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mos­kau 3/5 — gros­ser mos­kau­er staats­zir­kus

felix schwenzel in gesehen

am zwei­ten oder drit­ten tag un­se­res mos­kau auf­ent­hal­tes ha­ben uns freun­de mei­nes schwa­gers in den mos­kau­er staats­zir­kus ein­ge­la­den. da die mos­kau­er freun­de mei­nes schwa­gers mit kin­dern un­ter­wegs wa­ren, war das fol­ge­rich­tig. ich mag zir­kus aber auch sehr ger­ne. mein ers­ter be­rufs­wunsch war — na­tür­lich — clown, auch wenn die clowns mich bei mei­nem mei­ner ers­ten zir­kus­be­su­che zum wei­nen ge­bracht ha­ben.

nach ei­nem pick­nick im frei­en sind wir hin zum rie­si­gen be­ton­zelt. die wi­ki­pe­dia sagt, dass be­ton­zelt sei an­fang der sieb­zi­ger jah­re er­baut wor­den. das kommt de­fi­ni­tiv hin, die ein­gangs­be­rei­che und die fas­sa­de se­hen ein­deu­tig nach sieb­zi­ger-jah­re aus.

ins­ge­samt scheint das ge­bäu­de in gu­tem schuss zu sein und vor al­lem der ei­gent­li­che thea­ter-/vor­stel­lungs­raum scheint vor zehn oder zwan­zig jah­ren kräf­tig mo­der­ni­siert wor­den zu sein. oben, über den rän­gen ist eine durch­ge­hen­de LED-wand an­ge­bracht, die zwar nied­rig-auf­lö­send ist, aber wäh­rend der vor­stel­lung für vi­deo-ein­spie­lun­gen oder stim­mungs­licht be­nutzt wird. die sit­ze auf den rän­gen sind re­la­tiv eng, zu­min­dets da wo wir sas­sen, aber ins­ge­samt ist die sitz­si­tua­ti­on ziem­lich ge­schickt ge­macht. die zu­schau­er sit­zen im prin­zip im kreis, le­dig­lich un­ter­bro­chen von pu­bli­kums- und ar­tis­ten­ein­gän­gen

sitz­auf­tei­lung great­cir­cus.ru

im klas­si­schen zir­kus­zelt ist die sitz­si­tua­ti­on ja eher U-för­mig, der ma­ne­gen­ein­gang, und das or­ches­ter dar­über, neh­men da ziem­lich viel platz weg und ma­chen die plät­ze ne­ben dem ma­ne­gen­ein­gang eher bil­lig. im mos­kau­er staats­zir­kus wirk­te das ge­schick­ter auf­ge­teilt, zu­mal die ein­gangs­fluch­ten meh­re­re eta­gen hat­ten, oben fürs pu­bli­kum, un­ten für künst­ler und tech­ni­ker und tie­re.

rus­si­scher staats­zir­kus von in­nen. ge­gen­über, was aus­sieht wie ein bun­ga­low, sitzt (und steht) das or­ches­ter

die ma­gie vom thea­ter, eben­so wie vom zir­kus, wird ja meist durch ge­schickt ge­setz­tes licht er­zeugt. das funk­tio­nier­te hier zu­nächst ganz her­vor­ra­gend. zu be­ginn der vor­stel­lung (zu­min­dets in mei­ner er­in­ne­rung) wur­de es stock­dun­kel, bis ein spot eine klei­ne, mi­ni­ma­lis­ti­sche sze­ne in der ma­ne­ge be­leuch­te­te: ein kin­der­bett. ein star­kes, mi­ni­ma­lis­tisch in­sze­nier­tes bild, das aber nach kur­zer zeit von ei­ner alt-män­ner-phan­ta­sie zer­stört wur­de, denn her­ein kam ein kind und eine frau, wie sich der re­gis­seur oder pro­du­zent der ak­tu­el­len schau, wohl müt­ter nach ein paar wod­ka vor­stel­len: schlank, jung, adrett, per­fekt fri­siert und in ein leich­tes kleid­chen ge­hüllt. als die mut­ter das kind ins bett ge­bracht hat ging er­neut das licht aus — und dann wie­der an. der ku­schel­bär war zwi­schen­zeit­lich zum le­ben er­wacht, von der de­cke seil­te sich ein weiss­ge­klei­de­ter hip­hop-en­gel ab, dann fiel eine weis­se fe­der von der de­cke und es zeig­te sich, dass der rus­si­sche staats­zir­kus kei­ne be­rüh­rungs­ängs­te mit kitsch und pa­thos hat. es wur­de hem­mungs­los in jede kli­scheeschub­la­de ge­grif­fen, die ge­ra­de of­fen­stand. im­mer­hin tech­nisch per­fekt.

