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ro­te bee­te gu­lasch nach ot­to­lenghi

felix schwenzel in gekocht

bei ot­to­lenghi die­ses re­zept ge­fun­den: Beef, bee­troot and ha­ba­ne­ro stew oder auf deutsch: gu­lasch.

  • 800 gramm rin­der-gu­lasch von aldi
  • 60 mil­li­li­ter oli­ven­öl
  • 8 knob­lauch­ze­hen, grob ge­hackt
  • 4 scha­lot­ten, in di­cke strei­fen ge­schnit­ten
  • 3 lor­beer­blät­ter
  • 3-4 oran­gen – von ei­ner 4 strei­fen der scha­le ab­schä­ten, den rest ent­saf­ten 400 mil­li­li­ter oran­gen­saft
  • 500 gramm rote bee­te, in gro­be wür­fel ge­schnit­ten
  • 500 mil­li­li­ter rin­der­brü­he was­ser
  • 1 li­ter was­ser
  • 2 ess­l­ö­fel to­ma­ten­mark
  • ½ ge­trock­ne­te ha­ba­ne­ro chil­li, ganz fein ge­wür­felt
  • 1½ tee­löf­fel ku­min-pul­ver 5-10 zen­ti­me­ter fri­sche ku­min kur­ku­ma-wur­zel, fein ge­rie­ben (cu­min hab ich aus­ver­se­hen mit kur­ku­ma, statt kreutz­küm­mel über­setzt, kur­ku­ma hat aber su­per funk­tio­niert.)
  • 1½ tee­löf­fel ko­ri­an­der­pul­ver
  • 1 mes­ser­spit­ze zimt­pul­ver

das gu­lasch 7 mi­nu­ten in der häf­te des öl von al­len sei­ten bräu­nen, das fleisch bei­sei­te le­gen, mit dem rest des öls den knob­lauch und die zwie­beln 4 mi­nu­ten mild an­bra­ten, da­nach die rote-bee­te wür­fel hin­zu­fü­gen und noch­mal 4 mi­nu­ten mit an­bra­ten. da­nach die rest­li­chen zu­ta­ten hin­zu­fü­gen und zwei stun­den kö­cheln las­sen.


wir fan­den das ziem­lich le­cker, ei­gent­lich fast schon nen ti­cken bes­ser als klas­si­sches gu­lasch. rote bee­te ist ein­fach im­mer toll, das gu­lasch hat eine gute mi­schung aus sau­ren und er­di­gen tö­nen, das ku­min fügt ein an­ge­nehm san­di­ges aro­ma hin­zu. mit der chi­li war ich zu vor­sich­tig, die schär­fe war fast nicht zu be­mer­ken.

eine ech­te schwei­ne­rei ist das fri­sche ku­min. nach dem rei­ben war die rei­be und mei­ne fin­ger tief gelb und die far­be ist nicht nur ölig, son­dern auch kleb­rig und lässt sich mit sei­fe nicht ent­fer­nen. war­nun­gen beim schä­len von ro­ter bee­te schla­ge ich tra­di­tio­nell in den wind und ma­che das nie mit hand­schu­hen. fri­sches ku­min wer­de ich künf­tig aber ganz si­cher nur noch mit hand­schu­hen ver­ar­bei­ten.


gur­ken­sa­lat

felix schwenzel in gekocht

den gur­ken­sa­lat von ot­to­lenghi mit mohn ha­ben wir jetzt schon ein paar mal ge­macht und für sehr gut be­fun­den. ein­mal ist er ein biss­chen in die hose ge­gan­gen, zu os­tern, bei mei­nen el­tern. da konn­ten wir nur nor­ma­le chi­lis auf­trei­ben, was den sa­lat aber un­ge­niess­bar macht, da ge­hö­ren mil­de chi­lis rein. frau leh­mann hat das re­zept aus ot­to­lenghis buch ab­ge­schrie­ben, sehr prak­tisch.

wich­tig sind aber nicht nur mil­de chi­lis, son­dern auch mil­der es­sig, von dem re­la­tiv viel im re­zept an­ge­ge­ben ist. mit nor­ma­lem sher­ry-es­sig, den wir exra füpr die­ses re­zept ge­kauft ha­ben, wird’s zu sau­er. der (weis­se) bal­sam es­sig von lidl ges­tern abend tat dem sa­lat sehr gut.


