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re­pu­bli­ca tag 3 früh­stück. den schü­ler­preis find ich su­per, auch wenn ich nicht in den ge­nuss kom­me. war ex­trem le­cker, be­frie­di­gend und sät­ti­gend. #rp26


the baum

felix schwenzel in checkins

lässt sich nur noch im schat­ten aus­hal­ten.


zwei speaker auf der bühne des energiemobils auf der republica 26. das publikum sitzt auf bänken und liegestühlen

en­er­gie­mo­bil-büh­ne ist in der tat sehr flau­schig #rp26


the baum

felix schwenzel in checkins

an­o­ther son­nen­tag


#rp26, tag 1

felix schwenzel

sehr schö­ner, lan­ger tag auf der re­pu­bli­ca. ich glau­be, ich war noch nie so früh auf ei­ner re­pu­bli­ca. kei­ne ah­nung war­um. viel­leicht weil ich dach­te, ich kön­ne dort früh­stü­cken.

ich glau­be auch, ei­nen ti­cken mehr leu­te als sonst ge­trof­fen und ge­spro­chen zu ha­ben als sonst.

die ses­si­ons, die ich heu­te ge­se­hen habe, ha­ben mich nicht um­ge­wor­fen, aber ein paar über­ra­schen­de mo­men­te gab’s doch. lui­sa neu­bau­er ist zum bei­spiel ein rhe­to­ri­sches schwung­rad. sie fängt lang­sam und zö­ger­lich an zu spre­chen, aber dann kommt sie in schwung und noch mehr schwung und schleu­dert über­ra­schend gute wor­te ins pu­bli­kum. sehr be­ein­dru­ckend. auch cory doc­to­row schien be­flü­gelt. wäh­rend sei­ne letz­ten talks auf der re­pu­bli­ca wie ge­lang­weil­te vor­le­sun­gen auf mich wirk­ten, wirk­te er heu­te wie aus­ge­wech­selt, ein feu­er­werk der gu­ten lau­ne.

man kann sei­nen 45-mi­nü­ti­gen vor­trag mit we­ni­gen sät­zen zu­sam­men­fas­sen: 1) ka­me­rad trump und ka­me­rad pu­tin ha­ben in 1-2 jah­ren so viel für die eu­ro­päi­sche un­ab­hän­gig­keit ge­tan, wie er nicht mal im an­satz in sei­ner 20-30-jäh­ri­gen ak­ti­vis­ten-tä­tig­keit er­reicht hat. 2) die ge­set­ze ge­gen das um­ge­hen tech­ni­scher sper­ren (DRM, Ja­ilb­reak-Schutz usw.) müs­sen weg, da­mit die eu­ro­pä­er bzw. die län­der der welt sich un­ab­hän­gig(er) von ame­ri­ka­ni­scher tech­no­lo­gie ma­chen kön­nen. 3) er sagt „fuck op­ti­mism“, nennt sich aber so hoff­nungs­froh wie lan­ge nicht mehr. op­ti­mis­mus sei pas­siv, hoff­nung sei ak­tiv. man kön­ne auch frus­triert und ver­ängs­tigt hoff­nung ha­ben, aber op­ti­mis­mus läh­me ge­nau wie pes­si­mis­mus. ich ar­gu­men­tie­re mor­gen um 13 uhr ge­nau ge­gen­tei­lig und de­fi­nie­re op­ti­mis­mus kur­zer­hand um. wahr­schein­lich we­ni­ger wort­mäch­tig und mit we­ni­ger in­tel­lek­tu­el­ler und se­man­ti­scher schär­fe als doc­to­row, aber hof­fent­lich ge­nau­so nach­voll­zieh­bar.

die büh­ne am en­er­gie­mo­bil fasst auf je­den fall ei­nen gu­ten ti­cken mehr als 20 leu­te und ich gehe da­von aus, dass es ganz flau­schig dort wer­den könn­te.

das von alex matz­keit or­ga­ni­sier­te pa­nel zur frü­hen blogo­sphä­re heu­te abend war auch sehr flau­schig und er­in­ner­te mich vor al­lem dar­an, was ich al­les im lau­fe der jah­re ver­ges­sen habe, ob­wohl es ja theo­re­tisch (fast) al­les hier im ar­chiv nach­les­bar wäre. der schöns­te ge­dan­ke, den die kalt­mam­sell mir heu­te abend wie­der in er­in­ne­rung rief: wir wa­ren da­mals, bei un­se­rem ers­ten gros­sen tref­fen, der „blog­mich“-par­ty 2005, (fast) alle fan­boys und -girls von­ein­an­der. und chris­ti­an bug­gisch er­in­ner­te uns dar­an, dass auch wenn re­le­vanz und reich­wei­te fir­le­fanz sind, blogs oder ein­fach ins in­ter­net zu schrei­ben (egal wo), durch­aus in­spi­rie­rend wa­ren, sind und sein kön­nen.

kurz ge­sagt: ein sehr schö­ner tag.

