felix „ix weiss es“ schwenzel

die spatzen pfeifen es von den dächern, also sing ich mal mit. die melodie ging in etwa so: ehrensenf sendet demnächst auf spiegel online. ob sich focus.de demnächst den mahoni holt?
die spatzen pfeifen es von den dächern, also sing ich mal mit. die melodie ging in etwa so: ehrensenf sendet demnächst auf spiegel online. ob sich focus.de demnächst den mahoni holt?
was ich bereits erwähnte, hübsch illustriert.
momentan bilden sich ja medien-rudel an und um hauptschulen. ob fernsehteams da geld zahlen oder nicht um an die richtigen bilder zu kommen ist ja gar nicht die frage, aber ich frage mich ja immer warum „die medien“ (die etablierten) ein thema immer so lange durchkauen und wiederkäuen müssen, bis es wirklich keiner mehr hören und sehen kann. als ob man alle energie daran setze das thema durch inkompetentes und sensationsheischendes „bericht erstatten“ von der agenda der aufmerksamkeitsökonomie zu runter zu holen. nichts desto trotz las ich heute ein applauswürdiges meinungsstück von susanne vieth-entus im tagesspiegel. der letzte satz fasst es passend zusammen: „Das Geld, das wir heute in den Schulen einsparen, werden wir morgen in die Gefängnisse stecken.“ ich sage ja seit 16 jahren einen spruch den ich in meinem austauschjahr in seattle aufgeschnappt habe: „wenn ihr meint bildung sei teuer, wartet ab und schaut wie teuer dummheit ist.“
[nachtrag]
und morgen darf martenstein sich zum thema äussern.
wenn das stimmt, dass google talk webseiten die der benutzer absurft nach hause telefoniert, könnte google ein echtes problem bekommen. andererseits isses vielleicht auch gut zu wissen wie man den google-bot lotsen kann.
dinge auf die ich gut verzichten kann: abends ein eine benachrichtigung für ein einschreiben im briefkasten finden (1), morgens um 9 auf dem weg zur post vor dem frühstück an einem übel riechenden käseladen vorbeigehen (2), nachmittags bei der präsenation einer 3d-software aus versehen badewannenbilder von einem 3d-software-vertriebler sehen (3).
schön dagegen der kosename eines amerikaners der mit seiner freundin deutsch lernt: „mein wortschatz“.
1) war keine abmahnung oder so, nur die pin für meine „packstation“.
2) ab 15 uhr rieche es sowas gerne. vorher nicht.
3) der andere vertriebler hatte seine brille vergessen
sagt das nicht immer gotthilf fischer? „böse menschen haben keine lider.“ können böse menschen die augen nicht schliessen? whatever. schönes zitat dazu hier von robert lemke.
Es sei ein „immenser Imageschaden“ enstanden.
sagt euroweb-geschäftsführer christoph preuss laut heise.de.
(bei transparency international ist ein imageschaden entstanden und ein guter artikel. und mich beschleicht das gefühl, dass die monothematischen zeiten im blogdings noch lange nicht vorbei sind.)
huch, in der fr steht, monis anwalt sei ein sehpferd.
[nachtrag]
die fr-online-redaktion hat ne spitze klammer geschlossen und jetzt stimmts was man dort lesen kann.
Transparency Deutschland ist aus anderen Lebensbereichen mit dem Phänomen vertraut, dass auch ein guter Ruf durch wenige Skandale gefährdet werden kann, wenn die Verantwortlichen nicht ebenso kompetent wie glaubwürdig reagieren. (weiterlachen bei ti-d)
andere lebensbereiche?
[tnx thomas]
am mittwoch, den 05.04.2006 findet in düsseldorf (düsseldorf?) ein prozess statt, in dem eine firma einem unzufriedenen kunden untersagen will, seine erfahrungsberichte über diese firma per email zu versenden. warum diese blogger aber auch immer so undifferenziert und harsch reagieren müssen: annakuehne.twoday.net: Holznagel und die Maulkorb-Brigade.
[via jens scholz, der immer noch keine reaktion von euroweb erhalten hat.]
