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si­lent mo­vie gifs

felix schwenzel in notiert

das ist eins der tolls­ten twit­ter-kon­ten, die ich in letz­ter zeit ge­se­hen habe: @si­lent­mo­vie­gifs. könn­te ich stun­den­lang drin scrol­len.

(stimmt das, dass die men­schen frü­her ins kino ge­gan­gen sind um ani­mier­te GIFs zu se­hen?)





Max Schreck as Count Or­lok in Nos­fe­ra­tu (1922) pic.twit­ter.com/GI3gxGB85g

Si­lent Mo­vie Gifs (@si­lent­mo­vie­gifs08.05.2016 8:25




Born April 16, 1889: Char­lie Chap­lin
(The Gold Rush 1925) pic.twit­ter.com/4DDjU­xz­vIC

Si­lent Mo­vie Gifs (@si­lent­mo­vie­gifs16.04.2016 10:05


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  world­cat.org: Ever­y­thing in its Place: My Tri­als and Tri­umphs with Ob­ses­si­ve Com­pul­si­ve Dis­or­der   #

die­ser link geht zu ei­nem ka­pi­tel aus marc sum­mers buch „ever­y­thing in its place“, in dem er über sein le­ben („tri­als and tri­umphs“) mit zwangs­neu­ro­sen schreibt. das buch ist von 1999 und die­ses ka­pi­tel han­delt von sum­mers auf­tritt in ei­ner frü­hen to­night show mit jay leno. ich hat­te sehr gros­ses ver­gnü­gen erst den fol­gen­den, et­was ver­stö­ren­den, aus­schnitt an­zu­se­hen und dann über sum­mers in­nen­sicht der din­ge zu le­sen. ich fin­de man kann da­drin ei­ni­ges ler­nen, vor al­lem über die hal­tung, mit der in den USA fern­se­hen ge­macht wird. ( bei bo­in­bo­ing ge­fun­den .)

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  kott­ke.org: How to un­der­stand a Pi­cas­so pain­ting   #

wie evan puschak hier ein bild von pi­cas­so in­ter­pre­tiert ist gran­di­os. und am ende das wich­tigs­te:

so my fee­ling is: why not de­ci­de the si­gni­fi­can­ce of [pi­cas­so’s] work for yours­elf?

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  ueber­me­di­en.de: Der Kampf ge­gen die AfD   #

sehr, sehr gu­ter, sehr, sehr dif­fe­ren­zier­ter text von ste­fan nig­ge­mei­er zur jour­na­lis­ti­schen aus­ein­an­der­set­zung mit der afd.

Die öf­fent­li­che De­bat­te scheint aber im Mo­ment nach dem Mus­ter zu lau­fen, dass die AfD als Par­tei be­kämpft wer­den muss – und nicht po­li­ti­sche For­de­run­gen, die – zum Bei­spiel – isla­mo­phob, ho­mo­phob oder xe­no­phob sind, egal wer sie äu­ßert. Und auch die­se For­de­run­gen und An­sich­ten las­sen sich nicht bloß da­durch be­kämp­fen, dass man sie für un­zu­läs­sig er­klärt, son­dern in­dem man sich mit ih­nen aus­ein­an­der­setzt.

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  tan­tek.com: Hap­py May Day! As it’s workers day …   #

tan­tek çe­lik mit gar nicht mal so blö­dem kar­rie­re-tipps:

Li­kes. Fi­gu­re out the set of things you like do­ing and get good at them. Re­ject ”fol­low your pas­si­on“ framing, it’s too li­mi­ting. In­co­me. Of that set, start …
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  ta­ges­spie­gel.de: War­um „Die Welt“ Ber­lin nicht ver­stan­den hat   #

cig­dem toprak gar nicht mal so sehr über das be­klopp­te ber­lin-bild aus dem sprin­ger-ver­lag, son­dern eben über das, was die qua­li­tä­ten von ber­lin aus­macht. un­ter an­de­rem eben den ein­fluss von mi­gran­ten und zu­wan­de­rin­nen.

ab­ge­se­hen da­von, kann man ber­lin na­tür­lich gar nicht ver­ste­hen, das ist selbst für ta­ges­spie­gel-re­dak­teu­rin­nen zu kom­pli­ziert.