shak­s­huka

felix schwenzel in gekocht

die­ses shak­s­huka, von pe­ter wag­ner im spie­gel on­line auf­ge­schrie­ben, ha­ben wir jetzt schon zum drit­ten mal ge­früh­stückt. sehr sät­ti­gend und sehr be­frie­di­gend. lässt sich auch su­per va­ri­ie­ren, heu­te hab ix statt ca­yenne­pfef­fer zwei mil­de chi­lis und statt spitz­pa­pri­ka nor­ma­le ge­nom­men. schmeckt mit fri­schen, aber auch mit do­sen­to­ma­ten, macht nicht all­zu viel ar­beit, braucht eben nur sei­ne zeit in der pfan­ne.


cur­ry­wurst mit pom­mes (und sa­lat)

felix schwenzel in gekocht

pom­mes sel­ber­ma­chen ist ne ziem­li­che schwei­ne­rei ohne fri­teu­se. ich ver­mu­te, mit fri­teu­se aber auch. trotz­dem habe ich das in den letz­ten wo­chen zwei­mal ge­macht, zu­letzt heu­te abend. kar­tof­feln schä­len, ras­peln, 3-4 mi­nu­ten vor­frit­tie­ren, ab­trop­fen und ein biss­chen aus­küh­len las­sen, spä­ter noch­mal 3-5 mi­nu­ten aus­frit­tie­ren. das er­geb­nis ist furcht­bar le­cker, aber nicht ganz knusp­rig. was an den tem­pe­ra­tu­ren oder der frit­tier­län­ge lie­gen kann. heu­te gabs dazu eine selbst­ge­mach­te cur­ry­sauce auf zwie­bel, ing­wer und chi­li ba­sis mit viel do­sen­to­ma­ten nach tim mä­zers re­zept. die war ein biss­chen salz­arm, aber auch furcht­bar le­cker.

die würst­chen wa­ren von aldi und an­geb­lich „ori­gi­nal ber­li­ner“ cur­ry­würs­te. wir hat­ten je eine mit darm und eine ohne. ich kann mich nicht ent­schei­den was ich lie­ber mag, die bei­fah­re­rin ist ein­deu­tig darm­fan.



süss­kar­tof­feln mit oran­ge und an­gos­tu­ra und ex­tra­va­gan­ter co­les­law

felix schwenzel in gekocht

die süss­kar­tof­feln sa­hen su­per aus, wie im buch, wa­ren aber eher so lala. die bei­fah­re­rin war sehr un­ter­be­geis­tert. ich habe ihre re­ak­ti­on auch fo­to­gra­fisch fest­ge­hal­ten, lei­der hat sie mir un­ter­sagt das foto zu ver­öf­fent­li­chen.

der co­les­law war aber sehr le­cker, ob­wohl ich das re­zept leicht ab­wan­deln muss­te.

zwei ka­rot­ten, in stift­chen ge­schnit­ten und ei­nen klei­nen schwen­zel fen­chel in hauch­dün­ne schei­ben ge­schnit­ten habe ich ge­trennt in zi­tro­nen­saft ma­ri­niert. ge­trennt, weil ich auf kei­nen fall fen­chel in mei­ner co­les­law por­ti­on ha­ben woll­te, die bei­fah­re­rin aber schon. ne­ben­bei habe ich dann ei­nen hal­ben wir­sing­kopf klein­ge­ho­belt, eine rote pa­pri­ka in strei­fen ge­schnit­ten, eine gel­be chi­li­scho­te in fei­ne rin­ge, 15 gramm dill und pe­ter­si­lie ge­hackt. es­tra­gon hat­ten wir nicht und weil wir auch kei­nen ra­dic­chio hat­ten, habe ich noch eine rote bee­te in stift­chen ge­schnit­ten und ge­wäs­sert.

sehr le­cker wa­ren die ge­würz­nüs­se die ot­to­lenghi emp­fiehlt auf den co­les­law zu streu­en: 120 gramm cas­hew­ker­ne mit ei­nem drei­vier­tel tee­löf­fel kur­ku­ma, ei­nem drei­vier­tel tee­löf­fel ge­mah­le­nem kreuz­küm­mel, an­der­t­alb tee­löf­feln pa­pri­ka­pul­ver und et­was zu­cker und salz ver­men­gen und mit ei­nem ess­löf­fel was­ser an den nüs­sen ver­kle­ben. das al­les habe ich dann un­ge­fähr 20 mi­nu­ten im ofen ge­rös­tet.

das dres­sing be­stand aus et­was mehr als den an­ge­ge­ben 100 gramm (grie­chi­schem) sah­ne­jo­gurt, 40 gramm ma­yo­nai­se, je an­der­t­alb tee­löf­feln schar­fem senf und ho­nig und ei­nem schuss oli­ven­öl.


