händ­chen­hal­ten

felix schwenzel

manch­mal sind lay­outs ba­shi­ger als wor­te. wun­der­bar.

[via the­a­gi­ta­tor.com, rob be­gbie]


zwei­fel

felix schwenzel

ich habe kürz­lich ei­nen text über zwei­fel ge­schrie­ben, über die ab­we­sen­heit von zwei­fel. ich habe dann aber zwei­fel be­kom­men, ob es rich­tig sei den text zu ver­öf­fent­li­chen. zwei­fel­los muss man nicht je­den text ver­öf­fent­li­chen.

[bild­quel­le]

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pa­pa­rei­ter

felix schwenzel

nico mä­kelt am papst schock­wel­len­rei­ter rum. voll iro­nie­resis­tent. doo.


ve­gan und hy­po­all­er­gen

felix schwenzel

eine der drän­gens­ten phi­lo­so­phisch-ethi­schen fra­gen der welt scheint ge­löst und das ohne mei­ne auf­merk­sam­keit auf sich zu zie­hen. das pro­blem: auch ve­ga­ner mö­gen kat­zen (hal­tung), aber wenn die kat­ze den roh­kost­sa­lat und die pa­pri­ka-schei­ben ein­fach nicht isst und dann ver­hun­gert macht das kei­nen son­der­lich gu­ten ein­druck. der ve­ga­ner kommt in er­klä­rungs­nö­te. doch jetzt gibt es „eine ech­te er­run­gen­schaft“: AMI cat katz­entro­cken­fut­ter, „das ori­gi­nal rein pflanz­li­che (ve­ga­ne) und hy­po­all­er­ge­ne al­lein­fut­ter für kat­zen“.

das gibts na­tür­lich auch für den ve­ga­nen und all­er­gi­schen hund, Ami dog hun­de­fut­ter. das hun­de­fut­ter zeich­ne sich im ge­gen­satz zum kat­zen­fut­ter durch hun­dert­pro­zen­ti­ge ak­zep­tanz aus und sei „von vie­len ita­lie­ni­schen tier­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen“ emp­foh­len.

wer für sei­ne kat­ze lie­ber selbst ve­gan kocht, hier gibts tol­le re­zep­te für sel­ber­ma­cher. man braucht le­dig­lich ve­ge­cat nah­rungs­er­gän­zungs­zu­sät­ze. in fast je­dem re­zept wird die zu­ga­be von knob­lauch­pul­ver emp­foh­len — mö­gen kat­zen knob­lauch?

goog­le ver­rät üb­ri­gens, dass es die­sen ve­ga­nen tier-zu­be­hör­han­del auch an­ders­wo gibt, ein biss­chen goog­len, und man kommt auf sei­ten, die ne­ben fut­ter vor al­lem ideo­lo­gi­sches rüst­zeug ver­trei­ben, was iro­nie­resis­ten­te men­schen (wie ix) schon ganz schön ver­wir­ren kann.

[nach­trag]
eben habe ich noch ei­nen blick auf die in­halts­lis­te ge­wor­fen. be­son­ders ge­fällt mir, dass die­ses ve­ga­ne fut­ter acht pro­zent „feuch­tig­keit“ ent­hält. dicht ge­folgt von cir­ca dreis­sig pro­zent „roh­pro­te­in“ und cir­ca zwölf pro­zent „roh­fett“. wenn ich gross bin, ver­kau­fe ich 100% feuch­tig­keit in tü­ten.


ber­lin

felix schwenzel

ich lie­be die­ses bild (flash­los hier). wirk­lich. oder hab ich es lieb?


nach­be­rei­tet

felix schwenzel

wun­der­bar, frau chi­le hat ihre le­sungstex­te ver­öf­fent­licht; „Der Mann mei­nes Le­bens“ (aka „der por­no-film de­si­gner“) und „Mei­ne Le­der­ho­se und ich in New York“ (aka „die zun­ge vor der le­der­ho­se“).


gast­blog­ger bei spon

felix schwenzel

lus­ti­ger hau­fen, die­ser SpO­ner, nicht über blog­ger schrei­ben, nein, ein­fach blog­ger schrei­ben las­sen:

Der fol­gen­de Text ist ein Gast­bei­trag des Blog­gers Mal­colm Bun­ge.

toi­toitoi mal­colm. möge die macht mit dei­nem ser­ver sein. oder so.


tanz

felix schwenzel


lieb­ha­ben

felix schwenzel


das en­de

felix schwenzel

es ist amt­lich. die zei­ten der iro­nie hier sind end­gül­tig vor­bei und ix bin (end­lich) re­sis­tent. und dumm. dumm. dumm. so dumm.

