letterman: “Top Ten Least-Successful Gay Television Shows“
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mein lieblingsgag: „bones“
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mein lieblingsgag: „bones“

maximilian buddenbohm war im zircus roncalli und fand das gut.
[I]ch fand Clowns immer, auch schon als Kind, furchtbar, peinlich, zum Weglaufen. Der Clown bei Roncalli war tatsächlich eine mir nie vorgekommene Bestleistung.
ich fand clowns schon immer toll. na gut nicht alle, die weissen clowns fand ich bereits als kind arrogant, unwitzig und prätentiös. aber die dummen auguste, die mochte ich immer. selbstverständlich habe ich mich (als kind) zum karneval auch (fast) immer als clown verkleidet. einmal wollte ich mein clown-kostüm einen schwierigkeitsgrad höher schrauben und mich als charlie chaplin verkleiden. dafür malte ich eine mir eine blaue melone (den hut, nicht das obst) mit filzstift schwarz an, zog einen alten schlafanzug und alte schuhe meines vaters an — und sah leider nicht wie charlie chaplin, sondern wie ein penner aus. dass das der chaplin-figur, dem „tramp“, also einem landstreicher, sehr nahe kam, habe ich mir erst in den letzten jahren zusammengereimt.
meine schwester hingegen hatte schon als dreijährige unbändige angst vor clowns. wenn ich meine clown-perücke¹ anzog lief sie laut schreiend und verängstigt davon. möglicherweise ist die clown-sympathie oder antipathie genetisch veranlagt. aber ich fand clowns nicht nur toll, sondern wollte auch immer selbst einer werden. auch hier fiel mir erst in den letzten jahren auf, dass ich diesen kindheitstraum von mir schon sehr lange wahr gemacht habe; nicht nur dass ich an kaum einer laterne vorbeigehen kann ohne so zu tun als wär ich dagegen gelaufen, mitunter trete ich auch vor ein paar hundert leuten auf, die, wie ich mir das als kind bereits ausgemalt habe, über das was ich sage und mache lachen!
das problem mit kindheitsträumen ist ja das begrenzte vokabular das einem als kind zur verfügung steht. hätte ich die beiden worte bereits als kind gekannt, hätte ich auf die frage was ich später mal werden wollte sicher geantwortet, dass ich gerne ein witzelsüchtiger dilettant werden würde.
und wie alle dilettanten schätze und sehe ich mir die arbeit von profis extrem gerne an.
1) warum clowns rote glatzen-perücken tragen erschliesst sich mir nicht wirklich. und wenn ich nachdenke, erschliesst es sich auch nicht, warum sie rote nasen tragen.
sprechblase.wordpress.com: Software-Entwicklung: Evolution ist Mutation und Selektion. #
cem basman glaub an die evolution von software:
Können wir Software schreiben, die eigenständig lernt, sich ständig zu verbessern?
Ich glaube, das ist keine Utopie. Schließlich sind aus Mikroben Menschen entstanden. Nicht am Reißbrett von Ingenieuren, sondern in der Natur durch die Evolution.
evolution ist sicherlich sehr effektiv, der entscheidende punkt ist aber, dass die biologische evolution einem selbstzweck folgt: überleben (durch möglichst gute anpassung an die lebensbedingungen). für die „evolution“ von software müssen wir die ziele, die lebensbedingungen der software selbst festlegen -- und das ist viel weniger trivial als man auf den ersten blick denkt.
abgesehen davon bin ich auch ein grosser fan von iteration (was glaube ich eine zielgerichetet variante der mutation ist).
journalismus-handbuch.de: Der Presserat braucht dringend eine Reform: Die Brand-Eins-Affäre #
paul-josef raue, in seinem blog leider zu 99% unlesbar, schreibt einigermassen lesbar und nachvollziehbar über die rüge des presserats für die brandeins.
nymag.com: Can Marissa Mayer Really Have It All? #
lisa miller über marissa mayer (und was in den letzten jahren anderswo über sie geschrieben wurde). /martin weigert

ich frage mich ja, was der reiz daran ist eine sache mit ihrer generischen bezeichnung zu benennen. ein magazin „das magazin“ zu nennen ist offenbar auch in deutschland und der schweiz beliebt — jetzt offenbar auch in iosland. ich glaube es gibt einen autohersteller, der seine autos „das auto“ nennt und sogar einen taschentuchhersteller der seine papiertaschentücher „tempo“ nennt. und obwohl ich diesen generik-scheiss nicht gut finde, finde ich das magazin von marco armend gut.
