kalter akquiseanruf von 1und1 um 08:45 uhr. eine 0800er nummer wird angezeigt, die dame stellt sich mit namen vor und mich fragt ob ich meine homepage in eigenen händen hielte oder bei einem dienstleister sei. es ginge um die homepage felix.schwenzel.de. ich bin irritiert weil ich meines wissen nach keinen vertrag bei der marketing- und akquise-firma 1und1 habe.
ich antworte dass ich die homepage felix.schwenzel.de in eigenen hände hielte, was aber natürlich nicht bedeuten würde, dass ich anfragen von browsern selbst beantworten würde, das würde ein apache für mich erledigen.
ob die homepage privat oder gewerblich sei. bin wieder irritiert, weil ich finde, dass man das ganz gut erkennen kann, wenn man die homepage besucht. ich sage die sei privat, ich würde aber auch ne quasi gewerbliche seite betreiben, um was es denn ginge, ob sie mir tolle dienstleistungen anbieten wolle?
das scheint das stichwort zu sein, bei dem sie anfängt ihr script runter zu rattern. 1und1 hätte ein neues angebot, homepeidsch bei expörts, bei dem ich von einem experten beraten würde, um mein system in ein professionelles CMS zu übertragen, ich könne bilder auswählen, würde eingewiesen, alles sei irre professionell und der gesamte service würde nur 79,99 pro monat kosten. ich könne auch jederzeit kündigen, die vertragslaufzeit sei nur ein monat.
ich glaube nach 3 oder 4 minuten habe ich sie dann unterbrochen und gesagt, dass sie mir eine dienstleistung anbietet, die ich selbst auch anbiete und dass sie bei mir leider sehr, sehr falsch sei. ich würde in verschiedenen bereichen durchaus expertise benötigen, aber gerade in diesem nun gar nicht. in welchen bereichen ich denn beratung benötigte? ich antwortete, weil mir gerade nichts besseres einfiel: im juristischen bereich. ich wollte dann aber doch nicht sagen, dass mich interessieren würde wie man mit kaltakquiseanrufen umegehen könnte, sondern sagte wahrheitstreu, dass es mir unmöglich ist vertragstexte oder andere juristische schreiben zu lesen, ohne einzuschlafen. da bräuchte ich immer jemanden, der mir beim übersetzen in für menschen verständliche sprache hülfe.
was mich dann aber doch noch interessierte war, woher sie meine daten hätte. das, sagte sie, wüsste sie wirklich nicht, die daten hätte sie von der marketing-abteilung vorgelegt bekommen. ich habe ihr das dann geglaubt und jetzt freue ich mich auf den anruf, in dem mir eine kollegin von frau s. versucht ein de-mail-konto anzudrehen.
mir ist sowas zu kompliziert, meine facebook-einträge sind alle öffentlich. dass techland eigens einen artikel schreibt, um zu erklären, wie das funktioniert, zeigt ja das komplexitätsniveau der privatsphären-einstellungen ganz gut an. google+ finde ich da übrigens keinen deut besser. was es im detail bedeutet, etwas mit „kreisen“ zu teilen, habe ich bis heute nicht begriffen.
[Hans-Peter Friedrich behauptet] weiter, völlig korrekt gehandelt zu haben, als habe es eine Entlassung nie gegeben. In einem Interview erklärte er sogar, wenn so etwas verboten sei, müssten Gesetze geändert werden. Friedrichs Verhalten steht damit beispielhaft für eine große Gefahr bei überwachenden Behörden: Das eigene Wertesystem wird bei Bedarf dem Rechtsstaat übergestülpt, Korpsgeist sticht Gesetz.
Auf Reisen oder bei relevanten Titelgeschichten kaufe ich mir den Spiegel, man muss ja auch in Sachen Burn-out- und Hitler-Forschung auf dem neuesten Stand bleiben. Bei meiner Ärztin, Frisörin oder im Café freue mich komplett unironisch über die Gala.
benjamin franklins zitat „Those who give up liberty for security deserve neither“ war ganz anders gemeint. natürlich. dazu noch ein neues wort gelernt: „contextomy“.
alexander wallasch, der grosse matussek-fan, berichtet aus dem enddarm von matussek über eine angeblich „eskalierenden Homophobie-Diskussion“. dabei sind alle die anderer meinung als er sind polemiker, shitstürmer, schmuddelräumer und „unanständig“. alle die seiner meinung sind, sind irgendwie opfer. eigentlich spricht die nicht vorhandene logik und verwirrtheit eindeutig gegen eine verlinkung von walaschs text, ich verlinke ihn trotzdem mal als beleg dafür, dass der european wirklich jeden scheiss veröffentlicht und glaubt damit eine debatte („streitkultur“) anzustossen.
