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Be­suchs-Kind fin­det im Bad eine Dose mit Tam­pons. Er er­klärt mei­nen Jungs be­geis­tert: "Mei­ne Mama sam­melt die auch!!!"

die Hil­de (@Sa­rah28028012.01.2017 12:10


Photo by felix schwenzel in Auswärtiges Amt. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das neue @cal­la­bike-sys­tem funk­tio­niert viel bes­ser als das alte.





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gra­turi­la­ti­on

felix schwenzel in notiert

turi2 hat mir gra­turi­liert. nett und gut zu­sam­men­ge­stellt aus den fra­gen die mir mar­kus tran­tow per mail ge­stellt hat. der voll­stän­dig­keit hal­ber hier die ori­gi­nal­ver­si­on:

T: Was war toll am ab­ge­lau­fe­nen Le­bens­jahr?
ix: al­les.

T: Was eher blöd?
ix: nichts.

T: Was wün­schen Sie sich fürs neue Le­bens­jahr?
ix: für mich nichts, für die welt even­tu­ell mehr am­bi­gui­täts­to­le­ranz.

T: Wie fei­ern Sie den Ge­burts­tag? Wo?
ix: ich ko­che für freun­de und trin­ke bier.

T: Auf wel­chem Weg sind Gra­tu­la­tio­nen will­kom­men?
ix: bloss nicht antu­fen!

T: Was war das Bes­te, was Sie im Le­ben er­reicht ha­ben?
neu­gie­rig und wiss­be­gie­rig zu sein.

T: Was wol­len Sie in die­sem Le­ben un­be­dingt noch ge­tan ha­ben?
ix: seit­dem ich mei­ne spül- und wasch­ma­schi­ne dazu ge­bracht habe an­zu­zei­gen ob sie ge­ra­de lau­fen und be­scheid zu ge­ben, wenn sie fer­tig sind, ist mei­ne bu­cket-list ei­gent­lich leer und, wenn über­haupt, mit sa­chen ge­füllt die ich nicht tun will: zu glau­ben, dass frü­her ir­gend­was bes­ser war, neu­gier, wis­sens­durst oder de­tail­ver­liebt­heit zu ver­lie­ren, kla­gen oder din­ge zu tun, hin­ter de­nen ich nicht ste­he. ach, viel­leicht noch eins: das wort am­bi­gui­täts­to­le­ranz öf­ter be­nut­zen.

T: Was be­schäf­tigt Sie ge­ra­de?
ix: ne­ben mei­ner ar­beit als pro­jekt­lei­ter (bei es­pres­to.de) und er­fül­ler und an­ti­zi­pa­tor von kun­den­wün­schen, be­schäf­ti­ge ich mich zur zeit vor al­lem da­mit, die vor­be­rei­tung mei­nes re­pu­bli­ca-vor­trags vor mir her­zu­schie­ben, zu we­nig ins in­ter­net zu schrei­ben und die gren­zen der haus­au­to­ma­ti­sie­rung aus­zu­lo­ten. und ko­chen.

p.s.: seit „zwei jahr­zehn­ten“ blog­ge ich na­tür­lich noch nicht auf wir­res.net, son­dern erst seit ziem­lich ge­nau 14 jah­ren, 10 mo­na­ten und 24 ta­gen.


Photo by felix schwenzel on March 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mei­ne zwei ge­burts­tags­ge­schen­ke die­ses jahr pas­sen supa zu­sam­men. klick­wün­sche auch an @an­ke­groe­ner, @sven­son­san und @in­goo



Photo by felix schwenzel on March 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gu­ten mor­gen.


this is us s01e01

felix schwenzel in gesehen

ich habe den pi­lo­ten von this is us ge­guckt und will jetzt gar nicht mehr fol­gen da­von se­hen. nicht weil die se­rie schlecht wäre, son­dern weil der pi­lot so gut war. den pi­lo­ten könn­te man auch als ab­ge­schlos­se­ne kurz­ge­schich­te se­hen und für sich ste­hen. er schafft es in 42 mi­nu­ten nicht nur ein en­sem­ble von ei­nem hal­ben dut­zend haupt­cha­rak­te­ren vor­zu­stel­len und in ihr le­ben ein­zu­füh­ren, son­dern auch noch eine wun­der­bar ver­schach­tel­te fa­mi­li­en­sa­ga nach­zu­er­zäh­len.

ab­ge­se­hen da­von hat die se­rie et­was ge­schafft, was mir schon lan­ge nicht mehr pas­siert ist: ich war am ende tief be­rührt, nicht weil das ende der ers­ten fol­ge trau­rig war, son­dern weil es so mensch­lich, so herz­er­wei­chend war — und das al­les auch noch ohne pa­thos und holz­ham­mer, son­dern ganz sub­til und sanft.


(bei wed­ding)


ix hof­fe die bei­fah­re­rin ver­hun­gert nicht, wäh­rend das (ei­gent­lich noch 1,5 stun­den) schmort.


Photo by felix schwenzel on March 14, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ix hof­fe die bei­fah­re­rin ver­hun­gert nicht, wäh­rend das (ei­gent­lich noch 1,5 stun­den) schmort.



im prin­zip lässt sich wirk­lich al­les au­to­ma­ti­sie­ren. #last­post #re­kur­si­on


ok. jetzt hat mich der ama­zon dot wirk­lich über­zeugt. #to­nierd­mann


ha, gut. ame­ri­can gods von neil gai­man wird auf ama­zon-prime lau­fen.