bei­de re­zep­te aus yo­tam ot­to­lenghis ve­ge­ta­ri­sche köst­lich­kei­ten.


la­sa­gne

felix schwenzel in gekocht

(nach die­sem re­zept, al­ler­dings hab ich noch ne pa­ckung cham­pi­ons in die bo­lo­gne­se ge­schnit­ten.)


labs­kaus

felix schwenzel in gekocht

ich mag cor­ned beef ja ganz ger­ne. die bei­fah­re­rin traut dem do­sen­zeug nicht, kei­ne ah­nung war­um. jah­re­lang ha­ben wir uns vor­ge­nom­men pö­kel­fleisch beim metz­ger zu kau­fen, das pro­blem ist al­ler­dings, dass man das ein paar tage vor­her be­stel­len muss. so gut ha­ben wir in den letz­ten drei jah­ren nur ein­mal vor­aus­pla­nen kön­nen. jetzt gabs cor­ned beef bei aldi, und weil das ver­trau­en der bei­fah­re­rin in aldi un­end­lich ist, konn­te ich heu­te spon­tan labs­kaus ma­chen.

ich hab mich grob an die­ses re­zept von tim mäl­zer ge­hal­ten, und von al­lem ein biss­chen mehr ge­nom­men:

  • 1 dose cor­ned beef
  • 3 gros­se rote bee­te knol­len
  • 1,2 ki­lo­gram kar­tof­feln
  • 2 gros­se zwie­beln, fein ge­wür­felt
  • 50 gramm but­ter
  • 100 mil­li­li­ter brü­he
  • 1 kräf­ti­ger schuss gur­ken­was­ser
  • sau­re gur­ken
  • roll­möp­se
  • spie­gel­eier

die rote bee­te knol­len hab ich un­ge­schält 40 mi­nu­ten ge­kocht. da­mit hat­ten sie noch biss, was sich als vor­teil­haft für die labs­kaus-kon­sis­tenz her­aus­stell­te. nach dem schä­len habe ich eine hal­be bee­te be­sei­te ge­stellt und die an­de­ren stü­cke pü­riert. we­gen dem biss, kam da kein pü­ree raus, son­dern sehr fei­ne stück­chen.

ne­ben­bei habe ich ich die kar­tof­feln im dampf­ga­rer 25 mi­nu­ten ge­dampft. [-wer­be­link] der dampf­ko­cher ist eine der bes­ten an­schaf­fun­gen der letz­ten jah­re. wir ha­ben zwar den al­ten mei­ner el­tern über­nom­men, aber kar­tof­feln las­sen sich mit dem ding su­per zu­be­rei­ten. die kar­tof­feln hab ich nach 20 mi­nu­ten grob ge­stampft.

in der pfan­ne die zwie­beln mit viel but­ter an­düns­ten, nach 2 mi­nu­ten das cor­ned beef dazu und noch­mal 2-3 mi­nu­ten ver­bra­ten. da­nach 2-3 mi­nu­ten die rote bee­te stück­chen mit an­bra­ten, mit brü­he und gur­ken­was­ser ab­lö­schen und et­was ein­ko­chen. am ende den kar­tof­fel­stampf dazu, un­ter­rüh­ren ein weil­chen kö­cheln/bra­ten las­sen und gross­zü­gig sal­zen und pfef­fern.

kei­ne ah­nung wo der ge­schmack her­kam, ich ver­mu­te zu ei­nem gros­sen teil von der ro­ten bee­te, aber der stampf hat dies­mal auch schon pur, ohne die bei­la­gen, sehr su­per ge­schmeckt — aber mit den bei­la­gen ganz be­son­ders.


all­tags­es­sen die­se wo­che

felix schwenzel in gekocht

un­voll­stän­di­ge lis­te un­se­rer abend­essen die­se wo­che.

sonn­tag: piz­za
diens­tag: frei­hän­dig kom­bi­nier­ter cous­cous-sa­lat
mitt­woch: ge­ba­cke­ne (süss) kar­tof­feln mit frei­hän­di­gem pa­pri­ka-gur­ken-feta-sa­lat
don­ners­tag: yum-yum-sup­pe

salz­gur­ken

felix schwenzel in gekocht

vor­her und nach­her, salz­gur­ken, grob nach die­sem re­zept.

die gur­ken schme­cken ziem­lich gut, so le­cker wie in russ­land und po­len, wo wir sie qua­si kürz­lich ent­deckt ha­ben.