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  taz.de: Fang den Dieb   #

kers­ten au­gus­tin lässt sich für die taz ein fahr­rad klau­en, an das vor­her ein ver­steck­tes GPS-or­tungs­ge­rät an­ge­bracht wur­de (von die­ser fir­ma, de­ren ge­rä­te hof­fent­lich bes­ser funk­tio­nie­ren als de­ren web­site).

für die vor­re­cher­che hat kers­ten au­gus­tin üb­ri­gens fleis­sig YPS-agen­ten-hand­bü­cher stu­diert und den YPS-agen­ten­aus­weis trug er stets am kör­per.


vor ei­ner wei­le hat tim ur­ban dar­über ge­schrie­ben, wie es ist ei­nen TED-talk vor­zu­be­rei­ten (von mir am 2. märz ver­linkt). der ar­ti­kel ist irre lang, der talk selbst, der seit ein paar ta­gen auf der ted.com-sei­te steht, ist, nur 14 mi­nu­ten.




ab­ge­se­hen da­von, möch­te ich je­dem emp­feh­len wait­but­why.com in ir­gend­ei­ner form zu abon­nie­ren, als RSS, news­let­ter oder book­mark.


ads first

felix schwenzel in artikel

ich hat­te gros­se lei­se hoff­nun­gen, dass das goog­le AMP-pro­jekt eine sinn­vol­le al­ter­na­ti­ve zu face­book in­stant ar­tic­les sein könn­te und da­für sor­gen könn­te, mo­bi­le web­sei­ten nicht nur schnel­ler, son­dern auch an­sehn­li­cher und be­nutz­ba­rer ma­chen könn­te. die hoff­nung habe ich mitt­ler­wei­le zwei­fach auf­ge­ge­ben. ei­ner­seits, weil goog­le/AMP, auch fast ein jahr nach dem of­fi­zi­el­len start, le­dig­lich gros­se me­di­en­häu­ser zu un­ter­stüt­zen scheint und an­de­rer­seits, weil das auf­merk­sam­keits-miss­brauchs­po­ten­zi­al bei AMP-sei­ten ge­nau­so hoch ist, wie bei nor­ma­len HTML-sei­ten. wenn schon ein se­riö­ser ver­lag, wie die zeit, eine an­geb­lich mo­bil-op­ti­mier­te AMP-sei­te wie die­se in die goog­le-such­ergeb­nis­se haut, kann man wohl da­von aus­ge­hen, dass die ver­la­ge das AMP-pro­jekt nicht als ac­ce­le­ra­ted mo­bi­le pa­ges an­se­hen, son­dern ac­cer­le­ra­ted mo­bi­le ads, mit de­nen sie wei­ter­hin be­nut­zern den te­le­fon­bild­schirm zu­kle­is­tern kön­nen.

die zeit in­ter­pre­tiert das ac­ce­le­ra­ted mo­bi­le page (AMP) pro­jekt als ads first pro­ject (AFP)

auf der sei­te ist ohne scrol­len nicht eine ein­zi­ge in­for­ma­ti­on sicht­bar. weil die wer­bung auch per AMP, wie ge­wohnt, et­was lang­sa­mer als der rest der sei­te lädt, er­schien die sei­te beim in­itia­len la­den zu­nächst leer. ich habe das eben mit vier amp-sei­ten der zeit on­line aus­pro­biert, die ich in goog­le-such­ergeb­nis­sen ge­fun­den habe. alle sa­hen wie folgt aus:

mit sol­chen ak­tio­nen ar­bei­tet der zeit-ver­lag an der ab­schaf­fung des of­fe­nen webs mit, hier so­gar ex­pli­zit und im­pli­zit. im­pli­zit, in­dem die zeit nut­zern der goog­le-su­che zeigt, das sich der wer­be­irr­sinn auch nicht mit an sich sinn­vol­len pro­jek­ten wie AMP stop­pen lässt und dass das (ver­lags-) web ein­fach scheis­se aus­sieht — und ex­pli­zit, in­dem es son­ne und ge­nuss ver­spricht, wenn man eine app statt des ver­seuch­ten webs be­nutzt. die zeit schreit in die­sem bei­spiel scham­los ins netz: „siehs­te wie scheis­se un­se­re web­sei­te im web aus­sieht? pro­bier doch mal un­se­re APP!“

sol­chen miss­brauch habe ich in an­sät­zen auch schon bei den face­book-in­stant-ar­tic­les ge­se­hen. dort kann man das obe­re drit­tel des bild­schirms mit ei­nem ar­ti­kel­bild oder vi­deo fül­len und der eine oder an­de­re ver­lag hat die­ses bild schon mit wer­bung ge­füllt. aber im­mer­hin ist dann noch die ar­ti­kel­über­schrift und der an­reis­ser sicht­bar — und al­les so­fort da.

wer sol­chen ka­put­ten scheiss an le­ser aus­lie­fert, darf sich wirk­lich nicht über rück­gän­gi­ge auf­merk­sam­keit und flä­chen­de­cken­des ab­blo­cking be­kla­gen. und wo ich ge­ra­de bei worst prac­ti­ces bin, nach­dem ich die zeit-start­sei­te eben drei mi­nu­ten of­fen ste­hen hat­te, er­klärt mich die zeit für zu blöd das web zu be­die­nen:

die zeit er­klärt ih­ren be­nut­zern, ganz sub­til, dass sie dumm sind

mar­seil­le s01e03 (cro­co­di­le)

felix schwenzel in gesehen

drei fol­gen woll­te ich mar­seil­le ge­ben, be­vor ich mein ur­teil fi­xie­re oder die se­rie zu ende schaue. um es kurz zu ma­chen: ich schaue mar­seil­le nicht wei­ter. mir ist die se­rie zu kli­schee­haft und aus der zeit ge­fal­len, die dia­lo­ge und er­zäh­lung sind mir zu höl­zern. am stö­rens­ten emp­fin­de ich, dass die se­rie sich nicht dar­auf ver­lässt, dass sich die dra­ma­tik aus der ge­schich­te ent­wi­ckelt, son­dern mit dra­ma­ti­scher mu­sik und über­dra­ma­ti­sier­tem schau­spiel er­zwun­gen wird. kurz: mar­seil­le lang­weilt mich.

ganz be­son­ders är­ger­lich fand ich das frau­en­bild das die se­rie trans­por­tiert. mich nerv­te das von an­fang an, bei der kri­tik der zwei­ten fol­ge bech­del­te ich be­reits ein biss­chen dar­an rum, aber eine sze­ne in der drit­ten fol­ge deu­te­te dar­auf hin, dass das un­ge­bremst so wei­ter­ge­hen wür­de. lu­cas bar­rès (völ­lig über­zo­gen von be­noît mag­i­mel ge­spielt) ver­sucht in ei­ner sze­ne die ge­ne­ral­se­kre­tä­rin der par­tei, in der er und der von de­par­dieu ge­spiel­te bür­ger­meis­ter mit­glie­der sind, auf sei­ne sei­te zu zie­hen. er er­zählt ihr eine herz­er­wei­chen­de ge­schich­te, ver­si­chert ihr sei­ne loya­li­tät, blin­zelt thea­tr­lisch ein biss­chen, sie zeigt em­pa­thie, leckt sich die lip­pen und 10 se­kun­den spä­ter sieht man die bei­den auf dem klo vö­geln. das ist nicht nur über­flüs­sig, son­dern auch hoch­gra­dig ab­surd und wie fern­se­hen aus dem letz­ten jahr­hun­dert.

