alles



ne de­ath-me­tal-band in der ubahn wür­de mich wahr­schein­lich nur ge­ring­fü­gig ag­gres­si­ver ma­chen, als das ak­kor­de­on eben ne­ben mei­nem ohr. 






Home, sweet Of­fice (t3n 42)

felix schwenzel in t3n, teil der sammlung: t3n

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Prä­senz ist re­la­tiv. Ich glau­be, es ist nicht über­trie­ben zu sa­gen, dass sich Prä­senz, wie fast al­les heut­zu­ta­ge, frag­men­ta­ri­siert. Als ich mit 16 Jah­ren mit zwei Freun­den per Mit­fahr­zen­tra­le nach Frank­reich zu ei­nem zwei­wö­chi­gen Cam­ping­ur­laub auf­brach, war mei­ne Prä­senz in Frank­reich na­he­zu un­frag­men­tiert: Ich war für mei­ne El­tern nicht ohne Wei­te­res er­reich­bar. Es gab kei­ne Mo­bil­te­le­fo­ne und ei­gent­lich konn­te nur die schne­cken­lang­sa­me Brief­post oder der eine oder an­de­re Münz­fern­spre­cher mei­ne to­ta­le Frank­reich­prä­senz an­satz­wei­se aus­he­beln.

Wenn man frü­her ver­reis­te, war man wirk­lich weg. Wenn man heu­te mit sei­nem Mo­bil­te­le­fon ver­reist, sind nicht nur die Post­kar­ten via In­sta­gram et al. in­ner­halb von Se­kun­den in der Hei­mat, man ist auch per SMS oder Mes­sen­ger so gut er­reich­bar, dass man ohne Wei­te­res von Mul­ti­prä­senz re­den könn­te; wir kön­nen dank Tech­no­lo­gie gleich­zei­tig an vie­len Or­ten sein.

Man­che se­hen das, was mo­der­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien uns heu­te er­mög­li­chen, als den Hor­ror der stän­di­gen Er­reich­bar­keit an. Mich ent­spannt es, weil mir die Tech­no­lo­gie – zu­min­dest theo­re­tisch – die Wahl lässt. Ich kann mein Mo­bil­te­le­fon oder mei­nen Lap­top schließ­lich im­mer noch ab­schal­ten.

Schon in den 90ern emp­fand ich mei­ne Nicht­er­reich­bar­keit bei Ab­we­sen­heit von mei­nem Fest­netz­an­schluss als um­ständ­li­ches Grau­en. Ich hat­te zwar, um mei­ne Prä­senz am Fest­netz zu­min­dest an­satz­wei­se zu si­mu­lie­ren, eine Rei­he Work­arounds in­stal­liert, zum Bei­spiel durch den An­schluss ei­nes An­ruf­be­ant­wor­ters mit Fern­ab­fra­ge­funk­ti­on. Ich hät­te da­mals al­les ge­ge­ben (mein La­chen, mei­ne Auf­merk­sam­keit oder un­ge­teil­te Prä­senz), um bes­ser und ent­spann­ter er­reich­bar zu sein und auf den Fern­ab­fra­ge­quatsch in Te­le­fon­zel­len ver­zich­ten zu kön­nen.

Jetzt, fast 30 Jah­re spä­ter, bin ich stän­dig er­reich­bar und freue mich je­den Tag dar­über – auch, weil ich mir si­cher bin, mit den heu­ti­gen Tech­no­lo­gien mei­ne Prä­senz bes­ser und fle­xi­bler ge­stal­ten und kon­trol­lie­ren zu kön­nen als je­mals zu­vor.

