aha. ix mache also bierwerbung. aber hätten die nicht ein bild von mir nehmen können auf dem ich die augen geöffnet habe? ix weiss, dass es solche bilder von mir gibt.
nachtrag: ich möchte noch auf den text aufmerksam machen der neben dem foto von mir und may-britt steht:
die bar verströmt einen hauch von cosmopolis — makellose menschen, kantige männer und frauen wie eine fleischgewordene stromlinie reden sich durch die nacht als gäbe es kein morgen: „wirklich charmant sind die leute, die offen aussprechen, was sie gar nicht denken...“
nachtrag 2: wie jeder weiss trinkt man im fluido kein becks sondern augustiner bräu, ein sehr feines bier, das sogar mir alten flaschentrinker aus dem glas sehr gut schmeckt.
überall liest man zur zeit lobeshymnen auf die neuen technorati-tags. zu recht. was mir immer wieder positiv auffällt wenn ich im angloamerikanischem raum rumlese ist die offenheit, genauer die fairness und ehrlichkeit dem leser gegenüber. wenn cory doctorow über technorati schreibt sagt er am ende, dass er technorati berät. david weinberger, der sich ebenfalls positiv über die technorati tags äussert schreibt gleich am anfang dazu, dass er in technorati‘s „board of advisors“ sitzt. er geht sogar noch weiter und veröffentlicht ein „disclosure statement“ in dem er versucht mögliche abhängigkeiten oder störungen seiner objektivität darzustellen. ross mayfieldschreibt zu seinem technorati-tags-lob auf corante, dass seine firma socialtext kunde von technorati ist und er dort viele leute kenne. gen kanai tut das auch.
irre ich mich hier in meiner wahrnehmung, oder warum ist mir das noch nie in deutschland aufgefallen? wer gibt hier von sich aus zu, dass er in seiner wahrnehmung, seinem urteilsvermögen eingeschränkt sein könnte und nennt von sich aus die gründe dafür? und wenn es mal eine flunder erwischt dann sind es die anderen schuld und die verantwortung für das eigene handeln wird brüsk abgelehnt.
frau christiane war im t-punkt. sie wollte dort später nochmal anrufen. telekomische antwort der punkt-verkäuferin: „Wir sind telefonisch nicht zu erreichen“ — ein brüller!
[der „gag“ telekomisch taucht bis jetzt erst 54mal bei google auf, im gegenteil zu telekomiker. der taucht über 10000mal (anteil swr: 54mal) auf]
1. warum bleibt der spiegel nicht bei seiner kernkompetenz, der politik? die boulevard-themen im spiegel und spargel-online nerven und sind durch blödsinnige wortspiele und dummes, altkluges gelaber völlig verspargelt. das neueste spiegel-steckenpferd, apple, aber auch alle anderen technik-themen sind durchtränkt mit inkompetenz, verwechselungen und halbwissen. wenn der spiegel allerdings politische theman anpackt bringt er mich manchmal sogar zum lachen. auf einmal scheint das auch mit der recherche zu klappen und die berichte sind fundiert (was natürlich auch daran liegen kann, dass ich 0ahnung von politik habe und die fehler nicht sehe).
zuletzt lesenswert fand ich den artikel über „transparente“ parlamentarier im internationalen vergleich. da liest man dann, das die britischen parlamentarier im prinzip alle nebentätigkeiten angeben müssen, aber auch journalisten, die über das parlament berichten, müssen ihr einkommen offenlegen. in den USA müssen politische mandatsträger die hosen noch weiter runterlassen, sie müssen alle einkünfte, honorare und schulden offen legen, ebenso wie ihre engsten familienangehörigen. schweden geht noch einen schritt weiter, dort kann man das einkommen jedes bürgers einsehen, also auch jedes parlamentariers. nur in deutschlland wehren sich parlamentarier vehement — wie kleine kinder die ihr spielzeug abgeben müsssen — gegen mehr transparenz.
