unterhaltung
jemanden auf unterhaltung verklagen. ob das was bringt?
jemanden auf unterhaltung verklagen. ob das was bringt?
die einrichtung dieser emailadresse war ja völlig für die katz, noch nicht mal spam bekomme ich über die
emailadresse. manchmal kommen aber sehr nette emails über das kontaktformular:
ihre art, die welt zu sehen, ist mir sozusagen nicht unsympathisch! bin zwar nur eine langzeit-heimlich-mitleserin, naja, was ich sagen wollte, wenn sie mal lust und zeit haben, würde ich sie gern mal zu einem kaffee einladen.
gebauchpinselt liess ich die mail erstmal ein paar tage auf mich wirken und verbaselte dann beinahe die antwort auf die mail. ich gab meiner schwäche, dem kaffeetrinken, nach und nahm die einladung zum kaffee an. für meine verhältnisse ging das mit der verabredung recht zügig, s. nahm erstmals im oktober kontakt mit mir auf (s.o.) und bereits anfang dezember trafen wir uns zu einem kaffee in mitte (1 sturz, 1 gebrochener fuss und 1 trombose meinerseits und 1 schwerer fahrradsturz mit gesichtsverletzungen ihrerseits lagen dazwischen).
wir trafen uns also an einem freitag abend zum kaffee-trinken. ein blind date war das natürlich nicht, ich war ja der einzige der blind war. witzig und auch ein bisschen spooky ist es, sich mit jemandem zu unterhalten die einem völlig unbekannt ist, die aber ganz gut über einen selbst bescheid weiss und beispielsweise den beiläufigen einwurf „dieses jahr im urlaub …“ mit „… in kosika …“ ergänzt. selbst schuld wer interna deutschlandweit lesbar ins internet stellt. für meine verhältnisse und für ein erstes treffen zweier fremder und dafür dass ich einen furchtbaren brechhusten mit auswurf hatte und mich gerade in den vorbereitungen auf einen zweiwöchigen grippalen infekt befand (und kompressionsstrümpfe trug) entwickelte sich ein sehr netter abend im laufe dessen auch noch alkohol konsumiert wurde. ich fand, dass wir uns für einen blindflug ganz gut verstanden und wir verabredeten uns für einen späteren zeitpunkt, an dem ich nicht mehr an brechhusten litt und sie aus ihrem weihnachtsurlaub auf den malediven zurück sei.
[nachtrag, 19:52h: gerade eben erfahren, dass es s. gut geht. die welle hat in ihrem fall nur materielle schäden verursacht. mein husten ist übrigens auch weg.]
pictuuregalore:
http://www.flickr.com/photos/ix/tags/bloggertreffrheinruhr/
http://derbe.blogger.de/stories/197260/
http://ivy.antville.org/stories/1011442/
http://ortega.antville.org/stories/1011384/
heute habe ich k@rpfen einen schlüsselanhänger geschenkt. montiert habe ich ihn auch gleich.
ganz nette mittelständler.
und saufen können die. hier wars.
ix muss ja immernoch meinen quick-wert kontrollieren lassen und mir deshalb blut abnehmen lassen. in berlin ist das ja manchmal mühsam, im heinsberger krankenhaus aus zwei gründen nicht:
1) alle mtas des kranklenhauslabors können blind und tratschend blut abnehmen
2) ich kann mit dem auto vorfahren
hinzu kommt die tatsache dass ich einem bekannnten krankenhausarzt in heinsberg wie aus dem gesicht geschnitten ähnlich sehe und ihn meinen vater nenne. das hat zur folge, dass ich noch freundlicher als anderswo behandelt werde (ich werde eigentlich fast immer freundlich behandelt). manche krankenhaus-angestellte wähnt auch eine gewisse nähe zu mir: so hat mir eine der schwestern bei meiner stationären entlassung nicht etwa die hand gegeben oder die schulter geklopft, sondern den bauch getätschelt. ebenso die mta die mir am freitag blut abnahm. mein vater hatte im vorfeld mit mir geprahlt, indem er wohl überall rumerzählte, ich hätte 10 kilo abgenommen (stömmt ja auch). die mta war aber wohl enttäuscht als sie mich in meiner 102-kilo-pracht sah; den bauch tätschelnd sagte sie: „ich dachte du hast 10 kilo abgenommen?“ — „hab ich auch, es sind aber noch 10 kilo drauf.“ — „was haste denn vorher gewogen?“ — „112 kilo …“ — „schäm dich.“
ich sach mal, so ein bauch schafft offenbar vertrauen bei frauen, tätschelfläche. ich werde ihn behalten.