zir­kus ist ja im­mer (ein biss­chen) pa­the­tisch, und das ist auch völ­lig OK und ge­hört dazu, aber wie im­mer, macht hier die do­sis das ver­gnü­gen. für mich war die pa­thos- und kitsch­do­sis eine spur zu hoch.

wie das un­ge­fähr aus­sieht, zeigt die­ser trai­ler zu der schow die wir ge­se­hen ha­ben (mes­sen­ger, al­ters­frei­ga­be 0 jah­re).

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was man im trai­ler auch sieht: in der show tre­ten auch wil­de tie­re auf (aber auch ein paar do­mes­ti­zier­te). wild­kat­zen, kro­ko­di­le, schlan­gen und see­ele­fan­ten. mein ers­ter ge­dan­ke war dann nicht mal un­be­dingt: „das ist aber nicht be­son­ders tier­ge­recht“ son­dern: „hm, das ist ganz schön lang­wei­lig und sinn­be­freit“. bei den schlan­gen und den kro­ko­di­len war das be­son­ders auf­fäl­lig: erst wur­den die kro­ko­di­le in die ma­ne­ge ge­schau­felt, ein paar tän­zer tän­zel­ten um sie rum und rie­fen wahr­schein­lich auf rus­sisch: „guckt mal, wir ha­ben kro­ko­di­le!“ — und dann wur­den sie wie­der aus der ma­ne­ge ge­schauf­felt. glei­ches spiel mit ein paar schlan­gen: schlan­ke frau­en tru­gen sie in die ma­ne­ge, tän­zel­ten ein biss­chen — und dann wie­der raus. der leo­pard an der lei­ne: rein, in ei­nem körb­chen durch die man­ge ge­schwenkt, wie­der raus. bei den lö­wen war das ein biss­chen auf­wän­di­ger, kam aber aufs glei­che raus: rein, hop­pe­dih­opp, wie­der raus.

die ein­zi­ge tier­num­mer die un­ter­halt­sam war, war die mit den see­ele­fan­ten. dort sah ich zwar das, was ich schon un­zäh­li­ge male vor­her ge­se­hen hat­te, aber es war un­ter­halt­sam, lus­tig und gut in­sze­niert. al­ler­dings blieb mir schön wäh­rend der see­len­aten-num­mer das la­chen im hal­se ste­cken, weil ich mir kras­sen an­thro­po­mor­phis­mus dia­gnos­ti­zier­te und mich plötz­lich un­sym­pa­thisch und naiv fand. muss ich wirk­lich la­chen, wenn ab­ge­rich­te­te, ein­ge­sperr­te tie­re sa­chen ma­chen, und durch ge­schick­te na­ra­ti­ve mensch­li­che ei­gen­schaf­ten auf sich pro­ji­zie­ren las­sen? ja, muss­te ich wohl, ich war ja im zir­kus.

wirk­lich gut wa­ren sämt­li­che ar­tis­ten, auch wenn sie im rah­men der in­sze­nie­rung in teil­wei­se enorm pein­li­che kos­tü­me ge­zwängt wur­den. auch hier war die tech­ni­sche um­set­zung ein­wand­frei; die sei­le der seil­tän­zer wur­den un­be­merkt ge­spannt und um­ge­spannt, die ar­tis­ten zo­gen ihre num­mern feh­ler­frei durch und brach­ten ihre teils be­acht­li­chen kraft- und ge­schick­lich­keits­übun­gen mit schein­ba­rer leich­tig­keit rü­ber. aber bei all der pro­fes­sio­na­li­tät und per­fek­ti­on, spür­te ich — oder bil­de­te mir ein — dass die ar­beit in der ma­na­ge den dar­stel­lern nicht be­son­ders viel freu­de be­rei­tet. un­ter all dem kitsch, dem per­fekt ge­setz­ten licht, trotz des gran­dio­sen live-or­ches­ters, lag ein di­cker schlei­er trau­rig­keit und zwang.

kann na­tür­lich auch sein, dass ich trau­rig­keit nicht mehr von ef­fekt-ne­bel un­ter­schei­den kann, aber ir­gend­wie war ich froh, als das al­les vor­bei war, auch wenn am ende noch­mal kräf­tig auf die kitsch­tu­be ge­drückt wur­de.

