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pest/cho­le­ra

felix schwenzel in notiert

I won­der how the 'Hil­la­ry Clin­ton would have been just as bad' crowd is do­ing the­se days.

Jür­gen Ge­u­ter am 24. Ja­nu­ar 2017

gute fra­ge: die leu­te die vor kur­zem noch warn­ten, dass hil­la­ry clin­ton ge­nau­so schlimm sein wür­de, wie trump, wo­vor war­nen die ei­gent­lich im mo­ment?


tol­les, lan­ges in­ter­view von jo­chen weg­ner mit wil­liam gib­son übers schrei­ben, trump und die zu­kunft. (via)

Jo­chen Weg­ner: Sie be­strei­ten im­mer, dass Sie Aspek­te der Zu­kunft in Ih­ren Bü­chern vor­weg­ge­nom­men ha­ben. War­um spie­len Sie Ihre vi­sio­nä­re Kraft her­un­ter?

Wil­liam Gib­son: Ich sehe die Zu­kunft nicht vor­aus, es fühlt sich nur so an. Ich ver­su­che le­dig­lich, li­te­ra­ri­schen Na­tu­ra­lis­mus auf ein Gen­re an­zu­wen­den, das in sei­nen Be­schrei­bun­gen zu­vor im­mer sehr vage ge­blie­ben ist. Frü­her las man in Sci­ence-Fic­tion-Er­zäh­lun­gen nichts über die So­zio­öko­no­mie oder die Se­xua­li­tät, über all die span­nen­den Aspek­te ei­ner Ge­sell­schaft, al­les blieb selt­sam abs­trakt. Ich schrei­be lie­ber über Leu­te, die ge­fähr­li­che Scheiß­jobs an­neh­men müs­sen, um ihre Mie­te zu be­zah­len oder ihre bio­ni­schen Füße. Mei­ne ver­meint­li­chen Vor­her­sa­gen kom­men aus die­ser un­ge­wöhn­lich ge­nau­en Be­schrei­bung der Welt. (wei­ter­le­sen)





screenshot ds9 s01e12

#ds9 s01e12 mike ehr­mann­traut plau­dert mit com­man­der cis­co. #net­flix



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was will @BVG_Ubahn uns hier ge­nau sa­gen?

  • es­sen, trin­ken und „alc“ ver­bo­ten!
  • cola in der bahn ist OK!
  • ach egal, macht doch was ihr wollt!

ich habe mich vor­ges­tern län­ger und sehr an­re­gend mit mar­tin oet­ting un­ter­hal­ten. wor­über wir uns (un­ter an­de­rem) un­ter­hal­ten ha­ben, hat er vor ein paar wo­chen hier auf­ge­schrie­ben. ich fin­de das sehr toll, was er da vor­hat und ich hof­fe sehr, dass er auf der re­pu­bli­ca wird spre­chen kön­nen.

Nach ei­ni­gem Nach­den­ken und Ge­sprä­chen mit Freun­den bin ich zum Ent­schluss ge­kom­men, heu­te wie­der ge­nau das Glei­che zu tun, was ich zwi­schen 2005 und 2011 schon ein­mal ge­tan habe. Da­mals habe ich mich zu­nächst auf ei­nem Blog und spä­ter dann zu­sätz­lich auch in öf­fent­li­chen Vor­trä­gen mit ei­nem The­ma aus­ein­an­der ge­setzt, das ich ver­ste­hen und be­herr­schen woll­te. Das The­ma war da­mals „Word-of-Mouth Mar­ke­ting“, das Blog hieß Con­nec­ted­Mar­ke­ting. Au­ßer­dem habe ich in der Fol­ge jah­re­lang un­zäh­li­ge Vor­trä­ge in ganz Deutsch­land und Eu­ro­pa zu die­sem The­ma ge­hal­ten. […]

Ab heu­te ist mein The­ma ein neu­es: Das Gro­ße Un­be­ha­gen. Mei­nem Ein­druck nach ent­springt es vor al­lem ei­ner ste­tig wach­sen­den so­zia­len Un­gleich­heit in vie­len Tei­len Eu­ro­pas, den wirt­schaft­li­chen Pro­ble­men in­ner­halb und au­ßer­halb der Eu­ro­päi­schen Uni­on, den nicht en­den wol­len­den Kri­sen, der Sor­ge um un­end­li­ches Wachs­tum auf ei­ner end­li­chen Erde, und der Fra­ge da­nach, ob po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ei­gent­lich heu­te noch Rück­sicht auf die Men­schen neh­men, die im All­tag von ih­nen be­trof­fen sind. (wei­ter­le­sen)





saft­prin­te

felix schwenzel in notiert

auf der su­che nach dem her­stel­ler der aldi bio-ha­fer-kek­se (lam­bertz) auf der lam­bertz web­sei­te ge­lan­det.

