alles


c. hei­land @ brau­se­boys

ka­tia (@ka­ti­as_bil­der02.06.2016 23:18


ok, goog­le hat hu­mor. nur war­um goog­le erst >1000 #am­phtml do­ku­men­te in­de­xiert und jetzt 0, bleibt mir 1 rät­sel. any clue, @cram­force?


brau­se­boys am 2. ju­ni 2016 im la luz

felix schwenzel in gesehen

we­gen der gast­vor­le­se­rin ruth herz­berg sind die bei­fah­re­rin und ich heu­te ins la luz in den os­ram-hö­fen ge­gan­gen. dort spie­len le­sen je­den don­ners­tag die brau­se­boys, von de­nen heu­te drei ab­we­send wa­ren und eben von ruth herz­berg, mar­len pel­ny und c.hei­land ver­tre­ten wur­den.

paul bo­kow­ski mo­de­rier­te den abend re­la­tiv wit­zig, vor al­lem weil er sich den gan­zen abend über die neu­en „söck­chen“ von ro­bert res­cue lus­tig mach­te, was der sto­isch er­trug und zwei hüb­sche tex­te vor­las. mar­len pel­ny tex­ten konn­te ich nicht so recht fol­gen, aber als sie im du­ett mit paul bo­kow­ski ei­nen text als sei­ne mut­ter vor­las, fand ich sie sehr, sehr toll. ruth herz­bergs so­do­ku-text fand ich be­son­ders su­per, aber am lus­tigs­ten fand ich c. hei­land.

vor der schau, wäh­rend er ne ton­pro­be mach­te, wit­zel­te ich noch: „hof­fent­lich sin­gen die heu­te abend nicht!“ aber es stell­te sich her­aus, dass sin­gen auch sehr wit­zig sein kann. die bei­fah­rein hat sich bei­na­he zwei­mal selbst be­spuckt, vor la­chen, was in der re­gel ein sehr gu­ter in­di­ka­tor ist. das pro­gramm, dass er im wech­sel mit den an­de­ren zeig­te, glich in etwa dem die­sem auf­tritt von c. hei­land beim NDR co­me­dy con­test 2015.

youtube-video laden, info, direktlink

das war ein schö­ner abend, eine gute und ab­wechs­lungs­rei­che mi­schung. die 6 euro ein­tritt wa­ren teu­rer als vor der glot­ze zu sit­zen, aber ein abend in der ber­li­ner gas­tro­no­mie lohnt sich al­lei­ne des­halb, weil man dort die tief­kühl­piz­za nicht selbst auf­ba­cken muss, son­dern ei­nen kell­ner dar­um bit­ten kann.


heu­te brau­se­boys. (bei la­luz)



Photo by felix schwenzel in Gendarmenmarkt Berlin. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

letz­te wo­che, am fei­er­tag, rochs am #gen­dar­men­markt stark nach #weih­rauch


haut­krebs­vor­sor­ge. (bei haut­arzt pra­xis dr. ha­sert)


ge­eis­ter es­pres­so. (bei es­pres­so-am­bu­lanz)


eben be­merkt: der RSS-feed von the awl bie­tet jetzt auch auf me­di­um.com voll­text. im quell­text sieht man, dass das (neue) al­low_full_rss_feed_for_users-at­tri­but jetzt bei theawl.com auf true steht.


mehr blogs le­sen

felix schwenzel in artikel

Read more blogs“ sagt seth go­din, mehr blogs zu le­sen sei der bes­te weg schlau­er, ef­fek­ti­ver und bes­ser in­for­miert zu sein. wer mag da wi­der­spre­chen?

seth go­din emp­fiehlt mög­lichst vie­le blogs mit feed­ly.com zu abon­nie­ren. feed­ly funk­tio­niert wirk­lich gut, feed­ly hat ei­nen an­stän­di­gen web-rea­der, mit dem man die abon­nier­ten blogs per brow­ser le­sen kann, ne ei­ge­ne app und lässt sich vor al­lem mit mei­ner lieb­lings feed-lese-app ree­der auf dem han­dy an­zei­gen.

