dass n zug ausfällt, ok. aber „witterungsbedingt“? das is doch keine witterung heute.
@digi_bau Huhu. Just fyi ICE 1005 fällt komplett aus, wenn überhaupt jemand so doof ist wie ich so früh aufzustehen. Berliner verspäten sich
dass n zug ausfällt, ok. aber „witterungsbedingt“? das is doch keine witterung heute.
@digi_bau Huhu. Just fyi ICE 1005 fällt komplett aus, wenn überhaupt jemand so doof ist wie ich so früh aufzustehen. Berliner verspäten sich

ix bin dann mal auf dem weg zum #dbs15 (http://www.digitalbauhaussummit.de)
/ via
spreeblick.com: Krisenmanagement
fussnote zu diesem verstörenden text von johnny haeusler:
Der Text beruht auf wahren Begebenheiten und ist eine Mischung aus Erlebnissen von mir, Freunden, Bekannten und anderen Kleinunternehmern, mit denen ich in den letzten 20 Jahren gesprochen habe. Er stellt weder eine Handlungsempfehlung noch eine Rechtsberatung dar, die beschriebenen Situationen hätten auch ganz anders passieren können und/oder würden heute anders ausgehen. Die genannten Summen sind frei erfunden und sollen nur die Gesamtsituation darstellen. Als Parabel für Griechenland taugt der Text nur bedingt.
dobschat.de: Meinungsfreiheit, Strafanzeige und 800 Euro Schadenersatz [Update]
carsten dobschat:
Da gab es vor gut einem Jahr mal einen Politiker, der meinte, er könne diskriminierende Aussagen über Homosexuelle tätigen und das wäre dann nicht diskriminierend, weil er ja dazu schrieb, er wolle damit nicht diskriminieren und er würde nur von seiner Meinungsfreiheit gebrauch machen. Außerdem müssten ja die Kinder vor den Homosexuellen geschützt werden. Tja, ich schrieb dann in mein kleines Weblog, dass ich ihn, wie alle homophoben Menschen, für Arschlöcher halte, ohne ihn oder diese damit beleidigen zu wollen – ist halt meine Meinung.
musste ich sehr drüber lachen.
das ist ne (testweise!) linksammlung von eigentlich schon existierenden links, die aber noch nicht auf der startseite erschienen sind, sondern nur in der kategorie links. vielleicht ist sowas die lösung auf diese anmerkung von ben_:
Achso … und … ich fand die täglichen Link-Zusammenfassungen besser. Das hat gleich was artikel-mäßiges.
so könnte ich bereits gebloggte link-einzelartikel nochmal täglich in einem artikel zusammenfassen. die link-artikel würde ich dann nicht mehr auf die startseite (bzw. startseiten-kategorie) packen, sondern eben nur noch in die links-kategorie. auf der startseite und im regulären rss-feed, tauchen sie dann nur noch als (tägliche) sammlung auf. so wie hier, sechs links von heute abend:
spiegel.de: NSA: Angela Merkels Handy ist nicht das Problem
guter kommentar von christian stöcker zur NSA-überwachung. was mich allerdings wundert ist das bild das den artikel illustriert. dort habe ich mir bildanalyse-methoden etwas merkwürdiges entdeckt. es sieht aus, als hätte die NSA an merkels handy ein abhörkabel angebracht. dass das bis jetzt niemand bemerkt hat?
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 20:03)
spiegel.de: Nürnberg: Der Rentner und das Ekel-Essen im Altenheim
schöne nachdifferenzierung einer geschichte die seit ein paar tagen in empörungswellen durch die sozialen netzwerke schwappt. ich habe in diesem fall glück gehabt und bin bei der geschichte skeptisch geblieben, bzw. unfähig mich zu empören. und wie es sich zeigt, ist alles auch ein kleines bisschen anders als es biher schien.
Das Heim ist von dem ganzen Trubel genervt. Es hieß auch, man wolle E. rauswerfen. Der Betreiber dementiert. Und auch Jürgen E. sagt, das stimme nicht. Er überlege, von sich aus zu gehen. Im Übrigen räumt er ein: „Püriertes Essen sieht grundsätzlich nicht appetitlich aus.“
ich bin übrigens mit krankenhausessen gross geworden. einige meiner schönsten jugenderinnerungen haben sich in krankenhauskantinen ereignet (mein vater war arzt). unter anderem habe ich dort fondor entdeckt und meine ersten erfahrungen mit glutamat-räuschen erlebt.