ge­kühl­te rahm-gur­ken-sup­pe mit hüt­ten­kä­se nach stevan paul

felix schwenzel in gekocht

heu­te mal wie­der aus herr paul­sens [-wer­be­link] deutsch­land ve­ge­ta­risch „ge­kocht“. an­füh­rungs­zei­chen, weil ich die gur­ken­sup­pe (na­tür­lich) nicht ge­kocht habe, son­dern ge­mixt. die sup­pe pass­te su­per zum wet­ter, war an­ge­nehm er­fri­schend und fruch­tig. al­ler­dings war sie viel grü­ner als im koch­buch, was dar­an lie­gen könn­te, dass stevan paul die sup­pe ohne gur­ken­scha­le oder mit viel we­ni­ger kräu­tern im mi­xer zu­be­rei­tet hat als ich.

in den mi­xer habe ich eine zur hälf­te ge­schäl­te (bio) gur­ke, 400 gramm sau­re sah­ne, 2 tee­löf­fel schar­fen senf, eine di­cke hand­voll vor­ge­häck­sel­ter pe­ter­si­lie, et­was nor­ma­le kres­se (im re­zept steht 70 gramm bach­kres­se) und ei­nen tee­löf­fel lein­öl ge­stopft und kräf­tig und lan­ge ge­mixt. vor dem ser­vie­ren habe ich noch­mal ei­nen gros­sen eis­wür­fel un­ter­ge­mixt.

dann noch 200 gramm hüt­ten­kä­se mit ei­nem bund klein­ge­schnit­te­nem schnitt­lauch ver­mi­schen — ich hab gleich noch 4 bis 6 in stif­te ge­schit­te­nen ra­dies­chen un­ter­ge­rührt, al­les ge­sal­zen und ge­pfef­fert und den hüt­ten­kä­se in die sup­pe reinde­ko­rie­ren. die bei­fah­re­rin hat sich noch kres­se drauf­ge­schnip­selt, ich hab kräf­tig nach­ge­pfef­fert.

dazu passt ne schei­be voll­korn­brot mit but­ter und salz.


zi­tro­nenspa­get­ti nach hans ger­lach

felix schwenzel in gekocht

die bei­fah­re­rin schlug mir ges­tern vor, die­ses re­zept („Spa­get­ti al Ur­laub“) von hans ger­lach zu ko­chen. nach­dem sie heu­te ir­gend­wel­che teu­ren spa­get­ti und eine bio-zi­tro­ne be­sorgt hat­te, hab ich das eben ge­kocht:

ich hab zu­erst mit der brü­he an­ge­fan­gen und 450 mil­li­li­ter was­ser mit zwei tee­löf­feln he­fe­frei­em hüh­ner­brü­hen­pul­ver und dem saft der bio-zi­tro­ne zum ko­chen ge­bracht. vor­her hab ich noch die scha­le der zi­tro­ne ab­ge­rie­ben. die brü­he soll sich um die hälf­te re­du­zie­ren, was bei mir so um die 10 mi­nu­ten ge­dau­ert hat. die 500 gramm spa­get­ti brauch­ten 10 mi­nu­ten, in der zeit habe ich 80 gramm (selbst) ge­rie­be­nen par­me­san mit zwei ei­ern und und ein biss­chen (50 mil­li­li­tern) salz­was­ser ver­quirlt und die zi­tro­nen­scha­le mit ei­ner (gros­sen) hand­voll fein ge­hack­ter, glat­ter pe­ter­si­lie ver­mengt. als die brü­he auf ca. 225 mil­li­li­ter flüs­sig­keit ver­dampft war, habe ich zwei ess­löf­fel but­ter, die pe­ter­si­lie und zi­tro­nen­scha­le un­ter die brü­he ge­rührt, die spa­get­ti ab­ge­gos­sen und al­les zu­sam­men­gemengt.

das war am ende schön cre­mig, fast sah­nig und an­ge­nehm sau­er. die men­ge soll an­geb­lich für 4 per­so­nen rei­chen, wir ha­ben al­les zu dritt weg­ge­müm­melt.



