ge­nig­ge­mei­ert

felix schwenzel

ste­fan nig­ge­mei­er in der fas, Die Blog­frei­heit der deut­schen Po­li­tik:

„Es gibt eine la­ten­te Tech­nik­feind­lich­keit der herr­schen­den Eli­ten in Deutsch­land”, meint Lum­ma. Zu­sam­men mit der Angst vor dem Kon­troll­ver­lust und der deut­schen Dis­kus­si­ons­kul­tur, in der man sich am Stamm­tisch mit Gleich­ge­sinn­ten aus­ein­an­der­setzt statt mit an­de­ren Mei­nun­gen, er­klä­re das, war­um hier­zu­lan­de die Po­li­tik so zö­gernd ins Netz fin­det.

[via lum­ma.de]


pro­vi­der­mail

felix schwenzel

ich bin im­mer wie­der be­geis­tert was mein pro­vi­der mir für lus­ti­ge emails schreibt:

Wäh­rend die­ser Zeit kann es vor­kom­men dass Ihre Web­prä­senz, wie auch der Email­ver­kehr kurz­zei­tig nicht nutz­bar ist.

Die Tech­nik ist be­müht die Aus­fall­zeit so ge­ring wie mög­lich zu hal­ten.

Wir dan­ken für Ihr Ver­ständ­nis.

trotz be­müh­ter tech­nik füh­le ich mich ge­ra­de ein biss­chen ir­rele­vant.


kön­nen mu­sik­wis­sen­schaft­ler wit­zig sein?

felix schwenzel

lan­ge nicht mehr so­et­was wit­zi­ges ge­le­sen (na­tür­lich völ­lig ir­rele­vant, doo) wie die­sen ar­ti­kel ei­nes mu­sik­wis­sen­schaft­lers über eine „be­schä­dig­te wis­sen­schaft“:

Es ist nicht über­trie­ben, wenn man sagt, die Mu­sik­wis­sen­schaft sei eine der rück­stän­digs­ten aka­de­mi­schen Dis­zi­pli­nen in die­sem Land. Rück­stän­dig in ih­ren Me­tho­den, der Wahl ih­rer Ge­gen­stän­de, der Geis­tes­ver­fas­sung ih­rer ein­fluß­reichs­ten Ver­tre­ter etc. Zur ih­rer Eh­ren­ret­tung hat man zwar ver­sucht, nach­zu­wei­sen, daß es ja noch weit­aus rück­stän­di­ge­re Wis­sen­schaf­ten ge­ben mag, wie etwa die ka­tho­li­sche Theo­lo­gie oder ge­wis­se Alt­phi­lo­lo­gien […].

(sub­ver­sci­ence)

das lässt ver­mu­ten, dass von hier noch so ei­ni­ges höchst amü­san­tes zu hö­ren sein wird.


blömm­schen

felix schwenzel




das, ba­by, das

felix schwenzel

igno­ranz ga­lo­re, ich habe mehr und mehr das ge­fühl, das blog­dings ist der wahr­zeit scheiss­kack­piss­egal. drecks­egal. bo­den­sät­zi­ger kuh­dung. re­den eh nur fä­ka­le scheis­se. trotz­dem: es heisst das blog. wirk­lich.


dis­clai­mer

felix schwenzel

  • wir­res.net ist für die la­dung pol­ni­scher LKW nicht ver­ant­wort­lich.
  • ich di­stan­zie­re mich aus­drück­lich vom in­halt sämt­li­cher bier­fla­schen der mar­ke krom­ba­cher „ex­tra mild“.

ma­nu­el an­drack muss weg?

felix schwenzel

ma­nu­el an­drack muss weg?
han­nah pi­l­ar­c­zyk und chris­toph schult­heiss über­le­gen in der taz wie ha­rald schmidt wie­der bes­ser wer­den könn­te.