Der Witz ist na­tür­lich, dass die­se Prä­senz­tech­no­lo­gien es mir nicht nur er­lau­ben, viel fle­xi­bler und zu­frie­de­ner zu le­ben und zu ar­bei­ten. Sie ha­ben auch ei­nen Preis. Wenn ich an meh­re­ren Or­ten zu­gleich sein kann, muss ich auch mei­ne Auf­merk­sam­keit und mei­ne Kon­zen­tra­ti­on ver­tei­len. Mei­ne Ar­beits­leis­tun­gen sind nicht mehr nur an ei­nem Ort, im Büro, über­wach­bar, son­dern über­all und fast im­mer. Ich fle­xi­bi­li­sie­re nicht nur mei­nen All­tag, ich hal­se mir auch Ver­ant­wor­tung und ver­meint­li­che Pflich­ten für mei­ne Ar­beit auf, die ich frü­her™ be­quem im Büro hät­te zu­rück­las­sen kön­nen. Ich ver­tei­le mei­ne Auf­ga­ben nicht mehr auf eine Acht­-Stun­den-­Pe­ri­ode, son­dern auf mei­nen ge­sam­ten All­tag. Plötz­lich ar­bei­te ich auch am Wo­chen­en­de – weil es geht.

Tech­no­lo­gie bringt uns un­ge­ahn­te Fä­hig­kei­ten, Be­quem­lich­keit und Fle­xi­bi­li­tät – aber ne­ben die­sen Se­gen auch jede Men­ge Flü­che, die mehr oder we­ni­ger un­be­merkt in un­se­ren All­tag krie­chen.

Die ent­schei­den­de Fra­ge ist des­halb nicht Home­ oder Prä­senz­of­fice, Fle­xi­bi­li­sie­rung oder Kon­so­li­die­rung, son­dern wie wir die Vor­ und Nach­tei­le aus­ba­lan­cie­ren, wie wir un­se­re Ar­beits-­ und Le­bens­be­din­gun­gen so ge­stal­ten und ver­han­deln, dass am Ende alle et­was ge­win­nen und am Ende doch die Vor­tei­le über­wie­gen.

Ich ver­su­che in letz­ter Zeit üb­ri­gens wie­der, re­gel­mä­ßig ins Büro zu ge­hen. Das hilft zwar kaum da­bei, mei­ne Prä­senz zu de­frag­men­ta­ri­sie­ren, aber es er­leich­tert mir, zwi­schen Ar­beit und Frei­zeit zu tren­nen. Mor­gens, nach ei­nem sehr frü­hen Früh­stück, ver­su­che ich ein paar Stun­den lang das In­ter­net leer zu le­sen und ins In­ter­net zu schrei­ben, um dann, mit ei­nem frü­hen Mit­tag­essen, mein Ar­beits-­Ar­beits­pen­sum zu er­le­di­gen.

Ge­ra­de weil ich weiß, dass ich ins Ho­me­of­fice könn­te, gehe ich be­son­ders ger­ne ins Büro, erst recht, wenn ich die Fle­xi­bi­li­tät, die mir mein Ar­beit­ge­ber ge­währt, ge­ra­de gar nicht be­nö­ti­ge. Mir reicht (der­zeit) die Fle­xi­bi­li­tät als Po­ten­zi­al. Zu­mal im Büro sehr fleis­si­ge und freund­li­che Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und ein ge­nau­so freund­li­cher Bü­ro­hund rum­lau­fen.

Was ich al­ler­dings im Büro sehr ver­mis­se: die Mög­lich­keit zu ei­nem kur­zen Mit­tags­schlaf. 



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was ver­le­ger ver­ges­sen: ad­blo­cker könn­ten image­ver­lus­te we­gen un­se­riö­ser wer­bung ver­hin­dern. 



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  frau-din­gens.de: Jes­si­ca Jo­nes – die fe­mi­nis­ti­sche Se­rie, die wir ver­dient ha­ben   #

mina:

In die­sem Kon­text ist Jes­si­ca Jo­nes so gut, wie we­ni­ge Cha­rak­te­re vor ihr. Sie ist sie selbst, ohne Ent­schul­di­gun­gen für ihr Le­ben, aber durch­aus mit Reue für ei­ni­ge ih­rer Hand­lun­gen bzw. die Fol­gen ih­rer Hand­lun­gen. Die­se Dif­fe­ren­zie­rung fin­det sich lei­der nicht oft – ent­we­der sind Hel­din­nen „stark“ in dem Sin­ne, dass sie auf­hö­ren zu re­flek­tie­ren, zu be­reu­en oder zu wach­sen (eine recht männ­li­che De­fi­ni­ti­on vom Hel­din sein) oder sie bre­chen un­ter der Last ih­rer Feh­ler fast zu­sam­men, alle Ak­tio­nen wer­den zu Re­ak­tio­nen auf ih­ren ei­ge­nen Schmerz. Jes­si­ca Jo­nes da­ge­gen ist kom­plex.