će­vapčići mit kraut­sa­lat und reis

felix schwenzel in gekocht

das es­sen ist ein er­näh­rungs­klas­si­ker bei uns. die će­vapčići sind von der wirk­lich tol­len flei­sche­rei bün­ger in der mül­lerstras­se 156. ne­ben die­sen wirk­lich le­cke­ren će­vapčići hat bün­ger eine ziem­lich tol­le aus­wahl von brat­würs­ten und ge­le­gent­lich gibt’s so­gar ech­te pin­kel-würs­te dort.

der kraut­sa­lat ist nach ei­nem re­zept von tim mäl­zer aus hei­mat aus spitz­kohl. dort steht:

An­ders als Weiß­kraut­sa­lat muss man den zar­ten Spitz­kohl nicht kne­ten, wenn man ihn be­son­ders fein ho­belt.

ich war zu­erst skep­tisch, aber es stimmt. auch ohne vor­he­ri­ges sal­zi­ges kne­ten, war der spitz­kohl am ende wun­der­bar zart. nach dem ho­beln hab ich den spitz­kohl ein biss­chen ges­alt­zen und ge­pfef­fert und ein biss­chen zu­cker zu­ge­ge­ben. für die vin­ai­gret­te habe ich 50 mil­li­li­ter weis­sen bal­sa­mi­co (statt rot­wein­es­sig) mit 2 ess­löf­feln ho­nig und 50 mil­li­li­ter son­nen­blu­men­öl (statt raps­öl) und noch mehr salz und pfef­fer ver­rührt. die rote zwie­bel fein zu wür­feln, statt wie sonst in fei­ne schei­ben zu schnei­den, er­gab ei­nen wun­der­ba­ren farb­ef­fekt. den küm­mel aus mäl­zers re­zept hab ich (na­tür­lich) weg­ge­las­sen.

der reis kam aus un­se­ren 30-euro-reis­ko­cher und die­sen reis­ko­cher möch­te ich an die­ser stel­le aus­drück­lich lo­ben. ob­wohl der eine eher ein­fa­che elek­tro­nik hat, wirft er stets gut ge­gar­ten reis aus, egal obs lang­korn­reis ist oder su­shi-reis. um reis im koch­topf zu be­rei­ten, bin ich ein­fach zu doof.


kuh­hir­ten ku­chen

felix schwenzel in gekocht

kuh­ir­ten ku­chen (ei­gent­lich na­tür­lich she­p­herd’s pie)

heu­te über die­sen ar­ti­kel bei kott­ke (wo gor­don ramsay grund­le­gen­de kü­chen­fä­hig­kei­ten er­klärt) auf die­sem she­p­herd’s pie re­zept von gor­don ramsay ge­lan­det. ab­ge­se­hen da­von dass gor­don ramsay wäh­rend der zu­be­rei­tung sehr un­ru­hig war, ge­fiel mir das re­zept sehr:

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gor­don ramsay macht das ja eher frei­hän­dig, also hab ich das auch eher frei­hän­dig ge­macht:

500 gramm rin­der­hack in oli­ven­öl an­ge­bra­ten, zwei gros­se, fein­ge­hack­te schar­lot­ten dazu, ein paar mi­nu­ten spä­ter vier mit­tel­klei­ne, ge­ras­pel­te möh­ren, sechs knob­lauch­ze­hen rein­ge­quetscht und ein biss­chen durch­bra­ten las­sen. da­nach ei­nen sehr gros­sen klecks to­ma­ten­mark (ca. zwei ess­löf­fel) in der mit­te des topfs et­was an­ge­bra­ten und dann mit ei­nem glas rot­wein ab­ge­löscht, durch­ge­rührt und die flüs­sig­keit ver­damp­fen las­sen. jetzt könn­te man auch ein paar schuss worces­ter sau­ce hin­zu­fü­gen, dass hab ich aber ver­ges­sen und erst spä­ter ge­macht. wenn die flüs­sig­keit zum gros­sen teil ver­dampft ist knapp ei­nen li­ter hüh­ner­brü­he (sprich: was­ser), ty­mi­an und ros­ma­rin hin­zu­fü­gen und das gan­ze un­ge­fähr 30 mi­nu­ten kö­cheln las­sen, bis wie­der die meis­te flüs­sig­keit ver­dampft ist.

in der zwi­schen­zeit hab ich 3 rie­si­ge kar­tof­feln im dampf­ga­rer ge­dampft, ich schät­ze das war un­ge­fähr ein kilo. als die kar­tof­feln ei­ni­ger­mas­sen gar wa­ren, hab ich sie mit ein biss­chen milch, but­ter, salz und pfef­fer ver­manscht und da­nach re­la­tiv viel par­me­san un­ter­ge­mischt.

die kar­tof­fel­mas­se auf das fleisch, mit noch mehr par­me­san be­streu­en und noch­mal 30 mi­nu­ten in den ofen (ich hat­te so um die 200° ei­n­eg­stellt).

so kam der she­p­herd’s pie aus dem ofen

ins­ge­samt hät­te ich wohl eine klei­ne­re back­form be­nut­zen sol­len, aber auch wenn das er­geb­nis so et­was fla­cher war, als im ori­gi­nal, war es doch sehr, sehr le­cker.