der ers­te vor­schlag, ma­nu­el an­drack müs­se weg, wäre eine ka­ta­stro­phe. mit wem soll sich schmidt denn dann un­etrhal­ten? wie­der mit dem schlag­zeu­ger oder dem bas­sis­ten mit dem ir­ren blick? wie jür­gen von der charmelip­pe mit nem ka­me­ra­mann? si­de­kick muss sein, wo­bei an­drack muss es na­tür­lich nicht sein. ich brin­ge mich hier­mit ein­fach mal er­neut ins ge­spräch, denn ix glau­be ich wäre ein pri­ma si­de­kick. ich wür­de da ein­fach nur sit­zen, ein biss­chen rum­sur­fen und schlecht­ge­launt rum­gu­cken. das kann ich su­per, weil ich das eh den gan­zen tag ma­che. war­um nicht im fern­se­hen?

der zwei­te vor­schlag ist ge­ni­al, schmidt sol­le sein stu­dio ver­grös­sern und männ­li­cher ma­chen. das funk­tio­niert ja be­kannt­lich auch mit au­tos, je grös­ser und männ­li­cher ein auto ist des­to er­folg­rei­cher ist der mann; wie je­der weiss, sind LKW-fah­rer die be­vor­zug­ten ge­schlechts­par­ter von acht­zig pro­zent al­ler deut­schen frau­en un­ter 45. und al­ler las­ter an­fang ist die stoss­stan­ge.

ne­ben ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen wie kon­takt­lin­sen, mehr gäs­ten, mehr sen­de­plät­zen und sen­dern, ei­nem gag in der mit­te, und ei­ner „elec­tric la­dy­land-band".“ ha­ben die au­toren lei­der den wich­tigs­ten ver­bes­se­rungs­vor­schlag völ­lig ver­ges­sen: schmidt soll­te die gan­ze sen­dung im ste­hen mo­de­rie­ren, das ist ja be­kannt­lich gut für die stimm­bil­dung und neu­er usus in der 1RD. an­drack, wür­de ich zur stimm­bil­dung vor­schla­gen knie­end zu mo­de­rie­ren.

[via per­len­tau­cher]




ab­ge­sagt we­gen re­le­vanz­man­gel

felix schwenzel

preis­zei­tun­gen 2005 - ab­ge­sagt:

Au­ßer der "Bä­cker­blu­me" ha­ben wir kei­ne wirk­lich re­le­van­ten, an­spre­chen­den und hu­mor­voll zu­gleich-en Zei­tun­gen fin­den kön­nen. Wir ha­ben uns des­halb ent­schie­den, den Award ab­zu­sa­gen und die Prei­se selbst auf­zu­es­sen.

un­ter­kunft in lon­don

felix schwenzel

weiss je­mand eine güns­ti­ge un­ter­kunft in lon­don, vom 24.06 bis zum 26.06? ist nicht für mich son­dern für pfle­ge­leich­te lie­be freun­de von mir aus stutt­gart. info per mail oder in den kom­men­ta­ren, ix lei­te al­les wei­ter.


han­dy ver­ges­sen

felix schwenzel

heu­te mein han­dy zu­hau­se ver­ges­sen. dass ix den gan­zen tag auf an­ru­fe ver­zich­ten muss be­trübt mich we­ni­ger als dass ich auf die ein­ge­bau­te ka­me­ra ver­zich­ten muss.


blick­win­kel

felix schwenzel

ich mag den be­hin­der­ten­park­platz. den shop­b­log­ger. frau ju­lie. brain­f­arts. weil sie mir ab­seits jeg­li­cher re­lan­vanz und an­spruchs­fra­gen die welt aus an­de­ren blick­win­keln zei­gen, die ich sonst nicht se­hen wür­de, über­se­hen wür­de. heu­te der be­hin­der­ten­park­platz:

Das me­di­zi­ni­sche Bild von Be­hin­de­rung geht von ei­nem De­fi­zit aus, das ent­fernt wer­den muss. Wag­hal­si­ge Heils­ver­spre­chen dank mo­der­ner Tech­nik leis­ten dem Vor­schub. Ich kann es ein­fach nicht mehr hö­ren. Mit die­ser Ein­stel­lung hält man be­hin­der­te Men­schen we­nig selbst­be­wusst und klein. Ihr müsst alle nur war­ten, bis ihr wie­der se­hen, hö­ren, lau­fen könnt. Dann müs­sen wir uns auch nicht mehr um die Bar­rie­re­frei­heit küm­mern.