es gibt ne­ben der mes­sen­ger-show, die wir sa­hen, wohl noch an­de­re auf­füh­run­gen im rus­si­schen staats­zir­kus, aber die pro­mo­ti­on­bil­der sug­ge­rie­ren alle eine sehr gros­se af­fi­ni­tät zum kitsch.

im­mer­hin er­freu­lich, dass die wer­bung ge­gen zir­kus­se, wie den rus­si­schen staats­zir­kus, in deutsch­land auch kaum ei­nen deut bes­ser ist.

wer­bung ge­gen wild­tie­re im zir­kus

ich hof­fe mein ein­druck vom rus­si­schen staats­zir­kus klang jetzt nicht zu ne­ga­tiv. ich fürch­te ein biss­chen, dass ich aus dem zir­kus-al­ter viel­leicht ein­fach ein raus bin — und das muss gar nicht mal mit mei­nem al­ter zu­sam­men­hän­gen. ich glau­be mein ge­schmack hat sich ein­fach ge­wan­delt. als ich jün­ger war, dach­te ich die af­fek­tier­te, thea­tra­li­sche art kunst­stü­cke im zir­kus zu prä­sen­tie­ren, sei eben die art, wie man kunst­ü­cke prä­sen­tiert. mitt­ler­wei­le hal­te ich ge­nau die­ses thea­tra­li­sche mo­ment nicht mehr so gut aus. ich pro­bie­re es trotz­dem im­mer wie­der ger­ne aus, zu­letzt vor drei oder vier jah­ren imn ber­lin, im ron­cal­li win­ter­zir­kus, auch im be­ton­zelt, im tem­po­drom. den win­ter­zir­kus fand ich un­term strich eher ent­täu­schend, ob­wohl der zir­kus ron­cal­li vor 25 jah­ren eine of­fen­ba­rung für mich war. in den letz­ten jah­ren habe ich ein­fach das ge­fühl, im zir­kus ein­fach nichts neu­es mehr zu se­hen und das alte kann ich noch nicht wie­der schät­zen. ob­wohl, wenn ich recht nach­den­ke, bin ich auch vom neu­en teil­wei­se ge­nervt. vor 20 jah­ren war der cir­que du sol­eil ja auch noch neu und als ich die show da­mals in den USA sah, war ich auch eher un­der­whel­med und over­kit­sched.

aber das be­ton­zelt ist wirk­lich schön und enorm funk­tio­nal.

 


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  Bridging the In­die­Web Ge­ne­ra­ti­on Gap

A week or two ago Ke­vin Marks poin­ted the IWC chan­nel to a must-read talk cal­led In­es­sen­ti­al Weird­ness in Open Source gi­ven by Sum­a­na Ha­ri­ha­res­wa at OSCON this year. Weird­nes­ses are quirks of your pro­ject, com­mu­ni­ty, or cul­tu­re that might in­ti­mi­da­te/dis­cou­ra­ge new­co­mers. Es­sen­ti­al weird­nes­ses are foun­da­tio­nal; wi­t­hout them, you'd be do­ing a dif­fe­rent thing. In­es­sen­ti­al weird­nes­ses are ever­y­thing else, lo­sing them might slow you down or make it less fun, but it would­n't ch­an­ge any fun­da­men­tal aspect of the pro­ject. She makes a point of say­ing that in­es­sen­ti­al does­n't mean un­im­portant or bad - your weird tools (ahem, git) help you get stuff done; jar­gon is useful short­hand; in-jo­kes are part of a group's cul­tu­re.


Stün­de es nicht im Grund­ge­setz, wäre die Aus­sa­ge "Die Wür­de des Men­schen ist un­an­tast­bar" heu­te wohl als "links­extrem" ein­ge­stuft.

