@marcelweiss doch. ging jahrelang.
alles
Das Recht auf Asyl steht bei uns in der Verfassung. Die sogenannten Asylgegner sind also Verfassungsfeinde. Und sollten so genannt werden.
siehe dazu auch: omnipolis.com: Mein erfolgreichster Tweet aller Zeiten sollte Journalisten interessieren
textqualität bei blendle

.@blendlede hat leider ein auffälliges qualitätsproblem. offenbar werden viele texte per OCR oder anderen 80erjahre-technologien eingelesen und mangelhaft oder gar nicht nachbearbeitet. worte werden von erratischen trennzeichen zerfetzt, in interviews sind die fragen oft nicht von den antworten zu unterscheiden, in manchen texten fehlen absätze oder satzteile.
da blendle die texte verkauft, halte ich das für ein ernstes problem, auch wenn man das geld zurückgeben kann. ich habe jetzt relativ viele texte auf blendle gelesen und viele dieser texte sind absolut OK und fehlerfrei. aber die texte die fehlerhaft sind, zerstören den guten eindruck relativ schnell wieder, vor allem weil man fehler nicht einfach melden kann, bzw. das gefühl bekommt, blendle sind fehlerhafte texte egal. man kann texte teilen und empfehlen, aber nicht auf fehler hinweisen.
viele der probleme können auch mit exhaltierten print-layouts zu tun haben, die sich nicht ohne weiteres auf das online-layout übertragen lassen (einschübe, schmuckbuchstaben am absatzanfang, infokästen, zwischenüberschriften), aber mein eindruck ist auch, dass niemand die importierten texte prüft. genau das ist ein eindruck, der ein grosses potenzial für imageschäden birgt. die freude auf den zugriff auf ein grosses, kostenpflichtiges archiv von texten verfliegt schnell, wenn dieses archiv einen qualitativ minderwertigen eindruck macht.

und wo ich gerade am meckern bin: meta-angaben wie das artikel-datum oder die autorin gehören in den teaser. ich sehe zwar ein datum wenn ich den artikel (kostenpflichtig) lese, aber im teaser ist das publikationsdatum grundsätzlich nicht vermerkt. die autorennamen tauchen mal in einer autorenzeile, mal im anreisser, aber manchmal auch nur am artikelende auf — und gelegentlich nirgendwo. warum werden diese informationen nicht grundsätzlich immer angezeigt?
letzte frage: bei den artikelempfehlungen werden mir bei „trending heute“ oder auch in „mein blendle“ oft meine eigenen empfehlungstexte angezeigt, obwohl es auch viele andere empfehlungstexte gibt. warum? ich weiss doch was ich geschrieben habe und von dem artikel halte.
einen noch: eigenwerbung ist ja OK. aber wenn eine firma behauptet alle zu „mögen“, dann hat das immer etwas leicht fischiges (screenshot):
Felix, lade dein Guthaben jetzt auf und wir schenken dir zusätzlich 2,50 €! (Wir mögen dich.)
[nachtrag]
stefan niggemeier hat mich (zu recht) gefragt, warum ich so unkonkret in meiner kritik bin und keine beispiele, bzw. links setze. bei der antwort ist mir ein noch grösserer bug wieder eingefallen, auf den mich ein paar kommentatoren unter meinem letzten blendle-artikel hingewiesen haben:
angemeldete blendle-benutzer zahlen für blendle-artikel auf die ich linke (wenn sie drauf klicken).
ein klick auf https://blendle.com/i/zeit/es-knattern-die-tastaturen/bnl-zeit-20150813-68696_es_knattern_die_tastaturen/r/sh-tw kostet angemeldete blendle-benutzer ein paar cent und blendle bedankt sich nach dem klick wie folgt:
Du hast gerade den ersten Artikel für € 0,45 gekauft. Dieser Betrag wurde von den 2,50 € abgezogen, die wir dir bei deiner Anmeldung geschenkt haben
(der link ist der twitter-link, den blendle einsetzen würde, wenn ich den artikel per twitter empfehlen würde. und ja, man kann das geld von blendle mit einem weiteren klick am artikelende zurückfordern.)
