auch wenn die nike werbung schalten, werde ich mir die aktuelle dummy wohl auch wieder kaufen, alleine wegen diesemartikel:
For Kim / Nordkorea kommt immer so schlecht weg. Wir haben die staatliche Presseagentur mal gebeten, uns das Land aus ihrer Sicht zu zeigen
gestern abend lud newsaktuell zum media coffee ein, thema „web 2.0 — wie verändern sich medien und pr?“. geladene gäste auf dem podium waren lars-christian cords, fischerAppelt kommunikation, philip graf dönhof, netzeitung, klaus-peter frahm, newsaktuell, stefan keuchel, google, mathias müller von blumencron, spiegel online, moderiert von anette hillebrand, akademie für publizistik. eine lustige, gutgelaunte runde. obwohl so richtig gutgelaunt war nur der blumencron. der hatte ein dauergrinsen aufgesetzt und blickte ständig erwartungsfroh ins publikum.
die diskussion entwickelte sich zwar im laufe des abends in eine three-men-show von blumencron, keuchel und cords. blumencron wurde vom veranstalter auch gleich „publikumsmagnet“ befördert. frahm bekam im laufe der diskussion kaum die gefalteten hände vorm gesicht weg, dönhof langweilte sich offenbar etwas und konnte mit dem thema nicht allzuviel anfangen.
nach einer kurzen begriffserklärung angeblicher web2.0 begriffe wie rss, podcast, vodcast, chat, trackback, wiki, forum, die alle teilnehmer der runde reihum erklären sollten um bildungs-gleichstand im publikum zu erreichen ging die erste frage an blumencron: „was sind die gefahren von web2.0 für die klassischen, etablierten medien?“ blumencron blieb erstaunlich differenziert: „das alles ist keine bedrohung, das ist eine ergänzung.“ die klassischen medien hätten nach wie vor grosse bedeutung, die leserzahlen würden weiter steigen, es gäbe da keine wirkliche konkurenzsituation. allerdings komme deutschland in sachen blogs nicht richtig voran. in amerika wäre da eine viel grössere vielfalt und die amerikanischen blogs wären vielfach viel interessanter. sein lieblingsblog sei „paidcontent“, das sei richtig interessant, da würde er alles wichtige aus der medienszene erfahren. die würden auch geld mit werbung und veranstaltungen verdienen und das sei ja auch gut und richtig so. entweder man verdiene mit blogs geld oder sei, wie die amerikaner sagten, ein „trustfund baby“. von blogs habe er auch eine menge gelernt, nämlich vor allem einen offenen umgang mit fehlern. und da hätten die deutschen medien grossen nachholbedarf. deutsche zeitungen hätten (fast) alle keine korrekturspalte (räusper, wo ist die korrekturspalte von spon?). blogs würden diese funktion zum teil sehr gut erfüllen. „damit müssen wir umgehen lernen. blogs sind eine neue machtvolle stimme für jedermann.“ später wies blumencron noch auf eine besonderheit der deutschen online-landschaft hin. überall auf der welt wären die stärksten und relevantesten onlineangebote die von tageszeitungen, nirgendwo würden wie in deutschland die wochenmagazine den onlinemarkt beherrschen (spon, stern, zeit). wenn man bedenke, dass online die zukunft des journalismus liege und tagsüber die hauptinformationsquelle „online“ sei, würden die zeitungen gerade ihre eigene zukunft verpennen. das bereite ihm sorgen, sagte er grinsend.
keuchel haute berechtigterweise in die gleiche kerbe wie blumencron: in deutschland werde seiner meinung nach die zukunft der blogs verschlafen. wenn man bedenke, dass das „frosta-blog“ das erfolgreichtse corporate-blog in deutschland sei (lachen im saal), sehe man, dass man in deutschland ständig nur die gefahren von blogs sehen würde und nicht die chancen und potenziale die sich ergäben. cords meinte er wäre zwar gerne der berater gewesen der frosta empfohlen hätte zu bloggen, aber (qed!) er würde niemandem empfehlen ein corporate blog zu machen. die „risiken“ seien zu hoch, die deutsche unternehmenskultur sei noch nicht so weit, es herrsche auf allen seiten nicht genügend vertrauen und ausserdem könne eh niemand „die responses händeln“.
philip graf dönhof erzählte was web2.0-mässig so bei der netzeitung los sei. in etwa so euphorisierend und mitreissend wie die readers edition sich zur zeit darstellt, erzählte er auch davon. das sei halt so ne zeitung die von lesern erstellt werde, die moderatoren gestalteten kräftig mit und seien so eine art „betreute leser“, auch wenn unter den moderatoren teilweise „echte“ journalisten seien. man schule die moderatoren in workshops und eine redakteurin verantworte das ganze. was man denn da besonderes bekomme bei der readers edition, warf die moderatorin ein. „nun“, stammelte dönhof, vor allem eine stärkung der regionalen berichterstattung. ups. ich habe die RE seit dem start aboniert, aber regionales habe ich da noch nicht allzuviel gelesen. ich vermute ja eher, das projekt ist redaktionsintern bereits abgeschrieben, als gescheitert, langweilig und die erwartungen nicht erfüllend, im papierkorb gelandet. oder dönhof ist extrem untalentiert im verkaufen. vielleicht auch beides.
