schrau­ber-flie­gen ist glau­be ich ei­ner der letz­ten gros­sen män­ner­träu­me. oder kind­heits­träu­me. ei­ner die­ser träu­me die man über die jah­re ver­ges­sen kann, bis ein weih­nachts­fest kommt, dass so kom­mer­zi­ell durch­tränkt ist, dass sich gleich meh­re­re män­ner­träu­me er­fül­len: eine wii, ein mo­del­hub­schrau­ber und ein mo­le­ski­ne-no­tiz­büch­lein. zu weih­nach­ten wei­ger­te sich der ge­schenk­te mo­del­hub­schrau­ber von graup­ner zu­nächst zu funk­tio­nie­ren, ir­gend­was mit der elek­tro­nik. so konn­te ich mich voll und ganz auf die wii kon­zen­trie­ren. ein funk­tio­nie­ren­des mo­dell er­reich­te mich dann im neu­en jahr.

an dem ding ist al­les kom­pli­ziert. schon das la­den des ak­kus er­for­dert mehr­stün­di­ges stu­di­um der be­triebs­an­lei­tung, die bei un­sach­ge­mäs­ser be­die­nung eine woh­nung in flam­men pro­phe­zeit. wenn der akku auf­ge­la­den ist muss man noch ein paar tei­le mon­tie­ren und kann sich mit dem hub­schrau­ber und sei­ner steue­rung ver­traut ma­chen. mit dem lin­ken he­bel auf der funk­fern­steue­rung steu­ert man das auf und ab und die ro­ta­ti­on, rechts kann man den hub­schrau­ber vor, zu­rück, links und rechts kip­pen las­sen. das ist schon ver­dammt kom­pli­ziert und ge­wöh­nungs­be­dürf­tig. er­schwe­rend kommt hin­zu, dass der hub­schrau­ber bei zu hef­ti­ger steue­rung ins tru­deln ge­rät, ob­wohl der „WP MI­CRO 47G IN­DOOR” ein ex­trem sta­bi­les „Schwe­be­flug­ver­hal­ten” ha­ben soll.

nach drei akku-la­dun­gen und zwei er­satz­ro­to­ren hat­te ich mich ei­ni­ger­mas­sen ein­ge­wöhnt, auch wenn sich ab und an tei­le vom hub­schrau­ber lös­ten:
Link: se­ven­load.com
auf dem vi­deo habe ich an ei­ner stel­le erst­mals gechafft den hub­schrau­ber ei­ni­ger­mas­sen sta­bil in der luft zu hal­ten. eine tie­fe be­frie­di­gung. trotz­dem. das ding scheint trotz des ver­spre­chens ei­nes sta­bi­len „schwe­be­flug­ver­hal­tens”, von tisch­bei­nen und re­ga­len ma­gisch an­ge­zo­gen zu wer­den. das macht mich in nächs­ter zeit zu ei­nem re­gel­mäs­si­gen er­satz­teil-käu­fer bei graup­ner, die trotz des stol­zen prei­ses von kanpp 200 euro ihr haupt­ge­schäft mit dep­pen wie mir ma­chen, die sich ab­ge­sög­te ro­to­ren oder ab­ge­knick­te sta­bi­li­sa­to­ren und ku­fen neu kau­fen müs­sen.

kürz­lich habe ich mir sa­gen las­sen und kann es nun aus ei­ge­ner er­fah­rung be­stä­ti­gen: hub­schrau­ber fliegt man nicht, son­dern man ist stän­dig da­mit be­schäf­tigt sie am ab­sturz zu hin­dern. macht aber ei­nen mord­spass.

weiterlesen

red­un­danz hit­le­ri­zed

felix schwenzel

noch­mal das glei­che, hit­le­ri­zed (via me­di­en­rau­schen):

„on­kel brr­romm“ brr­rommt ganz or­dent­läch:

Das ain Ma­na­ga säch zom Jo­b­el­per­sa macht – ge­schenkt! Aba das darf ain Jo­orn­aläst nächt so ste­hen las­sen! Das gan­ze Stöck liest säch we aine onrr­red­ä­gier­te Prr­res­se­mel­dong! (wai­ter­le­sen)

a be­schwert säch öba jo­b­el­per­ser­jo­orn­aläs­mos bai da zait! zo rr­recht (auch wenn von rran­dow zor ver­taid­ä­gong maint man habe ain­fach nor aine dpa-mel­dong öber­nom­men) ond leg­ätämiert da­mät end­läch mal rr­räch­täg or­dent­läch sain me­cker­blog!