und der link ist auch einer der links auf einen text, die ich als unlesbar bezeichnen würde. vermutlich fehlen dort ein paar überschriften oder absätze. im zweiten teil des textes geht es offensichtlich um die AMC-serie „Halt and Catch Fire“ — nur steht genau das nirgendwo im text. irgendetwas fehlt — was ist nicht zu erkennen.
ein anderes beispiel ist ein unsagbar doofes interview von matthias matusek mit peter sloterdijk. dort kann man zwischen fragen und antworten nicht unterscheiden (screenshot) und der text hat gleich am anfang an prominenter stelle ein überflüssiges trennzeichen („Glückslä- cheln“). diese offenbar vom original übernommenen trennzeichen, sind mir immer wieder auf blendle aufgefallen, aber die verlink ich jetzt nicht alle.
letztes beispiel kommt von josef joffe. der text enthält, wie alle joffe-artikel, eine grosse menge unsinn und klugscheisserei — und auf blendle zusätzlich noch typografische löcher; copy und paste von blendle:
Hat der Staat nicht das Recht, seine Geheimnisse zu schützen?
Die ffäre II ist das nicht. Die Ermittlung gegen wurde gestoppt, Range verjagt. Redakteure wurden nicht verhaftet, Räume nicht durchsucht.
das sollte wahrscheinlich heissen:
Hat der Staat nicht das Recht, seine Geheimnisse zu schützen?
Die Spiegel-Äffäre II ist das nicht. Die Ermittlung gegen netzpolitik.org wurde gestoppt, Range verjagt.
möglicherweise werden links beim einlesen von blendle einfach ausgelassen. wenn das so wäre, wäre das eindeutig ein kapitaler bock — und kein bug.
warum theawl so hinterfotzig grossartig ist, wie sie ist, erkennt man hier: theawl.com/2015/08/the-10-best-years-of-the-1980s
OMG this is the greatest GIF ever, anyone know the source? pic.twitter.com/0cAtj7bKaF
kaiserinnenreich.de: Was ich nicht weiß.
„Wenn jemand ungerecht behandelt wird, musst du etwas tun“, so wurde ich erzogen. Früher dachte ich, aus dieser Überzeugung werden Menschen Politiker_innen. Ich habe noch nie so viel Ungerechtigkeit an einem Ort gesehen, wie in diesen Tagen vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales. Ich weiß nicht viel. Ich weiß nur, dass etwas getan werden muss.
spiegel.de: Blendle: Digitalkiosk startet in Deutschland, Partner bekannt
guter artikel über blendle auf spiegel online, mit informationen die ich nicht aufgeschrieben habe, weil ich, im gegenteil zu martin u. müller, nicht recherchiert habe, sondern mir blendle nur angeguckt habe und drin gelesen habe.
ausfall wirres.net vom 20. bis zum 23. august
die von candan.eu (oder canhost.eu) sind witzig. nach bald 48 stunden #serverausfall lassen sie ihre kunden wissen, dass voraussichtlich 4-5 monate ihrer daten (datenbanken, emails, webdaten) weg sind, weil sie „ausdrücklich keine Backups ausführen“ und ihr „RADI10 abgeschmiert“ ist. zitat aus der kundenmail:
Wir bedauern dies sehr und sind selbst geschockt, da es (zum Glück) äußerst selten zu solchen Ausfällen mit Datenverlust kommt, doch auch ein RAID10 ist nur teuer, und bietet keinen Schutz vor Datenverlust. Wir versichern Ihnen jedoch, dass die Serverstruktur von uns nun akribisch überprüft wird, um die Sicherheit Ihrer Daten zu gewährleisten, wir werden nach und nach die Festplatten SSD in anderen Storage-Systeme prüfen, und auswechseln, so dass es nicht erneut zu solch einer Störung kommen wird.
jemand der bei wahrscheinlich sehr, sehr vielen kunden die daten mehrerer monate verdaddelt hat meint, er könne einem weismachen er werde _nun_ akribisch prüfen und die sicherheit der daten „gewährleisten“? sehr guter witz!
wirres.net hat den plattenausfall jetzt nach fast 3 tagen offline-sein ohne grössere datenverluste überlebt (ein paar notizen vom tag des plattenausfalls sind weg). die webseiten der beifahrerin (und unzähligen andere) haben jetzt ein vier-monatiges loch, bzw. sind auf dem stand vom april märz diesen jahres.