kuh­hir­ten ku­chen nenn ich das na­tür­lich, weil ich kein lamm, son­dern rin­der­hack ge­nom­men habe. die zwei ei­gelb im kar­tof­fel­pü­ree hab ich ver­ges­sen, viel­leicht wäre das pü­ree oben dann et­was fes­ter ge­wor­den.


kar­tof­feln mit zwie­beln und quark. (bei di­plix home)


die rot­wein­scha­lot­ten sind aus ot­to­lenghis ve­ge­ta­ri­sche köst­lich­kei­ten (sei­te 230) und be­stehen aus ca. 600 gramm ge­schäl­ten scha­lot­ten die 5 mi­nu­ten in öl an­ge­bra­ten wer­den, bis sie leicht braun sind und dann mit 400 mil­li­li­tern rot­wein, 200 mil­li­li­tern ge­mü­se­brü­he (ich hab was­ser ge­nom­men), zwei lor­beer­blät­ter, ei­nem tee­löf­fel schwar­zem pfef­fer­kör­nern, ein paar thy­mi­an­zei­gen (ich hab zi­tro­nen­thy­mi­an ge­nom­men), ei­nem ess­löf­fel zu­cker und ei­nem tee­löf­fel salz eine stun­de im ge­schlos­se­nen topf kö­cheln sol­len. am ende soll die sos­se 8 mi­nu­ten lang auf die hälf­te re­du­ziert wer­den und mit 30 gramm but­ter ver­mischt wer­den, aber die sos­se mit­zu­es­sen ha­ben wir ver­ges­sen.

die pom­mes sind aus ot­to­lenghis nopi (sei­te 107), be­stehen aus 6 gros­sen kar­tof­feln, die in 1,5 zen­ti­me­ter di­cke stü­cke ge­schnit­ten wur­den und 5 mi­nu­ten in ko­chen­dem was­ser blan­chiert sind. die blan­chier­ten kar­tof­feln wer­den dann mit ei­ner ma­ri­na­de ver­mischt, die aus 60 mil­li­li­tern son­nen­blu­men­öl, ei­nem hal­ben tee­löf­fel pa­pri­ka­pul­ver aus ge­rös­te­ten pa­pri­ka und ei­nem tee­löf­fel nor­ma­len pa­pri­ka­pul­ver (ich hab zwei tee­löf­fel nor­ma­les pa­pri­ka­pul­ver ge­nom­men), zwei tee­löf­feln salz, reich­lich schwar­zem pfef­fer und zwei tee­löf­feln fei­nem gries be­steht. ach­so, nicht ver­ges­sen, min­des­tens zwei knob­lauch­ze­hen in die ma­ri­na­de quet­schen (ich hab fünf ge­nom­men).

die ma­ri­nier­ten kar­tof­fel­stück­chen habe ich dann sorg­fäl­tig, mit klei­nen ab­stän­den auf ei­nem back­blech ver­teilt, 15 mi­nu­ten im 240° heis­sen ofen ba­cken las­sen, um­ge­dreht und noch­mal ca. 20 mi­nu­ten ge­ba­cken.

den quark ma­che ich im­mer nach gut­dün­ken. hier war eine pa­ckung quark drin, die schon sehr, sehr lan­ge bei uns im kühl­schrank stand, den ich zu­erst kräf­tig durch­ge­rührt habe. das macht ihn schön cre­mig. dazu habe ich den rest ei­ner gur­ke, die auch schon lan­ge im kühl­schrank lag, fein rein­ge­ho­belt, viel pfef­fer, ein tee­löf­fel salz, sehr viel knob­lauch und ein biss­chen öl.


lin­sen­sa­lat mit ma­ri­nier­ten zwie­beln und ber­be­re-croû­tons

felix schwenzel in gekocht

sah su­per aus, schmeckt aber lang­wei­lig. wer’s trotz­dem nach­ko­chen möch­te: nopi, sei­te 81. das kind mein­te fol­ge­richtg, dass ihm die würst­chen am bes­ten ge­schmeckt hät­ten.