dass es saft­prin­ten gibt, ist an mir als (ex) aa­che­ner voll­kom­men vor­bei­ge­gan­gen.


john gru­ber:

Back in Oc­to­ber I as­ked why web­sites are pu­bli­shing AMP pa­ges. The lock-in aspect makes no sen­se to me. Why would I want to cede con­trol over my pa­ges to Goog­le?

i pu­blish AMP pa­ges be­cau­se my main con­cern of pu­bli­shing on the web is to make it as easy as pos­si­ble to rea­ders to see my wri­tin­gs.

sin­ce i star­ted wri­ting on the web 15 ye­ars ago, i pu­blish every sin­gle word i wri­te in a RSS feed, be­cau­se it makes it easy for rea­ders to fol­low my wri­tin­gs. RSS makes it easy to read my ar­tic­les as an­yo­ne li­kes. si­mi­lar to AMP, i cede some con­trol over my con­tent, when i pu­blish RSS. RSS-feeds can be read in an app or on many con­tent ag­gre­ga­ting sites like feed­ly.com or form­er­ly on rea­der.goog­le.com. tho­se sites dis­play my con­tent on their do­main, or to put it in john gru­bers words: with RSS, „from the per­spec­ti­ve of ty­pi­cal users, the ca­no­ni­cal URL is“ feed­ly.com or wha­te­ver ag­gre­ga­tor one uses to read RSS.

the same hap­pens with fac­book in­stant ar­tic­les. my ca­no­ni­cal url might be in­tern­al­ly used by face­book, but on a pho­ne „a ty­pi­cal user“ has no clue of what the ac­tu­al ca­no­ni­cal URL re­al­ly is. from the user per­spec­ti­ve my con­tent is on face­book and even in­ter­nal links on my site will get dis­play­ed as in­stant ar­tic­le wi­thin the face­book app, if i click on one. the­re is no way a ty­pi­cal user can get to my site from an in­stant ar­tic­le from wi­thin the face­book app. in­stant ar­tic­les mean com­ple­te mo­bi­le lock-in, once i choo­se to pu­blish in that for­mat. (cor­rec­tion: the­re is a two-click way out of an in­stant ar­tic­le.)

but just as AMP or RSS, in­stant ar­tic­les get the job done: they make my con­tent ea­si­ly ac­ces­si­ble and of­fer a per­fect usa­bi­li­ty and con­sis­ten­cy.

most im­portant­ly, i re­tain con­trol over the con­tent if i use AMP or in­stant ar­tic­les. every ch­an­ge i make to an ar­tic­le gets re­flec­ted soon af­ter i make it. that never re­al­ly work­ed with most RSS ag­gre­ga­tors by the way. even if my RSS feed ch­an­ges that doesn’t show up on feed­ly. not even self­hos­ted RSS-apps like fe­ver or mi­ni­flux care en­ough to im­le­ment that fea­ture.

i de­si­gned my AMP pa­ges so that a click on the ar­tic­le title links to my ca­no­ni­cal url, on my do­main. if i cared en­ough, i could place pro­mi­nent share but­tons or links, that make it easy to share the ori­gi­nal, ca­no­ni­cal url of my ar­tic­le into so­cial me­dia. i think thats pret­ty much con­trol. if i copy the url of an AMP page, or use iOS’ built in sha­ring fea­ture on my pho­ne, this is the url i get:

https://www.goog­le.de/amp/s/wir­res.net/ar­tic­le/amp/10489/1/6/?cli­ent=sa­fa­ri

if i click that link on iOS, sa­fa­ri ac­tual­ly brings me back to the AMP page. on a desk­top brow­ser ho­we­ver, goog­le re­di­rects the link to my ca­no­ni­cal url.