/t3n, siehe auch macstories.net
boingboing.net: Crying baby autotuned #
sehr unheimlich babygeschrei autogetuned (mp3) und vertieft.
schneeschnee.de: becks cartoons / vorrat #
mal wider bei beck rumgeguckt und viel gelacht. vor allem über das holzfällersteak und die witzvorlage.
spiegel.de/spiegelblog: SPIEGEL-Reporter unterwegs in Nordkorea #
susanne koebl:
Was ist Freiheit? Abends frisch gefangenen Fisch essen mit ganz normalen Nordkoreanern bei Apfelschnaps, an der Mole von Wosan, einem Hafenstädtchen im Osten der Volksrepublik. Der Moment, als dieses Bild vor drei Wochen entstand, war eine der kleinen Fluchten auf unserer Reise kreuz und quer durch das letzte stalinistische Bollwerk der Welt, die Demokratische Volksrepublik Korea.
vocer.org: Jeff Jarvis: „Seitenaufrufe sind Gift“ #
interessantes interview mit jeff jarvis
Wie messen Sie Erfolg im Journalismus?
Ich glaube, dass wir bisher die falschen Dinge gemessen haben. Seitenaufrufe sind Gift. Sie haben uns dazu verleitet, uns mit generischen Inhalten an die breite Masse zu wenden. Das war eine Verlängerung des alten Medienmodells.
Denn ich kenne Medienportale, die nur auf möglichst viele Seitenaufrufe erpicht waren, letztlich aber die falschen Nutzer angezogen haben, mit denen sie nichts Werthaltiges anfangen konnten. Das hat ihre Businessstrategien fehlgeleitet. Man bekommt, was man misst, und deshalb müssen wir überdenken, was wir messen.
kottke.org: Title sequence for The Simpsons done with real actors #
eben hab ix bei maximilian buddenbohm gelesen, dass er ein spiel zum testen geschickt bekommen hat, es ein paar mal gespielt hat und dann seine söhne gefragt hat wie sie das fanden. er schrob dann ins blog, dass sohn 1 es „gut“ im sinne von „gut gut“ fand. und dann schrob er:
Spiele zu testen finde ich nett – wenn Sie zufällig auch Spiele herstellen, immer her damit. Das ist keine bezahlte Werbung und ich teste nicht alles, aber Spiele passen natürlich tatsächlich ganz gut.
das brachte mich auf die idee (eigentlich brachte es die beifahrerin auf die idee) mal hierhin zu schreiben ob es keine umzugsunternehmen gibt die mal gestestet werden wollen. das muss nicht kostenlos sein, aber vielleicht etwas günstger als es auf dem freien markt ist.
wir haben ein paar umzugsunternehmen angefragt uns angebote zu schicken und inklusive halteverbotszonen in berlin und hamburg rangieren die angebotspreise derzeit zwischen 1052 und 1260 euro. meine überschlagsrechnung für das transportgutvolumen beläuft sich zwischen 26 m³ und 28 m³. das hat auch ein umzugunternehmer geschätzt, ein anderer besteht darauf 35 m³ als kalkulationsgrundlage zu nehmen. das zeug muss in hamburg aus dem dritten, eigentlich vierten, stock verladen werden und in berlin in den ersten stock getragen werden. wir verpacken alles und die meisten schränke sind bereits demontiert und flach verpackt. für einen guten preis setze ich mich gerne einen abend hin und schreibe über den umzug.
