River
dieses video hat mich in ein kleines rabbit hole gestürzt (gefunden bei eay.cc).
ich war sofort angetan von scott jensons angenehm euphorischer und unkonfrontativen art sein lieblings-thema (benutzer-schnittstellen-funktion) anderen menschen nahezubringen. unterwegs schnitt er so viele inspirierende ideen und kleine details kurz an, ohne sie weiter zu verfolgen, dass sich in meinem kopf gleich merhere DIN A4 seiten füllten mit todos und sachen denen ich mal nachgehen will.
dann seine webseite. endlich mal wieder eine webseite die das auge entspannt und den geist reizt. allein der letzte artikel, „Boring is good“, ist so voller guter neuer ansätze über die welt, LLMs, das schreiben, das denken nachzudenken, dass ich seine webseite gerne in den urlaub mitnehmen möchte, um sie dort in ruhe von vorne bis hinten zu lesen.
But writing is hard for a deeply human reason. You don’t know what you don’t know. You write to understand, which usually means writing a ton of awful text that must then be ruthlessly thrown away. Trying to ‘write automatically’ using LLMs completely circumvents this pain.
Ultimately, a mature technology doesn’t look like magic; it looks like infrastructure. It gets smaller, more reliable, and much more boring.
jedenfalls ist das video ein toller einstieg nicht nur ins thema benutzer-schnittstellen-funktion und design (im sinne von design is how it works), sondern auch ins thema lernen (im weitesten sinne). dieses zitat hänge ich mir möglicherweise übers bett:
Fun is just another word for learning
— Raph Koster, A Theory Of Fun For Game Design
If you want to understand what goes into a big YouTube production, this behind-the-scenes look from the tenth most popular tech channel seems to be a good place to start. It is remarkable how Marques Brownlee has grown from being just a guy making webcam videos from home to having a dedicated production space full of staff — and it all kind of hinges on YouTube, a singular video hosting platform. That would make me anxious daily, but Brownlee has made it work for about nine years.
das behind the scenes video ist andertalb stunden lang und ich habe es (noch) nicht zuende geschaut, auch weil ichs ein bisschen langweilig finde. aber wie nick herr sagt, das ist schon alles ziemlich remarkable.
ja, rivva ist toll und ein baustein unabhängige publikationen ohne grosse plattformen sichtbar zu machen, bzw. die sichtbarkeit zu erhöhen. aber das projekt braucht dringend unterstützung. würde ich auch fast als teil des digitalen unabhängigkeits-gedöns sehen.
