der mann sagt es störe ihn dass ein behinderter vor ihm steht und versucht sich nachdem er merkt dass die verbal abgesonderte arroganz nicht gut ankommt mit dem fairness-argument rauszureden? ich sag mal „ruhig brauner. hoo. ruuuuhig. pssst.“
[nachtrag 4.1., 18:17] mittlerweile steht auf stadlers webseite nicht mehr der text oben, sondern folgender:
so richtig überzeugend hört sich das nicht an, aber mittlerweile kann man fast mitleid mit stadler bekommen, denn welcher sportler macht denn schon kurse für rhetorik und anständiges benehmen mit, gerade wenn er sich 17 jahre lang den arsch aufreibt?
aber wer seine ellenbogen allzu heftig benutzt um nach vorne zu kommen (unbedingter siegeswillen), darf sich über schrammen und wunden am ellenbogen nicht beschweren und rumheulen sein ellenbogen sei aus dem zusammenhang gerissen worden.
wir kamen gerade zurück von einer lieferung, nichts grosses, nur ein glastischchen und ein stuhl, glaube ich. weil kein anderer wagen frei war, nahmen wir trotz der kleinen lieferung den grossen 4,5 tonnen „koffer“, ein riesiger, dreieinhalb meter hoher möbelwagen, den man gerade noch mit PKW-führerschein fahren konnte. ich mochte den wagen, weil er so einfach und simpel wie ein UPS-wagen war. eine bescheidene fahrerkabine für 3 mann, ein startknopf und ein stop-knopf (den man sehr kräfig drücken musste), ein einfaches getriebe und hinten einfach extrem viel platz mit dünnem blech umschlossen. der wagen war so gross, er fasste einen ganzen messestand. aufgabe der firma in der ich meine schreinerlehre gemacht hatte war, den stand zu lagern und einmal im jahr nach frankfurt zu fahren und dort aufzubauen. der 4,5-tonner wog dann glaube ich weit mehr als 4,5 tonnen, ein geselle und zwei lehrlinge fuhren den überladenen wagen, der sich wie ein kleintransporter fuhr, mit durchschnittlich 120 km/h nach frankfurt, bauten den stand auf und 4 tage später wieder ab. eine lustige tour die ich immer sehr gerne machte weil es auf der rückfahrt imme ein vom chef bezahltes essen gab.
mittlerweile war ich aber fertig mit meiner lehre und machte ab und zu kleine lieferungen für die ich einen lehrling mitnehmen konnte, zum schleppen. diesmal hatte ich sabine* dabei und wir kamen, wie gesagt, gerade von einer lieferung zurück. wir waren noch ein dorf von borschemich# entfernt als mir direkt hinter dem ortseingang von keyenberg# eine sehr schnelle katze den weg kreuzte. ich fing folgenden satz an zu denken: „schade. die katze hab ich nicht erwischt, war aber knapp.“ — konnte den satz aber nicht zuende denken, denn ungefähr bei „hab“ hob sich das rechte vorderrad leicht (ratong), kurz danach das rechte hinterrad (ratong) — ich war über etwas gefahren und hielt deshalb sicherheitshalber an. sabine und ich stiegen aus und gingen die strasse zurück. auf der strasse lag ein schäferhund, aus einer hofeinfahrt lief eine schreiende frau. ich betrachtete den schäferhund der mir bei seiner katzenjagd direkt vor das rechte vorderrad gelaufen sein musste. ein relativ junges tier, er lebte noch, ein kleines bisschen. sabine, das ziemlich kräftige und laute „lehrmädchen“ das ich zum schleppen mitnehmen durfte sagte ihr sei schlecht. als sie den satz beendet hatte fiel sie um und in ohnmacht. da ich sowohl kräftig als auch reaktionsschnell bin, konnte ich sie relativ gut auffangen und sanft auf den boden legen. der hund war mittlerweile gestorben, was man daran sah, dass er jetzt in einer urin-pfütze neben einer hundekackwurst lag die vorher noch nicht da waren. jetzt hörte ich auch die frau die aus der hoifeinfahrt gerannt kam: sie kniete vor ihrem hund und klagte lauthals: „mein kind ist tot, mein kind ist tot.“ dieser dumme spruch, ein LKW-ähnlicher lieferwagen, das auf dem boden liegende „lehrmädchen“ und ich — ein grosser, langhaariger, unrasierter schreiner — alarmierten offenbar die aufmerksamkeit der dorfgemeinschaft, die innerhalb kürzester zeit sowohl zusammenlief als auch diverse rettungs- und notrufnummern wählte.