die­ser link öff­net feed­ly mit mei­nem RSS-feed, mit dem an­ge­bot wir­res.net zu fol­gen. da­nach muss man sich (na­tür­lich) auch noch an­mel­den, falls man noch kein feed­ly-kon­to hat (oder es mit sei­nem face­book- oder goog­le-kon­to ver­knüpft hat). und da­nach kann man sich auf feed­ly sehr ein­fach wei­te­re blog-abos zu­sam­men­kli­cken.

ich hos­te mir mein feed­ly seit vie­len jah­ren selbst, mit fe­ver°. das ist et­was kom­pli­zier­ter, kommt aber aufs glei­che raus: mit fe­ver ver­wal­te ich mei­ne abos, so wie das mit feed­ly auch geht, mit dem ree­der lese ich die abos.


RSS funk­tio­niert üb­ri­gens wirk­lich gut. ges­tern früh habe ich ei­nen ar­ti­kel ge­pos­tet. am abend hat­te der ar­ti­kel un­ge­fähr 10 bis 30 views über die web­sei­te und un­ge­fähr 400 über RSS-rea­der. für mich be­deu­tet das — ne­ben der ver­mu­tung dass of­fen­bar nie­mand den ar­ti­kel in­ter­es­sant fand — dass es dar­um geht in die in­for­ma­ti­ons­strö­me der po­ten­zi­el­len le­ser zu ge­lan­gen. über twit­ter und face­book funk­tio­niert das in der re­gel ganz gut, aber eben auch per RSS. feed­ly macht die be­nut­zung von RSS sehr ein­fach — und RSS ost im­mer noch ei­ner der be­lieb­ten wege, sich sei­ne in­for­ma­ti­ons­strö­me selbst zu or­ga­ni­sie­ren — ab­seits und un­ab­hän­gig von den gros­sen platt­for­men (auch wenn feed­ly eine gros­se platt­form ist).  


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  pe­ter­rich­ter.tv: Ame­ri­can Whis­key Trail   #

pe­ter rich­ter legt gros­sen wert dar­auf, die pro­mo-rei­se für ame­ri­ka­ni­schen whis­key selbst be­zahlt zu ha­ben. für die bes­se­re zu­gäng­lich­keit zu den di­stil­le­rien, hat er sich aber trotz­dem ei­ner jour­na­lis­ten-rei­se­grup­pe an­ge­schlos­sen, de­ren rei­se von ei­ner spi­ri­tuo­sen­her­stel­ler-lob­by-or­ga­ni­sa­ti­on or­ga­ni­siert wur­de.

ab­ge­se­hen da­von reisst er ein paar in­ter­es­san­te the­men an, ei­ner­seits na­tür­lich den whis­key an sich, an­de­rer­seits, un­ter an­de­rem, das the­ma gen-tech­nik, über das die whis­key-her­stel­ler nicht so ger­ne re­den.

sehr ger­ne ge­le­sen.

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  aeon.co: Your brain does not pro­cess in­for­ma­ti­on and it is not a com­pu­ter   #

fas­zi­nie­ren­der, lan­ger text von ro­bert epstein über theo­rien die die funk­ti­on des ge­hirns er­klä­ren sol­len, aber alle ei­gent­lich nur zei­gen, dass wir nicht die ge­rings­te ah­nung ha­ben, wie das ding funk­tio­niert.

No mat­ter how hard they try, brain sci­en­tists and co­gni­ti­ve psy­cho­lo­gists will never find a copy of Beet­ho­ven’s 5th Sym­pho­ny in the brain – or co­pies of words, pic­tures, gram­ma­ti­cal ru­les or any other kinds of en­vi­ron­men­tal sti­mu­li. The hu­man brain isn’t re­al­ly emp­ty, of cour­se. But it does not con­tain most of the things peo­p­le think it does – not even simp­le things such as ‘me­mo­ries’.

Our shod­dy thin­king about the brain has deep his­to­ri­cal roots, but the in­ven­ti­on of com­pu­ters in the 1940s got us espe­ci­al­ly con­fu­sed. For more than half a cen­tu­ry now, psy­cho­lo­gists, lin­gu­ists, neu­ro­sci­en­tists and other ex­perts on hu­man be­ha­viour have been as­ser­ting that the hu­man brain works like a com­pu­ter.

