(via)
alles
Trump wit that Gaussian blur haircut pic.twitter.com/wDqiIfJ33I
zauberei!
jetzt ein mittagsschläfchen.
die @BLZonline flüstert mir leise zu: „felix! installier’ lieber dein ghostery wieder!“

neucore
toll, rené nerdcore schreibt jetzt relativ regelmässig links aus diesem grossen, neuen internet links aus „dem geilen, neuen internet™“ ins internet, als sammlung. mit emojis im titel. ich freue mich sehr, nicht nur weil er mich heute auch verlinkt hat oder weil er emojis im titel verwendet, sondern weil ichs gut finde. überhaupt finde ich nerdcore (wieder) toll. ich freue mich jeden tag über das was rené ins netz schreibt und verweist (zum beispiel) und habe das gefühl, dass nerdcore nach der pause wie neu, viel frischer ist.
(das ist eine empfehlung nerdcore zu abonnieren, falls das nicht klar geworden ist, per RSS, twitter oder wie man es eben am liebsten mag.)
links vom 12.11.2015
aeon.co: Splat goes the theory #
louise o fresco erklärt, warum obst und gemüse aus traditionelem, regionalem anbau nicht unbedingt besser ist, als aus dem industriell und energetisch optimierten treibhaus.
zumal doppel-blind-test zeigen, dass frei gewachsene tomaten keinesfalls besser (oder schlechter) schmecken als die aus dem treibhaus und auf nährflüssigkeit gewachsenen.
louise o fresco:
The counterintuitive lesson learned from the case of tomatoes is that high-tech production systems produce the highest yields with the lowest use of resources per kilo produced, and the lowest losses. You might not be interested in high yields or efficiency, but the trouble is that the low yields associated with organic farming utilise more land to reach the same volume of production, leaving less land untilled and destined for conservation. Besides, it is precisely because of these efficiencies that funding, time and space are freed up for nature conservation, leisure and arts.
auch wenn man den text mit einer prise skepsis lesen sollte, bringt er ein paar sehr überzeugende argumente für die weitere industrialisierung der nahrungsmittelproduktion, die einen nachdenklich machen (sollten).
stefan-niggemeier.de: Stoff für Fremdenfeinde: die erfolgreiche Social-Media-Strategie von „Focus Online“ #
mitarbeiter von focus-online sollte man mit der gleichen verachtung wie mitarbeiter der bild-zeitung strafen. stefan niggemeier zeigt warum.
boingboing.net: How America bought and sold racism, and why it still matters #
vielleicht darf satire „alles“, aber karikaturen sollten nicht alles dürfen, wie man bei einem blick in die geschichte sehen kann.
techdirt.com: T-Mobile Exempts Video Streams From Wireless Data Caps, Sets A Horrible Precedent #
karl bode zitiert matt wood von free press:
"T-Mobile wants to suggest it’s saving customers by exempting video from its data caps. But we have to remember that T-Mobile imposed these caps in the first place. It’s a cheap sales trick: First you fabricate a problem for customers; then you make that problem go away and act like you’ve done them a huge favor."
wie gesagt: mangel schaffen und dann geld oder image mit der beseitigung des mangels verdienen ist das geschäftsmodell der wahl.
heise.de: Kunstaktion gegen russischen Geheimdienst FSB #
florian rötzer:
Pawlensky, der gegen den „ewigen Terror“ des Geheimdienstes protestierte, wurde wieder einmal wegen Vandalismus und des ordnungsstörenden Verhaltens angeklagt. Dem Richter soll er gesagt haben, so die Website Mediazone, dass er des Terrorismus angeklagt werden wolle: „Ich glaube, das ist die Logik Ihres Systems. Und bis meine Forderungen eingelöst werden, weigere ich mich, irgendeine Ihrer Gerichtsrituale zu erfüllen.“
theguardian.com: The day I met Helmut Schmidt, my chain-smoking father figure #
wolfgang blau:
I had a strong headache by then from all the cigarettes but he continued to ask questions – although none regarding user comments. In fact, he asked me more questions about the future of digital journalism than any print journalist I have ever worked with – a good role model indeed.
slate.com: Iconic book covers as GIFS: The Great Gatsby and Moby Dick become even more eye-popping in motion. #
sehr hübsch, buchcover verGIFt. (via)
Nachgekocht: Jamie Oliver Chilli con Carne mit Kichererbsen, Zimt & Koriander
Fast so gut wie der @diplix das kochen kann.