brat­kar­tof­feln mit ret­tich­sa­lat

felix schwenzel in gekocht

heu­te abend noch­mal die ot­to­lenghi-brat­kar­tof­feln ge­macht, et­was kros­ser an­ge­bra­ten die­ses mal — und mit mehr fri­schen kräu­tern als letz­tes mal. na­tür­lich war das wie­der ex­trem le­cker. dazu gab’s ei­nen ret­tich-sa­lat mit ra­di­schen, den ich in stevan pauls deutsch­land ve­ge­ta­risch ge­fun­den habe. ne­ben 8 fein ge­ho­bel­ten ra­di­schen, sol­len da 200 gramm fein ge­ho­bel­ter weis­ser ret­tich rein. wir hat­ten noch so viel ret­tich üb­rig, dass ich die drei­fa­che men­ge ret­tich ge­nom­men habe. das dres­sing war sen­sa­tio­nell:

  • 4 ess­löf­fel hel­les wei­zen­bier
  • 2-3 ess­löf­fel ap­fel­es­sig (ich hab weis­sen bal­sa­mi­co ge­nom­men)
  • 1-2 ess­löf­fel ho­nig
  • 1 ess­löf­fel schar­fen senf
  • 4 ess­löf­fel son­nen­blu­men­öl (ich hab raps­öl ge­nom­men)
  • viel pfef­fer und salz

stevan paul schlägt vor noch 12 schei­ben all­gäu­er em­men­ta­ler in den sa­lat zu mi­schen, aber ohne war das auch sehr le­cker.



but­t­ri­ges steck­rü­ben­gra­tin

felix schwenzel in gekocht

ein­fa­ches, aber ganz le­cke­res ge­richt aus ot­to­lenghis nopi. im ge­richt ist eine mit­tel­gros­se steck­rü­be, die das gra­tin na­tür­lich do­mi­niert. die steck­rü­be hab ich nach an­lei­tung in 1 cm gros­se wür­fel ge­schnit­ten und dann fast eine stun­de lang auf nied­ri­ger tem­pe­ra­tur in viel (100 gramm) but­ter ge­düns­tet. da­durch wur­den die stück­chen schön hell­braun und gla­sig. da­nach noch 400 gramm in strei­fen ge­schnit­te­nen wir­sing in viel but­ter (40 gramm) düns­ten, aber dies­mal nur 10 bis 15 mi­nu­ten.

der wir­sing kam in ei­ner auf­lauf­form nach un­ten, eine schicht ge­wür­fel­ter ched­dar (100 gramm, ei­gent­lich cae­r­phil­ly, aber wo be­kommt man so­was?), dann die steck­rü­ben, noch­mal 100 gramm käse und dann al­les für 15 mi­nu­ten in den ofen (bei 220°).

in der zeit hab ich eine kräu­ter­krus­te ge­mixt, aus 30 gramm sem­mel­brö­seln (ich hab knä­cke­brot ge­nom­men), viel fri­schem ty­mi­an und es­tra­gon und der ab­ge­rie­be­nen scha­le von ei­ner zi­tro­ne. das kommt nach 15 mi­nu­ten auf den auf­lauf, der da­nach noch­mal für 15 mi­nu­ten in den ofen wan­dert.

das war so le­cker, dass das kind frei­wil­lig noch­mal nach­ge­nom­men hat.


zer­drück­te al­te kar­tof­feln, oh­ne ka­pern­bee­ren, oh­ne ro­sa pfef­fer — aber mit ge­rös­te­tem knob­lauch

felix schwenzel in rezepte

als ich heu­te abend ot­to­lenghis nopi durch­ge­blät­tert habe, blieb ich an die­sem re­zept hän­gen: zer­drück­te neue kar­tof­feln mit ka­pern­bee­ren, rosa pfef­fer und ge­rös­te­tem knob­lauch.

ich blieb we­gen des ge­rös­te­ten knob­lauch hän­gen; eine gan­ze knol­le, in 75 mi­li­li­ter oli­ven­öl, mit viel thy­mi­an, ros­ma­rin und ei­nem lor­beer­blatt 15 bis 20 mi­nu­ten bei 180° im ofen rös­ten. eine knol­le!

die kar­tof­feln soll­ten 15 mi­nu­ten in was­ser ge­kocht wer­den (wir hat­ten kei­ne neu­en kar­tof­feln, wie von re­zept ge­for­dert, son­dern nur alte, die ich dann auch ge­schält und nicht mit scha­le ge­kocht habe), mit ein paar min­ze-, ros­ma­rin- und thy­mi­anzwei­gen. min­ze hat­ten wir noch, ros­ma­rin und thy­mi­an hab ich ge­trock­net ge­nom­men.