(in ant­je schrupps face­book ge­fun­den)

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  spie­gel.de: Pin­kel-Po­li­zis­tin „Pe­tra“: „Die Frau­en sind auf mei­ner Sei­te“   #

[nach­trag 4.6.2016: das in­ter­view ist von 2011. da hab ich nicht auf­ge­passt. trotz­dem n gu­tes in­ter­view.]

in­ter­view mit dem künst­ler mar­cel wall­dorf, der eine pin­keln­de po­li­zis­tin­nen-skulp­tur ge­baut hat:

SPIE­GEL ON­LINE: Sie ha­ben die pin­keln­de „Pe­tra“ vor ei­nem Jahr im Stu­di­um kre­iert. War­um denn aus­ge­rech­net eine uri­nie­ren­de Po­li­zis­tin?

Wall­dorf: Es ist kei­ne Staats­kri­tik, ich woll­te nichts an­pran­gern und auch kei­ne Be­rufs­grup­pe de­nun­zie­ren.

SPIE­GEL ON­LINE: Ha­ben Sie die­se Si­tua­ti­on denn mal be­ob­ach­tet?

Wall­dorf: Dar­um geht es: Ich habe es nicht ge­se­hen, woll­te es aber se­hen. Ich habe bei De­mos Po­li­zis­ten ge­se­hen, die da in ih­rer Aus­rüs­tung stan­den und pin­kel­ten. Da habe ich mich ge­fragt: Wie ma­chen das ei­gent­lich die Frau­en?

noch fas­zi­nie­ren­der fin­de ich, dass mir „pe­tra“ schon vor ei­ni­gen mo­na­ten im netz be­geg­net ist, be­vor die „bild“-zei­tung die ak­tu­el­le me­di­en­hys­te­rie los­ge­tre­ten hat.

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  wired.com: How Face­book Tur­ned Un­loved ‘Pa­per’ Into ‘In­stant Ar­tic­les’   #

der ar­ti­kel ist von 2015, er­klärt aber sehr schön die hin­ter­grün­de des in­stant ar­tic­le pro­jekts von face­book.

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  go­lem.de: Soy­lent-Flüs­sig­nah­rung: Die Frei­heit, nicht ans Es­sen zu den­ken   #

frank lach­mann er­nährt sich von brei. in frank lach­manns face­book ent­deckt, wo auch ein paar in­ter­es­san­te dis­kus­si­ons­strän­ge nach­zu­le­sen sind.

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  hei­se.de: Ana­ly­se zum „Ende der Stö­rer­haf­tung“: Von we­gen Rechts­si­cher­heit   #

ei­gen­ar­tig, wie kon­se­quent der ge­setz­ge­ber sei­ne haupt­auf­ga­be, ge­set­ze rechts­si­cher zu for­mu­lie­ren, in letz­ter zeit ver­kackt. joerg heid­rich:

Also wird al­les gut? Lei­der nicht, wie na­he­zu je­dem mit der Ma­te­rie ver­trau­ten Ju­ris­ten be­reits auf den ers­ten Blick auf­ge­fal­len ist. Denn der er­klär­te Wil­le, die Rechts­un­si­cher­heit für den Be­trieb von of­fe­nen Net­zen zu be­sei­ti­gen, fin­det sich zwar in der Ge­set­zes­be­grün­dung – nicht aber in dem tat­säch­li­chen Ge­set­zes­text. Be­grün­dun­gen der Ge­set­ze sind für die Ge­rich­te näm­lich kei­nes­falls bin­dend und da­her nur ein­ge­schränkt re­le­vant. Dort, wo er hin­ge­hört, näm­lich im ei­gent­li­chen Wort­laut des Ge­set­zes, fehlt der ent­schei­den­de Hin­weis, näm­lich, dass die Haf­tungs­be­schrän­kung auch für die im Rah­men von Ab­mah­nun­gen ent­schei­den­den Un­ter­las­sungs­an­sprü­che gilt.