even if i save the page with my pin­board app wid­get to pin­board.in, pin­board — or the pin­board app — fol­low the re­di­rect, be­fo­re ac­tual­ly sa­ving it. it’s not pret­ty, but it works:


i have an­o­ther ques­ti­on: why would an­yo­ne who can build a web­site post images on a site like twit­ter and cede con­trol over tho­se images? why not pu­blish tho­se images on one’s own site and then ag­gre­ga­te them to twit­ter or whe­ree­ver it’s sui­ta­ble? why do peo­p­le pu­blish to in­sta­gram, wi­t­hout re­tai­ning a copy of tho­se images or clips on their own site? why post a vi­deo on you­tube, when the­re are per­fect­ly working play­ers (me­dia­ele­ment, pro­jekk­tor) an­yo­ne can use on their own site?

i would ans­wer that just as i ans­we­red the ques­ti­on why i’d use AMP: to make my musings ea­si­ly ac­ces­se­bi­le. for nost­al­gic re­asons i ac­tual­ly keep co­pies of every in­sta­gram (or in­sta­gram vi­deo) i post on my site. i also keep a copy of many of my tweets (or li­kes) on my site, but it’s not so much about con­trol: it makes it ea­sier for me, to find old stuff that i pos­ted. but most im­portant­ly: i don’t care whe­re peo­p­le look at my stuff, whe­re, on which do­main they read my wri­tin­gs. all i care about is to make it all ea­si­ly ac­ces­si­ble and re­tain some con­trol.


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  per­spec­ti­ve-dai­ly.de: So fühlt sich ein Le­ben im Schau­fens­ter an   #

da­vid ehl war mit ein paar ob­dach­lo­sen in köln un­ter­wegs.

(an­läss­lich der rück­schau auf ein jahr per­spec­ti­ve-dai­ly.de, bzw. start der fi­nan­zie­rungs­kam­pa­gne, habe ich mal wie­der auf ei­nen link im pd-news­let­ter ge­klickt und mich ein biss­chen auf der sei­te um­ge­se­hen. ich habe nicht be­son­ders viel in pd ge­le­sen, be­reue es aber über­haupt nicht, pd vor ei­nem jahr un­ter­stützt zu ha­ben. es ist ein biss­chen wie bei der brand­eins, de­ren hef­te im­mer in mei­ner woh­nung rum­la­gen und bei de­nen ich mir auch im­mer vor­ge­nom­men habe, sie ir­gend­wann™ mal zu le­sen. vor­teil per­spec­ti­ve-dai­ly: kein alt­pa­pier das platz weg­nimmt.)

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  ueber­me­di­en.de: „Fake News“ und der blin­de Fleck der Me­di­en   #

sehr, sehr tol­ler, grund­satz­ar­ti­kel von ste­fan nig­ge­mei­er über die ab­nut­zungs­er­schei­nun­gen des be­griffs fake-news und die in­kon­se­quen­te hal­tung deut­scher me­di­en ge­gen­über po­li­ti­schen spin und lü­gen in den me­di­en.

Ich will die Me­tho­den von „Breit­bart“ nicht ver­tei­di­gen oder die Ge­fahr re­la­ti­vie­ren, die von Me­di­en aus­geht, die ge­schickt mit sol­chen Me­tho­den ar­bei­ten. Aber wie glaub­wür­dig ist die Em­pö­rung über die „Breit­bart“-Me­tho­den, wenn die weit­ge­hend iden­ti­schen „Bild“-Me­tho­den seit Jah­ren ach­sel­zu­ckend hin­ge­nom­men oder gut­ge­hei­ßen wer­den?

Von der Iro­nie, dass sich auch „Bild“ über „Breit­bart“ em­pört, ganz zu schwei­gen. Da­bei hat „Bild“, in dem­sel­ben Stil und mit iden­ti­scher Stoß­rich­tung, die Mär ver­brei­tet, dass das Deut­sche Rote Kreuz in Baut­zen „aus Angst vor At­ta­cken im Asyl-Ho­tel“ Schutz­wes­ten an­ge­schafft hät­te. Und die Mär, dass Flücht­lin­ge in Ham­burg schwarz­fah­ren dür­fen. Und vie­le wei­te­re ähn­li­che Schau­er­ge­schich­ten.

Auf wel­cher Grund­la­ge will die­se Zei­tung sich über die Me­tho­den von Breit­bart und an­de­ren em­pö­ren?