ich brauche gar kein wordpress-theme, aber ich war trotzdem kurz davor das zu kaufen. twitter.com/teezeh/status/664358359106211840
links vom 11.11.2015
zeit.de: Helmut Schmidt: Ein Leben für Deutschland #
nachruf von theo sommer auf helmut schmidt:
Während seiner letzten Erkrankung schrieb ich ihm ein paar Zeilen; er freute sich darüber. Aber ich wollte ihn so bald wie möglich sehen, ihn aufheitern, mit ihm über die Weltläufe reden. Also nahm ich mir vor, ihn auch ohne Termin am vorigen Wochenende einfach zu überfallen. Am Samstagvormittag fuhr ich in den Neubergerweg, mit einem Beutelchen voll Baileys-Pralinen, das meine Sekretärin Eva Bontzas besorgt hatte – Baileys war das einzige alkoholische Getränk, das er gern zu sich nahm. Vor dem Haus traf ich einen seiner Sicherheitsbeamten. „Es wird wohl nichts mit dem Besuch“, sagte er. „Der Chef hat die ganze Nacht nicht geschlafen. Jetzt schläft er. Ich weiß nicht, wann er aufwacht.“
Helmut Schmidt ist nicht wieder aufgewacht. Ich trauere um einen Freund, der mir viel bedeutet hat. An seinem Grab werde ich mit Matthias Claudius sagen: „Sie haben einen guten Mann begraben. Mir war er mehr.“
helmut schmidt war ein mann mit einem mitteilungsbedürfnis wie ein blogger:
Er blieb rastlos tätig, reiste ohne Unterlass um die Welt, hielt Vorträge und schrieb in dreißig Jahren dreißig Bücher, alle lesenswert und bedenkenswert, alles Bestseller.
Von 1983 bis heute schrieb er 282 Artikel, meist große Ausarbeitungen.
nytimes.com: Helmut Schmidt, Assertive West German Chancellor, Dies at 96 #
ein etwas distanzierteres portrait von helmut schmidt in der new york times. ich habe helmut schmidt bisher jeglichen humor abgesprochen, aber wie man am ende des nyt-artikels sieht, zu unrecht:
Asked to assess his successor, Mr. Kohl, he was characteristically withering. “I think there are still two or three fields in which he still needs a lot of education,” he told The Times. Asked which ones, he answered, “International affairs, arms control and military strategy, and economics and finance.”
[nachtrag 11.11.2015]
auch sehr (angenehm) distanziert der nachruf von stefan reinecke in der taz.
youtube.com: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966) #
fast 50 jahre altes interview von günter gaus mit helmut schmidt. bei stefan niggemeier gefunden .
sz-magazin.sueddeutsche.de: »Wir holen dich da raus« #
ronja von wurmb-seibel und niklas schenck über hasib azizi, dem sie bei seiner flucht nach deutschland geholfen haben.
krautreporter.de: Der Innenminister ist ein Refugié #
1685 floh eine ahnin von thomas de maizière aus frankreich nach kassel.
DUDE. ITS BEEN TWO CENTURIES.
TAKE A HINT.

blog.nz-online.de: Warum in Nürnberg die Schlote nicht rauchen #
wie in nürnberg (und anderswo) mobilfunkmasten verborgen werden (via).
blogs.taz.de: Words Of Wisdom: Christoph Waltz über Bond und Bondbösewichte #
christian ihle hat ein paar kluge passagen aus einem sz-interview mit christoph waltz kopiert. das ganze interview gibt’s bei blendle [€].
thisisnthappiness.com: The Gifathon - is on, James Curran #
tolle gifs.

plastikgerölllaster #aufdemwegzurarbeit #latergram
einer der gründe, warum ich rezepte blogge ins internet schreibe ist die wiederauffindbarkeit für mich selbst. zum beispiel dieses rezept. um das wiederzufinden musste ich nirgendwo blättern oder den passenden zettel suchen, sondern einfach nur nach sardinen suchen.
schmeckte genauso gut wie vor einem jahr. und nicht die bohne nach fisch, obwohl zwei dosen ölsardinen drin sind.