(her­vor­he­bung von mir)

vor al­lem be­dient jes­si­ca jo­nes eben nicht die rol­len­kli­schees und ste­reo­ty­pen die wir sonst aus dem fern­se­hen und kino ge­wohnt sind. die sto­ry ist, wie die haupt­rol­le, viel­schich­tig und kom­plex — und selbst der bö­se­wicht kil­gra­ve wird in sei­ner arsch­lochig­keit mit­un­ter ver­wir­rend mehr­di­men­sio­nal ge­zeich­net.

wenn mina sagt, jes­si­ca jo­nes sei eine fe­mi­nis­ti­sche se­rie hat sie na­tür­lich recht, auch wenn ich eher sa­gen wür­de, jes­si­ca jo­nes ist, trotz all der fan­tas­ti­schen su­per­kräf­te die dort am werk sind, er­schre­ckend rea­lis­tisch und fein­füh­lig. kil­gra­ves ta­ten gin­gen mir so nah wie schon lan­ge nicht mehr in ei­ner fern­seh­se­rie, weil sie so rea­lis­tisch, in ge­wis­sem sin­ne all­täg­lich sind.

ich wür­de auch noch ei­nen schritt wei­ter ge­hen und jes­si­ca jo­nes als hu­ma­nis­ti­sche al­le­go­rie be­zeich­nen; gu­tes zu tun, das rich­ti­ge zu tun ist in man­chen si­tua­tio­nen un­fass­bar schwer. die kom­ple­xi­tät der welt, des bö­sen und des gu­ten wird in jes­si­ca jo­nes eben nicht — wie so oft — un­ter­kom­plex dar­ge­stellt, son­dern aus al­len mög­li­chen per­spek­ti­ven aus­ge­leuch­tet. das ist mit­un­ter schwer zu er­tra­gen — macht aber auch den reiz der se­rie aus und kom­pen­siert die hand­werk­li­chen, fil­mi­schen schwä­chen die man der se­rie an man­chen stel­len durch­aus vor­wer­fen könn­te: jede men­ge con­ti­nui­ty-feh­ler, un­spek­ta­ku­lä­re ka­me­ra, schlech­te mas­ke und sex in un­ter­wä­sche und la­ken.

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  jens­reh­laen­der.com: SPIE­GEL bla­miert sich mit So­cial Me­dia-Schel­te für @Reg­Spre­cher   #

jens reh­län­der fin­det ei­nen text im ge­druck­ten spie­gel pein­lich, der sich dar­über be­klagt, dass der re­gie­rungs­spre­cher re­gie­rungs­bot­schaf­ten öf­fent­lich macht. der text (kann man auf blend­le für 75 cent le­sen) ist in der tat be­mer­kens­wert in­kon­sis­tent. ei­ner­seits be­klagt er sich dar­über, dass das pres­se­amt „kei­ne kla­re Li­nie im Um­gang mit Face­book-Trol­len“ habe, an­de­rer­seits dass „die Re­gie­rung“ auf face­book nicht nur „in­for­mie­re“, son­dern auch „mo­de­rie­re, kom­men­tie­re“ und sich „an­bie­de­re“. eine kla­re for­de­rung wie es dem spie­gel recht ge­macht wer­den kön­ne fehlt aus­ser dem va­gen hin­weis, dass man künf­tig bit­te als jour­na­list auch ohne rüf­fel es­sens­fo­tos aus dem re­gie­rungs­flie­ger twit­tern wol­le.