candan habe ich jahrelang an freunde und kunden empfohlen. von dieser empfehlung möchte ich ab sofort ausdrücklich abstand nehmen. vor drei monaten war ich bereits von den ständigen problemen mit meinem hoster candan extrem genervt, habe aber (vor allem aus bequemlichkeit) noch abstand genommen konkrete umzugspläne für mein zuhause in angriff zu nehmen. das dürfte sich jetzt ändern. ausfälle und technische probleme sind das eine, verlorenes vertrauen ist was ganz anderes. das kunststück, mich nach 13 jahren dazu zu bringen mir einen neuen hoster zu suchen, ist candan jetzt aber gelungen.
blendle.de

vor ein paar tagen wurde ich von blendle gefragt, ob ich für blendle beta-testen und artikel kuratieren möchte. geld bekäme ich dafür nicht, aber dafür einen „einen Free-Account, mit dem du soviel lesen kannst wie du möchtest“. da ich mich — in aller bescheidenheit — für einen ganz guten tester, feedback-geber und kuratoren halte, war ich natürlich ein bisschen enttäuscht, nicht auch noch ein fürstliches honorar angeboten zu bekommen.
seit samstag habe ich jetzt zugriff auf blendle und obwohl ich jetzt schon 26 artikel gekauft habe, sind meine zwei euro fünfzig blendle-begrüssungsgeld noch bei € 2,50. offenbar kann ich also so viel lesen wie ich möchte.
lesen kann ich in den jeweils aktuellen ausgaben (und deren archiv, das bei blendle ungefähr 2 monate zurückgeht) vom spiegel, der FAZ und FAS, der süddeutschen, der zeit, dem tagesspiegel, im stern, der neon, der brigitte, der gala und ein paar springer-kackblättern. es gibt auch ein paar englischsprachige blätter, die washington post, das wall street journal und den economist, von dem man ja sehr viel gutes hört, aber in dem ich bisher eher wenig gelesen habe.
die links in diesem absatz führen alle die noch keine blendle-mitglieder sind in eine sackgasse, sorry. so lange blendle nicht offiziell gelauncht ist, kommt man offenbar noch nicht rein. nochmal sorry.
[nachtrag 24.08.2015]
blendle-benutzer die die links klicken, bekommen offensichtlich ohne weitere rückfrage die kosten der artikel von ihrem konto abgezogen.
tatsächlich habe ich heute zum ersten mal wieder die frankfurter allgemeien sonntagszeitung gelesen, unter anderem diesen erstaunlich differenzierten, aber auch enorm unentschlossenen artikel über das wohl und wehe des urheberrechtsschutzes, stefan niggemeier über konstruktive nachrichten, oder diese von julian trauthig umgeschriebene und in der FAS veröffentlichten pressemitteilung von joey’s pizza. ach, und noch einen FAS/FAZ-text übers tropical island (möglicherweise hört das erst auf, wenn alle die redaktion komplett durchs tropical-island geschleust wurde).
das blendle-lesen am computer-bildschirm ist wegen des horizontalen scrollings etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf dem mobiltelefon-browser schmerzfrei und einfach — um nicht zu sagen vorbildlich. eine app vermisse ich hier nicht, so dass ich noch nicht mal geprüft habe, ob es eine app gibt. alles funktioniert so wie man es erwartet. anmelden kann man sich passwortlos, indem man sich einen temporären, magischen login-link per mail schicken lässt, oder sich per facebook oder twitter anmeldet. im gegenteil zu sobooks und der spiegel-magazin-browseransicht kann man alle texte auch per copy und paste kopieren
die navigation ist übersichtlich und mit der empfehlungsfunktion werden populäre artikel nach oben gespült, bzw. hochempfohlen. das blendle-interne weiterempfehlen geht einfach, man kann empfehlungen mit tweetlänge kommentieren, man kann sich autoren- oder stichwortalerts erstellen, die suchfunktion funktioniert ganz ordentlich …
kurz gesagt: blendle kommt mir vor, wie ein wahrgewordener traum.