was denn das spannende an web2.0 wäre, fragte die moderatorin. blumencron meinte web2.0 sei voll retro. deshalb sei es auch so hip. das begeisterte die moderatorin: „das ist morgen die überschrift!“. blumencron meinte wenn man bedenke, dass das web bereits in der version 1.0 total „anarchisch“ gewesen sei, dass bereits damals jeder sagen konnte was er wolle habe sich eigentlich gar nicht so viel verändert. zum beispiel hätte vor 10 jahren die ganze „community“ laut geschrien als spiegel online ging und dann auch noch werbung machte (komisch, hab ich damals nicht mitbekommen, hört sich an wie ein urbane legende). trotzdem habe sich vieles verändert, vor allem technisch, alles sei schneller, einfacher, vernetzter, machtvoller geworden.
[morgen mehr darüber wie lars-christian cords sich in rage redete, stefan keuchel kein wort über google verlor und klaus-peter frahm und philip graf dönhof fast nichts sagten.]
die moderatorin fragte irgendwann das publikum, wer denn alles selber blogge. da ich gerade in dem moment dabei war was ins internet zu schreiben und eh nicht mehr blogge konnte ich nicht aufzeigen, aber auch nicht sehen wieviele blogger sich meldeten. ich glaube es waren vier oder fünf finger. lars-christian cords nahm den geringen anteil blogger im publikum als steilvorlage: „sie verpassen da aber auch nix.“ blogs seien immer noch „zu 99,9% egozentrischer, selbstreflektierter schrott auf dem niveau von teenager-tagebüchern.“ was man youtube, myspace und sonstwo finde sei alles so unterirdisch, „da möchte man sich gar nicht mit auseinandersetzen.“ [nachtrag: cords meint er habe folgendes gesagt: „ 99,99% des Inhalts im Web 2.0 ist das Ergebnis von egozentrischen Selbstreflektierern und hat das Niveau von Teenager-Tagebüchern.“] cords fing an sich in rage und ins herz des publikums zu reden. unterbrochen nun nur noch ab und an von mattias müller von blumencron und klaus-peter frahm, wobei blumencron versuchte cords aussagen zu relativieren („wir erhalten durchaus interessantes aus der leserschaft“, „die alten hierarchien lassen sich nicht aufrechterhalten“) und frahm das von cords gesagte nochmal für weniger sprachbegabte laien zusammenfasste: was er da gesagt hätte sei total 2004 und provokant. blogs seien mittlerweile erwachsen geworden. [nachtrag: ich habe das von herrn frahm gesagte stark vereinfacht. hier in den kommentaren steht es von ihm selbst nachjustiert etwas detailierter. tzz. im gedächnis bleiben immer nur die schreihälse.]
cords wurde jetzt munter und leitete seine nächste runde monolog mit einer rhetorischen frage an sich selbst ein: „mich interessiert meinungsbildung. wie kann ich meinung beeinflussen?“ er frage sich ob „wir“ es mit einer art schwarmintelligenz (der olle profi wusste das: beim wort schwarmintelligenz lachte sich das publikum halb schief) zu tun bekommen würden, mit so einer „voll demokratischen, irgendwie veredelten meinungsbildung“ oder ob sich wieder „contentpyramiden“ von meinungsführern bilden würden, denen dann alle wie im print in einer art herdentrieb folgen würden. ihn würde interessieren wie man dort die meinungen beeinflussen könne, ob man sich mit diesen schwärmen auseinandersetzen müsse oder eben doch nur ein paar meinungsführer. „wie kann ich die meinungen beeinflussen?“ fragte er die runde. mit anderen worten, er fragte wie er künftig seinen job erledigen solle.
