alles
kackende hunde
dank des logos für diese webseite, das ich mir vor etwas mehr als einem jahrzehnt ausgedacht habe, denken offenbar viele leute an mich, wenn sie kackende hunde sehen. mir geht’s ähnlich, wenn ich kackende hunde sehe, denke ich an mein blog. aus keinem bestimmten grund folgen jetzt ein paar bilder von kackenden hunden, die mir zugeschickt wurden, oder die ich gefunden habe.
dieses bild hat mir mein ex-kollege frank zugeschickt, es kursiert aber, glaube ich, schon eine weile semi-viral im netz, unter anderem bei reddit.

dieser hund stammt aus dem comic southern bastards , bzw. aus einem video , das diesen comic vorstellt ( bei nerdcore gefunden ).

so wie @saschalobo seinen internet-optimismus verlor, verliere ich langsam meinen deutschland-optimismus und die hoffnung, dass deutschland vielleicht doch keine #arschlochnation ist. tagesspiegel.de/berlin/mit-der-israel-fahne-auf…
links vom 28.06.2016
perspective-daily.de: Das Öl der Anderen
guter eröffnungsartikel bei perspective daily, der auf mehr gute arbeit hoffen lässt. ausserdem gut: die artikel sind für alle lesbar und (noch?) nicht hinter einer spenden/bezahlwand verpackt.
Beispiel Irak: »Als Saddam Hussein in den 80er-Jahren durch einen militärischen Putsch die Macht übernommen hat, war es auf einmal legal für Deutschland, Öl von Saddam zu kaufen. Jahrzehnte später, nachdem der IS einen Teil dieser Ölquellen übernommen hat, konnte der IS das gewonnene Öl legal an Deutschland verkaufen. Natürlich nur, bis auf internationaler Ebene beschlossen wurde, nichts mehr vom IS zu kaufen.«
nytimes.com: The World’s Disappearing Sand
sand, oder genauer brauchbarer sand, wird erstaunlicherweise immer knapper.
smithsonianmag.com: Inventing the Beach: The Unnatural History of a Natural Place
wie das an den strand gehen erfunden wurde — und natürlich sind die sandstrände, die wir so gerne mögen, gefährdet.
From antiquity up through the 18th century, the beach stirred fear and anxiety in the popular imagination. The coastal landscape was synonymous with dangerous wilderness; it was where shipwrecks and natural disasters occurred. Where a biblical flood engulfed the world. In classical mythology, the wrath of the ocean is a major theme; the beach a bearer of misfortune.
(via)
motherjones.com: My Four Months As An Undercover Private Prison Guard
das ist ein sehr, sehr langes lesestück, das ich noch nicht zuende gelesen habe, aber sehr vielversprechend und spannend anfängt.
boingboing.net: Vaping while faceswapping yields unusual results
das ist ein grossartiger und unheimlicher faceswap.
netzpolitik.org: Die Cider Connection: Abmahnungen gegen Nutzer von Creative-Commons-Bildern
prima recherche von markus reuter, ben siegler und christoph langner.
techcrunch.com: ATM skimmer caught in the wild by a real security engineer
immer schön an den karteneinzügen von geldautomaten rütteln, bevor man seine karte einsteckt.
techcrunch.com: Great ports we have loved
es geht nicht um portwein oder portierte software, sondern um stecker. wenn ich diese bilder sehe, bin ich froh, dass die alten zeiten vorbei sind.
mehr, eher verstörende warnvideos der metro los angeles bei boingboing.net

auf diesem karussell hatte der junge albert camus seine idee für den sisyphos.