wäh­rend die kar­tof­feln ko­chen habe ich das dres­sing vor­be­rei­tet: eine zi­tro­nen­scha­le ab­rei­ben und die zi­tro­ne selbst ent­saf­ten, 10 gramm min­zeblät­ter in strei­fen schnei­den, und zwei tee­löf­fel rosa pfef­fer grob zer­stos­sen. weil wir bei­de rosa pfef­fer gar nicht mö­gen, hab ich schwar­zen pfef­fer ge­nom­men. zum dres­sing kom­men noch ein 1½ tee­löf­fel salz, um­rüh­ren, fer­tig, bei­steie stel­len. wenn die kar­tof­feln 15 mi­nu­ten ge­kö­chelt ha­ben die kräu­ter weg­schmeis­sen, das rös­t­öl des knob­lauch auch mit ei­nem sieb von den kräu­tern be­frei­en und die et­was zer­klei­ner­ten kar­tof­feln (hal­biert, ge­vier­telt, je nach grös­se), mit dem rös­t­öl 8 bis 9 mi­nu­ten bra­ten. da­nach ein glas ge­wa­sche­ne ka­pern (ka­pern­bee­ren mag ich nicht), 15 gramm but­ter und den ge­rös­te­ten knob­lauch un­ter­he­ben und noch­mal ne mi­nu­te bra­ten. dann das dres­sing drun­ter, fer­tig, es­sen.

das gan­ze war enorm le­cker, roch auch köst­lich und wird jetzt be­stimmt öf­ter ser­viert. brat­kar­tof­feln sind eh toll, aber so ganz be­son­ders. dazu hab ich noch ei­nen kräu­ter­salz­quark an­ge­rührt, mit kräu­ter­salz, pfef­fer und dünn­ge­ho­bel­ten gur­ken­schei­ben. dies­mal ha­ben wir es auch nicht ge­schafft das 4-6-per­so­nen-es­sen zu zweit auf­zu­es­sen.


[nach­trag 05.05.2025] hier folgt jetzt noch das struk­tu­rier­te re­zept.

Zerdrückte neue Kartoffeln mit Kapernbeeren, rosa Pfeffer und geröstetem Knoblauch

Brat­kar­tof­feln sind eh toll, aber so ganz besonders. Dazu passt kräu­ter­salz­quark angerührt, mit Kräu­ter­salz, Pfeffer und dünn­ge­ho­bel­ten Gur­ken­schei­ben.

zutaten

  • 1 Knoblauchknolle
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 10 g Thymianzweige
  • 10 g Rosmarinzweige
  • 1 kg Kartoffeln (neu)
  • 20 g frische Minze
  • 60 g Kapernbeeren (oder besser, einfach Kapern)
  • 25 g Butter
  • 1 Zitrone (davon den Saft und die abgeriebene Schale)
  • 20 g Petersilie
  • 20 g rosa Pfefferkörner (oder weglassen)
  • Salz, Pfeffer

zubereitung

  1. Backofen auf 190° C vorheizen.

  2. Knob­lauch­ze­hen schälen und mit dem Öl in eine kleine ofenfeste Form legen. Lor­beer­blatt und jeweils der Hälfte des Thymian und Rosmarin mischen und 15-20 Minuten im Ofen rösten. Zwi­schen­durch ein- oder zweimal mit dem Öl über­zie­hen. Danach abkühlen lassen und das Öl durch ein Sieb in eine große Pfanne geben. Die
    Knob­lauch­ze­hen bei­sei­te­le­gen, Thymian und Rosmarin können weg.

  3. Die Kar­tof­feln mit der Minze, dem rest­li­chen Thymian und Rosmarin und 1 EL Salz zum Kochen bringen und 15 Minuten garen. Abgießen, die Kräuter wegwerfen und die Kar­tof­feln halbieren.

  4. Während die Kar­tof­feln kochen das Dressing zu­be­rei­ten:
    eine zi­tro­nen­scha­le abreiben und die zitrone selbst entsaften, 10 gramm min­ze­blät­ter in streifen schneiden, und zwei teelöffel rosa oder schwazen pfeffer grob zer­stos­sen. Zum Dressing kommen noch ein 1½ Teelöffel Salz, beiseite stellen.

  5. Wenn die Kar­tof­feln fertig sind das Knob­lauch­öl in der Pfanne bei hoher Tem­pe­ra­tur erhitzen, die Kar­tof­feln hin­ein­ge­ben und 8-9 Minuten braten, bis sie goldbraun sind und anfangen zu zerfallen. Die Kapern, den
    ge­rös­te­ten Knoblauch und die Butter zugeben, 1 weitere Minute bräunen und an­schlie­ßend das Dressing hin­zu­fü­gen.

  6. Alles behutsam mischen, noch 1 Minute erhitzen und fertig.