wie oft habe ich mich in den letzten jahren gefragt, warum der spiegel keine einzelartikel verkauft, sondern mich immer nur mit bescheuerten abo-fallen nervt oder zum heft-kauf nötigt. wie oft habe ich mich gefragt, warum sich zeitungen nicht auf ein einheitliches, faires zahlsystem für einzelartikel einigen, sondern texte hinter undurchdringbaren anmeldesystemen und apothekenpreisen verstecken. und plötzlich geht’s, plötzlich sind alle relevanten sehr viele deutschsprachige pressetexte nur noch einen klick entfernt.
dem offenen, freien netz, der linkkultur, dem offenen austausch tut ein solches angebot natürlich nicht gut, wie man an den blendle-links, die ich oben gesetzt habe sieht; 99% meiner leser schicke ich mit den links gegen eine undurchdringbare wand, weil blendle noch nicht offen ist und die wenigsten zugriff auf blendle haben. aber selbst wenn blendle endlich für jeden zugänglich sein sollte, steht vor dem lesen eine kurze anmeldeprozedur und ein geschlossenes ökosystem. exemplarisch ist dafür ein ganz ordentlich recherchierter artikel von philipp sickmann im tagesspiegel (den ich zuerst auf blendle, dank der empfehlungsfunktion, gefunden habe). sickmann fasst darin die bedenken einiger früher internetnutzer zusammen, die vor den gesellschaftlichen folgen warnen, die entstehen könnten, „wenn die Sicht auf die Welt von wenigen Diensten bestimmt wird.“ sickmann zitiert den iranischen blogger hossein derakhshan:
In seinem Beitrag „The Web We Have To Save“, erschienen auf Medium.com, kritisiert er die Entwicklungen unserer Zeit: Die vorherrschenden sozialen Netzwerke würden den Hyperlink entwerten, der allgegenwärtige Stream sei nun die dominante Form, um Informationen zu organisieren.
das schreibt er auf tagesspiegel.de, ganz ironiefrei, ohne einen einzigen link. ok, der text enthält zwei hyperlinks auf andere tagesspiegel-texte. auf blendle findet sich im text kein einziger link.
ich hole das mit den links mal nach. hier ein paar links die in dem text von philipp sickmann hätten gesetzt werden können:
medium.com/matter: The Web We Have to Save
pessimistisches, langes lesestück von hossein derakhshan, die wegen seines blogs für 6 jahre im iran im gefängnis sass und der das alte web, das vor seiner inhaftierung, vermisst. zu grossen teilen gebe ich ihm recht, an manchen stellen seines textes möchte ich widersprechen und finde seine darstellung zu eindimensional. aber in einem punkt hat er sicherlich recht:
But the scariest outcome of the centralization of information in the age of social networks is something else: It is making us all much less powerful in relation to governments and corporations.
[nachtrag 23.08.2015]
den text gibt’s in der zeit auch auf deutsch.
(ursprünglich veröffentlicht am 15.07.2015 06:26)
(von jennifer granick)
die linklosigkeit und der silocharakter sind ein echter wermutstropfen bei blendle. blendle ist wirklich toll, ein ganz grosser schritt nach vorne und ein wahrgewordener traum aller exzessiven leser. ich habe keine ahnung wann sich blendle für alle öffnet — aber ich hoffe bald!
linksammlung vom 20.08.2015
npr.org: Brains Sweep Themselves Clean Of Toxins During Sleep
interessante erklärungsmöglichkeit, warum wir schlafen (müssen).
(ursprünglich veröffentlicht am 18.08.2015 15:58)
konradlischka.info: Drei kluge Gedanken über das Mitmachnetz
Ich probiere etwas aus: Statt einfach nur Links zu interessanten Texten zu verbreiten, greife ich drei kluge Gedanken raus. Erster Versuch:
Wer? Jakob Nielsen ist ein Berater für benutzerfreundliche Gestaltung.
Worüber? Nielsen schreibt im Oktober 2000 diesen Text über Content Creation by Average People - also die Frage, wie man jedermann dazu bringt, Inhalte im Netz zu publizieren. Es gab damals kein Facebook, kein Wikipedia, keine Blogs, kein Twitter, kein Yelp, kein Instagram, kein Flickr. Nielsen sieht all das voraus, aber weil er diese Dienste nicht kannte, ist seine Analyse ungetrübt von Beispielen.