de macht da grrön­da wächst!

mal äm ernst! nach waichai­jo­orn­alä­stä­schen mass­stä­ben äst es noier­dängs of­fen­bar so: wa koh­le schef­felt hat er­folg ond darf be­job­elt wer­den ond dem waichai­jo­orn­aläs­ten däk­tierr­ren — sai es dorch lan­cier­te prr­res­se­mel­don­gen oda nach­trrräg­lä­che än­derrron­g­swön­sche — we da text aus­zo­se­hen hat! nain, das äst nächt da on­ter­gang des abend­lan­des, nor ain wai­terrres ar­mots­zoig­näs!


weich­ei­jour­na­lis­mus teil 93862

felix schwenzel

„on­kel brumm“ brummt ganz or­dent­lich:

Das ein Ma­na­ger sich zum Ju­bel­per­ser macht – ge­schenkt. Aber das darf ein Jour­na­list nicht so ste­hen las­sen. Das gan­ze Stück liest sich wie eine un­re­di­gier­te Pres­se­mel­dung. (wei­ter­le­sen)

er be­schwert sich über ju­bel­per­ser­jour­na­lis­mus bei der zeit. zu recht (auch wenn von ran­dow zur ver­tei­di­gung meint man habe ein­fach nur eine dpa-mel­dung über­nom­men) und le­gi­ti­miert da­mit end­lich mal rich­tig or­dent­lich sein me­cker­blog.

die macht der grün­der wächst.

mal im ernst. nach weich­ei­jour­na­lis­ti­schen mass­stä­ben ist es neu­er­dings of­fen­bar so: wer koh­le schef­felt hat er­folg und darf be­ju­belt wer­den und dem weich­ei­jour­na­lis­ten dik­tie­ren — sei es durch lan­cier­te pres­se­mel­dun­gen oder nach­träg­li­che än­de­rungs­wün­sche — wie der text aus­zu­se­hen hat. nein, das ist nicht der un­ter­gang des abend­lan­des, nur ein wei­te­res ar­muts­zeug­nis.


fern­se­hen ins in­ter­net rein­schrei­ben

felix schwenzel

ste­fan nig­ge­mei­er tippt 5 mi­nu­ten heu­te jour­nal ab. ich fin­de er soll­te das öf­ter ma­chen. so wird er noch zum you­tube- oder se­ven­load-kil­ler. denn fern­se­hen le­sen ist oft viel wit­zi­ger als fern­se­hen zu gu­cken:

Und Sie ha­ben heu­te ge­sagt, Sie wür­den sich hin­ter Herrn Stoi­ber stel­len, vor ihn und auch um ihn her­um. Das klingt fast so, als müss­ten Sie ein waid­wun­des Reh be­schüt­zen. War­um braucht der Mi­nis­ter­prä­si­dent so viel Schutz? (wei­ter­le­sen)

ma­ri­et­ta slom­ka mag ich jetzt auch viel lie­ber.


viel­b­log­ger

felix schwenzel

ich les den nicht, ich über­flieg den nur re­gel­mäs­sig.


prak­ti­sche toi­let­ten-tipps, teil 1 von 347

felix schwenzel

1. mit feuch­tem toi­let­ten­pa­pier kann man sich auch die nase put­zen.

[nach­trag]
tipp num­mer zwei von 347 woll­te ich ei­gent­lich spä­ter ver­öf­fent­li­chen. jetzt steht er schon hier.


wohl wahr

felix schwenzel

Sucks to be a Treo or Zune to­day.

[nach­trag]
map stellt die wirk­lich wich­ti­gen fra­gen.

