gmx scheint ein ernstes sicherheits-problem zu haben. ein freundlicher journalist der es entdeckt hat kämpft sich durch die GMX-telefon-warteschleife und berichtet davon, dass er fremde emails lesen kann. was macht GMX? schlampen, nicht an die richtigen leute weiterleiten …
die geschichte dürfte sich ziemlich flott weiterentwickeln — ich sehe schon den nächsten PR-gau am horizont, bin auch mal gespannt auf das GMX-pressesprecher interview beim pr-blogger.
[die ganze geschichte bei mario.sixtus.net lesen]
mein kumpel k@rpfen kann am gang der leute erkennen wie sie kacken. das kann ix nicht. ich kann aber an der farbe der jacke und der schuhe erkennen was die leute für kaffee trinken.
diese dame, das war klar, bestellte einen kleinen cappucino mit karamel-sirup. nicht eraten, bzw. von hinten gesehen habe ich, dass sie auch noch braunen zucker in den cappucino reinkippen würde und dass sie ein buttaface hatte.
Anders Jacobsen's idea: "Whether you give money, time or whether you decide to share your link-power; if you create a post on your weblog front page or create permanent links in your blogroll and link to the below organizations, then link to my blog and this posting, I will pay US$ 1 to the British Red Cross." Using blogosphere's link power and Google guice for the benefit of sites raising Tsnuami relief funds. Anders is wanting to give 500 US$. Here we go:
tilo bonow, presseprecher von jamba! dessen private homepage unorganisiert, undifferenziert und vom niveau her sehr flach aussieht, bespricht auch individuell wünsche bezüglich stimmlage, artikulation und tempo.
das macht er allerdings nicht als jamba!-pressesprecher, sondern als „moderator sprecher“ (whatever that is). auf seiner moderatoren-homepage steht, er habe auch werbespots für jamba gesprochen.
ob er auch klingeltöne moderiert spricht? den bekloppten frosch? den besoffenen weihnachtsmann oder elch? die „jamba! ratte“? ix weiss es nicht.
meinen rss-feed, zumindest den grossteil, habe ich ja bekanntlich (wie moe) zu feedburner ausgelagert. das spart traffic und zaubert einen premium-feed zusammen. und eine überraschende statistik. so gibt es ca. 200-280 tägliche leser („circulation“). gestern gabs auch einen clickthrough-rekord. dieser eintrag aus dem linkdump „bild.de: Die perfekte Vagina (für 2000 euro) [del.icio.us]“ hat innerhalb von weniger als 24 stunden 55 clickthroughs bekommen.
was lernen wir daraus? wenn man traffic auf sein blog bekommen möchte entweder über den menschlichen unterleib schreiben (bevorzugt den weiblichen) oder blog(selbst)reflexion betreiben, über das blogdings schreiben.
und wer sich beschimpfen lassen will schreibt klein über tote tiere.
weitere termini die in den kommentaren abgesondert werden versuche ich irgendwann, irgendwie alphabetisch einzusortieren, nach gutdünken.
abmeyern: von webloggern t-shirts geschenkt bekommen und sich nicht bedanken oder zurückmelden abscheuern: wein trinken, wein predigen alfonsen: dicke lippe riskieren altfurzen: mit seinem alter kokettieren und das mit mp3-links in zusammenhang bringen beckern: nach 10 minuten unterhaltung aufstehen und laut ausrufen „ich langweile mich“, auch siggibeckern beuteln: köln hassen boingboingen: am eigenen erfolg fast ersticken bovern: rumeiern, rumzeugen, rumschleimen, rumerbsen (anke) buschheuern: tagebloggen bis zum gnadenlosesten detail (anoalice) dahl-mann: mann der knutschen will dahlmannig: münchhausig (frei nach dave-kay) davekayen: über die identität von bloggern spekulieren doocen: den job wegen der eigenen webseite/blogg verlieren effesszehkahloggen: ständig neue apple infos produzieren (lumma.de) elfengleichen: webseiten sezieren und anprangern ellen: über schuhe schreiben ellenlang: viel über schuhe schreiben emilig: exakt der richtige beat drin (anke) fabern: sonntags zuerst zurück, dann nach vorne blicken fragmenten: immer nur die negativen aspekte bloggen, egal von was (anoalice) gebrünjet: der praktikant hat ein schöneres weblog als der (ex-) chef grönern: synonym für ins kino gehen und wasserhaltige menschen zu lieben haikohebiggen: maximal ein bild pro tag posten (lumma.de) hebigen: sehr, sehr grossen wert auf den unterschied zwischen „ei“ und „ai“ legen ilummanieren: übermässig viele bahnhofs-, flughafen und dönerfotos mobloggen ivys: (zwei) erigierte brustwarzen ixen: konsequent alles falsch schreiben, auch (texte) wixen oder dipl.ixen jambashing: mögliche folge vom spreeblicken, führt zu blogstats-explosionen und interviews durch den pr-blogger (frei nach lumma.de) julieen: kinder nummerieren joschuaig: auf unerklärliche weise, eigentümlich faszinierend kalt-speisen: häufig schlecht gelaunt ICE fahren kanteln: jemandem den tag machen kanteln: cut & paste-blogging ohne wirklichen permalink (lumma.de) kathleenen: ständig am layout herumbasteln und damit die leser verwirren (frei nach kathleen), auch ortegen karlen: zwanghaft das letzte Wort haben wollen (karl) lummern: andere blogger analysieren (dave-kay) lusen: auf bloggertreffen begrüsst werden mit „duuuu bist luuuu?