GA (@toll­wut­be­zirk02.06.2016 9:27


lasst uns über ras­sis­mus re­den. aber nur mit wei­ßen men­schen und la­den wir ei­nen noch ras­sis­ten ein: twit­ter.com/se­ba­so/sta­tus/… #an­ne­will

Mi­cha­el See­mann (@ms­pro05.06.2016 9:38


was du dir aber auch an­guckst …


sonn­tags­ar­beit (bei es­pres­to)


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  Ta­king an on­line book off­line

Ap­pli­ca­ti­on Cache is- as Jake so in­fa­mously de­scri­bed -not a good API. It was spec­ced and ship­ped be­fo­re de­ve­lo­pers had a chan­ce to fi­gu­re out what they re­al­ly nee­ded, and so App­Cache tur­ned out to be frus­t­ra­ting at best and down­right dan­ge­rous in some si­tua­tions. Its over-ze­a­lous caching com­bi­ned with its by­zan­ti­ne cache in­va­li­da­ti­on en­su­red it was never go­ing to be­co­me a main­stream tech­no­lo­gy. The­re are very few use-ca­ses for App­Cache, but I think I hit upon one of them. Six ye­ars ago, A Book Apart pu­blished HTML5 For Web De­si­gners. A year and a half la­ter, I put the book on­line.



Flower Fries #in­sta­food #fries #yum­my #in­sta­food #food­porn #home­coo­king #ho­me­ma­de #dai­sies #chi­ves

Be­ne­dikt Koeh­ler (@fu­ru­ka­ma05.06.2016 0:12


You have to walk up a steep hill but then at least you have a view. #no­fil­ter #al­wayssf

Dia­na @Zu­fall (@zu­fael­li­ge­wie­der­ga­be05.06.2016 6:19



cle­ver­man s01e01 (first cont­act)

felix schwenzel in gesehen

cle­ver­man ist eine aus­tra­li­sche fern­seh­se­rie, die ge­ra­de im ame­ri­ka­ni­schen sun­dance tv an­ge­lau­fen ist. die ers­te fol­ge er­scheint mir als in­ter­es­san­te mi­schung aus po­li­tik-dra­ma (rund um die the­men ras­sis­mus, ras­sen­tren­nung und un­ge­rech­tig­keit) und sci­ence-fic­tion, mit leich­ten do­sen mys­tery und su­per­hel­den-ge­döns.

zu­min­dest im pi­lo­ten wer­den die mys­tery-ele­men­te eher hin­ter­grün­dig ge­nutzt, die sto­ry kon­zen­triert sich in der ex­po­si­ti­on auf die ein­füh­rung der haupt­cha­rak­te­re und de­ren kon­flik­te. das wirkt al­les sehr ge­er­det und rea­lis­tisch, was dann den mys­tery-kram, der in der zwei­ten hälf­te des pi­lo­ten lang­sam auf­kommt, gut er­träg­lich macht. der mys­tery-kram be­staht auch eher aus auf­ge­pimp­ten my­then der ab­ori­gi­nies, al­ler­dings kann ich nicht be­ur­tei­len, wie nah die ge­schich­te der ab­ori­gi­nie­kul­tur tat­säch­lich ist.

zu­min­dest das en­sem­ble ist zum gros­sen teil mit ab­ori­gi­nies be­setzt und macht ei­nen sehr gu­ten ein­druck. ich habe den pi­lo­ten sehr ger­ne an­ge­se­hen, eine an­ge­neh­me ab­wechs­lung zu ver­schie­de­nen ame­ri­ka­ni­schen se­ri­en, die ger­ne gräss­lich ste­reo­ty­pen und plat­ten hand­lungs­mus­tern fol­gen. der kon­trast zur letz­ten fol­ge per­son of in­te­rest, die ich ge­ra­de er­tra­gen habe, ist phä­no­me­nal. plötz­lich er­kennt man wie­der, dass man ge­schich­ten auch an­ders als nach sche­ma-f er­zäh­len kann.

wenn die se­rie es schafft die in­ter­es­san­te mi­schung aus po­lit-, so­zi­al- und sci­ence-fic­tion-dra­ma zu hal­ten und die mys­tery-/my­then-ele­men­te wei­ter gut do­siert, könn­te das eine tol­le se­rie wer­den.

der trai­ler spoi­lert ei­ni­ges aus dem pi­lo­ten, gibt aber ei­nen ganz gu­ten ein­druck, was ei­nen bei cle­ver­man er­war­tet.