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  tech­dirt.com: Aut­hor Sues Pu­blisher For Por­tray­ing eBook Li­cen­ses As ‘Sa­les’ To Pay Out Fe­wer Royal­ties   #

das (buch und mu­sik) ver­la­ge uns we­der bü­cher, noch mu­sik ver­kau­fen, son­dern le­dig­lich die nut­zung li­zen­sie­ren, weiss ich schon ne wei­le. aber dass vie­le ver­la­ge die­se li­zen­zen in­tern als ver­käu­fe zäh­len, um ih­rem au­toren und mu­si­kern we­ni­ger be­zah­len zu müs­sen, war mir neu.


web­sei­ten mit GPRS-ge­schwin­dig­keit la­den

felix schwenzel in artikel

das mit der ge­schwin­dig­keit von web­sei­ten, AMP, in­stant ar­tic­les, die­ser web­sei­te und so, hat mich in den letz­ten ta­gen noch­mal in­ter­es­siert. ich habe lan­ge ge­braucht, um zu ver­ste­hen, was das goog­le page speed tool ei­gent­lich von mir will. ich glau­be ich habe es jetzt ein biss­chen bes­ser ver­stan­den und ich habe ei­nen weg ge­fun­den, das re­la­tiv gut nach­voll­zieh­bar zu ma­chen. goog­le chro­me bie­tet mit sei­nen ent­wick­ler­tools (chro­me me­nue → wei­te­re Tools → Ent­wick­ler­tools) ei­nen netz­werk-rei­ter an, mit dem man ei­ner­seits se­hen kann was der brow­ser lädt, aber auch wie schnell und wann. und das tool bie­tet ei­nen dros­se­lungs­mo­dus an, das heisst man kann ver­schie­de­ne netz­werk­ge­schwin­dig­kei­ten tes­ten. von off­line, GPRS, 2G, 3G, 4G, wifi und DSL ist al­les da­bei. lädt man eine sei­te mit ak­ti­vier­ter GPRS-dros­se­lung, kann man ge­nau se­hen, was der brow­ser beim la­den ei­ner sei­te macht — und in wel­cher rei­hen­fol­ge. web­sei­ten-la­den in zeit­lu­pe so­zu­sa­gen.

wir­res.net start­sei­te, ge­la­den am 30. mai mit GPRS

man sieht re­la­tiv gut, dass es ei­nen ent­schei­den­den zeit­punkt gibt, näm­lich der, an dem der brow­ser an­fängt die sei­te an­zu­zei­gen (ren­de­ring). das ist meist der zeit­punkt den der brow­ser mit DOM con­tent loa­ded an­gibt. eine aus­nah­me ist mög­lich: falls noch fonts ge­la­den wer­den, die für das ren­de­ring be­nö­tigt wer­den, war­tet der brow­ser ca. drei se­kun­den mit der an­zei­ge der schrift, auch wenn der DOM-in­halt be­reits in we­ni­ger als 3 se­kun­den ge­la­den sein soll­te. dau­ert das la­den der fonts län­ger, wird die schrift in ei­ner vor­han­de­nen (sys­tem-) schrift­art an­ge­zeigt und spä­ter mit dem nach­ge­la­de­nen font an­ge­zeigt.

wir­res.net ein­zel­ar­ti­kel beim la­den un­ter GPRS, man sieht die bre­via-schrift ist noch nicht da und das bild lädt auch noch

nach dem la­den des DOM-in­halts und dem re­de­ring der sei­te, wer­den dann noch wei­te­re re­sour­cen nach­ge­la­den: bil­der, ja­va­scrip­te, CSS-da­tei­en, noch mehr schrif­ten, etc. ge­nau das ist der ent­schei­den­de zwei­te punkt: je we­ni­ger CSS-da­tei­en und scrip­te für das ren­dern der sei­te ge­la­den wer­den müs­sen, umso bes­ser (schnel­ler) lädt die sei­te. und das ist be­reits das ers­te pro­blem: es galt und gilt als gute pra­xis, CSS und ja­va­script im kopf des HTML-do­ku­ments un­ter­zu­brin­gen. da­mit geht der brow­ser in der re­gel aber da­von aus, dass sie so wich­tig sind, dass sie erst ge­la­den wer­den müs­sen, be­vor der brow­ser die sei­te ren­dert. des­halb soll­te man alle CSS-da­tei­en und ja­va­scrip­te die nicht ent­schei­dend wich­tig sind, asyn­chron oder so spät wie mög­lich la­den.