stefan keuchel flüsterte ihm von der seite zu, er solle sich doch mal anschauen was mit der meinungsbildung bei der „du bist deutschland“-kampagne passiert sei. da hätte die meinungsbildung doch fast nur bei spreeblick stattgefunden. cords wurde jetzt ein bisschen emotional. das sei ja alles „ok“ gewesen, die motive der flickr gruppe seien teilweise besser gewesen als die original-motive. ABER DAS SEI ALLES DER JOHNNY HAEUSLER GEWESEN! DER HABE DAS ALLES GEMACHT! SOGAR DIE PHOTOSHOP TEMPLATES UM DIE KAMPAGNE ZU VERULKEN! ALLES JOHNNY HAEUSLER! wer denn dieser haeusler sei, fragte die moderatorin im namen des publikums. ACH DAS SEI DER BLOGGER SCHLECHTHIN DER DIESE GANZE CHOOSE MIT DEN WEBLOGS INS ROLLEN GEBRACHT HÄTTE, MIT SONER JAMBA-GESCHICHTE DIE DANN GANZ GROSS GEWORDEN SEI WEIL DER SPIEGEL SIE AUFGEGRIFFEN HÄTTE (darauf folgte ein vorwurfvoller blick in richtung blumencron). „DAS WAR ALLES DER HAEUSLER, DER REST IST ZU NEUNUNDNEUNZIG KOMMA NEUN PROZENT IRRELEVANT!“
nachdem cords den boden des podiums mit hunderten kleinen ausrufezeichen ausgelegt hatte, aber doch noch irgendwie die kurve zur unternehmenskommunikation hinbekommen hatte und plötzlich die these im raum stand es gehe immer öfter um einen kampf der etablierten mit etwas neuem, unberechenbaren, widersprach blumencron; johnny haeusler sei mittlerweile durchaus etabliert, sogar selbst verleger: „der ist journalist wie damals der kress“, der sich irgendwo hingesetzt habe und sein ding durchgezogen habe. neu sei, dass heutzutage jeder einen unternehmensskandal auslösen könne. und da sei eben interessant: „wie gehe ich mit meinen fehlern um?“ an der meinungsbildung seien nun einfach sehr viel mehr menschen beteiligt.
ans publikum gewandt sagte blumencron: „wenn sie alle bloggen würden, dann werden wir uns das ganz genau angucken. und wenn da was lustiges dabei ist oder was peinliches, dann machen wir eine geschichte daraus.“ obwohl blumencron bereits seit gut andertalb stunden ununterbrochen grinste, legte er an dieser stelle nochmal etwas zu. keine ahnung ob das eine ankündigung war, dass spiegel-online das niveau künftig noch ein bisschen senken möchte oder ob das eine drohung oder warnung an die hamburger geschäftswelt war die finger vom bloggen zu lassen.
cords wollte dann auch nochmal was sagen. er fände doof dass das thema web2.0 immer auf „diese blogs“ reduziert werde. viel relevanter seien doch themen wie „breitband“ und das nun dank einer vielzahl an technischen innovationen video und audio viel einfacher viral unter die leute zu bringen sei. man könne die leute ja per video viel besser emotional packen, es täten sich viele spannende potenziale die unternehmenskommunikation auf. die sache mit dem „lonelygirl15“ fände er spannend obwohl das ja wohl ein „kulturelles projekt“ gewesen sei. aber das hätte gezeigt, wie die „etablierten“ es den bloggern, den usern mal in sachen „cultural hacking“ zurückzahlen könnten. blumencron widersprach und wies darauf hin, dass die macher von „lonelygirl15“ keinesfalls etablierte gewesen seien, im gegenteil. „hätten aber sein können!“ rief cords. was sich durchsetzen würde, hier wie da, auf youtube, in blogs, bei den „etablierten“ sei qualität. wenn etwas gut und authentisch sei, dann kämen die leute auch.
am ende musste ich mir eingestehen, derjenige in der runde der am besten verstanden wie das mit diesem internetdings und diesem angeblichen webzwonulldings läuft war mathias müller von blumencron. lars-christian cords steht wie der ochs vorm webwzonullberge und versteht die welt nicht mehr. er kann seinen job nicht mehr ordentlich machen weil er nach 5-9 jahren blogdings immer noch nicht rausbekommen hat wie man dieses ding beeinflussen kann. alles was ihm einfällt ist: „audio und video, da packen wir sie viral und emotional. die mehrheit möchte eh passiv konsumieren.“ stefan keuchel ist viel sympathischer als seine affige frisur vermuten lässt. und er kennt blogger persönlich und glaubt daran, dass blogger meinungen beeinflussen können. huh. wie philip graf dönhof aussieht habe ich genauso vergessen wie das was er gesagt hat. als ich eben nochmal meine notizen durchgegangen bin habe ich den eindruck gewonnen er habe gar nix gesagt. hat er aber. glaube ich. genauso wie der klaus-peter frahm. nur was? steht sicher bald im mediacoffee blog. oder in den kommentaren. oder sonstwo.
basicthinking.de: Trittsicher in der Welt der Webkommunikation? (hervorragender artikel von robert basic der den wunden punkt von cords argumentation im herz trifft und mit je einem kommentar von cords und wolfgang lünenbürger-reidenbach füreinen wunderbaren abgang sorgt)
„web 2.0 ist voll retro.“ mattias müller von blumencron, spon.
„blogs und das was man da so sieht ist ist immer noch zu 99,9% egozentrischer, selbstreflektierter schrott auf dem niveau von teenager tagebüchern. […] was sie bei youtube, myspace und überall finden, das ist alles so unterirdisch, da möchte man sich gar nicht mit auseinandersetzen.“ lars-christian cords, fischerAppelt kommunikation
gesagt soeben auf dem media coffee von newsaktuell in hamburg.