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jack la­ti­more er­zählt im guar­di­an die ers­te fol­ge ziem­lich de­tail­iert nach und meint:

It’s a so­lid first epi­so­de, al­beit hea­vy go­ing with a lot of ground to co­ver. The pa­cing is right, but how deep­ly can the se­ries co­ver some of the­se weigh­ty the­mes in six epi­so­des?

chris ca­bin schreibt im col­l­i­der, dass cle­ver­man im prin­zip dis­trict 9 mit wer­wöl­fen, statt mit ali­en sei. ins­ge­samt sei die se­rie: „Not Bad, But Should Have Been Bet­ter“

ach ja, buzzfeed hat auch noch ein lei­der sehr nichts­sa­gen­des li­stic­le ge­baut: 17 Re­asons Cle­ver­man Is The Best Show You’re Not Wat­ching.

eine zwei­te staf­fel der se­rie ist be­reits ge­bucht, die ge­schich­te hat also mitt­ler­wei­le min­des­tens 12 fol­gen, um er­zählt zu wer­den.


per­son of in­te­rest s05e10 (the day the world went away)

felix schwenzel in gesehen

das hät­te auch gut das ende der staf­fel sein kön­nen — und es wäre nicht das schlech­tes­te ende ge­we­sen. es kom­men aber wohl noch 3 fol­gen. vel­leicht war ich aber auch nur froh, dass die fol­ge vor­bei war. ich habe noch nie so vie­le be­scheu­er­te schuss­wech­sel ge­se­hen, in de­nen die hel­den un­ver­wund­bar sind, bis das dreh­buch end­lich, in ner völ­lig an­de­ren si­tua­ti­on, dass doch ver­let­zun­gen vor­sieht. root nervt mit zu dick auf­ge­tra­ge­nem pa­thos, ei­gent­lich schon seit 5 fol­gen. ei­gent­lich nervt mich mitt­ler­wei­le al­les an der se­rie, ich guck auch nur wei­ter, weil ich die se­rie mal gut fand — oder weil die se­rie mal bes­ser war.

trotz­dem drei punk­te, we­gen der letz­ten zehn mi­nu­ten.


ich so: hast du dei­nen blind­darm ei­gent­lich noch?
er so: wie­so, willst du den ha­ben?

ka­tia (@kne­tag­abo04.06.2016 12:53


ge­kühl­te rahm-gur­ken-sup­pe mit hüt­ten­kä­se nach stevan paul

felix schwenzel in gekocht

heu­te mal wie­der aus herr paul­sens [-wer­be­link] deutsch­land ve­ge­ta­risch „ge­kocht“. an­füh­rungs­zei­chen, weil ich die gur­ken­sup­pe (na­tür­lich) nicht ge­kocht habe, son­dern ge­mixt. die sup­pe pass­te su­per zum wet­ter, war an­ge­nehm er­fri­schend und fruch­tig. al­ler­dings war sie viel grü­ner als im koch­buch, was dar­an lie­gen könn­te, dass stevan paul die sup­pe ohne gur­ken­scha­le oder mit viel we­ni­ger kräu­tern im mi­xer zu­be­rei­tet hat als ich.

in den mi­xer habe ich eine zur hälf­te ge­schäl­te (bio) gur­ke, 400 gramm sau­re sah­ne, 2 tee­löf­fel schar­fen senf, eine di­cke hand­voll vor­ge­häck­sel­ter pe­ter­si­lie, et­was nor­ma­le kres­se (im re­zept steht 70 gramm bach­kres­se) und ei­nen tee­löf­fel lein­öl ge­stopft und kräf­tig und lan­ge ge­mixt. vor dem ser­vie­ren habe ich noch­mal ei­nen gros­sen eis­wür­fel un­ter­ge­mixt.

dann noch 200 gramm hüt­ten­kä­se mit ei­nem bund klein­ge­schnit­te­nem schnitt­lauch ver­mi­schen — ich hab gleich noch 4 bis 6 in stif­te ge­schit­te­nen ra­dies­chen un­ter­ge­rührt, al­les ge­sal­zen und ge­pfef­fert und den hüt­ten­kä­se in die sup­pe reinde­ko­rie­ren. die bei­fah­re­rin hat sich noch kres­se drauf­ge­schnip­selt, ich hab kräf­tig nach­ge­pfef­fert.

dazu passt ne schei­be voll­korn­brot mit but­ter und salz.