[ich hät­te smi­leys be­nut­zen sol­len]


su­pa­schwen­zel

felix schwenzel


sie af­fe!!!

felix schwenzel


beim schwanz­ver­gleich ganz oben: su­pa­schwen­zel

felix schwenzel

ich bin ja nie am john­ny vor­bei­ge­kom­men, jetzt ist es voll­bracht. in der blog­coun­ter top25-lis­te ste­he ich (qua­si) ganz oben, so­gar noch vor dem bild­blog! ver­such da mal vor­bei­zu­kom­men, john­ny.

ich geh mir jetzt erst­mal auf die schul­ter klop­fen was für ein tol­ler kerl ix bin.

mein name ist su­pa­schwen­zel.


ver­ant­wor­tung

felix schwenzel

die faz am sonn­tag hat eine schö­ne ko­lum­ne: te­l­e­dia­log (jaja, die lie­ben kol­le­gen ist auch schön). dar­in zu le­sen; dia­lo­ge vom fern­se­her ab­ge­schrie­ben. ix habe das auch mal ge­macht, das kann zu sehr wit­zi­gen er­geb­nis­sen füh­ren. dies­mal wur­de bei „akte — re­por­ter de­cken auf“ mit­ge­schrie­ben. the­ma der in­ves­ti­ga­ti­ven sen­dung; eine ver­nach­läs­sig­te, lei­den­de min­der­heit, män­ner mit zu gros­sen pe­nisen.

die re­por­te­rin be­sucht frau­en in ei­nem ber­li­ner na­gel­stu­dio (sic!)
frau 1:ich hät­te angst. vor so nem gros­sen. ich weiss nicht, da hät­te ich ir­gend­wie be­rüh­rungs­ängs­te. da hät­te ich wirk­lich schiss.
[…]
be­such bei karl, ei­nem be­trof­fe­nen.
karl:je­mand, der ei­nen kur­zen pe­nis hat, hat ei­gent­lich mehr spass bei der sa­che. der kann sich da ohne kom­pro­mis­se aus­le­ben. wäh­rend ich wirk­lich erst mal aus­pro­bie­ren muss, so, wie tief gehts denn, ab wann tuts weh und was ist nicht mehr ge­nehm. also, ich sag im­mer: je län­ger, des­to grös­ser dann auch die ver­ant­wor­tung, da­mit um­zu­ge­hen.

nächs­te wo­che guck ich mir dann viel­leicht noch­mal die sen­dung an. ich konn­te die im­mer nicht se­hen, weil der may­er im­mer so enge ho­sen trägt un­ter de­nen sich sein ver­ant­wor­tungs­vol­les ding so ek­lig ab­zeich­ne­te. aber con­tent ha­ben die schon in pre­mi­um qua­li­tät.


dreh­te mer­kel por­nos?

felix schwenzel

… und was ha­ben charles und dia­na da­mit zu tun? und war­um in der tür­kei?


ix als frau

felix schwenzel

gut dass ich kei­ne frau ge­wor­den bin. zu­min­dest be­haup­tet die­se sei­te, dass ich so aus­sä­he, wäre ich eine frau.

wäre ich eine frau soll­te ich mich wahr­schein­lich auch öf­ter ra­sie­ren und kei­ne kot­let­ten tra­gen.

[via ron­sens]

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le­cka

felix schwenzel

den büro-kühl­schrank nen­ne ich ab heu­te nur noch „duft­schrank“.

und — ich bin ja nicht son­der­lich emp­find­lich, aber heu­te in der dö­ner bude zu be­ob­ach­ten wie der fleisch-schä­ler zu­erst mit ei­nem lap­pen alle ab­la­gen wischt und dann mit dem lap­pen den rot­kohl ein biss­chen zu­recht-drückt, hat­te schon was ex­pe­riem­net­el­les. war trotz­dem le­cka das dö­ner (mit sala-tal­les und scharf).


wir­res.au­to

felix schwenzel

und wer hats ent­deckt? der nico.


klatsch

felix schwenzel


ix

felix schwenzel

ich kann mich nicht mehr rich­tig er­in­nern, wann sie in mein le­ben ge­kom­men ist. es ist si­cher zwan­zig oder dreis­sig jah­re her. an­fangs war sie mein schutz­wall. ich dach­te, ich kön­ne bes­ser und selbst­si­che­rer mit men­schen um­ge­hen, wenn ich mei­ne in­ten­tio­nen nicht of­fen an­ge­be. ir­gend­wann wur­de die iro­nie zum teil mei­ner­selbst, ich trau­te mich ohne sie nicht aus dem haus. ir­gend­wann kam zur iro­nie die wit­zel­sucht hin­zu.

die gren­zen zwi­schen dem gu­ten ge­schmack, mei­nen ner­vi­gen wit­zen, der un­durch­sich­ti­gen iro­nie und der wahr­heit ver­schwam­men und wur­den im lau­fe der zeit im­mer stär­ker und selbst­ver­ständ­li­cher über­schrit­ten.