[nachtrag] zum media coffee gibts jetzt auch wie der chef von newsaktuell sagte, „einen blog“.
Tatsächlich habe ich gesagt: „99,99% des Inhalts im Web 2.0 ist das Ergebnis von egozentrischen Selbstreflektierern und hat das Niveau von Teenager-Tagebüchern.“
bester kommentar seit langem und überhaupt von vertan auf spreeblick:
Der Anus ist ein sehr sensibles Organ. Der Ringmuskel im After ist vergleichbar mit dem des Mundes (Lippen). Der Hinterausgang ist wahrscheinlich mit mehr Nervenendungen versehen als der Eingang. - Arschlöcher sind einfach sehr sensibel.
ich kanns ja eigentlich nicht mehr hören. das ewige gejammer der phonoverbände:
Doch die CD-Verkäufe haben sich bei rund 54,6 Millionen Alben stabilisiert. „Das sind gute Zeichen“, meint Michael Haentjes von den Deutschen Phonoverbänden. Dennoch falle die Marktentwicklung schwächer aus als erhofft. Schuld seien „die ungelösten Probleme durch ausufernde private Vervielfältigung“.
es sind immer die anderen. glücklicherweise gibt es leute die verstanden haben, das drm musik nicht schützt, dass die kriminalisierung der zielgruppe nicht hilft und dass die ewiggestrigen penner bereits verloren haben. es gibt alternativen. vertrauen und fans gewinnt man nicht vor gericht.
ein dolles wort, „amtsvormundschaft“. was es bedeutet, wenn mehrere ämter, gerichte, familien, bürgermeister und landräte um ein kind ringen kann man beim lesen dieses artikels im bonner general anzeiger erahnen. kafkaesque ist da gar kein ausdruck:
Der Troisdorfer Jugendamtsleiter Herbert Pauli hat am Montag alle 16 beteiligten Parteien für Dienstagnachmittag zu einem Gespräch eingeladen. Im Wege der Mediation sollen nach seiner Vorstellung insbesondere die früheren Pflegeeltern und die jetzigen Adoptivpflegeeltern zu einem gemeinsamen Beschluss kommen.
16 „parteien“ zerren und zanken sich um ein baby? wenn das mal gut geht.
[via anonymer email von einer mittelbar beteiligten. mehr dazu auch hier.]
sie hat mich angebaggert. von anfang an. zuerst nur virtuell, mit andeutungen und versteckten botschaften. ich habe für solcherlei bauchpinseleien und andeutungen allerdings nur ein eingeschränktes sensorium. flirtversuche ziehen unbeachtet an mir vorbei. ich bemerke sie nichtg. eines tages kam sie geschäftlich in die stadt. ein mir bekannter und mit allen wassern gewaschener frauenheld organsierte ein treffen, sicherlich auch weil sie einst seinen bauch sorgfältig gepinselt hatte. flirtprofis wie er könnnen sowas sogar zwischen den zeilen lesen. ich noch nicht mal mit ausrufezeichen. dieses erste treffen zogen der frauenheld und ich unbewusst auf wie ein casting. wir hatten allerlei bekannte eingeladen, waren aber als einzige pünktlich. als sie die kneipe betrat, sassen wir nebeneinander, unterhielten uns über irgendeinen blöden technikkram und baten sie uns gegenüber platz zu nehmen. an diesem abend sah ich ihr strahlen zum ersten mal. ein wärmendes, über das ganze gesicht verteiltes strahlen. nicht nur ein lächeln. ein strahlen. schon ein lächeln kann einen wärmen. aber ihr strahlen war besonders warm. ich fing an zu schwitzen. wohl auch weil ich ihr interesse an mir nicht mehr verdrängen oder als fehlwahrnehmung verdrängen konnte. nicht dass ich aussergewöhnlich kontaktgestört wäre, aber der gedanke an körperliche nähe, an intimitäten mit fremden löst in mir unbehagen aus. sie blieb am ball. keine 10 minuten nach ihrem eintreffen fand sie es an der zeit gemeinsame fotos zu erstellen. sie verliess den ihr zugewisenen platz, also die sichere distanz und kamn zu mir rüber. der frauenheld sollte uns fotografieren. nicht nur wegen ihres strahlens, auch wegen ihres eindringens in meine intimsphäre (sie legte den arm um mich, wollte gesicht an gesicht posieren), lief ich zusätzlich zum schwitzen auch noch puterrot an.
mir ging das alles zu schnell. um vertrauen zu jemandem zu schöpfen brauche ich normalerweise zeit. ein bis zwei jahre, oder so. mein fluchtreflex siegte, nach drei hefeweizen konnte ich ohne zu lügen sagen ich sei hundemüde, total kaputt und müsse am nächsten tag früh raus.