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  face­book.com: Time­line Pho­tos - Ke­a­nu Ree­ves On­line   #

schö­ne ge­schich­te, nur gibt’s kei­ne quel­le, die die zi­ta­te ir­gend­wie be­legt. rei­ne fan-fic­tion also, auch wenn be­kann­te tat­sa­chen ein­ge­streut wer­den.

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  litt­le­green­foot­balls.com: We Found Whe­re Do­nald Trump's "Black Cri­mes" Gra­phic Came From   #

do­nals trump lügt und ver­brei­tet ras­sis­ti­sche nazi-pro­pa­gan­da, meint litt­le­green­foot­balls.com.

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  vowe.net: Und Ihr wun­dert Euch   #

war­um nie­mand das „Smart“ im „Smart-TV“ nutzt.

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  vi­meo.com: Bus­ter Kea­ton - The Art of the Gag on Vi­meo   #

gran­di­os!

Vimeo Video Vorschaubild vimeo-video laden, info, direktlink
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  in­sta­gram.com: In­sta­gram-Vi­deo von @you­tiao666   #

si­re­nen. (via)

{"@con­text": "http://sche­ma.org","@type": "Vi­deo­Ob­ject","name": "","de­scrip­ti­on": " …","th­umb­nail­Url": "https://wir­res.net/ezi­ma­ge­ca­ta­lo­gue/ca­ta­lo­gue/att3Oys5z.jpg","upload­Da­te": "2015-11-24T07:26:23+0000","con­ten­tUrl": ""}

(@you­tiao666) 06.11.2015 14:36

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 24.11.2015 07:26)

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  ti­leo.word­press.com: ti_leos Links der Wo­che (KW 47)   #

sehr viel mehr links bei ti_leo. ich habe noch nicht alle ge­le­sen, will aber nicht aus­schlies­sen, dass dann links von dort noch in mei­ne link­samm­lung rü­ber­schwap­pen. 



mspr0:

das wort kon­trol­le kommt be­kannt­lich aus dem fran­zö­si­schen "cont­re role", die ge­gen­rol­le qua­si. eine par­al­le­le auf­zeich­nung von be­stän­den, mit der man ak­tu­el­le be­stän­de ge­gen­che­cken kann. die da­ten des ei­nen schrift­sat­zes ve­ri­fi­zie­ren also die da­ten des an­de­ren.
mit­hil­fe der mo­der­nen da­ten­ver­ar­bei­tung wer­den die cont­re ro­les im­mer schnel­ler und dy­na­mi­scher. sie zeich­nen da­ten in echt­zeit auf, ver­glei­chen sie mit ih­ren ge­gen­auf­zeich­nun­gen und ha­ben dann noch zeit in se­kun­den­bruch­tei­len ak­tio­nen an­zu­sto­ßen. wie bei­spiels­wei­se die stel­lung ei­nes ro­bo­ter­arms zu kor­ri­gie­ren.
die ent­wick­lung reicht jetzt so weit, dass sie mensch­li­che hand­lun­gen in echt­zeit kor­ri­gie­ren kann. ro­bo­ter­ar­me bau­en schon lan­ge au­tos, seit neus­tem er­set­zen sie die zitt­ri­gen hän­de von chir­ur­gen. und bald schon wer­den uns die cont­re ro­les das au­to­fah­ren ab­neh­men.
das wich­tigs­te aber: wir kön­nen bald be­quem auf der tanz­flä­che ein bier trin­ken, ohne des­we­gen mit dem tan­zen auf­hö­ren zu müs­sen. prost

(die bild­quel­le ist eine 3 jah­re alte bier­wer­bung. giz­mo­do zwei­fel­te al­ler­dings schon 2012 dar­an, dass die­ser ro­bo­ter­arm mehr als ein vi­su­el­ler trick­ef­fekt ist. auf red­dit gibt’s auch ei­nen län­ge­ren strang (von 2013) zum the­ma.) 


i don’t re­al­ly un­der­stand, do you think anna dushi­me, who aut­ho­red the na­idoo-bach­mann-stein­bach buzzfeed quiz, is a smug white, midd­le-class ger­man? or are the­re other na­idoo-bach­mann-stein­bach quiz­zes on buzzfeed that i missed? 