keine 5 minuten nachdem ich den jagenden hund überfahren hatte, waren wir also von mindestens 30 dorfbewohnern, einem polizeiauto, einem krankenwagen und einem notarztwagen umgeben. da die krankenwagenmanschaft nicht umsonst gekommen sein wollte, zwangen sie die mittlerweile wieder auf ihren beinen stehende sabine sich zum puls und blutdruck messen in den krankenwagen zu legen. der notarzt fuhr wieder ab, ebenso die polizei, nachdem sie mich gefragt hatten ob am wagen etwas beschädigt sei. das war nicht der fall, noch nichteinmal blut befand sich an den reifen. die sanitäter entliessen sabine auch wieder bevor sie abfuhren.
die hundebesitzerin die ihren hund offenbar nicht vom katzenjagen und blöd auf die strasse laufen abhalten konnte beklagte weiter lauthals den tod ihres „kindes“. ich musste an die beerdigung meiner freundin nele denken, die gerade 4 wochen her war und auf der keiner geschrieen hatte. um den hund der mir vor das rechte vorderrad gelaufen war tat es mir tatsächlich ein bisschen leid, die besitzerin fand ich einfach nur saudoof. wir fuhren weiter nach borschemich und tranken dort vorm weiterschreinern erstmal nen kaffee.
nachtrag zu gestern, ich hab eben mal gegoogelt und gefeedstert und geblogg.deert, aber keiner hat davon geschrieben. wovon? also ich hab um 23:48h eine sms von der absenderadresse „2004“ bekommen mit folgendem wortlaut:
für mich reicht es bis gerade jetzt und hier. abschiedsgruss von 2004
um 23:58 kam dann von der absenderadresse „2005“ eine sms:
hebt man den blick, so sieht man keien grenzen. das glück kommt! 2005!
ich hab keine ahnung was das soll. ist das lustig? tiefsinnig? werbung? für was? warum? ach egal.
das jahr 2004 hat sich bei mir um 5 vor 12 per sms verabschiedet, das jahr 2005 um kurz nach 12 per sms vorgestellt. wahrscheinlich bin ich nicht der einzige der als zielgruppe erkannt wurde und von irgendeinem guerilla-marketeer gesmspammt wurde.
egal, was ich sagen wollte, jedem der das liest wünsche ix ein (gutes) neues jahr. allen anderen auch. und jetzt erstmal gute nacht.
abgesehen davon, dass es heute ein besucherschwacher tag ist, überrascht mich meine zugriffs statistik doch immer wieder. um 11, 12, 14 und 15 uhr kamen jeweisl genau 41 besucher. respekt liebe besucher, wie kriegt ihr sowas bloss immer hin?
man lernt nie aus. die amis sagen „plumber‘s butt“, wenn die arschritze wegen vorbeugens oder in zu knappen hosen sitzen sichtbar wird. wie beim adipösen klempner der vorbeugend den abfluss kontrolliert.
wie kann man so blöd sein, einen kommentar in einem blog dem betreiber des blogs zuzuordnen? karsten schulte („erfahrener blogger“) ist da offenbar schmerzfrei. und gefragt wird von der news-frankfurt offenbar vor veröffentlichung auch nicht mehr. naja. die sache erledigt sich ja eh bald von selbst, oder kann man von 5000 lesern und 1000 abos leben?