so wie die überschrift könnte ich meine autobiographie nennen, „döner zum frühstück“ ist aber doch passender und nicht so fäkal. wie sich aus der überschrift ableiten lässt, sitze ich bei starbucks, heute allerdings nicht in berlin, sondern in aachen. kaffee gabs umsonst weil die kasse die eingabe „coffee of the day, tall“ nicht akzeptieren wollte, internet haben die auch hier und aufs klo gehe ich dann auch nachher.
der barista der baristo die bedienung war neben der tatsache, dass er mir den kaffee umsonst gab, mein bonusheft trotz kostenlos stempelte und mir den kaffee an den tisch brachte auffällig freundlich. nicht diese aggressive freundlichkeit des berliner starbucks, wo einen die freundlichkeit wie ein kalter wind ins gesicht weht und falsch wie das lächeln von carmen nebel vorkommt, nein einfach freundlich. ohne aufsatz, ohne mühe. das mag ich an aachen übrigens sehr. die lässige freundlichkeit die einem hier immer wieder begegnet. selbst schimpfende aachener sind hier freundlich. zum beispiel der fussgänger der von einem fahrrad geschnitten wurde: zuerst verzögert sich die schimpftirade (nachdenken), dann kommt ein langgezogenes „fooooodlooooooch!“ aus dem mund, das der fahrradfahrer schon gar nicht mehr mitbekommt und eh nicht für ihn bestimmt ist. das „futloch“ dient lediglich dem aggressionsabbau.“
in berlin wurde ich von einer starbucksbedienung bereits einmal auf eins meiner grossartigen fullartiscontrol t-shirts angesprochen: „hellvetica“ steht dadrauf, ein lustiges kleines graficker-sprachspiel. sie, die starbucks-bedienung mit fundamental-christlichem einschlag fand es nicht gut, dass ich mit dem wort „hölle“ auf meiner brust umherlief, die hölle sei doch nichts schönes. sie reichte mir den kaffee dann auch mit einem missionarischem lächeln (aggressiv-freundlich) und wünschte mir gottes segen auf meinem weiteren weg und im kafffee.
in aachen kann man tragen was man will.
die kundschaft scheint zufrieden zu sein. passt auch.
mir wurde heute bewusst wie prägend schmidteinander auf mich gewirkt hat. einen grossen teil meiner privaten running-gag-sammlung habe ich aus schmidteinander. ich bin quasi absolvent der schmidt/feuerstein humorschule. allerdings wurde die ausbildung irgendwann unterbrochen, sodass ich kein zeugnis vorweisen kann. alles was ich habe sind die antiken running-gags mit denen ich meine umgebung malträtiere.
schlimm, dass ich manche witze nunmehr seit über zehn jahren vor mir hertrage. noch schlimmer: es finden sich immer noch leute, die darüber lachen.
noch etwas wurde mir heute klarer denn jobst: schmidt ist grundversorgung. das habe ich am 23.12. gemerkt. bitter benötigte grundversorgung und bigotterie-antidote. ich brauch das. was ihm aber fehlt, das wurde heute in der schmidteinander-nacht deutlich, ist die kacka-pipi-pillermann- und super-witze-selbstgemacht-komponente für die herbert feuerstein gesorgt hat. der haarspalter-, zu-subtil-zum-merken- und wortverschiebungswitz. ausserdem fehlt schmidt die boshaftigkeit die dazu nötig ist dieter thomas heck alleine auf der bühne rumsitzen zu lassen und zu demütigen, dafür hat früher feuerstein gesorgt.
oh. noch zwei sachen die mich stark wundern:
1. warum hat diane kruger die ausstrahlung der sendung #16 nicht gerichtlich verbieten lassen? ihr auftritt als 16jährige diane heidkrüger war … — naja. egal. ich sach nix mehr. immerhin, heck war noch peinlicher.