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  ne­wyor­ker.com: Un­fol­low — How a pri­zed daugh­ter of the West­bo­ro Bap­tist Church came to ques­ti­on its be­liefs.   #

fas­zi­nie­ren­des und sehr lan­ges por­trait von me­gan phelps-ro­per, die jah­re­lang ei­nes von vie­len twit­ter-kon­ten der hass-pre­di­gen­den west­bo­ro bap­tist church be­dien­te und sich vor ein paar jah­ren lang­sam von der kir­che und dem hass lös­te. ich fin­de, man kann aus der ge­schich­te viel ler­nen und er­ken­nen. die wich­tigs­te leh­re ist mei­ner mei­nung je­doch, dass man nie­mals die mensch­lich­keit an­de­rer men­schen, auch die sei­ner gröss­ten geg­ner, leug­nen soll­te. oder an­ders ge­sagt: man soll­te im­mer ver­su­chen an das gute im men­schen zu glau­ben.

Ab­it­bol had lear­ned while run­ning Net Hate that re­la­ting to ha­teful peo­p­le on a hu­man le­vel was the best way to deal with them. He saw that Phelps-Ro­per had a lot of fol­lo­wers and was an in­flu­en­ti­al per­son in the church, so he wan­ted to coun­ter her mes­sa­ge. And he wan­ted to hu­ma­ni­ze Jews to West­bo­ro. “I wan­ted to be like re­al­ly nice so that they would have a hard time ha­ting me,” he said. One day, he tweeted about the te­le­vi­si­on show “Gos­sip Girl,” and Phelps-Ro­per re­spon­ded jo­cu­lar­ly about one of its cha­rac­ters. “You know, for an evil so­me­thing so­me­thing, you sure do crack me up,” Ab­it­bol re­spon­ded.

(via)

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  gruen­der­sze­ne.de: Daim­lers Ex-Boss hält Tes­la für ei­nen Witz   #

ed­zard reu­ter über tes­la:

„Das ist doch ein Witz! Das ist doch nicht Ernst zu neh­men in der Ab­wä­gung mit ei­nem gro­ßen In­dus­trie­un­ter­neh­men. Das sind klei­ne Auf­kömm­lin­ge, die üb­ri­gens mit ge­wal­ti­gen Ver­lus­ten, die sie stän­dig ma­chen, sich das ge­leis­tet ha­ben. Also war­ten wir’s mal ab. Ich bit­te sie um al­les in der Welt. Nein, ich blei­be da­bei: Die deut­sche Au­to­in­dus­trie braucht sich tech­no­lo­gisch mit Si­cher­heit nicht ver­ste­cken.“

auf ge­wis­se wei­se fas­zi­nie­rend. als ich eben an die amt­zeit von reu­ter bei daim­ler zu­rück­dach­te, er­in­ner­te ich mich dar­an, dass reu­ter da­mals daim­ler in ei­ner ge­wal­ti­gen kraft­an­stren­gung zu ei­nem tech­no­lo­gie­kon­zern um­bau­en woll­te. in der wi­ki­pe­dia steht dazu:

Der ge­sam­te Ver­lust die­ses Kon­zern­um­baus von Daim­ler-Benz durch Käu­fe, Be­triebs­ver­lus­te bei den neu­en Ge­sell­schaf­ten und Wert­be­rich­ti­gun­gen sum­mier­te sich auf rund 36 Mil­li­ar­den DM, was [der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler] Ek­ke­hard Wen­ger als „größ­te Ka­pi­tal­ver­nich­tung, die es je­mals in Deutsch­land zu Frie­dens­zei­ten ge­ge­ben hat“ kom­men­tier­te.