felix salmon erklärt den medienwandel. er erklärt wie medien früher funktionierten, wie sie heute funktionieren, welche rolle blogs und social media spielen. und dass die sozialen medien keinesfalls eine hiobsbotschaft für die etablierten medien sein müssen. im gegenteil:
The new dominance of social media in the news business is not depressing at all: it's excellent news. Just as most news consumers were never avid enough to seek out blogs, most Americans were never avid enough to seek out news at all. They didn't buy newspapers; they didn't watch the nightly news on TV; it just wasn't something which interested them. But now the news comes at them directly, from their friends, which means that the total news audience has grown massively, even just within the relatively stagnant US population. Globally, of course, it's growing faster still -- the ubiquitous smartphone is a worldwide phenomenon.
jan fleischhauer macht sich über thilo sarrazin lustig:
So tröstlich der Gedanke sein mag, dass einen höhere Kräfte niederhalten, so wenig hat dies in der Regel mit der Realität zu tun. Manchmal mangelt es einfach an Originalität oder dem Vermögen, seine Gedanken zu Papier zu bringen, wenn man nicht ausreichend Gehör findet. Diese Einsicht ist zugegebenermaßen weniger tröstlich als der Glaube an die Macht der Meinungswächter, deshalb ist die Opferidee ja auch so verführerisch.
alexander wallasch begibt sich in diesem gespräch weit in den enddarm von matthias matussek. der beliebteste kommentar unter dem gespräch fasst das gut zusammen:
Meine Güte, A. Wallasch, haben Sie denn gar keine Würde?
Am besten kann man sich die Entstehung dieses Textes erklären, wenn man sich vorstellt, dass beide Partner beim Gespräch Erektionen hatten: der eine wegen Matussek, und der andere auch.
ich muss mich korrigieren. auf twitter habe ich gesagt:
matusseks texte sind defizitär, weil sie ohne kinder bleiben.
dieser text von michalis pantelouris ist aber ein kind von matusseks text. gefunden bei stefan niggemeier, der den text von pantelouris auch gleich auf das wesentliche runtergebrochen hat und somit einen enkel-text zu matusseks text geschrieben hat.
p.s.: kurt krömer ist ein sehr hellsichtiger mensch.
schöner text von matthias monroy, der die terrorismus- späh und sicherheitsdebatte mal von einer anderen seite aufzäumt. nämlich über unseren sicherheitsbegriff:
Ähnlich falsch wird auch der Sicherheitsbegriff benutzt. Denn hierunter wird nicht soziale Sicherheit oder Geborgenheit, sondern “Straftaten verhindern oder schneller aufklären" verstanden. Jeder amtierende deutsche Innenminister hätte dem wohl zugestimmt. Wieder wird vergessen, dass unerwünschtes Verhalten von einer Gesellschaft stets neu definiert wird: Das Benutzen von Anonymisierungsdiensten im Internet oder von Vermummung bei Demonstrationen ist nur in wenigen Ländern verboten. [Hier seien] neben der Vorratsdatenspeicherung die [...] Beispiele der Paragraphen 129, 129a und 129b StGB [genannt]. Juristisch definieren sie kriminelle, terroristische und ausländische terroristische Vereinigungen, in der Praxis sollen sie jedoch vor allem die Ermittlungskompetenzen von Polizei und Diensten erweitern.
dieser beitrag von stefan niggemeier hat hier asyl bekommen, weil der server von stefan niggemeier gerade offline ist.
nachtrag 13.02.2014: der artikel ist jetzt auch wieder bei stefan niggemeier online.
Gegen Ende ihrer Talkshow wollte Sandra Maischberger demonstrieren, wie hoch die Emotionen auf beiden Seiten der Debatte gehen.
Sie zitierte aus Kritik, die das Publikum gegenüber dem Deutschlandfunk einerseits und ihrer Redaktion andererseits äußerte. »Dem Deutschlandfunk wurde im Prinzip vorgeworfen, zu schwulenfreundlich zu sein«, sagte sie. »Uns wurde im Vorfeld der Sendung vorgeworfen, zu schwulenfeindlich zu sein. Und das Interessante ist dabei« — sie zögerte und schaute betroffen in die Kamera — »die Wahl der Worte.«
Dann zeigte sie Beispiele. Einerseits:
»Homosexualität ist und bleibt pervers. In vielen Ländern ist sie bei Strafe verboten. Sie war es bei uns auch, als es noch keine falsch verstandene Liberalität gab.« »Homosex ist nicht die Norm der Schöpfung.« »Mich würde interessieren, wie eine Gesellschaft, die einheitlich auf die gleichgeschlechtliche Ehe setzt, die späteren Renten finanzieren will.«
Andererseits:
»Keine Plattform für Homo– und Transhasser.« »Von Lesben und Schwulen geht keine Gefahr aus! Hier wird keiner umerzogen! Es droht auch nicht der Niedergang des Abendlandes, nur weil man über sexuelle Vielfalt informiert.« »Beim Thema Homosexualität darf jeder zu Wort kommen, egal welchen Hass er predigt.«
Sie las hinterher noch weitere Beispiele vor, von der »einen Seite« und von der »anderen Seite«, und suggerierte, dass die Extreme auf beiden Seiten natürlich gleichermaßen zu verurteilen seien.