am folgenden tag hatte sie eine ausstellungseröffnung. alle anwesenden hatten zugesagt auch zu kommen. ich war dann auf der vernissage der einzige der kam. als sie mich sah, kam sie strahlend auf mich zu und begrüsste mich. wieder lief ich puterrot (eventuell sogar krebsrot) an. im laufe des abends betrank und entspannte ich mich allerdings merklich. sie führte mich herum, strahlte, es kamen noch ein paar gemeinsame bekannte vorbei und beim absacken bei alkohol im prater hielten ich sogar mal kurz ihre hand in meiner. ich musste am nächsten morgen wieder früh raus und ging wieder als erster. weiter als sie zu einer veranstaltung einige wochen später in berlin einzuladen wollte und konnte ich an diesem abend allerdings nicht gehen. ich ging nachhause. alleine.
einige wochen später dann die veranstaltung zu der ich sie eingeladen hatte. sie war tatsächlich da. ich verdrängte erfolgreich die tatsache, dass sie allein wegen mir gekommen war und versuchte meine verpflichtung mich um sie zu kümmern zu ignorieren. ich trieb sie in den wahnsinn bevor ich mich nach stunden dazu durchringen konnte mich zu ihr zu setzen und mit ihr mit belegter stimme zu plaudern. sie strahlte. sie strahlte so sehr, dass mich fremde menschen zur seite nahmen um mich darauf hinzuweisen, dass diese frau offenkundig interesse an mir habe. ich erwischte mich selbst dabei, auch interesse zu entwickeln. aber der wichser, der soziopath in mir wehrte sich noch. ich weigerte mich, trotz enormen drucks („peer pressure“), sie in meine unaufgeräumte, komisch riechende junggesellenwohnung mitzunehmen. wir kannten uns ja gerade erst 2 monate.
jede noramle frau hätte spätesten an diesem punkt aufgegeben und die geschichte als gescheitertes experiment ad acta gelegt. sie nicht. sie liess sich strahlend mit dem versprechen abwimmeln, dass ich sie demnächst in ihrer heimatstadt zu einer ausstellungseröffnung besuchen würde.
und tatsächlich, nach einem halben jahr werben, 2 monate nach unserem ersten treffen machte ich mich locker und liess sie an mich ran, öffnete mich und nahm sie als meine beifahrerin.
warum ich das alles so detailiert aufschreibe? weil meine beifahrerin eine extrem angenehme beifahrerin ist und ich schon lange mal wieder was positives schreiben wollte und bemerkt habe, dass man fürs glück eigentlich nur eines tun muss: am ball bleiben und der inneren stimme folgen. ausserdem ist bald weihnachten und dann fahren wir bereits ein jahr zusammen.
der panzer hat heute abend den pressprecher von google, kathrin passig und ein paar andere zu gast um über google zu plaudern. heute im 2df, 00:50 laut 2df, 00:35 laut tvbrowser.
ich glaube anke gröner hat in allem was sie über „das parfum“ schreibt recht. ich glaube es deshalb, weil ich ihre kritiken ersten nie bevor ich den film gesehen habe lese und zweitens weil ich mich erstmal mit meinen eigenen worten auskotzen will, bevor ich ihre kritik lese. drittens habe ich vor dem film den ersten absatz ihrer kritik gelesen. dort steht, dass anke gröner findet, dass „das parfum“ von tom tykwer stinke.
ich sage, stinken ist gar kein ausdruck. ich habe schon lange nicht mehr so einen film voller mieser schauspielerei und mieser regie gesehen und mich so gelangweilt. schon die erste einstellung in der man grenouilles nase in einem lichtkegel sieht (und sonst nichts) legt den grundstein für die sülze die in den nächsten 140 minuten (gefühlte 4 stunden) zu betrachten ist: überinszenierter, amateurhafter stuss. wie aus einer teenager phantasie entsprungen kommt diese erste einstellung dahergestolpert. nase? geruch? wie inszeniere ich das? mit licht! einfach nur die nase beleuchten! die logik dahinter: „mach mal licht, ich riech was“. ebenso muss das casting für grenouilles lehrmeister, den parfümeur baldini gelaufen sein: „welcher amerkanische schauspieler hat die grösste nase?“ logisch, weil die nase ja ein riechkolben ist: dustin hoffman.
dann das licht und die maske: der ganze schmutz den der film gerne darstellen möchte wirkt aufgemalt, aufgeschminkt und überbeleuchtet wie in einem c&a werbespot. ausserdem besteht der film zu gefühlten 80 prozent aus extrem zähen zeitlupen, unterlegt mit noch zäherer esoterik-musik aus dem veganer-zubehör-laden. die einzigen schauspieler bei denen nicht die mühe beim spielen sand in die dramaturgie streute waren dustin hoffman und alan rickman. noch schlimmer die statisten, die man ständig in grosser zahl, miserabel geschminkt und teilweise nackt sieht. sie bewegten sich wie im eurythmie anfängerkurs in der antroposophen grundausbildung: teilweise peinlich berührt, leicht verkrampft udn komplett ahnungslos was sie da eigentlich tun.