“, auch lunalusen lyssieren: sich mit irren auskennen und darüber zu schreiben was zur folge hat noch mehr irre kennenzulernen meyern: dinge (€) in den arsch blasen lassen. mit majo: gut recherchiert, gut geschrieben, leicht reizbar moeen: überwachungskameras fotografieren und anprangern moegeln: inhalte anderer blogger im print zitieren (frei nach don alfonso), sehr unbeliebt, deshalb nicht zu verwechseln mit „moegig“ (beliebt) ninjaturkeln: hämisches rumsticheln in den kommentaren (karl) praschln: sich komische topics ausdenken und davon ganz viele preideln: anderes wort für photoshoppen, auch photoshop erklären randowen: 24h stunden lang zweizeiler (mo)bloggen (frei nach lumma.de) roellen: aus einem blog 6 machen ronsensen: wildes loskommentieren von besuchern, die über suchmaschinen ins weblog kommen (siehe auch funkenfeuer) ronsensig: vogelnestig, tritt bei haaren auf scheuern: unbescheiden und oft eigenlob absondern und bei geringfügiger kritik überlaufen schulten: content und kommentar verwechseln, siehe auch moegeln schwenzeln: wenig ficken und auch nicht über den fickstatus schreiben sebasen: frauen nach ihren tätigkeiten benennen, auch bloggerinnen und commentatorinnen ausnahmslos um den flirtfinger wickeln (anoalice) sixtussen: sehr viel alt trinken können spreeblicken: mal für alle verständlich was aufmalen (lumma.de) svenken: ivys malen zeichnen, auch wörterbücher verwursten suben: frauen „zerstör“ im imperativ sagen lassen tutschig: rätselhaft (anke) vettern: langweiliges interessant darstellen vowen: alles validiert, auch das auto yvonnesonnen: ausschließlich über sich selbst bloggen (anoalice)
gestern habe ich einen leserbrief im kölner stadtanzeiger gelesen, der sich auf einen artikel vom radikalanal meisner am 27.12 im kölner stadtanzeiger bezog. meisner forderte in seinem artikel politiker auf sich öffentlich betend zu zeigen. prof. dr. egbert brieskorn aus eitdorf schrieb daraufhin in einem leserbrief:
[…] Er schließt, nach einem Hinweis auf die Fernsehsendungen von Herrn Biolek und Frau Christiansen, mit dem Satz: „Wie wichtig wäre es aber, Politiker auch einmal öffentlich beten zu sehen.“ Allerdings lesen wir in der Heiligen Schrift, an der Stelle, an welcher Jesus die Jünger das Vaterunser lehrt,Matthäus 6, Vers 5 und 6: „Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen and an den Ecken und Gassen, auf dass sie von den Leuten gesehen werden.“So steht es jedenfalls in der Bibelübersetzung von Martin Luther. […]
(hervorhebung von mir) schönes beispiel dafür, wie das buch auf das sich schmierige chefredakteure und radikalanale ständig beziehen sie eigentlich anprangert und blossstellt als bigotte und heuchlerische eierköppe.
was die leute bloss an den grossbuchstaben finden?
zum thema kleinschreibung gibts auch einen ganz interessanten wikipedia-artikel mit weiterführenden links, darin wird unter anderem jacob grimm zitiert (1854):
den gleichverwerflichen misbrauch groszer buchstaben für das substantivum, der unserer pedantischen unart gipfel heißsen kann, habe ich [...] abgeschüttelt.
darüber zu streiten fände ix müssig, recht- oder „richtig“-schreibung kann man sich anderswo abholen, ich schreibe sogar dauerndnamen falsch. und grossbuchstaben gibts hier nur, wenn es dem witz dient. (ob ich dafür das ausgelobte döner/essen bekomme?)
der mann sagt es störe ihn dass ein behinderter vor ihm steht und versucht sich nachdem er merkt dass die verbal abgesonderte arroganz nicht gut ankommt mit dem fairness-argument rauszureden? ich sag mal „ruhig brauner. hoo. ruuuuhig. pssst.“
[nachtrag 4.1., 18:17] mittlerweile steht auf stadlers webseite nicht mehr der text oben, sondern folgender:
so richtig überzeugend hört sich das nicht an, aber mittlerweile kann man fast mitleid mit stadler bekommen, denn welcher sportler macht denn schon kurse für rhetorik und anständiges benehmen mit, gerade wenn er sich 17 jahre lang den arsch aufreibt?
aber wer seine ellenbogen allzu heftig benutzt um nach vorne zu kommen (unbedingter siegeswillen), darf sich über schrammen und wunden am ellenbogen nicht beschweren und rumheulen sein ellenbogen sei aus dem zusammenhang gerissen worden.