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 20:11)
youtube.com: Only In Monroe --- July 2015
eigentlich ne super idee: stephen colbert übernimmt einmalig eine provinz-public-access-show (sowas wie ein offener kanal). dabei macht er sich ein bisschen lustig über die provinialität von monroe, wo die show gesendet wird, kostet die unangenehmen pausen (awkward pauses) genüsslich aus und zelebriert holprige übergänge.
nur leider wirkt das alles gar nicht witzig oder unterhaltsam. ich glaube auch, dass das nicht nur wegen der fehlenden studiolacher in die hose geht, sondern vor allem weil colbert seine rolle als moderator spielt. er ist immer noch ein talkshow-host-darsteller, kein talkshow-host. für seine ersten studiogäste (zwei ortsansässige damen die die show sonst moderieren und von denen eine, wenn ich das richtig verstanden habe, den namen einer prominenten politikerin trägt) interessiert er sich nur um ihnen schlechte gags entgegenzuschleudern. später kommt wohl noch eminem, aber das habe ich nicht mehr gesehen weil ich die sendung gelangweilt nach 10 minuten geschlossen habe.
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 20:26)
kottke.org: Tennis serve in slow motion
jason kottke:
At 6000 fps, you can see just how much the racquet flattens a tennis ball on the serve. (via devour)
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 20:27)
boingboing.net: Pope ”plans to chew coca leaves during Bolivia visit“
find ich gut, der papst möchte bei seinem boliven-besuch gerne coca-blätter kauen . das is ne schöne politische geste, aber abgesehen davon würde ich das bei einem besuch in boliven auch gerne angeboten bekommen.
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 20:40)
karsten krampitz, der mal sechs jahre lang sowas wie der chefreadkteur des strassenfegers war, über die klage des aktuellen „chefredakteurs“ über „osteuropäischen Migranten unter seinen Verkäufern“:
„Betrugsversuche und aggressives Betteln“ sollen jetzt geahndet werden. Tatsächlich. Warum eigentlich nicht beim „Chefredakteur“? Andreas Düllick bettelt doch in jeder Ausgabe. Unter seiner Ägide findet sich auf der Rückseite des Strassenfegers seit vielen Jahren ein auszufüllender Spendencoupon. Wofür genau das Geld gebraucht wird, erfährt der Leser nicht. Auf dem Foto lächelt irgendein Mensch und hält sich die geöffnete Klemmmappe übers Haupt. „Ein Dach überm Kopf“ heißt die Spendenkampagne. Und weiter unten: „Um obdachlosen, wohnungslosen und armen Menschen wirksam helfen zu können, (…) brauchen wir dringend Hilfe!“
Verkäufer, die mich noch kennen, haben mir erzählt, dass der Strassenfeger seit anderthalb Jahren kein Notübernachtungsprojekt mehr hat. Das ist bitter. Ich hab sie gefragt, was denn nun passiert mit den vielen Daueraufträgen von Leuten, die jeden Monat für Unbehauste spenden. Wird das Geld zurücküberwiesen? Man weiß es nicht.
der letzte satz ist direkt bei turi2 abgeguckt, wo es bei der abwesenheit von recherche immer „unklar“ heisst. aber die unklarhiet hält natürlich nicht vom suggerieren übler machenschaften ab. trotzdem bitter.
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 20:46)
bonustweet:
Frauenfreundschaft "Ich bin fett.""Quatsch du bist sexy."
Männerfreundschaft "Ich bin dick.""Ja,und hässlich biste auch noch."
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 11:50)
bonus facebook-share:
NICHTLUSTIG - Timeline Photos
ENDSPURT! http://kck.st/1BPzmuy
Meine Kollegen Hauck und Bauer versuchen grade, das erste Cartoon-Lese-Festival der Welt in Berlin zu finanzieren. 24 Stunden, 24 Cartoonisten auf der Bühne. Einer davon wäre ich. Momentan sieht's allerdings nicht sehr rosig aus. Helft Ihr, das Festival noch über die Zielgerade zu bringen? Ein paar Stunden habt Ihr noch... Einfach auf den Link oben klicken.