meine ansprüche sind bescheiden: wagen beladen, unser zeug von hamburg nach berlin fahren und die wohnung beladen und möglichst wenig aufwand für uns. wenn dan am neunten oder zehnten november klappen würde und ein umzugsunternehmen das selbstbewusstsein und den mut hat gut und günstig zu sein und mich das beurteilen zu lassen, wüsste ich nicht was da schiefgehen sollte. sollte etwas schiefgehen und ich das unternehmen eher kritisch besprechen, anonymisiere ich den namen des unternehmens auch gerne auf wunsch.
ausserdem suchen wir noch zum 15. november oder 1. dezember einen nachmieter meiner 1 zimmerwohnung im prenzlauer berg. das empfahl mir die beifahrerin zu schreiben:
1-zimmer-wohnung, 29,68 m² gesamtfläche (inkl. flur, duschbad und kochnische) zur zeit 289,30€ (incl. NK) in der lychener str. 72, prenzlauer berg, altbau, 1. stock, hinterhaus. die wohnung ist ausgestattet mit herd und spüle und gasetagenheizung.
sie hat 3 grosse fenster zur südseite, deswegen ist sie trotz 1. stock und hinterhof noch relativ hell. der hinterhof ist außerdem ganz hübsch, mit bäumen und weinranken ums fenster und ruhig.
das zimmer hat eine fläche von 17 qm. der fußboden ist hellbraun meliertes linolium, die wände rauhfaser und das duschbad weiss gekachelt.
bei interesse stehen meine kontaktdaten hier.
hier gibts (während der buchmesse) jeden tag ein kostenloses kindle-ebook. erstaunlich, die site ist RSSbonierbar! /stadt-bremerhaven.de
usatoday.com: Michael Wolff: What ad biz needs are writers #
geschichten erzählen können ist aber nicht nur in der werbung wichtig, sondern überall und immer.
zeit.de: Gesellschaft: Arm, aber stark #
wunderbare, subjektiv eingefärbte und meinungsstarke reportage von özlem topcu über die „unterschicht“, unsere vorurteile und überhaupt. den namen özlem topcu abonnier und merk ich mir.
notes.computernotizen.de: Ist es wirklich Internetsucht? #
torsten kleinz:
Einst meinten Menschen, die Eisenbahn sei unnatürlich, weil die Menschen nicht darauf eingerichtet seien, auf Dauer Geschwindigkeiten über 30 Kilometer pro Stunde zu verarbeiten. (Eine Anekdote, zweifellos.) Nun fahre ich mit 250 Kilometer pro Stunde Richtung Frankfurt und lese dabei die neusten Nachrichten im Internet. Chatte gar. Gegen die Fahrtrichtung.
gegen die fahrtrichtung! bester gag seit 24 stunden.
pantoffelpunk.de: Zu ihrem Glück gezwungen #
wasserscheue laufenten. niedlich.
maennig.de: Werbung. Für Rechtsanwälte. #
hihi.
retronaut.co: Disneyland's backstage cafeteria, 1961 #
grossartig. /boingboing.net
fragmente.twoday.net: time waits for no one #
frau fragmente schreibt über den anime-film the girl who leapt through time den es wohl auch in voller länge auf youtube gibt.
Mir hat sehr gefallen, wie der Film Alltäglichkeiten beschreibt, wie er Bilder findet für das Glück des Seins im jetzt und hier, aber auch für das kleine Unglück der verpassten Gelegenheiten, des Fehlens der richtigen Worte und der falschen Orte. Und immer wieder: zu spät kommen.
ich fand den film auch sehr OK.
journelle über italien:
Neulich schrieb ich darüber, warum ich Deutschland 12 Punkte geben würde. Heute sollen es 5 Gründe sein, Italien zu lieben.
ich hätte mir natürlich gewünscht, dass sie geschrieben hätte „Neulich schrob ich darüber ...“ -- aber man kann nicht alles haben. dafür gabs ein paar lacher und nachvollziehbare gründe, italien zu mögen:
Während in deutschen Komödien Till Schweiger ein attraktives Arschloch mit hoher Stimme ist, dass am Ende eine süße Freundin findet und der Zuschauer weiß, dass er ihr spätestens in zwei Jahren wieder fremd gehen wird, sind italienische Komödien etwas anders aufgebaut.
