River

Es ist ja überhaupt keine Com­pe­ti­ti­on weil alles, wirklich alles an der Artemis II Mission so toll ist, und natürlich ist dieses Foto hier, dass gerade überall geteilt wird absolut be­ein­dru­ckend, aber für mich... für mich ist es im Moment dieser Shot. Holy shit. Unbedingt in Ori­gi­nal­grö­ße ansehen, die Kom­pres­si­on hier macht leider viele Details zunichte.

Noch viel mehr Fotos von der Mission gibt es bei Flickr.

sehr tolle bilder, sind gleich auf meinen desk­top­hin­ter­grund gelandet.

Artemis II in Eclipse
Bild: NASA / NASA2Explore · CC BY-NC-ND 4.0 · via Flickr

tat­säch­lich freue ich mich jetzt jedes mal, wenn ich den computer aufklappe und dieses bild sehe.

was man auf diesem bild ei­gent­lich sieht, habe ich mir von hank green (auf youtube) erklären lassen: man sieht nicht nur sterne, sondern auch planeten — und man erkennt, dass sie sich alle auf einer um­lau­febe­ne befinden (sie sind auf dem bild quasi auf­ge­reiht). der mond erscheint nicht wie sonst bei einer mond­fins­ter­nis wie eine schwarze scheibe, weil er von der erde am linken oberen rand be­leuch­tet wird. und die aufnahmen der mond­fins­ter­nis waren nur möglich, weil die artemis-mission ver­scho­ben wurde.

viele sagen ja (unter anderem hank green), dass das die besten fotos der welt sein könnten, aber gleich­zei­tig sind das wahr­schein­lich auch mit die teuersten fotos der welt, was die pro­duk­ti­ons­kos­ten angeht. und trotzdem gibt es eine einfache relativ einfache lizenz, mit der man die bilder nicht­kom­mer­zi­ell nutzen kann.
















Paradise (2025) (S02E08) gesehen

auf eine art ein happy end, aber leider mit einer dicken schicht mystery-ma­yon­nai­se. trotzdem mochte ich die tatsache, dass die ersten pro­to­ty­pen eines quan­ten­com­pu­ters, die man im laufe dieser folge in einem rückblick sah, tat­säch­lich so aussahen wie einer der ersten pro­to­ty­pen eines quan­ten­com­pu­ters von IBM, den man unter anderem in diesem video sieht oder hier.

auch wenn zum ende hin alles ein bisschen ins ha­ne­bü­che­ne und pa­the­ti­sche ab­drif­te­te, habe ich das gerne gesehen. trotzdem kann ich mich mit ein bisschen abstand viel­leicht sogar auf die ha­ne­bü­che­ne idee, die die serie zum ende hin andeutet, einlassen. weil das bedeutet, dass die dritte staffel dann ganz anders als die erste und zweite wird. und das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.


Paradise (2025) (S02E07) gesehen

na gut, es sterben doch nicht so viele lieb­lings­fi­gu­ren in paradise wie in game of thrones, da hab ich mich dra­ma­tur­gisch in die irre leiten lassen („she was taken from me“). und die handlung wird vor­her­seh­ba­rer, je mehr das drehbuch auf die action-tube drückt. ausserdem schlei­chen sich langsam hier und da mystery elemente in die serie, von denen ich noch nicht sicher bin ob sie mir gefallen werden. ansonsten ma­nö­vriert die serie aber ganz gut durch span­nungs­bö­gen und er­war­tungs­hal­tun­gen. trotzdem schade, dass auch hier das alte hollywood- oder james-bond-rezept durch­scheint, dass es zum dra­ma­tur­gi­schen höhepunkt immer um die rettung der welt gehen muss, statt einfach nur um ein paar kom­pli­zier­te mo­ra­li­sche konflikte. was schade ist, weil die erste staffel einfach geerdet blieb und die zwaite zum staf­fel­en­de jetzt doch ein bisschen abhebt.

ach ja, the final countdown wird auch nicht besser, wenn er von amelia mclean statt europe gesungen wird.


Paradise (2025) (S02E06) gesehen

ei­gent­lich ist es nicht nur lo­bens­wert, dass eine serie sich bemüht, die wirklich in­ter­es­san­ten cha­rak­te­re weiblich zu besetzen. es ist auch gleich­zei­tig etwas, das die qualität dieser serie und den un­ter­hal­tungs­wert steigert und die in­ter­essanz si­gni­fi­kant erhöht. „sinatra“ und „jane“ zeigen, welches potenzial bö­se­wich­te haben, wenn man sie nicht mit dem üblichen männ­li­chen bö­se­wicht­ge­ha­be zeichnen muss. es eröffnen sich so viele mög­lich­kei­ten, die die serie mit „sinatra“ gekonnt nutzt und — leider — mit „jane“ ein bisschen in klischees ersaufen lässt. das hätte man (noch) besser machen können, aber es war gut genug, um mich hinter dem ofen her­vor­zu­lo­cken.

je länger ich darüber nachdenke: alle wichtigen figuren in dieser serie — bis auf xavier — sind weiblich. und das ist nicht nur einfach mal eine ab­wechs­lung, sondern zeigt, welches potenzial andere serien und filme links liegen lassen. viel­leicht hat das aber auch nur deshalb so gut geklappt, weil hier eine kom­bi­na­ti­on aus einem ge­lun­ge­nen drehbuch und gutem schau­spiel zu­sam­men­kam.