die wahr­zeit

felix schwenzel

don ran­dow stän­kert ein biss­chen rum. nach der ers­ten „sich­tung“ für das welt­be­kann­te und in den me­di­en welt­weit be­ach­te­te „scheisspreis­blog­gen“ schimpft der sich­ter sicht­lich em­pört:

Die eingereichten Artikel - nun, da ist sicherlich noch Raum für Qualitätsverbesserungen, IMHO. Die Blogs selbst spiegeln die Vielfalt der Szene bereits wider. Viele sind verspielt und selbstverliebt (also ähnlich dem Dings, das ich mit "Megawatt" drehe). So richtig relevant und ansprechend und humorvoll und anregend zugleich - eigentlich keines, bis auf IT&W vielleicht....

das was der alte herr al­ten hase da for­dert hört sich ein biss­chen an, wie die image­map­pe sei­nes mut­ter­blat­tes: eine wo­chen­zei­tung die me­ga­re­le­vant ist, die sich stän­dig stei­gen­der auf­la­gen­zah­len er­freut, zi­tiert und ge­linkt wird wie sau und sehr an­spre­chend ist, denn das re­de­sign vor 5 oder zehn jah­ren, dass die zeit luf­tig und leicht ma­chen soll­te ist im­mer noch in an­sät­zen zu be­mer­ken (wenn man mit der lupe guckt). die hu­mor­vol­len und wit­zi­gen, gar nicht bess­ser­wis­se­ri­schen und selbst­ver­lieb­ten ar­ti­kel der her­aus­ge­ber zur lage der na­ti­on der welt sind le­gen­där und die tol­len gas­tro tipps und tex­te von, bei­spiels­wei­se wolf­ram sie­beck, kot­zen nie­man­den an und re­gen zum es­sen und ko­chen an. was der zeit ein biss­chen fehlt, aber das ist nur mei­ne ei­ge­ne ir­rele­van­te, un­an­spre­chen­de und hu­mor­lo­se mei­nung (durch­aus an­re­gend ge­meint) sind ice-, re­gio­nal­zug oder in­ter­re­gio­mo­blogs. die wür­den der zeit noch ein biss­chen mehr pep ver­lei­hen.

nun gut, dass schnö­de web­logs nicht mit dem mutt­ter­schiff der frei­en, in­t­e­lek­tu­el­len qua­li­täts­pres­se mit­hal­ten kön­nen ist eh klar. sind ja teil­wei­se auch blu­ti­ge lai­en da­bei die web­logs schrei­ben. viel­leicht taugt das fern­se­hen ja für den be­schei­de­nen ran­dowschen qua­li­täts­an­spruch.

stel­len wir uns vor bar­ba­ra schö­ne­ber­ger wäre ein web­log. auch in die­sem un­wahr­schein­li­chen fall wäre herr ran­dow nur halb zu­frie­den. denn sie hat gros­se hu­pen die an­spre­chend und an­re­gend aus­se­hen und die auch als web­log su­per rü­ber­kä­men, eben­so wie hu­mor, nur als web­log könn­te man sie erst ab 23 uihr le­sen, was sie in völl­li­ge ir­rele­vanz trie­be. nix für herrn ran­dow, fällt raus.

ha­rald schmidt als web­log wäre zu ver­spielt und selbst­ver­liebt, ganz ähn­lich wie das was herr ran­dow mo­blog­gend in me­ga­watt dreht. aber schmidt sähe als web­log scheis­se aus, zu­viel haa­re, zu­viel akne, nix auf den hüf­ten, de­sign von der stan­ge, stan­dard-blogg.de-tem­p­la­te. das wirk­te nicht an­re­gend auf web­log-ju­ro­ren. ran­dow wür­de beim le­sen nicht er­regt, da ret­te­te auch der hu­mor nix. re­le­vant wäre schmidt als web­log ge­nau­so­we­nig wie in sei­ner show, noch nicht mal die bild­zei­tung zi­tiert den noch.