[nach­trag 2]
auch in eng­lisch und min­des­tens eben­so klug rä­so­niert wie map, die­ser text von rube:

Win­ners:
Ya­hoo
Ap­ple
Goog­le
Cin­g­u­lar
OS X

Lo­sers:
Zune
Win­dows CE
The Mac­in­tosh
Me

[nach­trag 3, 10.01.2007]
gran­di­öst, mal­or­a­ma:

nein dan­ke, ich brau­che kein mit itu­nes ver­bun­de­nes te­le­fon ohne tas­ten. ich habe schon ein tas­ten­lo­ses in­duk­ti­ons­koch­feld, das mich an den rand des wahn­sinns treibt. ob­wohl: viel­leicht wäre ich an ei­nem han­dy mit in­te­grier­ten in­duk­ti­ons­koch­feld in­ter­es­siert, um mir un­ter­wegs ein spie­gelei zu bra­ten, wäh­rend ich in mei­nem recht­ecki­gen i-hub­schrau­ber fa­ve­las in strand­nä­he über­flie­ge. durch das bla­sen­wer­fen­de spie­gelei hin­durch schim­mer­ten dann frisch daun­ge­lo­de­te mu­sik- und hin­rich­tungs­vi­de­os.

85 bis 90 pro­zent al­ler ma­ger­süch­ti­gen sind un­sterb­lich

felix schwenzel

über­schrift ge­klaut bei da­kar1970, via bil­ly.


die faz streicht lu­ka­sz ga­dow­ski zwei mil­lio­nen

felix schwenzel

die faz streicht dem stu­divz in­ves­tor lu­ka­sz ga­dow­ski ein­fach geld. und sein al­ter. das nenn ich weich­ei­jour­na­lis­mus. das läuft ja fast wie in in­ter­views mit mir. in­ner­halb von 24 stun­den nach er­schei­nen las­se ich hier und da ger­ne mal ein ach­tel mei­ner äus­se­run­gen strei­chen. aber dass die faz das mit sich ma­chen lässt! die sz/jetzt.de hat vor­her we­nigs­ten ne einst­wei­li­ge ver­bo­now ver­fü­gung kas­siert be­vor sie sich in zi­ta­te hat rein­pfu­schen las­sen.

die freie pres­se ist tot. es le­ben die grün­der.


ge­wag­ter ver­gleich

felix schwenzel

Der klas­si­sche A-Con­tent ist bei­spiels­wei­se als hoch­pro­fes­sio­nel­le Film­pro­duk­tio­nen wie die Se­rie „GZSZ“ oder die Herr der Rin­ge Tri­lo­gie zu ver­ste­hen.

ibra­him ev­san über die be­deu­tung von „a-con­tent“ in der me­di­en­land­schaft”.

ibra­him ev­san sagt dann wei­ter un­ten, dass im ge­gen­satz zum „klas­si­schen” der neue „a-con­tent” eher aus der ecke aus ei­ner „semi-pro­fes­sio­nel­len bis pro­fes­sio­nel­len Pro­duk­ti­on” käme. ir­gend­wie möch­te ich da hef­tig wi­der­spre­chen, auch wenn dass was er in dem ar­ti­kel sonst noch so sagt durch­aus auch plau­si­bel ist. aber mir kommt das be­mü­hen ei­nen zu­sam­men­hang von neu­en seh­ge­wohn­hei­ten (kür­zer, schnel­ler, zap­pi­ger, selbst­be­stimm­ter, ww­wi­ger) oder neu­en ver­triebs­we­gen (tausch­bör­sen, bit­tor­rents, strea­ming via flash, you­tube, se­ven­load, fest­plat­ten­re­kor­der­zeugs, tivo­gedöns) mit der art der pro­duk­ti­on her­stel­len zu wol­len doch sehr ge­wagt bis ab­surd vor. na­tür­lich fin­den durch brei­te­re ver­triebs­we­ge plötz­lich auch semi-pro­fes­sio­nel­le (oder gar un­pro­fes­sio­nel­le) pro­duk­tio­nen plötz­lich ihr pu­bli­kum, die auf­merk­sam­keits­ver­tei­lung streut sich und die an­ge­bots­tie­fe po­ten­ziert sich na­he­zu.