Die Deutschlandfunk-Kritiker verurteilen Menschen für das, was sie sind: homosexuell.
Die »Maischberger«-Kritiker verurteilen Menschen für das, was sie tun: Homosexuelle diskriminieren.
Das ist nicht dasselbe. Das hat nicht dieselbe Qualität. Objektiv nicht.
Wir können darüber streiten, was der richtige Umgang mit Menschen wie Birgit Kelle und Hartmut Steeb ist. Ob ihre Positionen richtig sind oder wenigstens satisfaktionsfähig oder nicht. Wir können darüber streiten, ob die Schmähungen, denen sie ausgesetzt waren, angemessen oder übertrieben waren. Aber Gegenstand der Diskussion ist, welche Positionen sie vertreten.
Wir können auch über darüber streiten, ob die Kritik an Maischberger berechtigt war. Sie entzündete sich vor allem an der Art, wie sich ihre Redaktion im Vorfeld die Thesen der Verfechter einer vermeintlich traditionellen Moral zu eigen machte.
Es sind Angriffe darauf, wie Menschen handeln und welche Positionen sie vertreten. Das ist die eine Seite.
Und die andere Seite sagt: Ihr seid weniger wert, weil ihr lesbisch oder schwul seid. Ihr seid krank. Eure Liebe müsste man verbieten (wie es in vielen Ländern geschieht). Es sind Angriffe auf die Identität von Menschen.
Das ist nicht dasselbe. Das sind nicht zwei gleichartige Extreme, hier die übertriebenen Schwulenhasser, da die übertriebenen Schwulenfreunde. Es sind zwei völlig unterschiedliche Arten von Angriffen.
Nicht für Sandra Maischberger. Sie präsentierte vermeintlich schlimme Zitate von beiden Seiten und war schockiert über die Wahl der Worte, auf beiden Seiten.
(Ich wüsste gern, was an dem zweiten Zitat der Maischberger-Kritiker überhaupt problematisch ist, aber um das zu verstehen, muss man vielleicht in einer Redaktion arbeiten, die es tatsächlich zunächst unproblematisch fand, der Sendung den Titel zu geben: »Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?« Es gab da in der Sendung selbst nicht den Hauch einer Andeutung von Einsicht, warum das heikel sein könnte, oder gar Selbstkritik.)
Ich halte den »Waldschlösschen-Appell gegen die Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen«, wie gesagt, für problematisch. Weil man ihn so verstehen kann, als sollten bestimmte, missliebige Positionen aus der öffentlichen Debatte ausgeschlossen werden. Aber er hat das Ziel, genau das zu verhindern, was bei Maischberger nicht nur passierte, sondern von der Moderatorin auch noch aktiv gefördert wurde: Dass der Eindruck entsteht, Diskriminierung von Minderheiten und Nicht-Diskriminierung von Minderheiten seien zwei gleichwertige Positionen oder »Meinungen«, die man in einem Duell gegeneinander antreten lassen kann. Als sei »zu schwulenfreundlich« ein natürlicher und sinnvoller Gegensatz zu »zu schwulenfeindlich« und das gesunde Maß irgendwas in der Mitte. Und als sei nicht »schwulenfeindlich« an sich schon eine Haltung, die im öffentlichen Diskurs so inakzeptabel sein sollte wie »ausländerfeindlich«, »frauenfeindlich« oder »schwarzenfeindlich«, ohne dass man sie überhaupt steigern müsste.
Und so bleibt von dieser ARD-Talkshow dank Sandra Maischberger die Botschaft, dass wir es nicht übertreiben sollten: Nicht mit der Akzeptanz von Schwulen und Lesben und nicht mit ihrer Ablehnung.
Und wenn Sie diesen letzten Satz für sinnlos halten, dann haben Sie es schwer in der Redaktion von Sandra Maischberger, die jeden Dienstag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland eine Talkshow moderiert.