das ist auch der trick von AMP: die kon­zen­tra­ti­on dar­auf, den ers­ten teil der sei­te so schnell wie mög­lich zu la­den, den rest spä­ter.

das was spä­ter ge­la­den wird, soll­te na­tür­lich auch so op­ti­miert wie mög­lich sein: mög­lichst kom­pri­miert, mög­lichst ein­fach, mit mög­lichst we­nig la­de­vor­gän­gen. und mit den ent­wick­ler­tools und der dros­se­lung kann man dann gut be­ob­ach­ten, wo es mög­li­cher­wei­se klemmt oder was beim la­den pas­siert.

über GPRS lädt die start­sei­te von wir­res.net kom­plett in et­was über vier mi­nu­ten. vier mi­nu­ten um eine sei­te zu la­den ist na­tür­lich irre und ei­gent­lich un­ak­zept­ta­bel. aber im­mer­hin zeigt sich die sei­te be­reits nach knapp 10 se­kun­den, wenn auch ohne bil­der und ohne die bre­via schrift.

ich woll­te na­tür­lich wis­sen, wie mei­ne sei­te so im ver­gleich zu mei­nen lieb­lings­web­sei­ten steht und habe die auch mal ge­mes­sen. ein­mal im chro­me nor­mal ge­la­den, dann auf GPRS ge­dros­selt und dann noch­mal nor­mal. das sind die er­geb­nis­se:

 
dar­ing­fi­re­ball ist die kleins­te sei­te (in ki­lo­byte) und lädt des­halb auch am schnells­ten un­ter GPRS. er­staun­lich schlecht un­op­ti­miert ist die la­de­zeit des DOMS. bei dar­ing fire­ball ste­cken die scrip­te und sti­le of­fen­bar noch alle im kopf. das ist in die­sem fall OK, weil die sei­te ei­ner­seits so klein ist und an­de­rer­seits der ser­ver von dar­ing­fi­re­ball im­mer sehr, sehr schnell ant­wor­tet.

der spie­gel hat sei­ne mo­biel sei­te ki­lo­byte-mäs­sig auch sehr gut op­ti­miert, aber das DOM zu la­den dau­ert un­nö­tig lan­ge.

die start­sei­ten von nerd­core und ueber­me­di­en sind je­weils über 5 me­ga­byte gross. da­mit la­den sie ewig. ich habe das je­weils nach un­ge­fähr 10 mi­nu­ten ab­ge­bro­chen. viel op­ti­mie­rungs­spiel­raum be­steht beim la­den des DOM bei ueber­me­di­en. das ist noch schlech­ter als bei spie­gel-on­line.

was mich wun­dert ist die per­for­mance von an­mut und de­mut. die sei­te sieht ei­gent­lich sehr schlank und mi­ni­ma­lis­tisch aus, aber das DOM lädt nicht in gu­ter ge­schwin­dig­keit und die bil­der schei­nen ex­trem un­op­ti­miert zu sein. ole reiss­mann’s blog lädt mit schnel­ler netz­ver­bin­dung vor­bild­lich, le­dig­lich mit lang­sa­mer netz­werk­ver­bin­dung klemmt es ein biss­chen.

das gilt ei­gent­lich für alle web­sei­ten: fast alle la­den un­ter nor­ma­len be­din­gun­gen kom­plett in un­ter drei se­kun­den, der rest ist spä­tes­tens nach 5 sekd­unen kom­plett da. nerd­core lädt zwar 10 se­kud­nen lang, fühlt sich aber nicht so an.


