alles


al­les im ne­bel heu­te, auch der baum.


the baum

felix schwenzel in checkins

heu­te al­les im ne­bel.


abend­essen 31.03.2026

felix schwenzel in gekocht

kein foto, der voll­stän­dig­keit hal­ber, ges­tern abend gab’s im prin­zip das glei­che wie vor­ges­tern: ruc­co­la sa­lat mit pa­pri­ka-stück­chen, ge­rie­be­nem par­me­san, im air­fry­er ge­rös­te­tem mais und blu­men­kohl, öl und bal­sa­mi­co es­sig.

oder wie ich es nen­ne: sal­zi­ges müs­li.



Paradise (2025) (S01E01) gesehen

gute emp­feh­lung von dasnuf: „schau das mal, min­des­tens eine folge.“

hab ich gemacht und ich muss sagen: das sieht gut aus. die ex­po­si­ti­on ist geschickt, subtil und geschickt pha­sen­wei­se mit rück­blen­den gemacht. nicht zu viel dialog, bei dem man das gefühl hat jetzt die ex­po­si­ti­on zu sehen., keine schau­spie­le­rei, bei der sich mir die ze­hen­näh­el nach oben rollen. das werde ich gerne wei­ter­se­hen.

was mich besonders freut: der gesehen eintrag wurde au­to­ma­tisch angelegt, der plex webhook funk­tio­niert zu­ver­läs­sig. netflix- und amazon-zeug tracke ich mitt­ler­wei­le nur noch manuell, das tracking über trakt mit cre­den­ti­al-sharing war mir zu un­heim­lich und obendrein auch noch un­zu­ver­läs­sig.



Das Thema ist vor allem deshalb wichtig, weil Speicher gerade extrem teuer und knapp geworden ist und man mit derlei Techniken größere Modelle in we­sent­lich weniger RAM pressen kann.

erinnert mich an die alten zeiten, als es noch den „RAM Doubler“ auf dem mac gab:

RAM Doubler com­pres­sed less-used memory contents of back­ground ap­pli­ca­ti­ons, and recovered free memory for use by the fo­re­ground ap­pli­ca­ti­on. Only when all free physical memory was occupied, would it start writing swap files to disk, like virtual memory.

bleibt irgendwie alles immer gleich.

die stelle an der thomas knüwer in seinem bericht aus austin über nicht so autonome roboter schreibt und ein video von einem fern­ge­steu­er­eten rizzbot einbettet, hatte ich schon in seinem news­let­ter gelesen. hier schrieb er nun:

Ober­fläch­lich be­trach­tet, ist die Zukunft in Austin schon da. Selbst­fah­ren­de Waymo-Taxis gibt es en masse, eine Hand voll von Tesla sind auch in der Stadt, der Konzern prä­sen­tier­te (stehend, nicht fahrend) sein erstes Robotaxi. Auch begegnen einem ständig die Lie­fer­ro­bo­ter des hei­mi­schen Un­ter­neh­mens AVRide, dass bald ebenfalls autonom fahrende Taxis auf Basis des Hyundai Ioniq 5 anbieten will.

Und dann begegnet einem der Rizzbot, der Passanten dusch­be­lei­digt und einem vor­bei­rol­len­den Bierbike (hier sind die Dinger also gelandet) den Mit­tel­fin­ger zeigt:

Allein, man darf nicht zu genau hin­schau­en. Dann blättert die glänzende Zu­kunfts­fas­sa­de ab: [youtube di­rekt­link]

  • Natürlich wurde der Rizzbot fern­ge­steu­ert, sein Lenker war nur wenige Meter entfernt.
  • Das Tesla-Robotaxi ist niemals in dieser Gestalt brauchbar für den Taxi-Betrieb.
  • Die Zahl der Un­fall­mel­dun­gen für Robotaxis lässt in Austin Stimmen laut werden, ob man ihren Einsatz nicht wieder verbieten sollte.
  • Wer ein Waymo nutzt, kommt oft nicht dort an, wo er gerne würde. Meines setzte mich 3 Geh­mi­nu­ten vom Ziel ab, mein WG-Mit­be­woh­ner Richard kam auf 6 Minuten.

das video hatte ich mir noch nicht angesehen. mir fiel dazu spontan ein: nicht nur der rizzbot wurde fern­ge­steu­ert, sondern auch einen be­waff­ne­ter si­cher­heits­mann, der dem rizzbot auf schritt und tritt folgte. ausserdem: er­staun­lich wie elegant und federnd das teil läuft. und, wenn die fern­steue­rung gut gemacht wird, können fern­ge­steu­er­te roboter grandios, un­ter­halt­sam und tat­säch­lich schlag­fer­tig sein: siehe geoff peterson.

und ich dachte (wieder), dass wir ganz of­fen­sicht­lich noch weit weg von autonomen robotern sind, aber po­ten­zi­ell voll im goldenen zeit­al­t­zer der zentauren.

den artikel habe ich nur über­flo­gen und zwi­schen­über­schrif­ten gelesen, ei­ner­seits weil ich web-pes­si­mis­ti­sches nicht besonders gerne lese (auch wenn die be­schrie­be­nen gefahren alle real sind) und an­de­rer­seits weil mir das was ich las zu raunend war.

aber wirklich be­mer­kens­wert fand ich, dass das auf­ma­cher­bild in anil dashs artikel wie die tunnel von colin furze aussehen.


abend­essen 30.03.2026

felix schwenzel in gekocht

der fertige salat sieht weniger appetitklich aus als er schmeckte

ruc­co­la­sa­lat mit ge­wür­fel­ter pa­pri­ka, ein paar en­ten­brust­wür­feln (rest von den vor­ta­gen), ge­rie­be­nem par­me­san, ei­ner to­ma­te und oli­ven­öl und dunk­lem bal­sa­mi­co.

das war dank der ent­brust sehr sät­ti­gend und be­frie­di­gend.