Ist der Rechtsstaat erst lädiert, späht sich's gänzlich ungeniert. Die schlichte, schreckliche Wahrheit: der britische Staat beauftragt und bezahlt Kriminelle. Die Consultant-typische Form der PowerPoint-Präsentation täuscht nicht darüber hinweg, dass sich eine digitale Guerilla in staatlicher Mission formiert hat, die Gegner nach eigenem Gutdünken diskreditiert bis psychisch vernichtet. Eine Geheimpolizei außerhalb des Rechtsstaates.
wichtiger hinweis von sascha lobo. dort wo die kontrolle oder gewaltenteilung fehlt, nimmt willkür und korruption platz. das, die mangelnde transparenz und kontrolle ist das zentrale problem der gehimdienste und das militärische, paranoide denken, das die politik im griff hat.
die übernahme einer lächerlichen juristischen vorlage beim „the intercept“ über die mike masnick hier schreibt, nehme ich mal zum anlass dieses gleichzeitig in die public domain freigelasse bild des NSA hauptquartiers von trevor paglen hier einzubetten. ich kann das hier nämlich auch nicht mehr sehen.
ich mag das, wie penelope trunk einen bildungsurlaub für ihren sohn beschreibt und das zum anlass nimmt ins allgemeine abzuwandern und mit prima zitaten um sich zu werfen. zum beispiel dieses von daniel jones bei dem es wieder um etwas völlig anderes geht:
... the best way to be fulfilled in a relationship is to settle for imperfection and focus on being you.
es gibt viele gründe, warum man eine zivilgesellschaft nicht vom militär oder geheimdiensten sichern lassen sollte, die geschichte von brandon mayfield ist einer davon.
emails von web.de lese ich schon lange nicht mehr, obwohl ich dort noch ein konto habe. dadurch habe ich die terror-werbung von web.de für deren web.de-mail.de-gedöns verpasst. gmx.de macht das nicht anders, ekeliges „angst-marketing“, wie ole reißmann schreibt. 1und1 macht das übrigens auch nicht anders.
all diese firmen, 1und1, web.de, gmx.de versuchen ihre kunden zu verunsichern, zu irritieren und zu verarschen um irgendein überflüssiges produkt zu verkaufen. kann das ein zufall sein? natürlich nicht, ist alles der gleiche laden.
grosse netzpolitische schnauze, nicht viel dahinter, meint die ehemalige politische geschäftsführerin der piratenpartei katharina nocun. katharina nocun wohnt übrigens in dissen, was ich ziemlich witzig finde.
gernsehturm
gentrifizierungsrohbauten
hier hab ix noch vor 13 oder 14 jahren meinen Laptop aufgeschlagen. #imkasten#contur
Bill Gates' first day at work in the newly created role of technology adviser got off to a rocky start yesterday as the Microsoft founder struggled for hours to install the Windows 8.1 upgrade.
ist natürlich ein witz, wie alles was andy borowitz im new yorker schreibt. das weiss ich seitdem ich zuletzt drauf reingefallen bin. /peter glaser
Ein einziger Tag in der Realität könnte vom Lügen heilen, wenn man denn tief drinnen eigentlich die Wahrheit sagen wollte. Die Hetzer von Bild wollen es natürlich nicht. Sie schreiben nicht einmal mehr ihre Kürzel unter die Artikel. Sie diskutieren ihre Machwerke nicht in der Öffentlichkeit. Sie legen nur Gift aus und zündeln nachts.
ich habe für die bildzeitung und leute die dort arbeiten schon lange jede menge an verachtung übrig. jetzt noch mehr.
macdonalds in kanada hat vergessen, dass man menschen nicht zeigen darf, wie würstchen, gesetze und chicken-nuggets hergestellt werden und zeigt wie chicken-nuggets hergestellt werden. als ich das gesehen habe, erinnerte ich mich an eins meiner lieblingsvideos, in dem jamie oliver kindern zeigt, wie man chicken-nuggets auch aus fleischresten herstellen kann (in einem nebensatz erwähnt er, dass chicken-nuggets so in grossbritanien nicht hergestellt werden). am ende, als die „ekelhaften“ chicken-nuggets in der pfanne braten, fragt er die kinder, die den herstellungsprozess beobachtet haben, wer das immer noch essen würden. alle kinder meldeten sich begeistert als freiwillige.
In der »Zeit« stehen kluge, lesenswerte Texte. Und für die »Zeit« arbeiten Menschen, deren Arbeit ich sehr schätze. Aber die »Zeit« scheint nachhaltig geprägt von einer bestürzenden Kultur der irgendwie bildungsbürgerlich gemeinten Überheblichkeit und Abschottung, kombiniert mit bräsiger Selbstzufriedenheit. Vermutlich deshalb fällt es ihr so schwer, mit Kritik und Fehlern umzugehen. Und mit Phänomenen wie einer Online-Petition, mit der irgendwelche dahergelaufenen Menschen, von denen man nicht einmal weiß, ob sie Hochschulabschluss haben, Gehör und Aufmerksamkeit finden.
... und zu 70% bestehen wir aus der gleichen materie wie der bodensee. was wiederum einen schönen twitter-namen ergäbe: @bodenseebanane