Photo by felix schwenzel on March 13, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

alle ma­schi­nen lau­fen.


mein ta­ges­werk.


lan­ge ge­plant, end­lich (so ei­ni­ger­mas­sen) um­ge­setzt. der gong, den sich die bei­fah­re­rin zu weih­nach­ten hat schen­ken las­sen (hier ge­kauft), zu au­to­ma­ti­sie­ren. die­sen chi­ne­si­schen gong hat­te sich die bei­fah­re­rin vor ein paar jah­ren mal ge­lie­hen und eine ar­beit da­mit aus­ge­stat­tet.

da­mals, für die ar­beit, wur­de der gong, wenn ich mich recht er­in­ner, mit ei­nem hub­ma­gne­ten be­tä­tigt. das hat­te re­la­tiv viel bums. nach­dem ich die­sen blog­ein­trag ge­fun­den hat­te, wuss­te ich, dass ich das mit ei­nem schritt­mo­tor nach­bau­en wol­len wür­de. ers­te ver­su­che zeig­ten, dass der schritt­mo­tor, zu­min­dest wenn er mit den 5 volt ei­nes esp8266 be­trie­ben wür­de, nicht be­son­ders viel bums hat. der schritt­mo­tor den ich kauf­te hat zwar (an­geb­lich) ein ganz gu­tes dreh­mo­ment, aber es zeig­te sich schnell, das der gong mit schritt­mo­tor nur hän­gend funk­tio­nie­ren wür­de.

aber so, hän­gend, ha­ben es die leu­te von se­nic auch ge­macht. die schal­tung habe ich auch mehr oder we­ni­ger von dort über­nom­men. ne­ben ei­nem esp8266 brauch­te ich noch ei­nen (hard­ware) schritt­mo­tor-trei­ber, ei­nen easy-dri­ver. mit der schal­tung von se­nic kann man ein­fach in ei­ner schlei­fe im­pul­se an den trei­ber sen­den, je­der im­puls ist dann eine be­we­gung nach vor­ne. bei mei­nen ers­ten tests zeig­te sich, dass 500 schrit­te vor­wärts (und zu­rück) ganz gut funk­tio­nier­ten. aber ich merk­te auch, dass der schritt­mo­tor-trei­ber sehr heiss wur­de und der schritt­mo­tor an­fing lei­se zu sin­gen. auf bei­den sys­te­men war stän­dig strom. in der do­ku­men­ta­ti­on des schritt­mo­tor-trei­bers stand al­ler­dings, dass man den trei­ber auch ab­schal­ten kön­ne. also habe ich die schal­tung von scenig ein biss­chen er­wei­tert:

GPIO 13 — puls
GPIO 12 - rich­tung
GPIO 14 - an/aus (SLP)

mit der an/aus schal­tung wird der schritt­mo­tor-trei­ber nicht mehr heiss und der mo­tor ent­spannt sich eben­so. als sketch habe ich die­sen sketch mo­di­fi­ziert, der ei­nen schritt­mo­tor zur gar­di­nen­steue­rung an­treibt und die Ac­celStep­per-bi­blio­thek nutzt, um den mo­tor (et­was) sanf­ter an­fah­ren zu las­sen. weil ich (na­tür­lich) kei­ne drei­ein­halb voll­um­dre­hun­gen be­nö­ti­ge um den klöp­pel für den gong zu schla­gen, habe ich den sketch ent­spre­chend an­ge­passt, eben­so die er­fas­sung der mqtt-ser­ver da­ten. mei­nen sketch habe ich als gist hoch­ge­la­den: https://gist.git­hub.com/di­plix/d85c2dd87f66da601480009df49ad4e5

die ent­schei­den­den stel­len sind die be­schleu­ni­gungs­da­ten und die vor- und zu­rück­be­we­gung:

an den wer­ten wer­de ich wahr­schein­lich noch dre­hen, aber so­weit funk­tio­niert das ei­gent­lich ganz gut. wich­tig ist: der gong-an­trieb ist per mqtt an­sprech­bar und so auch in den home-as­sistant in­te­griert. da­mit kann ich ihn per knopf­druck aus­lö­sen oder eben per ale­xa. wenn ich sage „ale­xa, sag kü­che es­sen ist fer­tig“ wird ein cus­tom skill mit dem auf­ruf­na­men „kü­che“ aus­ge­löst, der die home-as­sistant-au­to­ma­ti­on es­sen_fer­tig.yaml auf­ruft:

für die hal­te­rung habe ich, wie üb­lich, im­pro­vi­siert. bau­markt­teile statt 3d-druck. aus ei­nem kie­fern­holz­re­gal­brett ein stück aus­ge­schnit­ten, dar­auf mit ei­ner me­tal­l­asche den mo­tor fest­ge­schraub­klemmt, den klöp­pel di­rekt auf die ach­se ge­klemmt, fer­tig. den klöp­pel wer­de ich wohl noch mit heiss­kle­ber fi­xie­ren müs­sen, bis­her funk­tio­niert das aber sta­bil.

ent­schei­dend ist na­tür­lich die idee, den klöp­pel von hin­ten schla­gen zu las­sen. so kann man mit ei­nem lan­gen arm und ei­nem zwei­ten klöp­pel, den gong auch im­mer noch per hand be­die­nen. und der tech­nik-kram macht sich re­la­tiv un­sicht­bar.