(bei kaufland)

(bei carrefour gryf)

(bei rewal)

guter kaffee hier. (bei smok)

(bei smok)

(bei zero 7)

(bei pobierowo)

glückwunsch @SPIEGELONLINE, was für eine geniale idee, um leser vom lesen abzuhalten!
london spy s01e01

am anfang habe ich fast abgeschaltet, als die pilotsendung mit zeitlupen-gedöns anfing. die erste szene war ein klassischer serien und filmaufmacher: lonely cowboy partyboy streift durch u-bahn-gänge und geht in einen club (an der warteschlange vorbei). tatsächlich rettete eine gekonnte inszenierung dann aber doch den ersten eindruck:
der typ geht (in zeitlupe) in den club — schnitt — und er kommt im morgengrauen, leicht gerädert wieder raus.
endlich (!) eine sendung, die nicht wild umherschneidend wilde, happy party-people zeigt, flacker- und stroboskop-licht nutzt, um wurstige partystimmung zu erzeugen. was im club passiert, bleibt im club. ich hoffe diese wunderbare inszenatorische abkürzung wählen künftig noch mehr filme- und serienmacher.
also habe ich trotz des zeitlupen-gedöns weitergeguckt. was dann passiert ist das, was ich in der pilotfolge von the nightmanager mochte: die handlung bleibt nachvollziehbar und geerdet. wir sehen wie sich sanft eine beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen männern entwickelt. das wirkt alles echt und fast ein bisschen schmonzig, weil sich die erzählung fast 30 minuten auf die entwicklung der beziehung konzentriert. dann in der letzten viertelstunde wird’s etwas mysteriöser, spioniger. etwas ist passiert und danny, der hauptdarsteller, hat so ne ahnung und der zuschauer auch, und danny macht alles richtig und bleibt misstrauisch, und der zuschauer auch. und zack, ist die pilotfolge vorbei.
das gefiel mir alles sehr gut, auch wenn ich befürchte das mir hier das gleiche passiert wie beim nightmanager: grandiose, geerdete, nachvollziehbare eröffnung und dann über die nächsten folgen ein stetiges abgleiten in stereotypen genre-schmu. aber vielleicht ja auch nicht. ich schaue jetzt einfach mal weiter.
(läuft auf netflix)
links vom 21.06.2016
taz.de: Die Wahrheit: Schuhe aus Plastik #
wunderbare kolumne von jacinta nandi:
Dass Vergewaltigungen schlimm sind, denken nämlich ohnehin alle. Niemand bestreitet das. Alle sind gegen Vergewaltigungen. Es gibt nur ein paar Ausnahmen, wo Vergewaltigungen doch nicht so schlimm sind. Zum Beispiel, wenn das Opfer Fake-Titten hat.
fischundfleisch.com: Scheinheiligkeit hoch zehn: Zum Umgang mit Gina Lisa Lohfink #
antje schrupp zum gleichen thema, nur etwas anders differenzierend.
vowe.net has landed safely #
volker weber:
vowe.net runs on 12 y/o software.
wirres.net läuft auf 14 jahre alter software, die ich über die jahre hier und da ein bisschen erweitert habe und (zwangsläufig) an neue PHP-versionen angepasst habe. ich bin immer wieder erstaunt, an welche dinge die macher der software bereits vor 14 jahren gedacht haben, dass die software sich hier so lange halten konnte.
faz.net: Christopher Lauer: Hört auf, Politik zu verachten! #
claudius seidl und mark siemons unterhalten sich mit christopher lauer. der plädiert dafür, dass sich mehr menschen politisch engagieren und ich muss ihm leider in jedem seiner sätze zustimmen. christopher lauer:
Staat und Gesellschaft sind unser Eigentum, und weil Eigentum verpflichtet, sollten wir das nicht verschleudern.
vice.com: Exclusive: Snowden Tried to Tell NSA About Surveillance Concerns, Documents Reveal #
wenn man das so liest (das ist sehr viel zu lesen, ich hab’s nicht alles gelesen), bekommt man den eindruck, dass die NSA noch nicht mal in der lage ist, ihre eigenen emails nach stichhaltigen beweisen zu durchsuchen.
(via)