vie­len der kri­tik­punk­te des pi­lot­fol­gen-re­views von fe­lix böh­me auf se­ri­en­jun­kies.de schlies­se ich mich an, nach­dem ich die kri­tik jetzt, nach drei fol­gen, ge­le­sen habe. fe­lix böh­me hat­te, wie ich, die hoff­nung, dass sich die se­rie viel­leicht nach dem pi­lo­ten noch ei­ni­ger­mas­sen ein­fängt, aber ich habe ich die hoff­nung jetzt auf­ge­ge­ben.

ein paar din­ge moch­te ich an mar­seil­le, vor al­lem die bil­der der stadt, gé­rard de­par­dieu, den trai­ler und den vor­spann. der cré­a­teur des vor­spanns, lau­rent brett, war so freund­lich den vor­spann auf sei­nen vi­meo-ka­nal on­line zu stel­len:

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auch die im vor­spann ver­wen­de­te ti­tel­mu­sik gfiel mir sehr gut, das gan­ze lied (oran­ge blos­som von ya sidi) liegt auf you­tube rum.

(mei­ne re­views der fol­gen eins und zwei)


Photo by felix schwenzel on May 07, 2016. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

der schrei



wer im glas­haus sitzt. ja, was denn ei­gent­lich? (bei ikea)





mar­seil­le s01e02 (hom­me de pail­le)

felix schwenzel in gesehen

schon bes­ser als die ers­te fol­ge, wenn auch nach wie vor mit schwä­chen. das tem­po ist nicht mehr ganz so hek­tisch, aber die dia­lo­ge sind teil­wei­se noch et­was arg höl­zern. aber die ge­schich­te spinnt sich auf in­ter­es­san­te art und wei­se wei­ter. ein schlim­mes wei­te­res alarm­zei­chen ist je­doch der ge­le­gent­li­che ein­satz von zeit­lu­pe als dra­ma­tur­gi­sches mit­tel. wenn ich das zu oft sehe, fang ich manch­mal an, au­to­ag­gres­siv zu wer­den.

was mir ne­ben den hö­ze­r­nen dia­lo­gen miss­fällt, ist das frau­en­bild, das die se­rie trans­por­tiert. na­tür­lich re­den kro­ko­di­le aus dem mitt­le­ren letz­ten jahr­hun­dert, auch heu­te noch über frau­en, als sei­en sie tro­phä­en; na­tür­lich gibt es nach wie vor jün­ge­re män­ner, die sich für un­wi­der­steh­lich hal­ten und sich frau­en hem­mungs­los auf­drän­gen; na­tür­lich gibt es nach wie vor män­ner, die sich stän­dig be­müs­sigt füh­len, un­ge­fragt das äus­se­re von frau­en zu be­ur­tei­len. lei­der zeigt die se­rie dazu kei­ne hal­tung und gönnt den frau­en­rol­len auch kaum ge­le­gen­heit ge­sprä­che zu füh­ren, die nicht von män­nern han­deln. durch den bech­del-test dürf­te mar­seil­le durch­fal­len. ge­ra­de mal nach­ge­se­hen, die au­toren, der re­gies­seur und der pro­du­zent, schei­nen alle män­ner zu sein — und lei­der merkt man das auch.

die se­rie scheint bei kri­ti­kern in frank­reich nicht be­son­ders gut an­zu­kom­men.


