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ber­li­ner fisch­markt

felix schwenzel in artikel

heu­te Abend wol­len wir, wie zu je­dem jah­res­wech­sel, ent­spannt zu­hau­se sit­zen und früh ins bett. und su­shi soll ich heu­te abend ma­chen. auch wenn der fri­sche lachs von aldi be­reits ein paar mal in un­ser selbst­ge­mach­tes su­shi ge­wan­dert ist und wir den gut ver­tra­gen ha­ben, woll­ten wir den dies­mal et­was fri­scher kau­fen. die bei­fah­re­rin hat re­cher­chiert wo es in ber­lin gu­ten fisch gibt und ist auf den ber­li­ner fisch­markt ge­kom­men. da sind wir heu­te hin­ge­fah­ren und ha­ben nicht be­son­ders güns­ti­gen fisch ge­kauft und eine ziem­lich güns­ti­ge und gute fisch­sup­pe im bis­tro ge­ges­sen. al­lein we­gen der fisch­sup­pe lohnt sich die fahrt zum ber­li­ner fisch­markt.

fisch­sup­pe im ber­li­ner fisch­markt — ich hat­te schon da­von ge­ges­sen, be­vor ich das foto schoss.

aber auch aus ei­nem an­de­ren grund lohnt die fahrt: we­gen der klo­bu­de des fisch­markts. die ist of­fen­bar noch aus der zeit von vor 1989, also wasch­echt DDR — und riecht auch so. also nicht nur nach fä­ka­li­en, son­dern vor al­lem nach DDR lö­sungs­mit­teln oder plas­te-weich­ma­chern. ein ge­ruch wie ich ihn zu­letzt im kino in­ter­na­tio­nal vor 10 jah­ren ge­ro­chen habe.




ganz her­vor­ra­gen­des weih­nachts­ge­schenk vom kind: caper­do­nich, 19 jah­re alte fass­ab­fül­lung mit spritz­be­steck, äh pi­pet­te zum leich­ten ver­dün­nen. schmeckt auch so hoch­pro­zen­tig (51,2% vol.) nicht zu hart, son­dern ex­trem aro­ma­tisch.






früh­stücks­si­tua­ti­on heu­te früh. nicht im bild: die drit­te kan­ne kaf­fee, die ich be­reits ge­trun­ken habe.











was will mir die kol­le­gin mit­tei­len? manch­mal kann ich ihre sub­ti­len si­gna­le nicht le­sen.



die hüt­ten auf dem weih­nachts­markt am schloss­platz hat of­fen­bar der grinch auf­ge­baut, um den markt von in­nen her­aus zu sa­bo­tie­ren. mir fiel das schon di­rekt nach dem auf­bau auf, dass die hüt­ten­mon­teu­re kei­ner­lei wert aufs sau­be­re aus­rich­ten leg­ten. en­fach zack die kis­te hin­ge­stellt, egal ob der un­ter­grund ge­ra­de ist oder nicht. jetzt droht dem weih­nachts­markt am schloss­platz ein kar­ten­haus­schick­sal, nur noch ver­zö­gert durch zwei lä­cher­li­che stütz­bälk­chen.

ein an­de­res weih­nachts­markt­phä­no­men: die zäu­nen sich alle ein, egal ob sie ein­tritt neh­men oder nicht. der weih­nachts­markt am schloss­platz muss­te des­halb so­gar not­aus­gangs­schil­der auf­hän­gen.