ir­gend­wann fing ich an zu schrei­ben, be­nutz­te schmut­zi­ge wör­ter, fä­kal­spra­che gar — ich wur­de zum blog­ger. mei­ne iro­nie be­kam ein fo­rum, mei­ne wit­zel­sucht such­te sich stän­dig neue op­fer, ich wur­de selbst­ge­fäl­lig und fett.

mir ist be­wusst, dass mein ver­hal­ten nicht nor­mal ist. mir war das im­mer klar. aber ich habe nie­mals in wirk­li­cher kon­se­quenz über­dacht, wel­che ge­füh­le ich da­bei bei le­sen­den oder auch den men­schen, die ich lä­cher­lich zu ma­chen ver­such­te, aus­lös­te.

ich ent­schul­di­ge mich da­für, ins­be­son­de­re bei marc und dem an­de­ren sam­wer, de­ren pres­se-pre­scher tilo dings, den her­ren do­vi­dat, scheu­er­mann und den un­zäh­li­gen an­de­ren die ich ver­letz­te. auch wis­send, dass es, so lan­ge ich für mich kei­ne wirk­lich lo­gi­sche be­grün­dung für mei­ne stän­di­ge iro­nie ge­fun­den habe, nie­man­den gibt, der ver­ständ­nis ha­ben kann für das, was ich ge­schrie­ben habe.

war­um die­ser bruch jetzt statt­fin­det hat zwei grün­de. der ers­te ist, dass mir meh­re­re men­schen an­ge­bo­ten ha­ben mich auf ei­nen frisch er­press­ten oran­gen­saft ein­zu­la­den.
der zwei­te, und für mich sehr viel wich­ti­ge­re ist, daß ich mich heu­te im spie­gel be­trach­tet habe. die­ser wun­der­ba­re mensch ver­dient es, dass ich mich mehr um ihn küm­me­re. ich hof­fe, daß ich ir­gend­wann hin­ter mei­nen schutz­wall aus iro­nie bli­cken kann.

und des­halb ist das das ende jeg­li­cher iro­nie in die­sem web­log.

ich bin 37 jah­re alt.

mein name ist su­pa­schwen­zel.


ers­ter! ers­ter! ers­ter!

felix schwenzel

ein phä­no­men das ich bis­her nur aus dem hei­se-troll fo­rum kann­te scheint um sich zu grei­fen; das ers­ter-phä­no­men. wer zu­erst ir­gend­wo­hin linkt ge­winnt?

Qua­li­täts­jour­na­lis­mus braucht sei­ne Zeit
Näm­lich 10 Tage: Am 12. April im Schock­wel­len­rei­ter, zwei Tage spä­ter in der Te­le­po­lis und heu­te end­lich auch im Spie­gel: Die Ab­sa­ge­agen­tur.

dass der link zur ab­sa­ge­agen­tur zum bei­spiel auch im ak­tu­el­len 030-kä­se­blatt steht (und zwar kom­men­tiert), das sei­nen re­dak­ti­ons­schluss am 1. april hat­te möch­te ich an die­ser stel­le noch­mal in die schwanz­län­gen ich-bin-ers­ter-also-gröss­ter-dis­kus­si­on ein­wer­fen. in al­ler be­schei­den­heit und al­lem re­spekt dem flot­ten jörg ge­gen­über. denn der schnells­te und goo­ge­l­igs­te ist eh je­mand ganz an­ders. und ers­ter ist nicht im­mer am bes­ten, fra­gen sie ru­hig mal ei­nen ex­per­ten [hier link zu be­lie­bi­gem don ein­fü­gen].

apro­pos, was heisst „or­gans­mus“ auf hes­sisch? „fe­disch!“.

[dem­nächst er­zähl ix mal, wie ich das ge­gen­teil von ers­ter war und vor vie­len jah­ren mal beim fi­cken ein­ge­schla­fen bin. wir wol­len jetzt ja mehr of­fen­heit und schmut­zi­ge de­tails prak­ti­zie­ren in un­se­rem klei­nen dorf.]

[nach­trag]
24.03.2005 ome­ga­news
30.03.2005 wör­ter­berg
31.03.2005 kiez­ki­cker
04.04.2005 spree­blick
12.04.2005 schock­wel­len­rei­ter
14.04.2005 030 (re­dak­ti­ons­schluss 01.04.2005)
usw.

[ein paar blei­ben un­er­wähnt, kann man hier nach­le­sen]

bleibt fest­zu­hal­ten; nach dem ers­ten auf­tau­chen in der blogos­hä­re, brauch­te der flot­te jörg über zwan­zig tage. al­ler­schärfst qua­li­täts­jour­na­lis­mus­reif.

</rum­pro­vo­zier>

[nochn nach­trag]