es war einfach ein qual und sogar im englischen original teilweise ganz übel synkronisiert. dieser film ist so flop, dass sich bernd eichinger sicher bald freiwillig bei den goldenen hirschen bewirbt, um in einem neuen „raubkopierer sind verbrecher“-werbespot als chefankläger aufzutreten. denn so stolz wie der auf diesen schund ist, können nur noch raubkopierer seine ehre retten.
kritik am papst, so könnte man nach dem lesen dieses artikel auf spon meinen, ist auschliesslich islamistisch geprägt und steht in 20 jähriger tradition von islamistischen angriffen auf carrell, rushdie, ayan hirsi ali, van gogh, flemming rose. vier absätze einleitung mit in der tat grauslichen gewalttätigen islamistisch geprägten auswüchsen, leiten locker über zur angeblich „grotesken“, „scharfen, oft auch mit der Androhung von Gewalt verbundenen“ kritik an des hampelmanns rede in regensburg. da ist plötzlich alles was dazu gesagt wird von „böswilligen Verdrehungen seiner Worte und absurden Unterstellungen“ durchwirkt. von irgendwelchen nicht weiter spezifizierten „Islamvertretern“ geäussert und in erster linie „auch ein frontaler Angriff auf den freien religionsphilosophischen Diskurs“. dass durchaus moderate islamwissenschaftler, zum beispiel auch der vom papst höchstselbt bemühte und zitierte adel theodor khoury den papst kritisieren unterschlägt claus christian malzahn in seinem artikel. laut tagesspiegel sagte khoury:
„Ich hätte mir vom Papst ein paar Worte der Differenzierung gewünscht“, sagt Khoury. Die von Benedikt referierte Ansicht des christlichen Kaisers Manuel II. über den Islam sei „nur eine Lesart des radikalen Islam“. Daneben gebe es andere Interpretationen, die die Friedfertigkeit des Islam herausarbeiteten. Er hätte sich auch gewünscht, dass der Papst die Meinung von Kaiser Manuel nicht unwidersprochen stehen gelassen hätte, sagt Khoury.
grotesk? böswillig? der papst bemühte in seinem zitat „eine Polemik gegen den Islam zu Zeiten der Belagerung Konstantinopels“. unkommentierte polemik aus dem mittelalter als angebot zum dialog der kulturen? auch martin riexinger, islamwissenschaftler an der uni göttingen und andere islamwissenschaftler kristisieren die schlussfolgerungen des papstes. alles böswillige fanatiker, die die „Freizügigkeit von Rede und Diskurs“ aushöhlen?
wenn man den artikel im tagesspiegel und den artikel auf spon so nebeneinander hält und mal so schaut was auf spon sonst noch so alles steht, könnte man das gefühl bekommen dass es dem spon gar nicht um angebliches „papst bashing“ geht, sondern um hetze. undifferenziert den islam und kritiker des papstes in die ecke der bekloppten stellen, ängste schüren und alles in einen grossen topf werfen auf dem steht: „gefahr!“. statt die moderaten kräfte des islam zu stärken, führt eine solche berichterstattung, genauso wie die kläglichen abgrenzungsversuche des papstes gegen den angeblich gewalttätigen islam zu immer neuen konfliktherden und hassbrühe. auf beiden seiten. für mich ist klar: der spiegel und sein onlineableger insbesondere ist genauso ein dreckiges hetzblatt wie die „bild“-zeitung. widerlich, bigott, undifferenziert, einseitig, parteiisch, zum kotzen.
radikale islamisten, gewaltaufrufe, antidemokratische oder frauenfeindliche umtriebe die sich auf den islam berufen müssen entschieden bekämpft und verdammt werden, aber suggestiv und hetzend alles in einen topf werfen bringt uns auch nicht weiter. im gegenteil.
kann man auch eine „bild“-schlagzeile unterschreiben. auch wenn die spacken auf unnötigen pathos nicht verzichten können. ich für meinen teil habe sogar auf geschlechtsverkehr verzichtet, um morgen wählen gehen zu können.