Und wie über­zeu­gend ist der Auf­schrei vie­ler an­de­rer Me­di­en, wenn sie zu „Bild“ schwei­gen?

mir ge­fällt vor al­lem der letz­te ab­satz in ste­fan nig­ge­mei­ers ar­ti­kel, den ich jetzt nicht zi­tie­re, son­dern zum sel­ber­le­sen auf­ru­fe. der ab­satz schnei­det ein grund­sätz­li­ches pro­blem, nicht nur der me­di­en an. wie kön­nen sys­te­me die un­ter (öf­fent­li­chem, fi­nan­zi­el­len, po­li­ti­schen) druck ste­hen, trans­pa­rent und ef­fek­tiv selbst­kon­trol­le aus­üben, bzw. kri­tik- und kor­erek­turme­cha­nis­men or­ga­ni­sie­ren? es gibt in al­len sys­te­men die­ses „wir und die“-phä­no­men, dass zu beiss­hem­mun­gen un­ter­ein­an­der führt und zu be­grif­fen wie nest­be­schmut­zer führt. wie wich­tig dif­fe­ren­zier­te, of­fe­ne und fai­re netz­be­schmut­zung sind geht den in­sas­sen des ge­mein­sa­men boots, in dem sie sit­zen glau­ben, aber erst auf, wenn sie ihre glaub­wür­dig­keit zu ver­lie­ren dro­hen.

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  bbc.com The race to fish the lar­der li­ving in the 't­wi­light zo­ne'   #

lan­ges le­se­stück der BBC zu den tie­fen des oze­ans, in de­nen gros­se nah­rungs­mit­tel­re­ser­ven ste­cken, de­ren för­de­rung aber nicht ganz ein­fach und un­pro­ble­ma­tisch ist. net­tes fak­too­id am ran­de, ein hau­fen ge­fan­ge­ner la­ter­nen­fi­sche kann sich auch mal eben son­tan ent­zün­den.

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  que­er.de: Deutsch­land soll doch nicht „schwu­ler“ wer­den   #

da sagt ulf po­s­ch­ardt mal was mu­ti­ges und pro­gres­si­ves, um das kurz da­nach wie­der re­la­ti­vie­ren zu las­sen und zu­rück­zu­neh­men. was für eine pflan­ze und was für ein fei­gen-blatt die welt ist.

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  senk­recht­star­ter-blog.de: Krieg der Knöp­fe: Ist die Tür-Zu-Tas­te nur Fake?   #

spoi­ler: ist er nicht, zu­min­dest nicht in deutsch­land. (das schind­ler-blog habe ich über den check­point ge­fun­den, der heu­te die­sen ar­ti­kel ver­linkt hat)

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  the­rin­ger.com: Quit Now, Sher­lock   #

ich habe den ar­ti­kel nicht ge­le­sen, wohl aber alle fol­gen der ak­tu­el­len, vier­ten staf­fel sher­lock ge­se­hen. die drei fol­gen las­sen sich in sehr kurz zu­sam­men­fas­sen: über­am­bi­tio­nier­ter scheiss. die ers­te und die drit­te fol­ge wa­ren un­er­träg­lich, die zwei­te an­satz­wei­se ak­zep­ta­bel. ich will das je­den­falls nicht mehr se­hen und schlies­se mich der über­schrift von the rin­ger an.

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  theawl.com: Dr. Ruth Facts   #

ruth west­hei­mer wur­de vor ein paar jahr­zehn­ten von al­fred bio­lek in deutsch­land ein­ge­führt, nach­dem sie in ame­ri­ka­ni­schen talk­shows fu­ro­re mach­te. schön mal ein paar fak­ten über sie zu le­sen.

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  twis­ted­sif­ter.com: This Guy Can’t Stop Pho­to­shop­ping Hims­elf Into Kend­all Jen­ner’s In­sta­gram Pics   #

ich fin­de das lei­der sehr wit­zig.


Ar­ri­val

felix schwenzel in gesehen

ein film, der al­les rich­tig macht.



"War­um tra­gen sie kei­ne Warn­wes­te auf dem Fahr­rad?"

"War­um strei­chen Sie ihr Auto nicht pink an?"

rol­lin­ger (@r0llin­ger16.01.2017 8:35



Photo by felix schwenzel on January 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das #sonn­tags­es­sen war sehr gut.