(ursprünglich veröffentlicht am 19.08.2015 08:23)
bildblog.de: Krebserkrankung als Clickbait
das problem mit den manipulations- und verarschungsartisten, denen der bauer-verlag in gorsser zahl und diversität eine anstellung gewährt, ist vor allem, dass sie so tun als sei das was sie tun journalismus oder informationsvermittlung.
malte weldings kommentar zu dieser tv-movie-aktion:
Bedrückend, dass das am Ende ja auch Menschen sind, die da arbeiten bei TV Movie. Sie könnten neben Dir in der Bahn sitzen. Aber vermutlich parken sie eher auf dem Radweg.
(ursprünglich veröffentlicht am 19.08.2015 06:45)
das ist ein sehr tolles rätsel, vor allem die auflösung:
nytimes.com/interactive/2015/08/13/upshot/are-you-smarter-than-other-new-york-times-readers.html
(ix kann in der kaffeepause nur 1 schritt vorausdenken)
(ursprünglich veröffentlicht am 19.08.2015 13:52)
A reminder that Werner Herzog's cameo in Penguins of Madagascar is pure joy
youtube
(ursprünglich veröffentlicht am 19.08.2015 12:29)
Every Kinder Surprise contains a dead Minion. pic.twitter.com/41Sn5m4tOX
(ursprünglich veröffentlicht am 18.08.2015 13:44)
Donald Trump insults your friends.
(ursprünglich veröffentlicht am 18.08.2015 12:36)
Im Skansen ein @diplix Gebüsch entdeckt. #stockholm #schwedensommer
das ist ein sehr tolles rätsel, vor allem die auflösung:
nytimes.com/interactive/2015/08/13/upshot/are-you-smarter-than-other-new-york-times-readers.html
(ix kann in der kaffeepause nur 1 schritt vorausdenken)
A reminder that Werner Herzog's cameo in Penguins of Madagascar is pure joy
konradlischka.info: Drei kluge Gedanken über das Mitmachnetz
Ich probiere etwas aus: Statt einfach nur Links zu interessanten Texten zu verbreiten, greife ich drei kluge Gedanken raus. Erster Versuch:
Wer? Jakob Nielsen ist ein Berater für benutzerfreundliche Gestaltung.
Worüber? Nielsen schreibt im Oktober 2000 diesen Text über Content Creation by Average People - also die Frage, wie man jedermann dazu bringt, Inhalte im Netz zu publizieren. Es gab damals kein Facebook, kein Wikipedia, keine Blogs, kein Twitter, kein Yelp, kein Instagram, kein Flickr. Nielsen sieht all das voraus, aber weil er diese Dienste nicht kannte, ist seine Analyse ungetrübt von Beispielen.
Mein Supermarkt führt jetzt das Fleischimitat des Veggie-Imitats eines Fleischproduktes… Kannste dir nicht ausdenken. pic.twitter.com/NhMPKMJVt3
bildblog.de: Krebserkrankung als Clickbait
das problem mit den manipulations- und verarschungsartisten, denen der bauer-verlag in gorsser zahl und diversität eine anstellung gewährt, ist vor allem, dass sie so tun als sei das was sie tun journalismus oder informationsvermittlung.
malte weldings kommentar zu dieser tv-movie-aktion:
Bedrückend, dass das am Ende ja auch Menschen sind, die da arbeiten bei TV Movie. Sie könnten neben Dir in der Bahn sitzen. Aber vermutlich parken sie eher auf dem Radweg.
npr.org: Brains Sweep Themselves Clean Of Toxins During Sleep
interessante erklärungsmöglichkeit, warum wir schlafen (müssen).
Every Kinder Surprise contains a dead Minion. pic.twitter.com/41Sn5m4tOX
geile frisur! twitter.com/BonitoTV/status/633631025864830976

das artikel-bild kündigt eindeutig einen satire-artikel an.
beim lesen merkt man dann aber, das ist ernst gemeint.
autokarma.de/editorial/vom-rechtsfahrgebot/
Upstairs neighbors favorite shoes. pic.twitter.com/QJjhxuTjpb