2. wie kann ein mitglied des bundestages wie ronald pofalla ungestraft im fersehen behaupten transparenz bei den abgeordneten-einkünften würde zwangsläufig zu einem parlament führen, in dem nur angestellte des öffentlichen dienstes sitzen würden. er hatte noch mehr haarsträubende pseudo-argumente parat mit denen er hauptsächlich versuchte probleme herbeizukostruieren, seine tätiglkeit als rechtsanwalt und den mandantenschutz betreffend. dummerweise war frau illner so mit moderieren beschäftigt, dass ihr die naheliegendste frage an herrn arsch
pofallla nicht einfiel: „würden sie, herr pofalla, von ihrem bundestagsmandat zurücktreten wenn sie ihr einkommen und nebentätigkeiten offenlegen müssten? zurücktreten um einem abgeordneten aus dem öffentlichen dienst platz zu machen?“ etwas späer kam in der illner runde doch noch das britische-unterhaus-argument, dass dort alle einkünfte der abgeordneten öffentlich seien und trotzdem kein „öffentlicher dienst parlament“ entstand. jaaa. das sei ja was ganz anderes!
diese ganze diskussion um politikergehälter, nebeneinkünfte und transparebnte abgeordenete stinkt. wie wollen politiker die sich gegen die offenlegung ihrer finanziellen verhältnisse sträuben, vertrauen (zurück)gewinnen, wenn sie den eindruck erwecken, sie hätten etwas zu verbergen? und schlimmer noch, dem souverän, dem wähler zurufen: „was wir machen, das geht euch gar nichts an. vertraut uns doch einfach. wir lieben euch doch!“
heute früh habe ich das template meines kleinen CMS so umgebaut, dass es die von mir relativ wenig genutzten kategorien (themen) als technorati-tag-link ausspuckte. heute abend wies cory doctorow in boingboing auf dieses technorati tags bookmarklet hin. das ist sehr geil. ein klick auf das bookmarklet öffnet ein javascript popupfenster, lässt mich beliebig viele tags eingeben udn spuckt den fertigen html-code aus. den kann ich dann ans ende meiner einträge kleben.
sorry. ich fummel wieder am seitenlayout und am rss rum, das macht gelesene artikel teilweise ungelesen. ist aber gleich vorbei, die fummelei. wer probleme hat oder den alten zustand zurückhaben will: ix bin erreichbar.
konkret: ich habe den „wegsenden“ link von der startseite auf die permalinkseite verbannt. neu auf der permalinkseite (wasn wort) auch der technorati link cosmos und die blogstats linksphäre. ausserdem, wenn ein eintrag ein „thema“ hat, gibt es auch einen link auf daas neue technorati tagging feature, mit dem jeweiligen thema.
heute habe ich die diddl mäuse kennengelernt. diddl mäuse haben sehr grosse füsse, reden komisch und gucken statt fernsehen auf käse (bild).
da wollten lara und ix uns nicht lumpen lassen und haben auch käse geguckt (bild). das wurde aber schnell langweilig. käse gucken ist doof, das haben wir gemeinsam festgestellt.
danach hat mir lara noch erklärt, dass auf dem bild hier, rechts auf dem hocker, kein haufen scheisse, sondern ein handtuch zu sehen ist.
In der Untersuchungshaft dann die überraschende Wandlung vom eiskalten Hassprediger zum glühenden Verfechter der sozialen Marktwirtschaft. Die Umschulung zum Versicherungsvertreter im Ausbildungszentrum der Mekkamann-Gruppe war da nur die logische Konsequenz einer eindrucksvollen Blitzintegration in das westliche Wertesystem.
und dann unten rechts die entschuldigung an hassan al-farkasi, bedauerlicherweise nicht sein bild, sondern das des „brutalen deutschen hasspredigers“ joachim meisner benutzt zu haben. fotoverwechselung. wenn das mal keinen ärger gibt. aber ich habe fast gekotzt vor lachen, heute in der ubahn.