(ursprünglich veröffentlicht am 02.07.2015 07:04)
karsten krampitz, der mal sechs jahre lang sowas wie der chefreadkteur des strassenfegers war, über die klage des aktuellen „chefredakteurs“ über „osteuropäischen Migranten unter seinen Verkäufern“:
„Betrugsversuche und aggressives Betteln“ sollen jetzt geahndet werden. Tatsächlich. Warum eigentlich nicht beim „Chefredakteur“? Andreas Düllick bettelt doch in jeder Ausgabe. Unter seiner Ägide findet sich auf der Rückseite des Strassenfegers seit vielen Jahren ein auszufüllender Spendencoupon. Wofür genau das Geld gebraucht wird, erfährt der Leser nicht. Auf dem Foto lächelt irgendein Mensch und hält sich die geöffnete Klemmmappe übers Haupt. „Ein Dach überm Kopf“ heißt die Spendenkampagne. Und weiter unten: „Um obdachlosen, wohnungslosen und armen Menschen wirksam helfen zu können, (…) brauchen wir dringend Hilfe!“
Verkäufer, die mich noch kennen, haben mir erzählt, dass der Strassenfeger seit anderthalb Jahren kein Notübernachtungsprojekt mehr hat. Das ist bitter. Ich hab sie gefragt, was denn nun passiert mit den vielen Daueraufträgen von Leuten, die jeden Monat für Unbehauste spenden. Wird das Geld zurücküberwiesen? Man weiß es nicht.
der letzte satz ist direkt bei turi2 abgeguckt, wo es bei der abwesenheit von recherche immer „unklar“ heisst. aber die unklarhiet hält natürlich nicht vom suggerieren übler machenschaften ab. trotzdem bitter.
boingboing.net: Pope ”plans to chew coca leaves during Bolivia visit“
find ich gut, der papst möchte bei seinem boliven-besuch gerne coca-blätter kauen . das is ne schöne politische geste, aber abgesehen davon würde ich das bei einem besuch in boliven auch gerne angeboten bekommen.
kottke.org: Tennis serve in slow motion
jason kottke:
At 6000 fps, you can see just how much the racquet flattens a tennis ball on the serve. (via devour)
youtube.com: Only In Monroe --- July 2015
eigentlich ne super idee: stephen colbert übernimmt einmalig eine provinz-public-access-show (sowas wie ein offener kanal). dabei macht er sich ein bisschen lustig über die provinialität von monroe, wo die show gesendet wird, kostet die unangenehmen pausen (awkward pauses) genüsslich aus und zelebriert holprige übergänge.
nur leider wirkt das alles gar nicht witzig oder unterhaltsam. ich glaube auch, dass das nicht nur wegen der fehlenden studiolacher in die hose geht, sondern vor allem weil colbert seine rolle als moderator spielt. er ist immer noch ein talkshow-host-darsteller, kein talkshow-host. für seine ersten studiogäste (zwei ortsansässige damen die die show sonst moderieren und von denen eine, wenn ich das richtig verstanden habe, den namen einer prominenten politikerin trägt) interessiert er sich nur um ihnen schlechte gags entgegenzuschleudern. später kommt wohl noch eminem, aber das habe ich nicht mehr gesehen weil ich die sendung gelangweilt nach 10 minuten geschlossen habe.
spiegel.de: Nürnberg: Der Rentner und das Ekel-Essen im Altenheim
schöne nachdifferenzierung einer geschichte die seit ein paar tagen in empörungswellen durch die sozialen netzwerke schwappt. ich habe in diesem fall glück gehabt und bin bei der geschichte skeptisch geblieben, bzw. unfähig mich zu empören. und wie es sich zeigt, ist alles auch ein kleines bisschen anders als es biher schien.
Das Heim ist von dem ganzen Trubel genervt. Es hieß auch, man wolle E. rauswerfen. Der Betreiber dementiert. Und auch Jürgen E. sagt, das stimme nicht. Er überlege, von sich aus zu gehen. Im Übrigen räumt er ein: „Püriertes Essen sieht grundsätzlich nicht appetitlich aus.“
ich bin übrigens mit krankenhausessen gross geworden. einige meiner schönsten jugenderinnerungen haben sich in krankenhauskantinen ereignet (mein vater war arzt). unter anderem habe ich dort fondor entdeckt und meine ersten erfahrungen mit glutamat-räuschen erlebt.
spiegel.de: NSA: Angela Merkels Handy ist nicht das Problem
guter kommentar von christian stöcker zur NSA-überwachung. was mich allerdings wundert ist das bild das den artikel illustriert. dort habe ich mir bildanalyse-methoden etwas merkwürdiges entdeckt. es sieht aus, als hätte die NSA an merkels handy ein abhörkabel angebracht. dass das bis jetzt niemand bemerkt hat?

