die stelle an der thomas knüwer in seinem bericht aus austin über nicht so autonome roboter schreibt und ein video von einem ferngesteuereten rizzbot einbettet, hatte ich schon in seinem newsletter gelesen. hier schrieb er nun:
Oberflächlich betrachtet, ist die Zukunft in Austin schon da. Selbstfahrende Waymo-Taxis gibt es en masse, eine Hand voll von Tesla sind auch in der Stadt, der Konzern präsentierte (stehend, nicht fahrend) sein erstes Robotaxi. Auch begegnen einem ständig die Lieferroboter des heimischen Unternehmens AVRide, dass bald ebenfalls autonom fahrende Taxis auf Basis des Hyundai Ioniq 5 anbieten will.
Und dann begegnet einem der Rizzbot, der Passanten duschbeleidigt und einem vorbeirollenden Bierbike (hier sind die Dinger also gelandet) den Mittelfinger zeigt:
Allein, man darf nicht zu genau hinschauen. Dann blättert die glänzende Zukunftsfassade ab: [youtube direktlink]
- Natürlich wurde der Rizzbot ferngesteuert, sein Lenker war nur wenige Meter entfernt.
- Das Tesla-Robotaxi ist niemals in dieser Gestalt brauchbar für den Taxi-Betrieb.
- Die Zahl der Unfallmeldungen für Robotaxis lässt in Austin Stimmen laut werden, ob man ihren Einsatz nicht wieder verbieten sollte.
- Wer ein Waymo nutzt, kommt oft nicht dort an, wo er gerne würde. Meines setzte mich 3 Gehminuten vom Ziel ab, mein WG-Mitbewohner Richard kam auf 6 Minuten.
das video hatte ich mir noch nicht angesehen. mir fiel dazu spontan ein: nicht nur der rizzbot wurde ferngesteuert, sondern auch einen bewaffneter sicherheitsmann, der dem rizzbot auf schritt und tritt folgte. ausserdem: erstaunlich wie elegant und federnd das teil läuft. und, wenn die fernsteuerung gut gemacht wird, können ferngesteuerte roboter grandios, unterhaltsam und tatsächlich schlagfertig sein: siehe geoff peterson.
und ich dachte (wieder), dass wir ganz offensichtlich noch weit weg von autonomen robotern sind, aber potenziell voll im goldenen zeitaltzer der zentauren.