Am Anfang steht oft ein meist ein (wenig attraktiver) Mann, der aus irgendendeinem Grund traurig oder gebrochen ist. Am Ende findet er den Weg zurück zu seiner Familie oder er findet eine neue Familie, die ihn liebevoll aufnimmt und in der letzen Szene essen alle zusammen ein köstliches Mahl.
hihi.
herzdamengeschichten.de: Woanders - heute über Bananen, Sex, Eierbrötchen und Lagerliteratur #
hervorragende lesetipps von maximilian buddenbohm. besonders gut liest sich diese geschichte von axel scherm.
christopherlauer.de: Warum ich den Scheiß mache #
christopher lauer schreibt auf, warum er den scheiss macht. detlef gürtler schrob auch was dazu und fand irgendwo das wort debattierwert.
sprengsatz.de: Die Büchse der Pandora #
michael spreng:
Deshalb sollte die SPD, wenn sie einigermaßen bei Sinnen ist, den Spieß umdrehen und massiv auf Angriff umschalten. Steinbrück hat schon den Takt vorgegeben: es müsse bis auf den letzten Cent offengelegt werden, wer und woher in welcher Höhe für Nebentätigkeiten bezahlt wird.
Die SPD kann dabei nur gewinnen, denn zweifelhafte Wirtschaftsanwälte und andere Lobbyisten sitzen eher in den Reihen der CDU/CSU und FDP. 92 Abgeordnete von Schwarz-Gelb beziehen monatlich mehr als 7.000 Euro nebenher, bei SPD und Grünen sind es 16.
mir fällt kein grund ein, warum die SPD das diesmal nicht verkacken sollte.
boingboing.net: Rumble in the Air-Conditioned Auditorium: Jon Stewart and Bill O'Reilly's debate kicked ass #
jon stewart und bill o'reilly debattieren sehr unterhaltsam an ihrer moderatorin vorbei. malte lehming spoilert die debatte ohne spoilerwarnungen und wer will kann für die aufzeichnung der debatte auch was bezahlen.
morgenpost.de: Porträt: Morgen kann warten #
schönes portrait von céline lauer über monika scheele-knight, ihrem mann scott und ihren sohn john:
Keine Hektik, kein Sehenswürdigkeiten-Marathon - durch John haben die Knights eine Art des Reisens entdeckt, die den meisten Menschen längst abhanden gekommen ist: Aufbrechen, ankommen, sich umsehen. Johns Mutter sagt, ihr falle auf, dass viele Leute in Gedanken oft schon weiterdrängen, nach dem Danach streben. "Mit John kann man so nicht leben. Man muss immer in diesem Moment leben, im Jetzt."
(der morgenpost.de link leitet über google an der bezahlschranke vorbei.)
spiegel.de: Kathrin Passig und Sascha Lobo: Die wahre Debatte über das Web #
kathrin passig und sascha lobo teasern ihr neues buch auf spiegel online an. sehr schön:
Was Internetskeptiker sagen: „Wenn ein Dienst kostenfrei ist, dann bist du als Nutzer kein Kunde, sondern das Produkt.“
Was sie meinen: „Das gilt natürlich nur für ganz neu erfundene Dienste. Die überwiegend anzeigenfinanzierten Zeitungen und Zeitschriften, die ich lese, machen mich nicht zum Produkt, sondern zum mündigen Bürger.“
vor einer weile hat twitter die sogenannten twitter-cards vorgestellt, mit denen sich verlinkte inhalte in einem tweet im tweet anzeigen lassen. mit einigen webistes funktionierte das schon länger, instagram, youtube, bilder die man mit twitter hochgeladen hat. so sieht das aus:
was ich erst vor ein paar wochen erfuhr: das kann wohl jeder machen. ein paar meta-tags, wie hier beschrieben hinzufügen, testen und anmelden. das habe ich gemacht und jetzt sehen tweets die einen link zu wirres.net beinhalten so angezeigt:
wenn jemand, oder ich, eine moblog-artikel verlinkt sieht das so aus:
ich finde das ganz prima und stelle monat für monat fest, dass ein nicht unerheblicher teil meiner besucher über twitter kommt:
reddit.com: Mitt Romney: ”I’m gonna stop the subsidy to PBS...“ #
neil degrasse tyson:
Cutting PBS support (0.012%) to help balance the federal budget is like deleting text files to make room on your 500G hard drive.