aber viel beschäftigt habe ich mich mit diesen dingen nie. ich gehe mit dem urheberrecht nach gefühl um, wie mit der rechtschreibung — verletze also sicher die eine oder andere regel, hier und da. beim vorherrschenden urheberrecht sei es international, national, amerikanisch oder deutsch beschleicht mich hier und da das gefühl, dass dass alles eventuell nicht ganz in ordung oder gar völlig schwachsinnig sein könnte. vor allem was verleger, die musik- und filmindustrie mit hilfe ihrer lobbyorganisationen so treiben und mehr und mehr den freien zugang und umgang mit kultur, informationen und wissen verbauen, verminen und mit juristen-arbeitsbeschaffungsmassnahmen garnieren. aber ich habe das gefühl, dass dieses creative commons dings eine gute sache sein könnte. wie gesagt. gross beschäftigt habe ich mich damit nie. deshalb steht wirres.net auch nicht unter einer cc-lizenz (meine flickr-bilder stehen allerdings seit einem jahr oder so unter einer cc-lizenz), obwohl ich keine probleme damit habe dass die sachen die ich hier schreibe und veröffentliche anderswo genutzt werden. ich freue mich immer wenn mich jemand fragt ob er etwas bei sich verwenden könne und habe bis jetzt noch nie nein gesagt. solange meine urheberschaft klar erkennbar ist und andere mit meinen arbeiten kein geld verdient wird (ohne mir davon etwas abzugeben). es gibt creative commons lizenzen die soetwas abdecken. und irgendwann guck ich mir dass dann auch mal genauer an.
heute wäre so eine gelegenheit gewesen. einfach lawrence lessig zuhören und dazulernen. aber ich muss zugeben, ich kann dieser theoretischen juristerei nicht so recht folgen. deshalb habe ich nur auf die bildchen die lawrence lessig zeigte geachtet. was er gesagt hat, kann man demnächst sicher bei heise.de lesen und die zwei fleissigen bienchen die die ganze schlüsselrede gefilmt haben werden sicher auch noch einiges dazu veröffentlichen was erheblich klüger als mein mumpitz rüberkommen wird. ich trage dass dann jetzt nach und schaue mir jetzt eine mit kopierschutz, verkrüppelten navigationsfunktionen und regioncode versehene drecks-dvd an.
steinhöfel ist ein *********, ****** *******, ein ********** ********* und media markt auch. warum?
1. lesen 2. spenden 3. was drüber ins internet schreiben 4. darüber nachdenken ob man im media markt (oder den angeschlossenen warenhäusern) wirklich alles so günstig und frisch bekommt wie die werbung suggeriert oder ob man nicht woanders günstiger und mit etwas reinerem gewissen einkaufen kann. zumindest dieser faz-artikel deutet an, dass im mediamarkt fast alles ein wenig teurer als anderswo ist.
zune will den raubkopiern riegel vorschieben und den ipod töten. sagt man ja so, ipod-killer. mit heissem dampf kann microsoft ja umgehen, wenn auch manchmal, naja, ergebnissoffen. fehlt ja noch einiges. einiges ist ja auch schief gegangen. aber den vogel schiessen die „digitales-rechte-managment“-freunde von microsoft diesmal wirklich ab. laut boingboing spielt der zune nur ungeschützte musik ab, also noch nicht einmal von microsoft als „plays for sure“ beworbene, also mit microsofttechnik verschlüsselte und kopiergeschützte, musikdateien. wer also auf microsofts bullshit-marketing reinfiel und sich „playsforsure“ (aka plays for shit) musik gekauft hat, steht nun doof da. schon irre zu was für absurden folgen diese drm-kacke führt. volker weber würde sagen: „Repeat after me: DRM is bad for the customer.“
nach dem 20 uhr panel mit dem saublöden titel „information freedom rules“ war ich ziemlich voll. unerwartet und schon lange nicht mehr erfahren, voll mit euphorie. und mit methanverbindungen. letztere waren der grund warum ich mich nach den vorträgen nach draussen setzte und mir die anschliessende diskussion schenkte. aber die vorträge, insbesondere der von yochai benkler hatten meine aufnahmefähigkeit eh bis ans limit erschöpft.
der vortrag von rishab ayer ghosh mit seinen „cooking pots“ war sehr einleuchtend und in seiner einfachheit fast infantil und doch beinahe genial. kurz, im internet geben blogger, open-source programmierer, kulturschaffende und ähnliche ihre arbeit nicht einfach umsonst weg, sie tauschen — und fast alle glauben mehr von der gemeinschaft zu profitieren als sie ihr geben. schön waren insbesondere die zeichnungen von ghosh, ich vermute er hat sie alle mit dem mund gezeichnet.
hal r. varian hat nicht nur den vornamen von hal faber, sondern auch die liebe zu sich selbst und seiner vergangenheit. sein vortrag bestand aus einem rückblick auf ein zehn jahre altes buch von ihm („[amazon-werbelink] information rules“). er betrieb ein bisschen selbstkritik und ein bisschen eigenlob und war nicht ganz so langweilig wie hal faber und mehr als zustimmend nicken konnte man während des vortrages auch nicht; der mann sagte nix falsches und manches sehr richtiges.
nach dem also auf der bühne ein smarter inder und prototyp des amerikanischen wissenschaftlers standen schien als dritter ein engagierter umweltschützer mit zugewachsenem gesicht auf die bühne zu kommen. yochai benkler ist aber jurist, bzw. lehrt an der yale law school. huch. ein öko-jurist? während seines vortrages der auch hauptsächlich auf einem buch von ihm basierte („the wealth of networks“) wurde ich dann, wie erwähnt, leicht euphorisch und fragte mich ob er dass durch eine perfide technik mit der er meine vorstellungen und vorurteile von netzwerken geschickt bestätigte oder ob an dem was er sagte wirklich etwas dran sei.