mar­seil­le s01e01 (20 ans)

felix schwenzel in gesehen

ich dach­te gé­rard de­par­dieu sei ein gu­ter schau­spie­ler. nach dem an­se­hen der ers­ten fol­ge von mar­seil­le bin ich mir nicht mehr so si­cher. er sieht fan­tas­tisch aus, wird toll ins bild ge­setzt und wenn er in der to­ta­len ge­filmt wird, ist sei­ne prä­senz über­ze­gend und stark. bei nah­auf­nah­men und dia­lo­gen brö­ckelt sei­ne be­herr­schen­de prä­senz ein biss­chen und er wirkt dann nicht mehr wie ein mäch­ti­ger, ge­wief­ter bür­ger­meis­ter, son­dern wie ein thea­ter­schau­spie­ler, der zu lei­se re­det. sein ge­gen­part, ge­spielt von be­noît mag­i­mel, steht ihm da fast nicht nach. er wirkt mit sei­ner auf­ge­setz­ten cow­boy-mi­mik (zu­sam­men­ge­knif­fe­ne au­gen, leicht ge­öff­ne­te lip­pen) wie till schwei­ger, der lu­cky luke spielt.

viel­leicht liegts aber auch am dreh­buch und den dia­lo­gen. die wir­ken auf mich durch­ge­hend so, als sei­en es kei­ne ge­sprä­che, die die prot­ago­nis­ten mit­ein­an­der füh­ren, son­dern er­klä­run­gen für die zu­schau­er, die klä­ren sol­len, was in mar­seil­le ei­gent­lich los ist — und was in den letz­ten 20 jah­ren pas­siert ist. die au­toren sind of­fen­bar irre un­ge­dul­dig und stop­fen al­les an was sie für die ge­schich­te wich­tig hal­ten in die dia­lo­ge in den ers­ten 40 mi­nu­ten. die cha­rak­ter­zeich­nun­gen fal­len ste­reo­typ und eher flach aus — und ab­ge­se­hen da­von kann sich je­der, der den mar­seil­le-trai­ler ge­se­hen hat, den­ken was in die­ser ers­ten fol­ge pas­siert (mög­li­che spoi­ler fol­gen, der trai­ler ver­rät auch hand­lung).

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das ist jetzt nur ein hal­ber spoi­ler und, wie ge­sagt, auch im trai­ler deut­lich zu se­hen, wenn ich kurz zu­sam­men­fas­se, was in der se­rie zu se­hen ist: das pim­melfech­ten zwei­er, zu al­lem ent­schlos­se­ner män­ner. das kann un­ter­halt­sam und span­nend sein, wie es ge­ra­de die se­rie bil­li­ons ge­zeigt hat, kann aber auch in die ste­reo­ty­pen-hose ge­hen.

tat­säch­lich macht der trai­ler hoff­nung dar­auf, dass sich die ge­schich­te noch dra­ma­tisch ent­wi­ckelt und de­par­dieu noch warm­läuft. was mir sor­gen macht, ist das hek­ti­sche hin und her schnei­den zwi­schen den hand­lungs­strän­gen. vie­le sze­nen dau­ern nicht viel län­ger als eine mi­nu­te, dann wird in gros­ser eile zur nächs­ten ge­schnit­ten. rich­tig gute, im­mersi­ve stim­mung kommt da­bei nicht auf. was mir hin­ge­gen sehr ge­fällt, ist die ka­me­ra, wie sie mar­seil­le ein­fängt, wie sie (in den to­ta­len) de­par­dieu ein­fängt. die mu­sik ist an­stän­dig und passt wei­tes­ge­hend, auch wenn mich der gan­ze sound sehr an house of cards er­in­nert.

ich weiss nicht ob es ein gu­tes zei­chen ist, wenn ich den trai­ler bes­ser fand als den pi­lo­ten. für den pi­lo­ten geb ich je­den­falls nur drei punk­te. ein, zwei fol­gen schau ich noch, mal gu­cken ob mich mar­seil­le noch zu be­geis­tern oder we­nigs­ten nicht zu lang­wei­len schafft.

[nach­trag 07.05.2016]

  • fol­ge zwei ist ei­nen ti­cken span­nen­der, hat aber im­mer noch enor­me schwä­chen.