2. der intendant vom NDR heisst wirklich mit nachnamen so, allerdings mit plog und nicht mit bratapfel.
notiz an mich selbst, heute abend im WDR-fernsehen, 22:55h, nicht vergessen; die das beste aus schmidteinander nacht. ix freu mich schon auf den fotzibär. und so.
bart simpson: „This is the time of year when people of all faiths get together to worship Jesus.“
immerhin sind es „brause flummis“ und keine „braunen flummis“ …
einkaufen in heinsberg: erst „hitschler“ gesehen, dann die rot, vorne ein bisschen heller (pfiffig!) gefärbte, damenbärtige kassierin zu einem kind: „butschidutschi, bist du aber ein süsser. butschidutschi.“ die mutter mit kind macht das sie weg von der kuscheligen kassierin kommt. die kassierin dann zu einer älteren dame die sie an der kasse mit namen begrüsste: „noch sind die süss, die kleinen, aber die werden heute ja viel zu schnell gross!“. mich hat sie keines blickes gewürdigt, ich bin wohl zu gross. abkassiert hat sie mich dennoch und mir ein frohes fest hinterhergewünscht.
wann ist der optimale zeitpunkt frohe weihnachten zu wünschen? sollte man das jetzt überhaupt tun? schliesslich wünscht einem jetzt sogar der kaufhausdetektiv schöne weihnachten. die völlige überflutung mit guten (weihnachts- und neujahrs-) wünschen, da kommt doch der eigene kaum noch durch, ebenso weihnachts-karten, die gehen doch in der masse unter. obwohl, kärtchen zu bekommen kann auch manchmal überraschen. der laden der mir 5 euro berechnete um der exekutiven die abhöreinrichtungen die die legislative für nötig befand zur verfügung zu stellen, der laden hat mir ne weihnachtskarte und nen kuli geschickt. nen kuli! so sinnlos, dass es schon wieder cool ist. ahh — jetzt weiss ich auch wann und wo der rechte ort ist auf einer webseite den lesern schöne weihnachten zu wünschen. in einer textwüste, am ende des absatzes, an alle die so tapfer sind sich durch den lieblosen text zu kämpfen, aus gewohnheit oder freude, genau dort könnte man die allerbesten wünsche für ein neues jahr und frohe weihnachten unterbringen. ebenso wie den witz auf den wahrscheinlich sehr viele warten, der in etwa so gehen würde, dass ich alllen lesern marry ix-mast wünsche. ein wenig originellles sprachspielchen, versteckt im buchstabenwald. ix danke. sehr sogar. nicht nur denen die sich bis hierherdurchgelesen haben. allen lesern, kommentatoren, klickern und inspiratoren. obwohl. eigentlich isses zu früh zum wünschen. oder?
wenn ein ganzes grill-hähnchen jetzt 30% grösser ist, wieviel grösser ist dann ein halbes?
ich habe heute einen weihnachtsstern gezeichnet. bin ich jetzt star-designer?
→ weiterlesenkurz habe ich überlegt ob ich die advents-t-hemden-aktion bis zum 24.12.2005 weiterführen soll. habe aber angst leser dadurch zu verlieren. kommerz und so. es gibt ja immer noch leute die kommerz ablehnen. obwohl die aktion kommerziell nicht so der hammer war: 16 verkaufte shirts, ergaben eine provision von 16,- €, die ich doch keinem punk oder versoff, sondern herrn meyer in den ohnehin prall gefüllten arsch blies und noch etwas drauflegte. für geschenkpapier und so. egal.
ein paar shirts lasse ich hier unerwähnt in den shop fallen (darunter auch furchtbare kalauer, die ich mich nicht traute hier zu posten) und vielleicht gibts ja auch irgendwann mal ein shirt das nicht schwarz ist.
bis zum 24.12. täglich ein neues t-hemd auf wirres.net, als adventskalender-ersatz. für jedes verkaufte t-hemd bekomme ich einen euro provision, die ich entweder verfresse oder rumlungernden punks auf der schönhauser-allee in den becher werfe.
hier das letzte shirt, die nummer 24:
hier könnte ich etwas zur neuen harald schmidt show schreiben, wenn mir dazu etwas einfiele.
oder links zu anderen seiten die drüber schreiben sammeln.
oder witze aus der sendung rezitieren.
oder witze zu vollbärten und langen haaren aus mir raus leiern.
oder eine neue kategorie einrichten.
nur wozu? selbst der spargel hat schon den mitschrieb veröffentlicht … mal schaun.
bis zum 24.12. täglich ein neues t-hemd auf wirres.net, als adventskalender-ersatz. für jedes verkaufte t-hemd bekomme ich einen euro provision, die ich entweder verfresse oder rumlungernden punks auf der schönhauser-allee in den becher werfe.
hier shirt#23:
bei candan kann man, auch wenn sich confixx mit händen und füssen dagegen wehrt, umlaut-subdomains einrichten. beispiel: ÖPNV.wirres.net
mit beschissenen, msigen, alten brauser gehts ja eigentlich nicht, nur so wie ich confixx beschissen hab: xn--pnv-rna.wirres.net