aber in ei­ner sa­che hat reu­ter de­fi­ni­tiv recht: „war­ten wir’s mal ab.“

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  blogs.taz.de/rep­ti­li­en­fonds: Heim ins Reich: War­um die Aus­la­dung Xa­vier Na­doos noch schlim­mer ist als sei­ne vor­he­ri­ge Ein­la­dung   #

hei­ko wer­ning:

Die Ab­sa­ge nun ist al­ler­dings noch viel schlim­mer. Ers­tens leis­tet Tho­mas Schrei­ber, of­fen­bar der zu­stän­di­ge Mann im Sen­der, schlicht ei­nen in­tel­lek­tu­el­len Of­fen­ba­rungs­eid, wenn er nun ver­kün­det: „Die Wucht der Re­ak­tio­nen hat uns über­rascht.“ Ah­nungs­lo­sig­keit trifft Rea­li­täts­ver­lust – an­ders ist die­se Über­ra­schung nicht zu er­klä­ren. Aber nun ge­nau die­se „Wucht der Re­ak­tio­nen“ als Grund an­zu­ge­ben, Na­idoo wie­der aus­zu­la­den, ist eine Bank­rott­erklä­rung auf al­len Ebe­nen. Der NDR knickt also ein vor dem Zorn ei­ner Tei­löf­fent­lich­keit (dass ich zu ihr ge­hö­re, macht es nicht bes­ser). Wird das Pro­gramm dann zu­künf­tig auch ge­än­dert, so­bald eine hin­rei­chen­de Men­ge an Leu­ten Un­wil­len da­ge­gen äu­ßert? Hat man sich über die­se Fra­ge wirk­lich so we­nig Ge­dan­ken im Vor­feld ge­macht (was bei ei­ner zig Mil­lio­nen teu­ren Ver­an­stal­tung be­reits der nächs­te Skan­dal wäre), dass man nun plötz­lich so la­pi­dar sa­gen kann: Huch, sor­ry, da ha­ben wir wohl nicht auf­ge­passt, dann halt nicht?

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  blogs.taz.de/riot­ma­ma: Lutz Bach­mann & Xa­vier Na­idoo: spot the dif­fe­rence   #

ja­c­in­ta nan­di ist sehr wü­tend, un­ter an­de­rem we­gen die­ses buzzfeeds-stücks von anna dushi­me:

The dif­fe­rence is all tho­se smug white Ger­mans, smug white midd­le-class Ger­mans, pos­ting Buzzfeed quiz­zes about the dif­fe­rence bet­ween Xa­vier Na­idoo and Lutz Bach­mann and Eri­ca Stein­bach have no idea that white pri­vi­le­ge is a thing

ich bin si­cher, ja­c­in­ta nan­di hat in al­lem was sie sagt mehr oder we­ni­ger recht, ich bin mir aber nicht ganz si­cher ob sie be­merkt hat, dass anna dushi­me nicht un­be­dingt eine von die­sen „smug white Ger­mans, smug white midd­le-class Ger­mans“ ist. oder sie be­zieht sich auf an­de­re „quiz­zes“ die ich über­se­hen habe.

ganz an­de­res the­ma: ich fin­de xa­vier na­idoos mu­sik scheis­se, weil er ne pa­the­ti­sche flitz­pie­pe ist und mir sei­ne mu­sik und sein ge­sang kör­per­li­ches un­wohl­sein be­rei­tet. ich habe mir al­ler­dings von leu­ten, die ich sehr ger­ne mag und die ihn ken­nen, sa­gen las­sen, dass er furch­bar nett und freund­lich sein soll.

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  twit­ter.com/han­voi: Die Kri­tik an Xa­vier Na­idoo ist „eine Form von Ter­ro­ris­mus“. Fin­det: Til Schwei­ger. #yolo   #

til schwei­ger hat auch ne mei­nung zu xa­vier na­idoo.