  


Be­fol­ge nun die in­sta­gram Er­folgs­tipps. Sät­ti­gung raus! Schön hell & die rich­ti­gen Hash­tags. #ve­gan #food­porn #yum­mi #le­cker­le­cker #büro #schlonz #schleim

das­nuf (@das­nuf06.05.2016 14:38


mo­dern fa­mi­ly s07e20 (prom­po­sal)

felix schwenzel in gesehen

drei er­zähl­strän­ge in de­nen je­weils eine kon­ku­renz­si­tua­ti­on dar­ge­stellt wird, die am ende je­weils, leicht ro­ma­tisch, auf­ge­löst wer­den. hört sich al­bern an? ja, ist aber re­la­tiv un­ter­halt­sam.


über­le­ge gra­de, ob es viel­leicht künf­tig auch reicht, die sen­dun­gen die ich sehe hier und auf wat­ched.li als ge­se­hen zu mar­kie­ren. aber hier kann ich dann noch den trai­ler ein­bet­ten:

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si­li­con val­ley s03e02 (two in the box)

felix schwenzel in gesehen

in die­ser fol­ge se­hen wir aus­führ­li­ches ver­trieb­ler-bas­hing, se­hen was­ser­me­lo­nen­stück­chen ge­füllt mit was­ser­me­lo­nen-ge­lee und wer­den aus­führ­lich zeu­ge ei­ner stu­ten-be­sa­mung, mit (fast) al­len ex­pli­zi­ten de­tails. so­was dürf­te sich nur HBO er­lau­ben kön­nen und nicht so vie­le nach­ah­mer fin­den, wie die nackt­heits­ver­ses­sen­heit von game of thro­nes.

ich habe mehr­fach la­chen müs­sen, was in der re­gel ein ganz gu­tes zei­chen ist. in die­ser fol­ge gab es lei­der kein bin­nen-hap­py-end.

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game of thro­nes s06e02 (home)

felix schwenzel in gesehen

schön, lang­sam kommt schwung in die se­rie, auch wenn die meis­ten hand­lungs­strän­ge eher vor­her­seh­bar ver­lau­fen. aber eben nicht alle. die fol­ge habe ich sehr ger­ne ge­se­hen, es ist ein biss­chen wie alte be­kann­te zu be­su­chen. was a. wohl macht? ob er im­mer noch so ein arsch­loch ist? — oh ja. is­ser.


per­son of in­te­rest s05e01 (B.S.O.D.)

felix schwenzel in gesehen

boah, ich hat­te ver­ges­sen wie schlecht per­son of in­te­rest in­sze­niert ist. ganz gräss­li­che dar­stel­lung von com­pu­ter-be­die­nung, das ab­sur­des­te feu­er-und-eis-thea­ter (im wahrs­ten sin­ne des wor­tes), das ich seit lan­gem ge­se­hen habe. mac­gy­ver trifft prof­fe­sor has­tig und alle spie­len zu­sam­men doom in new york. die­ser staf­fel-pi­lot lässt mich vor mir selbst wie ei­nen voll­idio­ten er­schei­nen. ich fand die­se se­rie mal rich­tig gut?

dazu kommt, dass in die­ser fol­ge ei­gent­lich auch bei­na­he nichts pas­siert, aus­ser flucht und ge­bal­le­re und feu­er-und-eis-com­pu­ter­tech­nik­dar­stel­lung. ganz übe­les thea­ter, dass auch das über­ra­gen­de schau­spie­ler­paar mi­cha­el emer­son und car­rie pres­ton nicht ret­ten kön­nen. ein zwei fol­gen wer­de ich aber noch gu­cken, be­vor ich (wahr­schein­lich) auf­ge­be.