Frauenfreundschaft
"Ich bin fett."
"Quatsch du bist sexy."Männerfreundschaft
"Ich bin dick."
"Ja,und hässlich biste auch noch."
"hi architect, can we get the police building from every dystopian scifi film? thanks" pic.twitter.com/224h8Qf6t0

jedes detail, jedes kabel zählt. #ditisberlin. #aufdemwegzurarbeit
spiegel.de: Griechenland: Meinungsbildung in Zeiten des Internet
schon wieder ne wunderbare kolumne von sascha lobo. die überschrift ist ein bisschen vom eigentlichen inhalt ablenkend, weil sie andeutet dass sascha lobo jetzt wieder irgendeinen doofen internetscheiss seziert und kritisiert. er macht aber das gegenteil, er schreibt auf wie er sich seine meinung bildet: mit gespür:
In beiden Fällen - TTIP und Griechenland - trägt mich nicht eine festgefügte Meinung, basierend auf Daten, fachlichen Einschätzungen und allgemeiner Sachkunde, sondern ein Gespür. Das ist als Mechanismus sicher nicht neu, aber neu ist, wie netzgetrieben das Gespür entsteht.
ich mag diese subjektive herangehensweise, die eingestreuten zweifel und dass sascha lobo vor vielen tausend lesern zugibt, dass einige seiner meinungen eben nicht auf fach- und sachkunde basieren, sondern eben auf kluger ahnungslosigkiet gepaart mit gespür und erfahrung.
es ist wohl müssig zu versuchen diese art zu schreiben als typisches blogdings zu kategorisieren, aber mein eindruck ist, dass texte mit dieser geschmacksrichtung von gestandenen journalisten eher selten sind.
NICHTLUSTIG - Timeline Photos
ENDSPURT! http://kck.st/1BPzmuy
Meine Kollegen Hauck und Bauer versuchen grade, das erste Cartoon-Lese-Festival der Welt in Berlin zu finanzieren. 24 Stunden, 24 Cartoonisten auf der Bühne. Einer davon wäre ich. Momentan sieht's allerdings nicht sehr rosig aus. Helft Ihr, das Festival noch über die Zielgerade zu bringen? Ein paar Stunden habt Ihr noch... Einfach auf den Link oben klicken.
When dealing with the insane, the best method is to pretend to be sane.
— Hermann Hesse (Quelle)
das deutsche original zu diesem zitat konnte ich nicht finden. aber dafür hab ich ein paar andere hermann hesse zitate gefunden. auch gut.
Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.
— Hermann Hesse: Demian (Quelle)
Wer an die Zukunft denkt,
Hat Sinn und Ziel fürs Leben,
Ihm ist das Tun und Streben,
Doch keine Ruh geschenkt.— Hermann Hesse: Gedichte, Gesammelte Werke Bd. 1 (Quelle)
Die Welt, Freund Govinda, ist nicht unvollkommen, oder auf einem langsamen Weg zur Vollkommenheit begriffen: nein, sie ist in jedem Augenblick vollkommen, alle Sünde trägt schon die Gnade in sich, alle kleinen Kinder haben schon den Greis in sich, alle Säuglinge den Tod, alle Sterbenden das ewige Leben.
— Hermann Hesse: Siddhartha (Quelle)
Die Sargträger sollten auf dem Weg zur Auflockerung der Stimmung gelegentlich Ausfallschritte und kleine Hüpfer vollführen. Wenn meinen Angehörigen danach ist, dürfen die Sargträger auch tanzen. Am Ende wird der Sarg vor einem Urnengrab abgestellt, worauf die Sargträger und der Bestatter mit gespielter Überaschung und Verzweiflung reagieren. Um meine Bewunderung für Macher und Pragmatiker zu zelebrieren, wird das Problem vor Ort mit einem aus dem Publikum erbettelten Benzinkanister gelöst („Bitte treten Sie etwas zurück!“). Als Urne werden aus dem Publikum zwei Tupperdosen aufgetrieben, die mit den Worten „Die Brote können drinnen bleiben, gibt ja gleich was richtiges, hehehe.“ an die Sargträger übergeben werden.
(aus meinen backlinks gefischt)