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  se­ri­en­jun­kies.de: Deutsch­land­pre­mie­re von Mr. Ro­bot bei Ama­zon Prime   #

den ar­ti­kel bei den se­ri­en­jun­kies habe ich nicht ge­le­sen, da­für habe ich aber die gan­ze staf­fel mr. ro­bot ge­se­hen und kann sie wärms­tens emp­feh­len. spä­tes­tens nach 1,8 fol­gen soll­te ei­nem dann aber eine par­al­le­le klar wer­den. wenn nicht: trotz­dem wei­ter gu­cken.

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  spie­gel.de: Pa­ris An­schlag: Wie­so Mas­sen­über­wa­chung kei­ne Lö­sung ist   #

chris­ti­an stö­cker:

Ein­mal mehr zeigt sich statt­des­sen: Die Mas­sen­über­wa­chung, die sich, an­ge­führt von der NSA, bei den Diens­ten als Stan­dard­pa­ra­dig­ma durch­ge­setzt hat, läuft au­gen­schein­lich ins Lee­re. Ob­wohl sie be­reits In­for­ma­tio­nen über die Tä­ter hat­ten - wie üb­ri­gens auch im Fall der At­ten­ta­te auf "Char­lie Heb­do" im Ja­nu­ar - ge­lang es den Be­hör­den nicht, sie ge­zielt so zu über­wa­chen, dass man ihre Ta­ten hät­te ver­hin­dern kön­nen.

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  tech­dirt.com: Af­ter End­less De­mo­niza­ti­on Of En­cryp­ti­on, Po­li­ce Find Pa­ris At­ta­ckers Coor­di­na­ted Via Unen­crypt­ed SMS   #

wenn schau­fens­ter­po­li­tik sich mit spe­ku­la­ti­on und lüge ver­mischt wird’s haar­sträu­bend. via kai bier­mann.

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  bild­blog.de: Kein Spreng­stoff-Ret­tungs­wa­gen und an­de­re Doch­nicht­news aus Han­no­ver   #

mats schö­nau­er:

Aber „Bild“ hat Recht: Die ZDF-Leu­te ha­ben sich Zeit ge­las­sen. Be­stimmt noch mal tief durch­ge­at­met, viel­leicht so­gar re­cher­chiert. Was für Lu­schen.

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  re­al­vir­tua­li­ty.info: Real Vir­tu­alinks 47/15   #

alex­an­der matz­keit:

Ich gehe dann jetzt auch mal of­fi­zi­ell un­ter die Ku­ra­to­ren

sehr, sehr schön!

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  welt.de: Ad­van­ta­ge Be­cker   #

ben­ja­min stuck­rad-bar­re in­ter­viewt bo­ris be­cker. schon 5 jah­re alt und ich habe es schon hier emp­foh­len, aber — auch wenns in der welt steht — le­sen­wert und un­ter­halt­sam. (via piqd)

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  nerd­core.de: Su­shi made from Big­Macs   #

dass hi­roy­u­ki te­rada aus ei­nem big mac und ein paar pom­mes su­shi baut ist schon se­hens­wert. noch be­mer­kens­wer­ter fin­de ich al­ler­dings ihn bei der ar­beit zu be­ob­ach­ten, wie er sei­ne ar­beits­flä­che fast zwang­haft sau­ber und or­dent­lich hält, sei­ne präz­sisen und gar nicht mal so schnel­len be­we­gun­gen.

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  spie­gel.de: SPAM Car­toons Deut­scher Ka­ri­ka­tu­ren­preis 2015 — Bei Rot bit­te hier hal­ten   #

hihi.

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  dlis­ted.com: Reid Ewing From “Mo­dern Fa­mi­ly” Talks About Body Dys­mor­phic Dis­or­der And His Pla­s­tic Sur­gery Night­ma­res   #

ich kann mich nicht er­in­nern (wo­bei das nichts heis­sen muss), dass mi­cha­el k ohne sar­kas­mus über ei­nen pro­mi­nen­ten ge­schrie­ben hat. hier schon und er emp­fiehlt die­sen text vom mo­dern fa­mi­ly dar­stel­ler reid ewing zu le­sen:

I Un­der­went Cos­me­tic Sur­gery for My Body Dys­mor­phia... And I Wish I Had­n't