als web­log su­per re­le­vant wäre ja der ker­ner, der hät­te ne su­per 20 köp­fi­ge re­dak­ti­on mit bes­ten kon­tak­ten, wür­de kanz­ler, ex-kanz­ler und pooth-con­tent brin­gen und irre rum­schlei­men und um links und klicks bet­teln. nur mit dem hu­mor ha­per­te es, wäre ker­ner ein web­log. er hät­te angst le­ser zu ver­lie­ren ris­se er mal nen witz. fällt also auch durchs ran­do­wras­ter.

beck­mann? wäre we­der re­le­vant noch an­spre­chend. beck­mann wäre im­mer 20 plät­ze tie­fer in den blogstats als ker­ner, die re­dak­ti­on vom ker­ner wäre mit den bei­trä­gen im­mer 4 stun­den vor beck­mann on­line. die tex­te grob­schläch­tig, die sät­ze ab­ge­hackt, pseu­do­ein­fühl­sam. beck­mann liebt den bou­le­vard. völ­lig ir­rele­vant, in­ak­zep­ta­bel für qua­li­täts­jour­na­lis­ten­kri­te­ri­en. ab und zu gäbe es mal be­cker-con­tent, be­cker in­ter­views, be­cker-fo­to­ga­le­rien, aber das ist ähn­lich öde wie web­logs mit stän­di­gem fä­kal­con­tent. beck­mann und hu­mor? haha.

ganz klar, es zeich­net sich ab, das op­ti­ma­le web­log wäre von lo­ri­ot im kanz­ler­amt ge­schrie­ben, hät­te in der sei­ten­leis­te ein ein täg­lich wech­seln­des mäd­chen von der sei­ten­leis­te (zum an­spre­chend-sein), und wäre so ob­jek­tiv und ge­nau wie die ta­ges­schau oder die wahr­zeit.

fau­les, ire­le­van­tes blog­ger­pack. streng euch mal an. der jury steht die scheis­se bis zum hals, die ha­ben schiss dass am ende des preis­blog­gens wie­der nie­mand no­tiz vom er­geb­niss nimmt. naja. viel­leicht wird ja noch spie­gel on­line nach­no­miert.

[sie­he auch preis­blö­ken]


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felix schwenzel

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[ich bin so bil­lig]


un­schuld

felix schwenzel

mi­cha­el jack­sons nächs­tes lied wird heis­sen „i’m in­no­cent“ und ist eine co­ver ver­si­on sei­nes 80er jah­re hits „i’m bad“. viel­leicht wird es auch heis­sen „my la­wy­er is bad“. „bad“ hiess in den 80er jah­ren ja „gut“, so wie „gut sal­zufflen“.


tam­pi­on

felix schwenzel

an­geb­lich be­nut­zen bä­ren ein „tam­pi­on“ aus schlamm und streu um ih­ren anus und end­darm wäh­rend des win­ter­schla­fes vor amei­sen zu schüt­zen. lei­der kommt mir die quel­le nicht son­der­lich ver­trau­ens­voll vor. aus­ser­dem fra­ge ich mich, wie und ob ein bär mit sei­nen ta­zen das über­haupt be­werk­stel­li­gen kann.

mei­ne zu­ge­ge­be­ner­mas­sen nicht son­der­lich in­ten­si­ve re­cher­che er­gab, dass das wort im deut­schen über­haupt nicht vor­kommt und im eng­li­schen ein „tam­pi­on“ zum ver­schluss des lau­fes von schuss­waf­fen oder or­gel­pfei­fen dient. le­sen hier auch bio­lo­gen mit die be­stä­ti­gen könn­ten, dass bä­ren sich vor dem schla­fen­ge­hen matsch in den arsch ste­cken? weiss mar­cus mehr?