ich weiss dass der test al­les an­de­re als pro­fes­sio­nell und ge­nau ist. um zu­ver­läs­si­ge wer­te zu be­kom­men, müss­te man gan­ze test­rei­hen durch­füh­ren und die wer­te mit­teln. das ist mir aber zu auf­wän­dig. wie schrot­tig un­ter­schied­lich die wer­te aus­fal­len, sieht man auch an den screen­shots oben. ein­mal lädt das DOM von wir­res.net mit GPRS un­ter 10 se­kun­den, auf dem zwei­ten screen­shot hats 14 se­kun­den ge­dau­ert.

wei­te­re ver­zer­run­gen der mess­ergeb­nis­se kön­nen durch das ak­ti­vier­te ghos­tery kom­men. ghos­tery blo­ckiert ein paar wer­be­scrip­te und tra­cker, das heisst ohne ghos­tery könn­ten man­che der sei­ten oben in der ta­bel­le schlech­ter ab­schnei­den. 


top gear s23e01

felix schwenzel in gesehen

nach­dem je­re­my clark­son von der BBC raus­ge­schmis­sen wur­de und der rest des mo­de­ra­to­ren-teams die show auch ver­liess, hat die BBC top gear jetzt neu­ge­star­tet. vie­le ele­men­te der al­ten show wur­den bei­be­hal­ten, ei­ni­ge wur­den neu ein­ge­führt. vor al­lem aber wur­den zwei neu mo­de­ra­to­ren ein­ge­führt: chris evans und matt le­blanc, ein ame­ri­ka­ni­scher schau­spie­ler, der mich wit­zi­ger­wei­se stän­dig an syl­ves­ter stal­lo­ne er­in­nert. chris evans hin­ge­gen springt so ner­vös und un­ru­hig durchs stu­dio, wie ich mir mi­ckey maus auf speed vor­stel­le.

top gear war im­mer schon ziem­lich un­er­träg­lich, so un­er­träg­lich dass ich es im­mer sehr nied­rig do­sie­ren muss­te. mich ha­ben we­der die of­fen­siv vor­ge­tra­ge­nen pro­vo­ka­tio­nen von je­re­my clark­son, noch die pla­ka­ti­ve wir-sind-po­li­tisch-so-un­kor­rekt-hal­tung ge­stört, son­dern vor al­lem die durch­in­sze­nie­rung der sen­dung. die gren­zen zwi­schen in­sze­nie­rung und be­richt­erstat­tung ver­schwam­men in der sen­dung stän­dig. das lag ei­ner­seits dar­an, dass die in­sze­nie­run­gen teil­wei­se (hand­werk­lich) so gut ge­macht wa­ren, dass ech­te pro­ble­me oder kon­flik­te die die sen­dung aus­lös­te, oft wie in­sze­nie­run­gen wahr­ge­nom­men wur­den — oder zu­min­dest als pro­vo­zier­te kon­flik­te. ei­ner der letz­ten vor­fäl­le die­ser art lässt sich gut goo­geln, ein­fach nach top gear ar­gen­ti­na oder top gear ar­gen­ti­ni­en su­chen.

was mich an den in­sze­nie­run­gen oft stör­te: ich kam mir ver­al­bert vor, spä­tes­tens wenn die in­sze­nie­rung of­fen­bar wur­de. teil­wei­se wa­ren die in­sze­nie­run­gen tat­säch­lich un­ter­halt­sam, oft nicht. im­mer­hin wa­ren die bis­he­ri­gen mo­de­ra­to­ren an­stän­di­ge schau­spie­ler und je­re­my clark­son auf sei­ne art ein gu­ter mo­de­ra­tor. er bie­der­te sich nicht an und war der welt und dem pu­bli­kum ge­gen­über eher kon­se­quent sar­kas­tisch ein­ge­stellt. das wirk­te im­mer­hin ziem­lich sou­ve­rän.