[nachtrag: im „newsblog“ wurde der swr gelöscht (die überschrift stammt weiterhin aus dem angeblichen swr-zitat), ziemlich flott, 14-20 stunden nach bekanntwerden, hier, im verfickten, lieblosen „epaper“ natürlich noch nicht]
ne runde zahl, 200 weblogs linken wirres, laut den blogstats. technorati ist da ein bisschen strenger und blinder. und für die nummer 200 lasse ich, die linknutte, nen zurück-link springen, auch weil ich den untertitel so gut finde: popnutten, „le blog plus cool“. noch funktioniert da nicht alles, aber sieht gut aus und beleidigt gut.
viele beleidigungen sind nicht eingegangen (ix hab noch 3), aber die hier hat mir besonders gefallen, herr diebillidie hat mich „plumpbeutler“ genannt und das auch gleich mit einer frappierenden montage belegt.
Droht dem Spiegel-Verlag ein Doping-Skandal? Laut einer Putzfrau, die jahrzehntelang hinter den Kulissen putzte, würden viele Spiegel-Redakteure auf die stimulierende Wirkung des Kokains vertrauen, um ihre Schreibfähigkeiten zu steigern.
Hamburg - Benigna Nikitonia, von 1972 bis 1992 Putzfrau im Spiegel-Verlag, behauptet in einem Interview, dass annähernd jeder dritte Spiegel-Redakteur Kokain nimmt. „Bei den Redaktionssitzungen geht Kokain herum und im Spiegel-Verlag könnte es ungefähr sogar jeder dritte Redakteur nehmen“, sagte die 68-jährige Putzfrau der verwirrten Homepage „wirres“. Kokain gebe den Redakteuren das Gefühl, allmächtig zu sein, berichtet Nikitonia.
Laut der Putzfrau, die zwischen 1988 und 1993 unter anderem die Focus-Redaktion putzte und auch die Online-Aktivitäten des Spiegel-Verlags redaktionell betreute, hält die Wirkung des Kokains rund 90 Minuten an. In dieser Zeit sei der Redakteur schreibbefähigt. „Sollte ein Artikel jedoch länger dauern, wird es für den Leser durch die nachlassende Wirkung langweilig. Das Risiko Blödsinn zu schreiben und den Artikel an die Online-Redaktion weiterzugeben, steigt stark an“, zitierte „wirres“ die Putzfrau am Mittwoch.
Die Ergebnisse eines Dopingtests in der Spiegel-Redaktion allerdings scheinen Nikitonias Kokain-Vorwürfe zu widerlegen. Vergangene Woche war bei den Untersuchungen kein Redakteur positiv getestet worden.
faszinierender artikel auf wired.com über den „BitTorrent Effect“ und BitTorrent erfinder bram cohen. man könnte zusammenfassen mit: „es wird viel passieren“.
If enough people start getting their TV online, it will drastically change the nature of the medium. Normally, the buzz for a show builds gradually; it takes a few weeks or even a whole season for a loyal viewership to lock in. But in a BitTorrented broadcast world, things are more volatile. Once a show becomes slightly popular - or once it has a handful of well-connected proselytizers - multiplier effects will take over, and it could become insanely popular overnight. The pass-around effect of blogs, email, and RSS creates a roving, instant audience for a hot show or segment. The whole concept of must-see TV changes from being something you stop and watch every Thursday to something you gotta check out right now, dude. Just click here.
andererseits: in deutschland gibts ja noch nicht mal TiVo, bis es hierher schwappt und der spargel (abteilung patalong) darüber berichtet werden also noch ein paar jahre vergehen.
ich habe 6 gmail-einladungen abzugeben. wer eine haben möchte bitte eine mail an dipl.ix@gmail.com. der hacken: nur wer mich in der mail richtig gut beschimpft oder beleidigt bekommt eine. unter beschimpfung stelle ich mir allerdings was geistreiches vor. so wie humor laut faz (?) etwas mit intelligenz zu tun hat, sollte das beschimpfen auch was damit zu tun haben. dumme beleidigungen empfinde ich als beleidigend und werde sie nicht berücksichtigen. rechtschreibfehler sind ok. ausserdem behalte ich mir vor die beleidigungen zu veröffentlichen, auf wunsch anonym. der wettbewerb läuft bis mittwoch abend.