irgendwann sagt neil degrasse tyson bestimmt auch mal etwas das ich nicht grandios finde. /neil gaiman
kottke.org: Self-portrait of a tree as a young sapling #
faszinierend.
brainpickings.org: Neil Gaiman’s 8 Rules of Writing #
7. Laugh at your own jokes.
nutriculinary.com: Männer die auf Ziegenkäse starren - making of Tim Mälzers „Greenbox“ #
schade dass weihnachten noch so weit weg ist, denn das buch hätt ix gern hab ix jetzt (danke steffen bräutigam!).
thisisnthappiness.com: ”Inspiration exists, but it has to find us working.“ — Pablo Picasso #
zeit.de: Tempelhofer Feld: Entfaltung auf dem Rollfeld #
felix stephan:
Während die New Yorker Stadtplaner sich darauf verlassen konnten, dass der Central Park trotz der Vertreibung von Menschen zu einem Symbol für Freiheit, Prosperität und Demokratie werden würde, der dem Aufbruchsgeist eines Landes entsprach, so ist die Lage in Berlin heute anders: Eine Umwandlung der Freifläche in Tempelhof würde als Landnahme durch die Eliten empfunden. Das würde die Auseinandersetzung darüber weiter verschärfen, wer über unsere Stadtviertel, unsere Parks, unsere Architekturwahrnehmung und nicht zuletzt über unsere Lebensverhältnisse verfügt. Die dahinter stehende Frage "Wir oder die?" ist ohnehin zu einem Grundmotiv des 21. Jahrhunderts geworden.
Das Tempelhofer Feld vermittelt derzeit den Eindruck, dass viele Berliner diese Frage einfach zu ihren Gunsten beantworten. Was auf den Flächen passiert, entwickeln sie gemeinschaftlich, ohne die Erlaubnis einer Institution einzuholen. Ein Akt individueller Freiheit und unmittelbarer, ziviler Teilhabe am öffentlichen Raum.
youtube.com: Why is it Dark at Night? #
die antwort ist komplizierter als ix dachte, aber so gut erklärt dass sogar ich es kapiert habe. morgen habe ich es allerdings wieder vergessen. /boingboing.net
youtube.com: David Letterman - Anna Kendrick’s Song and Cup Trick #
ix mag weder filme in denen gesungen wird, noch talkshows in denen die gäste anfangen zu singen (und dann auch noch a cappella), aber was anna kendrick bei letterman mit einem becher veranstaltete fand ich sehr ok.
georg.pagenstedt.de: Oktoberfest Galerie #
schöne fotos vom oktoberfest, die mich bestärken niemals dorthinzugehen.
saschalobo.com: Warum man manchmal auch schlechtformulierte Petitionen mitzeichnen sollte #
hab ix eben mitgezeichnet.
usaerklaert.wordpress.com: Liebe Presse, Amerikaner (Briten, Kanadier, Australier) haben keine Personalausweise #
scot w. stevenson:
Die kippen endgültig aus den Socken, wenn man ihnen das Einwohneramt erklärt — Deutsche müssen sich beim Staat melden, wenn sie umziehen? Aber nur früher im Osten, oder? Erfahrungsgemäß kommt irgendwann immer die Frage, ob die Nazis mit Hilfe der Einwohnermeldeämter damals die Goldbergs und Süsskinds gefunden haben. Sollte man diese Archive nicht abschaffen oder, äh, niederbrennen? Es hilft nicht, dass Amerikaner solche Vorschriften nur im Zusammenhang mit einer Gruppe von Menschen kennen: Verurteilte Sexualverbrecher. Aus ihrer wird damit die ganze deutsche Bevölkerung wie Kriminelle behandelt.