aber war­um soll­te das et­was mit den pro­duk­ti­ons­kos­ten zu tun ha­ben? oder der zahl der mit­ar­bei­ter? oder dem ort der pro­duk­ti­on? das gzsz nicht auf neu­en di­gi­ta­len me­di­en sen­det hat doch nichts mit der pro­duk­ti­ons­wei­se zu tun, son­dern der phan­ta­sie­lo­sig­keit der ver­trieb­ler zu tun, die ein­fach noch kein mo­del ge­fun­den ha­ben mit dem sie sich vor­stel­len könn­ten geld zu ver­die­nen. ama­zon pro­du­ziert üb­ri­gens aus­schliess­lich und „hoch­pro­fes­sio­nell” für das in­ter­net eine show na­mens fi­sh­bowl und die ta­ges­schau wür­de nie­mand der bei sin­nen ist „semi-pro­fes­sio­nell” nen­nen und doch ver­teilt der NDR die schau als mpeg4 per rss-pod­cast und nicht nur über wa­cke­li­ge, schrot­ti­ge, pro­prie­tä­re strea­ming­lö­sun­gen. a-con­tent dem es egal ist wie er ver­teilt wird, haupt­sa­che er er­richt sein pu­bli­kum. denkt je­mand es sei ab­surd den elek­tri­schen re­por­ter so­wohl als klei­ne und gros­se quick­time-da­tei an­zu­bie­ten, als wmv, mpg, flash-stream, als pod­cast und bei you­tube und se­ven­load? we­gen mir könn­te das ding zu­sätz­lich auch im ard-nacht­pro­gram lau­fen und in 30 an­de­ren for­ma­ten aus­ge­lie­fert wer­den. die viel­falt und qua­li­tät der ver­triebs­we­ge ist wich­tig, weil sie dem nut­zer op­tio­nen bie­ten und po­ten­zia­le er­schlies­sen. das hat al­ler­dings nichts mit den in­hal­ten, a-, b- oder c-con­tent oder der qua­li­tät zu tun.

na­tür­lich kön­nen (bzw. müs­sen) sich dank neu­en üb­ber­tra­gungs­we­gen plötz­lich teu­re pro­duk­tio­nen mit bil­li­gen pro­duk­tio­nen mes­sen, alte for­ma­te mit neu­en. aber ob sie ge­se­hen wer­den ent­schei­den nicht der ver­triebs­weg, nicht die her­stel­lungs­kos­ten, nicht ir­gend­ei­ne in­dus­trie, son­dern aus­schliess­lich der zu­schau­er. fin­det der zu­schau­er qua­li­tät, macht er den con­tent zu „a-con­tent”. al­ler­dings ist in die­sem zu­sam­men­hang der be­griff der qua­li­tät sehr dehn­bar. grup tek­kan bei­spiels­wei­se hat­ten für mil­lio­nen zu­schau­er durch­aus qua­li­tät, auch wenn man die­se qua­li­tät ge­mein­hin als „trash” oder spass an der scha­den­freu­de be­zeich­net wird.


to­ni ma­ho­ni

felix schwenzel

hat sei­nes klei­nen bei­trag in der letz­ten track­back-sen­dung wun­der­bar be­en­det: „was ich da­mit sa­gen will? das muss­te sel­ber raus­fin­den.”

ei­gent­lich könn­te das auch mein neu­es mot­to wer­den. mehr un­sinn! mehr un­brauch­ba­res!


die sz fand zwei lei­chen

felix schwenzel

manch­mal er­ge­ben ver­schwö­rungs­theo­rien durch­aus sinn, auch wenn ich es be­züg­lich ver­schwö­rungs­theo­rien meist mit jo­sef jof­fe hal­te („Ver­su­che nie durch Kon­spi­ra­ti­on zu er­klä­ren, was auf Cha­os oder In­kom­pe­tenz zu­rück­ge­führt wer­den muss.”). chris­ti­an kort­mann in der sz über das „of­fi­zi­el­le” und das „in­of­fi­zi­el­le” vi­deo von sad­dam hus­s­eins exe­ku­ti­on und dass es sich bei die­sen bei­den vi­de­os um eine „per­fek­te In­sze­nie­rung aus zwei Blick­win­keln” han­deln könn­te:

Bei­de Fil­me ak­zen­tu­ie­ren be­stimm­te Aspek­te der Exe­ku­ti­on. Ihre In­sze­nie­rungs­wei­se hat den Ver­brei­tungs­weg be­reits im Sinn: Das ers­te, mehr of­fi­ziö­se denn of­fi­zi­el­le, Vi­deo war für die tra­di­tio­nel­len Me­di­en be­stimmt, staats­tra­gend wird die Hin­rich­tung des Des­po­ten nicht ge­zeigt, aber be­wie­sen. Das in­of­fi­zi­el­le Vi­deo, das alle äs­the­ti­schen Merk­ma­le des Au­then­ti­schen zeigt – Wa­ckel­bil­der, schlech­te Licht­ver­hält­nis­se, Stim­men­ge­wirr – gibt je­dem die Ge­le­gen­heit, sich im Netz vom Tod Sad­dam Hus­s­eins zu über­zeu­gen.

Die Vi­deo­por­ta­le, die bis jetzt von Un­ter­hal­tungs­clips do­mi­niert wur­den, sind da­mit auch zu ei­nem po­li­ti­schen Me­di­um ge­wor­den. (quel­le)

[via bild­schirm­text]


kein kä­se

felix schwenzel


za­ckig die fin­ger ver­brannt

felix schwenzel

ich mag es nicht wenn man per­ma­links zer­stört in­dem man eine web­sei­te nicht ein­fach nur lie­gen lässt, son­dern sie löscht. ent­we­der hat sich da ein pro­fes­sio­nel­ler selbst­über­schät­zer ver­ho­ben und ner­vös den pa­nik-knopf ge­drückt oder ben schwan ist wirk­lich ex­trem kurz­at­mig. ben schwan hat für sein „neu­es me­di­en­web­log” noch kürz­lich (be­zahl­te) wer­bung ge­schal­tet und auf­wen­di­ges de­sign aus­ge­kotzt nur das was man dort le­sen konn­te war lei­der al­les an­de­re als „ex­trem za­ckig”. wie ge­sagt. scha­de dass man die pein­lich­kei­ten dort jetzt nicht mehr le­sen kann. je­dem das sei­ne, aber ich fin­de es un­fein hun­der­te von links ein­fach so ins lee­re zei­gen zu las­sen und kom­men­ta­re (aal!) in den gul­li zu kip­pen. selbst hier gibts kei­ne spu­ren.

[via]

[nach­trag]
aha. er bas­telt „ge­ra­de an was Neu­em“. und blogs die nicht täg­lich ak­tua­li­siert wer­den, fin­det er doof.


drei feh­ler in ei­nem satz

felix schwenzel

die ak­tu­el­le dum­my ist wirk­lich schwer zu be­kom­men, ich habe drei tage ge­braucht bis ich eine aus­ga­be in ei­ner tha­lia buch­hand­lung ge­fun­den hat­te. das heft ge­fällt mir auch. ein tol­ler pe­ter gla­ser-ar­ti­kel, viel le­sens­wer­tes und auch die tra­di­ti­on der mul­ti­plen lay­out-feh­ler und schlam­pe­rei­en hat man bei­be­hal­ten. auf sei­te 80 steht ein ar­ti­kel von to­bi­as moor­stedt, „ad to z, ein glos­sar“ (zu web2.0):

Blogs: Kurz­form für Web­log oder Netz­ta­ge­buch, eine kon­ti­nu­ier­li­che Text­pro­duk­ti­on von ei­nem ein­zel­nen Schrei­ber oder Au­toren­kol­lek­tiv. Blogs sind längst wich­ti­ge Mar­ke­ting-In­stru­men­te. Zum ei­nen ist die Blogo­sphä­re ein Bio­top, in dem trends und Ge­rüch­te ver­brei­tet wer­den (-> Hy­pes). Zum an­de­ren ar­bei­ten so ge­nann­te Pay-Blog­ger als Auf­trags­schrei­ber für Fir­men. Der be­lieb­te deut­sche Blog Wir­res.de wur­de zum Bei­spiel von Opel ge­spon­sert und be­rich­te­te über sei­ne Er­fah­run­gen mit dem Neu­wa­gen.

un­ter wir­res.de kann ich kein blog fin­den, un­ter wir­res.net nur ein dings und die be­haup­tung wir­res sei „be­liebt“ ist hoch­spe­ku­la­tiv, eben­so wie der ar­ti­kel vor dem sub­stan­tiv „blog“. tz.