hier auf keinen fall einloggen (username: bmg, passwort: bmg): 1) kann man dann was sehen was ich aus dem mülleimer gefischt habe 2) wird frau e. b.dann sauer 3) verschwindet dann die interessante werbung rechts oben
die einrichtung dieser emailadresse war ja völlig für die katz, noch nicht mal spam bekomme ich über die emailadresse. manchmal kommen aber sehr nette emails über das kontaktformular:
ihre art, die welt zu sehen, ist mir sozusagen nicht unsympathisch! bin zwar nur eine langzeit-heimlich-mitleserin, naja, was ich sagen wollte, wenn sie mal lust und zeit haben, würde ich sie gern mal zu einem kaffee einladen.
gebauchpinselt liess ich die mail erstmal ein paar tage auf mich wirken und verbaselte dann beinahe die antwort auf die mail. ich gab meiner schwäche, dem kaffeetrinken, nach und nahm die einladung zum kaffee an. für meine verhältnisse ging das mit der verabredung recht zügig, s. nahm erstmals im oktober kontakt mit mir auf (s.o.) und bereits anfang dezember trafen wir uns zu einem kaffee in mitte (1 sturz, 1 gebrochener fuss und 1 trombose meinerseits und 1 schwerer fahrradsturz mit gesichtsverletzungen ihrerseits lagen dazwischen).
wir trafen uns also an einem freitag abend zum kaffee-trinken. ein blind date war das natürlich nicht, ich war ja der einzige der blind war. witzig und auch ein bisschen spooky ist es, sich mit jemandem zu unterhalten die einem völlig unbekannt ist, die aber ganz gut über einen selbst bescheid weiss und beispielsweise den beiläufigen einwurf „dieses jahr im urlaub …“ mit „… in kosika …“ ergänzt. selbst schuld wer internadeutschlandweit lesbar ins internet stellt. für meine verhältnisse und für ein erstes treffen zweier fremder und dafür dass ich einen furchtbaren brechhusten mit auswurf hatte und mich gerade in den vorbereitungen auf einen zweiwöchigen grippalen infekt befand (und kompressionsstrümpfe trug) entwickelte sich ein sehr netter abend im laufe dessen auch noch alkohol konsumiert wurde. ich fand, dass wir uns für einen blindflug ganz gut verstanden und wir verabredeten uns für einen späteren zeitpunkt, an dem ich nicht mehr an brechhusten litt und sie aus ihrem weihnachtsurlaub auf den malediven zurück sei.
[nachtrag, 19:52h: gerade eben erfahren, dass es s. gut geht. die welle hat in ihrem fall nur materielle schäden verursacht. mein husten ist übrigens auch weg.]
ix muss ja immernoch meinen quick-wert kontrollieren lassen und mir deshalb blut abnehmen lassen. in berlin ist das ja manchmal mühsam, im heinsberger krankenhaus aus zwei gründen nicht:
1) alle mtas des kranklenhauslabors können blind und tratschend blut abnehmen 2) ich kann mit dem auto vorfahren
hinzu kommt die tatsache dass ich einem bekannnten krankenhausarzt in heinsberg wie aus dem gesicht geschnitten ähnlich sehe und ihn meinen vater nenne. das hat zur folge, dass ich noch freundlicher als anderswo behandelt werde (ich werde eigentlich fast immer freundlich behandelt). manche krankenhaus-angestellte wähnt auch eine gewisse nähe zu mir: so hat mir eine der schwestern bei meiner stationärenentlassung nicht etwa die hand gegeben oder die schulter geklopft, sondern den bauch getätschelt. ebenso die mta die mir am freitag blut abnahm. mein vater hatte im vorfeld mit mir geprahlt, indem er wohl überall rumerzählte, ich hätte 10 kilo abgenommen (stömmt ja auch). die mta war aber wohl enttäuscht als sie mich in meiner 102-kilo-pracht sah; den bauch tätschelnd sagte sie: „ich dachte du hast 10 kilo abgenommen?“ — „hab ich auch, es sind aber noch 10 kilo drauf.“ — „was haste denn vorher gewogen?“ — „112 kilo …“ — „schäm dich.“
ich sach mal, so ein bauch schafft offenbar vertrauen bei frauen, tätschelfläche. ich werde ihn behalten.