sou­ve­rän wirk­te die mo­de­ra­ti­on von chris evans in die­ser ers­ten aus­ga­be nicht. gar nicht. er bie­der­te sich beim pu­bli­kum an und liess meh­re­re wit­ze ins lee­re lau­fen. matt le­blanc ist ein enorm schlech­ter schau­spie­ler, zu­min­dest wenn er ei­nen mo­de­ra­tor spielt. sein ein­spie­ler, bzw. „test“ des ari­el no­mad war an­stän­dig ge­schau­spie­lert, aber so über­in­sze­niert und mit heis­ser luft auf­ge­pumpt, dass ich fast ein­ge­schla­fen wäre. ganz schlimm die road­trips von evans und le­blanc in gross­bri­ta­ni­en und den USA. der bri­ti­sche teil, in dem sie mit drei­räd­ri­gen au­tos von lon­don nach black­pool fah­ren war so un­fass­bar lang­wei­lig, dass ich den teil der in den USA ge­dreht wur­de ein­fach über­sprang (und mög­li­cher­wei­se et­was un­ter­halt­sa­mes ver­passt habe).

ich fand die­se ers­te, neu­ge­star­te­te sen­dung top gear gräss­lich und freue mich (et­was) auf die neue sen­dung von je­re­my clark­son und sei­nem al­ten team, die wohl im herbst auf ama­zon prime an­lau­fen soll und the grand tour heisst. im­mer­hin ha­ben sich clark­son und sei­ne mit­strei­ter hier ge­dan­ken um ein neu­es kon­zept ge­macht. mal schau­en, was da raus­kommt.



Photo by felix schwenzel in Kronprinzengärten. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

werbs­i­te re­launch in ar­beit. #auf­dem­weg­zurar­beit #kron­prin­zen­gär­ten


web­men­ti­on end­point dis­co­very test

felix schwenzel in notiert



@wat­ched­li way­ward pi­nes zeigt auf wat­ched.li noch kei­ne zwei­te staf­fel. auf thetvdb.com aber schon.


way­ward pi­nes s02e01 (en­e­my li­nes)

felix schwenzel in gesehen

die ers­te fol­ge der zwei­ten staf­fel fühlt sich ex­akt an wie die ers­ten fol­gen der ers­ten staf­fel. da­mit soll die se­rie wohl auch für neu­an­fän­ger at­trak­tiv sein. im­mer­hin wird am an­fang der fol­ge ver­ra­ten, in wel­chem jahr wir uns be­fin­den, so dass, im ge­gen­teil zum neu­en haupt­dar­stel­ler (ja­son pa­tric als dr. theo yed­lin), die zu­schau­er nicht ganz im dun­keln sind. wie in der ers­ten staf­fel, ver­bringt die haupt­fi­gur die ers­te zeit da­mit, ori­en­tie­rungs­los durch die stadt zu stol­pern und sich über die über­grif­fe und bru­ta­li­tät der si­cher­heits­kräf­te zu echauf­fie­ren. ein­zi­ger un­ter­schied zur ers­ten staf­fel: der to­ta­li­ta­ris­mus wird nicht mehr sub­til, son­dern über­zeich­net dar­ge­stellt; die macht­ha­ber ori­en­tie­ren sich jetzt an fa­schis­to­iden mo­de­vor­bil­dern und tra­gen ihre ge­sin­nung so für alle gut er­kenn­bar vor sich her.

die fas­zi­na­ti­on, die die ers­te staf­fel noch mit der fra­ge: „was ist hier ei­gent­lich los?“ auf­bau­en konn­te, fehlt jetzt na­tür­lich. muss also ir­gend­ein neu­es mys­tery-ele­ment her. zu­min­dest das pos­ter, das fox zum be­wer­ben der zwei­ten staf­fel wähl­te, lässt es re­la­tiv klar er­schei­nen, wo­hin sich die ge­schich­te ent­wi­ckeln wird: die an­de­ren (the others), wer­den wie in je­der bes­se­ren mys­tery-se­rie, in die­ser staf­fel wohl ein biss­chen de­tail­ier­ter be­trach­tet und dann zur staf­fel­mit­te ent­mys­ti­fi­ziert und er­klärt.

ein zwei fol­gen gebe ich der se­rie noch, be­vor ich dann höchst wahr­schein­lich ge­nervt oder ge­lang­weilt bin. im­mer­hin nervt matt dil­lons in die­ser staf­fel schon­mal nicht mehr.


Photo by felix schwenzel on May 29, 2016. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

un­ser neu­er lieb­lings­licht­schal­ter.