schriftgrösse
ich weiss nicht ob’s am alter liegt oder am trend, aber ich hab die schriftgrössen hier ein bisschen grösser gemacht. sich am lesemodus von ios zu orientieren kann keine falsche wahl sein, hab ich mir gedacht. auch die schriftgrade für grössere darstellungen sind ein bisschen gewachsen.
links vom 09.11.2015
zeit.de: Sie nennen es Sterbehaus #
super recherche von marc brost und andreas veiel:
In gewisser Weise funktioniert die Deutsche Bank wie ein Orden. Jeder hält jeden in Schach. Ein fein ausgeklügeltes System von Privilegien, Sanktionen und Einschüchterung erstickt jede Kritik. Wer von illegalen Vorgängen in der Bank weiß, der kann das der Öffentlichkeit nicht mitteilen. Denn selbst wenn die Aussagen juristisch wasserdicht wären, selbst wenn die Vorwürfe mit Dokumenten zu belegen wären – die Bank könnte den Verräter mit Regressforderungen wegen Geheimnisverrats oder angeblicher Rufschädigung finanziell vernichten. „Man weiß: Wenn man in den Vorstand eintritt, kommt man nicht mehr unschuldig heraus“, sagt einer der Ehemaligen. „Es ist ein Deal auf Lebenszeit.“
zeit.de: Phil Collins: „Selbst ich werde irgendwann cool“ #
sympathisches, langes interview mit phil collins.
serienjunkies.de: The Muppets: Neuer Showrunner und Neuausrichtung #
anke gröner hat es ein paar wochen vor mir gemerkt, dass die muppets neuauflage stereotyper comedy-quark ist:
Der Rest der Folge fühlte sich ähnlich falsch an; die Muppets sind hier zu erwachsen, zu zynisch, zu abgebrüht, um mir noch Spaß zu machen.
mir machen die muppets nach 6 folgen auch keinen spass mehr. nach folge 6 hatte ich mich entschieden, das nicht mehr weiterzugucken. es scheint vielen anderen menschen ähnlich wie mir zu ergehen, die zuschauerzahlen haben sich seit der premiere halbiert. jetzt soll es eine kreative neuausrichtung geben. ich vermute, für mich ist das jetzt zu spät.
boingboing.net: Republican debate with all the dialog removed #
hihi.
frau ruth hat sich die verleihung von irgendwas an karl ove knausgård angesehen und erfahren, wie er ausgesprochen wird. moni hat auch was zu knausgårds neuem buch träumen geschrieben.
juliareda.eu : Leistungsschutzrecht 2.0: Die EU-Kommission rüstet zum Angriff auf den Hyperlink #
julia reda über die nächsten irren pläne der eu-kommission zum leistungsschutzrecht: zoll und rechtsunsicherheit auf links:
Laut einem gestern geleakten Plan für die Urheberrechtsreform (via IPKat) erwägt die Kommission entgegen der bisherigen Rechtssprechung und aller Vernunft das bloße Verlinken von Inhalten unter Urheberrechtsschutz zu stellen. Damit hätten die Presseverleger ein potentes Druckmittel – und gleichzeitig würde jede der Querverbindungen, die das Internet erst zu einem Netz machen, zur juristischen Tretmine.
rené hat auch was dazu und ti_leo auch.
boingboing.net: Police union threatens "surprise" for Quentin Tarantino #
rob beschizza:
That the police are out of control and care little for the consent of the policed seems obvious. That they're so perfectly nasty and obvious about it is becoming a sick joke.
youtube.com: Donald Trump Monologue #
1a-strategie gegen jede form von kritik: sich selbst beschimpfen, sich auch mit den übelsten (und wahren) vorwürfen einreiben und weitergehen. hier sieht man, wie donald trump sich in der show live als rassisten beschimpfen lässt und das problem (dass er sich wie ein ein rassistisches arschloch benimmt) als gag ins leere laufen lässt.
thenextweb.com: Faraday wants you to believe it's not a front for the Apple Car, but probably is #
apple war auch mein erster gedanke. aber mit meinen ersten gedanken liege ich oft sehr weit daneben.
Jemand hat Broccoli in der Wohnung verteilt. Gemäß Zeugen ist der Täter etwa 2 Jahre alt, 0 Meter 86 groß und spricht gebrochen Deutsch.
Probably the most unfortunate dot dot dot in any political retweet, ever: pic.twitter.com/PVZY7GUEoU
Spoiler-Warnung: Definitiv der beste... - Torben Friedrich | Facebook
kannmansichmerkenistmeinname:
Spoiler-Warnung: Definitiv der beste Nebendarsteller im neuen Spectre …