[nachtrag 05.04.2006]
heise.de berichtet von der verhandlung.
fiete stegers versucht sein ramponiertes image zu flicken und achtet bei seinem heutigen bericht auf tagesschau.de über „moni-gate“ diesmal darauf beide seiten der medaille zu beleuchten. nur wenn er behauptet, dass „ein Teil der Community“ auch bereits gedanken darüber mache „ob nicht bei den harschen Reaktionen der Blogger über das Ziel hinausgeschossen wurde“ bleibt ist das sowohl unbelegter (und an den haaren hergezogener) schwachsinn, als sich auch sein „kronzeuge“ darüber wundert, was ihm da an zitaten aus dem zusammenhang gerissen wurde und * dass ihn niemand mit professionellen journalistischen ansprüchen angerufen oder gefragt habe. ich halte es mit dr. dean: „die blogger“ kann man im zusammenhang mit „moni-gate“ gar nicht genug loben. undifferenziert waren da auch nach jörg-olafs meinung eher andere.
sitze im sankt oberholz (plazes, qype) und zähle exakt 24 laptops.
batzblogenthülllt die grausame wahrheit:
wirres.net (hinter dessen Pseudonym IX sich in Wirkllichkeit der CDU-Hinterbänkler Friedbert Pflüger verbirgt) (weiterlesen beibatzblog)
jetzt wissen wir es also. friedbert pflüger kann keine rechtschreibung. und das ist auch gut so.
fieste stegers-prügel bei hal faber und it+w:
Der Schwarm der Online-Presse (deren Intelligenz jetzt nicht zur Debatte steht) wittert Boulevard und Klicks, hängt sich aufgrund fehlender Agenturmeldungen selbst dran und produziert zu 99 Prozent Müll, wie der verehrte Alster-Segler von Blumencron vielleicht formuliert hätte.
dazu passt vielleicht auch das hier.
das wird lang und selbstreferenziell. muss man nicht lesen, ich musste es aber mal schreiben. das geschriebene enthält selbstverständlich kaum eigenen content und ist eine art selbstgespräch.
→ weiterlesenschwadroneuse:
jeder sei doch irgendwo ein künstler, begann sie ihre ausführungen. das habe doch auch dieser von beust gesagt […].
schönes bild. aber stimmts?
und das heisst thomas knüwer :
Ich bin kein Freund körperlicher Gewalt, doch bei solch einem Schreiben, möchte ich den Autor nehmen, ihn schütteln, ihm seine Flyer um die Ohren hauen, ihn dann in ein technisch gut ausgestattetes Gymnasium zerren, wo ihm ein pickeliger Teenager die Grundlagen einbläuen darf über das Medium, über das er seine eigenen Produkte verkaufen will. Zum Beispiel, wie das so funktioniert mit Google. (weiterlesen beiindiskretion ehrensache)
es geht um diese abmahung die irgendein altpapierproduzent an „hessis weblog“ wegen diesem beitrag über seine erfahrungen mit dem altpapierproduzenten geschickt hat. boo. langsam bereiten diese anwaltsschreiben körperliche schmerzen.
[nachtrag]
auch wenn die firma offenbar nicht so genau weiss was sie will und keinen anwalt auftreiben konnte der sich mit dem internet auskennt, lassen sie immerhin mit sich reden und beziehen stellung (link via thomas knüwer).
[nachtrag 2]
die sache scheint sich aufzuklären. wenn jetzt noch der anwalt aufhört den elefanten im p.-laden zu machen …
[nachtrag 3]
nicht alles so klar; blog.hessendrescher.de: mit angst arbeiten (via ronsens)
der schaffner, der am ostbahnhof aus dem zug steigt, weil der dort endet, und in voller bahn-schaffner-montur mit roter mütze die hand seines freundes ergreift der nen irokesen-schnitt aufm kopf hat, springerstiefel, lederjacke und zerissene jeans trägt und mit ihm händchenhaltend den bahnsteig entlanggeht. als er die treppe runtergeht winkt er seiner kollegin zum abschied. sie winkt zurück.
wenn mich jemand so anlächelt und mir ein herz auf die windschutzscheibe malt, werd ich schwach. auch wenn sie dass bei allen autos die vor der ampel stehen macht.