the good wi­fe s07e21 (ver­dict)

felix schwenzel in gesehen

seit lan­gem mal wie­der mal eine rich­tig gute fol­ge von the good wife, die die qua­li­tä­ten, die die show ei­gent­lich hat, voll aus­spielt: tol­les en­sem­ble, tol­le au­toren und fi­gu­ren, die jah­re­lang auf­ge­baut wur­den und kom­plex und viel­schich­tig sind. die hand­lung war in die­ser fol­ge eben­so viel­schich­tig, wie ihre fi­gu­ren, oder bes­ser, sie brach­te die viel­schich­tig­keit der fi­gu­ren bes­tens zum aus­druck. ober­fläch­lich geht es um den pro­zess ge­gen pe­ter flo­rick. im ge­richts­saal gibt es ei­ni­ge der bes­ten sze­nen die die au­toren je­mals für die se­rie ge­schrie­ben ha­ben und die amo­rö­sen ver­wick­lun­gen der haupt­fi­gu­ren, die sich in den ne­ben­strän­gen ab­spie­len, sind er­staun­lich nach­voll­zieh­bar und sub­til — auch hier ei­ni­ge der bes­ten dia­lo­ge, die ich seit lan­gem im fern­se­hen ge­se­hen habe.

be­son­ders be­ein­dru­ckend fin­de ich aber die her­an­ge­hens­wei­se an das the­ma wahr­heit und straf­pro­zess­ord­nung. über die letz­ten fol­gen hin­weg ha­ben wir ge­se­hen, wie die staats­an­walt­schaft und das FBI in­di­zi­en ge­gen pe­ter flo­rick sam­mel­te und da­bei die ver­tei­di­gung (und die zu­schau­er) zu gros­sen tei­len im dunk­len liess. die­se in­di­zi­en wer­den in die­ser fol­ge vor ge­richt ver­han­delt und wie die wahr­heits­fin­dung dar­ge­stellt wird, wie sehr die wahr­heit von der wahr­neh­mung und dem kon­text ab­hängt, wird glän­zend vor den au­gen der zu­schau­er se­ziert und ana­ly­siert — ohne das das eine se­kun­de lang­wei­lig oder über­dehnt wirkt.

am ende ein schmerz­haf­ter cliff­han­ger, der mir gros­sen ap­pe­tit auf die letz­te fol­ge nächs­te wo­che macht.

vol­le punkt­zahl, so will ich fern se­hen.


#rp­ten nach­le­se

felix schwenzel in artikel

an­bei mei­ne nach­le­se mit se­hens­wer­ten oder emp­feh­lens­wer­ten vor­trä­gen zur re­pu­bli­ca die­ses jahr. noch habe ich nicht alle vi­de­os ge­se­hen und vor al­lem schei­nen noch nicht alle vi­de­os, die ich ger­ne se­hen wür­de, on­line zu sein. mög­li­cher­wei­se se­ren­di­pi­tie­re ich mich noch an an­de­re vor­trä­ge her­an, die ich dann hier und in mei­nen an­de­ren bei­trä­gen zur #rp­ten (sie­he un­ten) nach­tra­ge und er­gän­ze.

bis­her habe ich fol­gen­de län­ge­ren tex­te zur re­pu­bli­ca 2016 ge­schrie­ben:

gesehen

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tom hil­len­brand: 1684 statt 1984: des kö­nigs NSA

tom hil­len­brand gräbt ein biss­chen in der ver­gan­gen­heit und zeigt eine wie­der­keh­ren­de ten­denz von macht­ha­bern, an­de­re zu über­wa­chen. wahr­schein­lich kann man noch wei­ter als lud­wig den vier­zehn­ten zu­rück­ge­hen und im­mer noch ähn­li­che ten­den­zen zur to­tal­über­wa­chung fin­den. alex matz­keit war nach ei­ge­nen wor­ten „völ­lig be­geis­tert“ von die­sem vor­trag, ich fand ihn sehr so­li­de.