Am Ende stößt nur die Kirchensteuer auf mehr Unverständnis.
marginalrevolution.com: The Evil of Pagination #
Splitting articles and photo galleries into multiple pages is evil. It should stop.
jedesmal wenn ein artikel auf mehrere seiten verteilt wird, verliert mindestens ein leser die nerven.
netzausfall.de: Ein halbes Jahr mit DuckDuckGo #
geht mir genauso.
faz.net: Zum Tod von Dirk Bach: Immer wenn ich traurig bin #
heike-melba fendel:
Auf Geburtstagspartys trat er gerne mit einem Mini-Casio auf und sang: „Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch´n Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin, dann fang ich an von vorn.“
Zwischen restreaktionären Anfeindungen und der speziellen Kölner Variante des Laisser Faire, die hier „Jeder Jeck es anders“ heißt, war Dirk - unbeirrt und gänzlich frei von Pose -genau das: anders. Anders auch als die Vertreter der kölschen Gemütlichkeit mit ihrem „Ein bisschen Schwund ist immer“-Credo um ihn herum. Für die war das ganze Leben, mindestens das ganze Nachtleben, ein einziger Anlauf für ein irgendwann mal beginnendes Künstlertum.
antjeschrupp.com: Ausweg: Kapitulation #
antje schrupp:
Wir Menschen sind keine körperlosen Datensätze, sondern begrenzte Wesen aus Fleisch und Blut. Wir werden müde, kriegen Hunger, haben Migräne, müssen Scheißen.
antjeschrupp.com: Kurz meine fünf Zent zum Mainzer Männer-Medien-Disput #
antje schrupp:
Frauen sollten eingeladen werden, weil zu keinem beliebigen Thema der Welt sinnvoll diskutiert werden kann, wenn Männer dabei unter sich bleiben. Eine solche Veranstaltung ist ganz einfach nicht in der Lage, Allgemeinrelevantes hervorzubringen und wird deshalb unweigerlich eine schlechte Veranstaltung sein. Oder anders: Eine Gruppe, die (fast) ausschließlich aus Männern besteht, kann sinnvollerweise nur über das Thema “Männer in den Medien” diskutieren, aber nicht über “Medien” generell.
Das Argument “Wir haben keine Frauen gefunden und daher nur Männer eingeladen” ist für einen Kongress über Medien also in etwa so sinnvoll wie das Argument “Wir haben keine Ingenieure gefunden und daher lieber Stewardessen eingeladen” für einen Kongress über Maschinenbau.
dd.wirres.net: Kindermund #
dds kind zwischen 3,5 und 5 jahren:
Kunst ist etwas das niemand nachmachen kann!
patschpatsch.com: Die Rückkehr der Leserin #
isabella donnerhall:
Mit 10 hatte ich die Kinder -- und Jugendbuchabteilung unserer kleinen Bücherei durch. Es half dauernd in Wartezimmern sitzen zu müssen. Mein durchschnittlicher Buchverbrauch trieb anderen Leuten die Tränen in die Augen.
Mit 12 wollte ich Journalistin werden. Oder Anwältin. Wegen John Grisham. Durch Isolation in der Schule und regelmäßige Krankenhausaufenthalte hatte ich als Teenager alles gelesen was Agatha Christie, Erich Kästner, Christine Nöstlinger und Arthur Conan Doyle jemals veröffentlicht haben. Von Harry Potter mal ganz zu schweigen. Da mussten es dann die englischen Bände sein, weil: sofort.
stern.de/hans-martin_tillack: Peer Westerwelle? Guido Steinbrück? #
hans-martin tillack:
Steinbrück selbst war ihr bisher mit Steinbrück'scher Wurstigkeit (nicht etwa er selbst, sondern abgeordnetenwatch sei von kommerziellen Interessen getrieben) begegnet. Einige Großkommentatoren gaben ihm Feuerschutz. Nur - das lernt die SPD nun mit Verspätung - ein Thema verschwindet nicht schon allein dadurch, dass es einige wichtige Journalisten nicht interessiert.