Photo by felix schwenzel on June 04, 2016. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ge­kühl­te rahm-gur­ken-sup­pe mit hüt­ten­kä­se nach @herr­paul­sen. re­zept in „deutsch­land ve­ge­ta­risch“ oder auf wir­res.net


test - igno­re

felix schwenzel in etc

Lo­rem ip­sum do­lor sit amet, con­sete­tur sa­dipscing elitr, sed diam no­numy eirm­od tem­por in­vidunt ut la­bo­re et do­lo­re ma­gna ali­quyam erat, sed diam vo­lup­tua. At vero eos et ac­cu­sam et jus­to duo do­lo­res et ea re­bum. Stet cli­ta kasd gu­ber­gren, no sea ta­ki­ma­ta sanc­tus est Lo­rem ip­sum do­lor sit amet. Lo­rem ip­sum do­lor sit amet, con­sete­tur sa­dipscing elitr, sed diam no­numy eirm­od tem­por in­vidunt ut la­bo­re et do­lo­re ma­gna ali­quyam erat, sed diam vo­lup­tua. At vero eos et ac­cu­sam et jus­to duo do­lo­res et ea re­bum. Stet cli­ta kasd gu­ber­gren, no sea ta­ki­ma­ta sanc­tus est Lo­rem ip­sum do­lor sit amet. Lo­rem ip­sum do­lor sit amet, con­sete­tur sa­dipscing elitr, sed diam no­numy eirm­od tem­por in­vidunt ut la­bo­re et do­lo­re ma­gna ali­quyam erat, sed diam vo­lup­tua. At vero eos et ac­cu­sam et jus­to duo do­lo­res et ea re­bum. Stet cli­ta kasd gu­ber­gren, no sea ta­ki­ma­ta sanc­tus est Lo­rem ip­sum do­lor sit amet.

do­cu­ment.wri­te(win­dow.lo­ca­ti­on.href );

Lo­rem ip­sum do­lor sit amet, con­sete­tur sa­dipscing elitr, sed diam no­numy eirm­od tem­por in­vidunt ut la­bo­re et do­lo­re ma­gna ali­quyam erat, sed diam vo­lup­tua. At vero eos et ac­cu­sam et jus­to duo do­lo­res et ea re­bum. Stet cli­ta kasd gu­ber­gren, no sea ta­ki­ma­ta sanc­tus est Lo­rem ip­sum do­lor sit amet. Lo­rem ip­sum do­lor sit amet, con­sete­tur sa­dipscing elitr, sed diam no­numy eirm­od tem­por in­vidunt ut la­bo­re et do­lo­re ma­gna ali­quyam erat, sed diam vo­lup­tua. At vero eos et ac­cu­sam et jus­to duo do­lo­res et ea re­bum. Stet cli­ta kasd gu­ber­gren, no sea ta­ki­ma­ta sanc­tus est Lo­rem ip­sum do­lor sit amet. Lo­rem ip­sum do­lor sit amet, con­sete­tur sa­dipscing elitr, sed diam no­numy eirm­od tem­por in­vidunt ut la­bo­re et do­lo­re ma­gna ali­quyam erat, sed diam vo­lup­tua. At vero eos et ac­cu­sam et jus­to duo do­lo­res et ea re­bum. Stet cli­ta kasd gu­ber­gren, no sea ta­ki­ma­ta sanc­tus est Lo­rem ip­sum do­lor sit amet.


me­di­um jetzt mit voll­text-RSS

felix schwenzel in notiert

vor­ges­tern habe ich be­merkt, dass der theawl.com-RSS-feed jetzt auch wie­der voll­text an­zeigt — nach­dem theawl.com kürz­lich zu me­di­um.com mi­griert ist, funk­tio­nier­te das für eine wei­le nicht. heu­te lese ich in der an­kün­di­gung, dass su­per­feedr.com von me­di­um ge­kauft wur­de, dass das jetzt auch für alle alle me­di­um-nut­zer funk­tio­niert. das ist eine gute nach­richt. ob es eine gute nach­richt ist, dass su­per­feedr von me­di­um auf­ge­kauft wur­de, weiss ich nocht nicht. es ist aber wohl so, dass in letz­ter zeit ei­ni­ge leu­te die dem of­fe­nen netz und dem in­die­web na­he­ste­hen, zu me­di­um ge­gan­gen sind, in fest­an­stel­lung.

wenn me­di­um jetzt noch ech­te RSS-syn­chro­ni­sa­ti­on an­bie­ten wür­de (wie face­book mit in­stant ar­tic­les), mit der ich mei­ne ar­ti­kel au­to­ma­tisch ak­tua­li­sier­bar in me­di­um schau­feln könn­te, wür­de ich dort auch alle mei­ne in­hal­te ver­öf­fent­li­chen.

Su­per­feedr, and the awe­so­me Ju­li­en Ge­nes­toux, have joi­n­ed Me­di­um. Ex­ci­ting! me­di­um.com/su­per­feedr-tho… #in­die­web

Ben Werd­mül­ler (@ben­werd02.06.2016 18:29