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phil­ip ban­se: netz-pu­bli­zis­ten im ge­spräch

wie im­mer, eine sehr schö­ne run­de ge­sprä­che von phil­ip ban­se, dies­mal mit „netz-pu­bli­zis­ten“, also leu­ten die im netz was ma­chen und im letz­ten jahr phil­ip ban­se auf­ge­fal­len sind. zu­erst pa­tri­cia das­nuf camma­ra­ta, über das blog­gen all­gei­mein, ihr blog, ihr buch und war­um sie sich jetzt auch „mut­ti­blog­ge­rin“ nen­nen lässt. da­nach ni­co­las se­mak über sein pro­jekt vier­tau­send­hertz.de. hört sich al­les in­ter­es­sant an, nuss man aber al­les hö­ren. da­nach in­grid brod­nig über ihr buch und „hass im netz“. das was sie er­zähl­te klang in­ter­es­sant und dif­fe­ren­ziert, aber be­son­ders be­mer­kens­wert fand ich, wie sehr sich das ös­te­rei­chi­sche deutsch vom deutsch, das üb­li­cher­wei­se in ber­lin ge­spro­chen wird, un­ter­schei­det. die vo­ka­beln die in­grid brod­nig be­nutz­te hat­te ich teil­wei­se zu­letzt in theo-lin­gen-fil­men vor 30 jah­ren ge­hört. zu­letzt tilo jung, der er­zähl­te was er in der bun­des­pres­se­kon­fe­renz so macht, dass der re­gie­rungs­spre­cher ihn erst auf die idee brach­te („kom­men sie doch mal vor­bei“) auf die bun­des­pres­se­kon­fe­renz zu kom­men und das jetzt of­fen­bar bit­ter­lich be­reut. als er das so er­zähl­te wur­de er mit bei­na­he wie­der sym­pa­thisch, weil er in der bun­des­pres­se­kon­fe­renz na­tür­lich an­ge­fein­det wird und eine art un­der­dog-sta­tus ge­niesst und ver­gleichs­wei­se dünn auf­trug und be­schei­den­heit übte.

als phil­ip ban­se ihm dann auch mal eine „un­ge­neh­me fra­ge“ stel­len woll­te, pieks­te er in die alte kraut­re­por­ter und femmi­nis­mus­de­bat­te von da­mals™ und un­ter recht­fer­ti­gungs­druck, wirk­te tilo jung dann wie­der so un­sym­pa­thisch wie eh und je. spä­ter ge­rät er dann mit pa­tri­cia camma­ra­ta an­ein­an­der, was ich ziem­lich un­ter­halt­sam fand. die stel­le ist im vi­deo ab se­kun­de 3303 zu se­hen.


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gun­ter dueck: car­go-kul­te

11 mi­nu­ten habe ich das lei­der re­la­tiv un­strin­gen­te ge­re­de von gun­ter dueck aus­ge­hal­ten, dann muss­te ich ab­schal­ten. ich moch­te die art, mit der gun­ter dueck vor­trägt bei den ers­ten bei­den ge­le­gen­hei­ten, bei de­nen ich ihn sah, ganz ger­ne. aber jetzt, heu­te hal­te ich das nicht mehr so gut aus. man kann auch strin­gent und wirr re­den, aber un­strin­gent, un­prä­zi­se und wirr, ist mir dann doch zu viel.

auf meiner watchlist

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kü­bra gümüşay: or­ga­ni­sier­te lie­be

ich hab nur ge­se­hen (und ge­hört) dass es am ende stan­ding ova­tions für die­sen vor­trag gab.


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ruth da­ni­el: art what it good for?


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firas als­ha­ter: was alle flücht­lin­ge wol­len


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ri­chard sen­nett: the city as an open sys­tem

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lau­rie pen­ny: ch­an­ge the sto­ry, ch­an­ge the world

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Tech­nik­pro­ble­me ver­hin­dern der­zeit noch das re­den über Tech­nik­pro­ble­me. #rp­TEN #stage6

Alex­an­der Matz­keit (@alexmatz­keit04.05.2016 16:37