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der himmel reflektiert in einer pfütze

#rp24


in der stage 1 halle scheint die sonne ein bisschen durchs dach und wirft meinen schatten auf den hallenboden

stage 1, cory doc­to­row. und ich hab nen schat­ten. #rp26


mechanotronisches schwein mit einem zettel auf dem rücken: „ich möchte nur an der nase angefasst werden“

dito #rp26


hinterer aussenbereich der station, im vordergrund steht überraschender weise eine flasche bier

mit­tag­essen #rp26


ca­ro­lin ehm­ke: lei­tet aus dem #rp26 mot­to ab: so­lan­ge es je­man­den gibt für den es sich lohnt, bin ich na­tür­lich im­mer/wei­ter mu­tig.

lei­der bin ich völ­lig un­fä­hig wäh­rend pa­nels live zu mi­cro­blog­gen, hät­te hier zum bei­spiel noch ger­ne eine re­fe­renz auf pro­ject hail mary ein­ge­fügt, wo es ja auch ei­nen dia­log gab, das mut nix an­ge­bo­re­ne­nes ist, son­dern mut dann da ist, wenn man je­man­den fin­det für den man mu­tig sein will.

bin halt ein post-pa­nel/-vor­trags pos­ter.


pro­pe­voll bei stage 2 und span­nend, weil die auf­lö­sung (war­um wir nicht auf­ge­ben) erst am ende kom­men soll. #rp26


bühne und „zuschauerraum“ am energiemobil auf der rp26, ganz hinten auf dem freigelände

die frei­licht­büh­ne am en­er­gie­mo­bil hat un­er­war­tet doch wän­de im „zu­schau­er­raum“.trotz­dem schön hier. #rp26


eingangssituation rp26, alkohol und waffen sind wieder verboten
persisches reisebericht zum frühstück mit pfand war ok

die hal­le von stage 1 riecht noch nach frisch ge­säg­ten span­plat­ten. per­si­sches „street food“ früh­stück war ok. die leu­te sind die­ses jahr noch net­ter als letz­tes jahr. #rp26



the baum

felix schwenzel in checkins

das wird ein son­ni­ger pre­pu­bli­ca-tag



the baum

felix schwenzel in checkins

la­ters­warm



the baum

felix schwenzel in checkins

der zaun ist ge­wan­dert


ci­ty ki­no wed­ding

felix schwenzel in checkins

ers­tens: kein che­cken für la­de­sta­tio­nen? zwei­tens: ka­bel­klau im wed­ding, srs­ly?


neu an mei­ner wand

felix schwenzel in notiert

das pos­ter habe ich vor 20 jah­ren bei eboy ge­kauft (ar­chi­ve-link). seit­dem, also die letz­ten 20 jah­re, lag es zu­sam­men­ge­rollt in ei­ner un­se­rer kam­mern. bei der letz­ten auf­räum­ak­ti­on hat die bei­fah­re­rin das pos­ter ge­fun­den und wir ha­ben es auf­ge­hängt.

das pos­ter in in vier­fa­cher hin­sicht su­per: ich mag wim­mel­bil­der, iso­me­tri­sche dar­stel­lung und pi­xel-äs­the­tik. und dazu ist es noch eine art hi­os­to­ri­sches do­ku­ment und zeigt al­ler­hand ge­döns, das es nicht mehr gibt (sky­pe, tech­no­ra­ti, del.ici.us, feedb­ur­ner). das pos­ter ist so alt, dass da­mals face­book und twit­ter noch kein ding wa­ren.


nach­trag 13.05.2026:
frank west­phal hat das pos­ter 2006 ver­bloggt und sich die mühe ge­macht ein paar der web2.0-diens­te zu ver­lin­ken. den html-block ko­pie­re ich mal, weil er vor­treff­lich il­lus­triert, wie viel web2.0 den exit ge­macht hat.

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