er sprach von zwei arten wie informationen in netzwerken entstehen. einerseits auf einer „commons“-basis, also kollaborativ, wie bei der wikipedia und per „peer production“ also von einzelnen, wie bloggern. diese mechanismen hätten mittlerweile eine enorme hebelkraft entwickelt und wichtiger noch, bewiesen, dass sie funktionierten. als beispiele nannte er die open source software apache, die absoluter marktführer bei webserver technologie sei und damit beweise, dass open source nicht nur zuverlässig und belastbar funktioniere, sondern auch kommerzielle produkte überflügeln könne. ebenso hätte wikipedia bewiesen, dass kollaborative, nicht hierarchische informationssammlung funktionieren kann. wer hätte vor 5 jahren gedacht, als jimmy wales anfing, dass das angesehene wissenschaftsmagazin „nature“ die wikipedia auf eine stufe mit der enzyklopedie britanica stellen würde und von beiden behhaupten würde, dass sie bei naturwissenschaftlichen themen „crappy“ work abliefern würden? eben niemand.
in der „peerproduction“, meinte benkler würden sich folgende mechanismen abzeichnen: es bilden sich „communities“, die relevanz, die informationen würden „self selected“ und nicht von irgendeiner höheren instanz ausgewählt, es fänden mechanismen der „trust construction“, „norm creation“ und ständig verbesserte „transparency“ statt. „monitoring“ durch „peer review“ würde etabliert und vor allem funktionieren. statt kraft der eigenen autorität dinge zu behaupten, würde eher das motto „see for yourself“ vorherrschen, eben transparenz und verlinkung im sinne offener quellen. das alles führe zu quasi selbstorganisierender disziplin und „fairness“. und noch ein schöner satz der im laufe des vortrages fiel: „stuff will flow out of connected people“. wenn man benkler sich in rage reden hört, glaubt man tatsächlich, dass dieses ganze internetdings, die vernetzung, das blogdings, und diese ganzen dinge die sich da momentan tun ungeheures potenzial besitzen, bzw. schon lange entfaltet haben. ein wenig esoterische stimmung kam zugegebenermassen neben der euphorie auf, aber das mit den netzwerken, das meine ich mal beim thema neuronale netze gelernt zu haben, ist halt uns linear und sequentiell denkenden wesen auch schwer vorstellbar. nur, es gibt lebendige beweise (im internet) zu bestaunen. natürlich schränkte auch benkler ein, dass jetzt nicht plötzlich jeder ein begandeter pamphlet-schreiber werden würde (siehe auch die 99% schrott these von von blumencronenspon), aber die vernetzen menschen seien eben auch nicht alle intellektuelle lemminge. sein buch (oben schon kurz verlinkt) „the wealth of networks“ steht übrigens unter einer creative commons lizenz frei verfügbar im netz („ausdrucken!“).
ich bin hier auf der wos4 (wizards of oz 4) konferenz für freie und offene dingssachen in berlin. erstaunlich hohe dichte an adipositas und pferdeschwänzen. ein paar ganz dürre menschen sind auch hier. falk r. lücke hat keinen pferdeschwanz, ist aber ebenfalls leicht adipös und hatte gerade keine zeit für ein bier. apropos bier. das gibts hier nicht in flaschen, kost 4 euro und ist warm und schal. opensource bier?
das erste panel in das ich mit einer 0,3er bier-fahne stolperte wurde vom umtriebigen jancko röttgers moderiert. auch hier das eine oder andere technische problem, aber auch ein knapper kurzer hochinteressanter vortrag von john buckman der einen kurzen überblick über seine beiden projekte bookmooch.com (gesprochen buckmuhtsch) und magnatune.com gab. seine präsentation war kurz, knapp und prägnant und machte bereits meinen tag. bookmooch ist kurz gesagt eine peer to peer büchertauschplattform. ich habe mich gleich angemeldet und werde gleich mal „die arbeit der nacht dort rein stellen (artikel in der netzeitung über bookmooch). magnatune ist ein netlabel das sämtliche musik unter eine creative commons lizenz stellt und vor allem nicht nur elktroschrott im angebot hat. alle lieder sind in diversen formaten erhältlich. faszinierend: mit dem verkauf (den preis für ein album legen die käufer selbst zwischen 5 und 18 dollar fest; durchschnittlich bezahlt: 8 dollar fuffzich) und der lizenzierung machen die sogar geld, 50% der einnahmen werden an die musiker ausgeschüttet. john buckman meint, magnatune sei nicht böse. wobei das magnatune logo fast genauso aussieht wie das eines sehr bösen konzerns.