jahr­hun­dert­hoch­was­ser 2.0

felix schwenzel

oder macht man dar­über kei­ne wit­ze?


fe­lix „ix weiss es“ schwen­zel

felix schwenzel

die spat­zen pfei­fen es von den dä­chern, also sing ich mal mit. die me­lo­die ging in etwa so: eh­ren­senf sen­det dem­nächst auf spie­gel on­line. ob sich fo­cus.de dem­nächst den ma­ho­ni holt?


a-a-blog­gen

felix schwenzel

was ich be­reits er­wähn­te, hübsch il­lus­triert.


ru­del­bil­dung

felix schwenzel

mo­men­tan bil­den sich ja me­di­en-ru­del an und um haupt­schu­len. ob fern­seh­teams da geld zah­len oder nicht um an die rich­ti­gen bil­der zu kom­men ist ja gar nicht die fra­ge, aber ich fra­ge mich ja im­mer war­um „die me­di­en“ (die eta­blier­ten) ein the­ma im­mer so lan­ge durch­kau­en und wie­der­käu­en müs­sen, bis es wirk­lich kei­ner mehr hö­ren und se­hen kann. als ob man alle en­er­gie dar­an set­ze das the­ma durch in­kom­pe­ten­tes und sen­sa­ti­ons­hei­schen­des „be­richt er­stat­ten“ von der agen­da der auf­merk­sam­keits­öko­no­mie zu run­ter zu ho­len. nichts des­to trotz las ich heu­te ein ap­plaus­wür­di­ges mei­nungs­stück von su­san­ne vieth-en­tus im ta­ges­spie­gel. der letz­te satz fasst es pas­send zu­sam­men: „Das Geld, das wir heu­te in den Schu­len ein­spa­ren, wer­den wir mor­gen in die Ge­fäng­nis­se ste­cken.“ ich sage ja seit 16 jah­ren ei­nen spruch den ich in mei­nem aus­tausch­jahr in se­at­tle auf­ge­schnappt habe: „wenn ihr meint bil­dung sei teu­er, war­tet ab und schaut wie teu­er dumm­heit ist.“

[nach­trag]
und mor­gen darf mar­ten­stein sich zum the­ma äus­sern.


goo­gle­talk als bot lot­se?

felix schwenzel

wenn das stimmt, dass goog­le talk web­sei­ten die der be­nut­zer ab­surft nach hau­se te­le­fo­niert, könn­te goog­le ein ech­tes pro­blem be­kom­men. an­de­rer­seits is­ses viel­leicht auch gut zu wis­sen wie man den goog­le-bot lot­sen kann.


ver­zicht

felix schwenzel

din­ge auf die ich gut ver­zich­ten kann: abends ein eine be­nach­rich­ti­gung für ein ein­schrei­ben im brief­kas­ten fin­den (1), mor­gens um 9 auf dem weg zur post vor dem früh­stück an ei­nem übel rie­chen­den kä­se­la­den vor­bei­ge­hen (2), nach­mit­tags bei der prä­se­na­ti­on ei­ner 3d-soft­ware aus ver­se­hen ba­de­wan­nen­bil­der von ei­nem 3d-soft­ware-ver­trieb­ler se­hen (3).

schön da­ge­gen der ko­se­na­me ei­nes ame­ri­ka­ners der mit sei­ner freun­din deutsch lernt: „mein wort­schatz“.

1) war kei­ne ab­mah­nung oder so, nur die pin für mei­ne „pack­sta­ti­on“.
2) ab 15 uhr rie­che es so­was ger­ne. vor­her nicht.
3) der an­de­re ver­trieb­ler hat­te sei­ne bril­le ver­ges­sen


sin­gen in ka­lau

felix schwenzel

sagt das nicht im­mer gott­hilf fi­scher? „böse men­schen ha­ben kei­ne li­der.“ kön­nen böse men­schen die au­gen nicht schlies­sen? wha­te­ver. schö­nes zi­tat dazu hier von ro­bert lem­ke.


image­scha­den

felix schwenzel

Es sei ein „im­menser Image­scha­den“ en­stan­den.

sagt eu­ro­web-ge­schäfts­füh­rer chris­toph preuss laut hei­se.de.

(bei trans­pa­ren­cy in­ter­na­tio­nal ist ein image­scha­den ent­stan­den und ein gu­ter ar­ti­kel. und mich be­schleicht das ge­fühl, dass die mo­no­the­ma­ti­schen zei­ten im blog­dings noch lan­ge nicht vor­bei sind.)


mo­nis an­walt ein seh­pferd?

felix schwenzel

huch, in der fr steht, mo­nis an­walt sei ein seh­pferd.

[nach­trag]
die fr-on­line-re­dak­ti­on hat ne spit­ze klam­mer ge­schlos­sen und jetzt stimmts was man dort le­sen kann.

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trans­pa­ren­cy in­ter­na­tio­nal warnt

felix schwenzel

der la­cher des ta­ges:

Trans­pa­ren­cy Deutsch­land ist aus an­de­ren Le­bens­be­rei­chen mit dem Phä­no­men ver­traut, dass auch ein gu­ter Ruf durch we­ni­ge Skan­da­le ge­fähr­det wer­den kann, wenn die Ver­ant­wort­li­chen nicht eben­so kom­pe­tent wie glaub­wür­dig re­agie­ren. (wei­ter­la­chen bei ti-d)

an­de­re le­bens­be­rei­che?

[tnx tho­mas]


holz­na­gel

felix schwenzel

am mitt­woch, den 05.04.2006 fin­det in düs­sel­dorf (düs­sel­dorf?) ein pro­zess statt, in dem eine fir­ma ei­nem un­zu­frie­de­nen kun­den un­ter­sa­gen will, sei­ne er­fah­rungs­be­rich­te über die­se fir­ma per email zu ver­sen­den. war­um die­se blog­ger aber auch im­mer so un­dif­fe­ren­ziert und harsch re­agie­ren müs­sen: an­na­kueh­ne.two­day.net: Holz­na­gel und die Maul­korb-Bri­ga­de.

[via jens scholz, der im­mer noch kei­ne re­ak­ti­on von eu­ro­web er­hal­ten hat.]

[nach­trag 05.04.2006]
hei­se.de be­rich­tet von der ver­hand­lung.


re­pa­ra­tur­ver­su­che

felix schwenzel

fie­te ste­gers ver­sucht sein ram­po­nier­tes image zu fli­cken und ach­tet bei sei­nem heu­ti­gen be­richt auf ta­ges­schau.de über „moni-gate“ dies­mal dar­auf bei­de sei­ten der me­dail­le zu be­leuch­ten. nur wenn er be­haup­tet, dass „ein Teil der Com­mu­ni­ty“ auch be­reits ge­dan­ken dar­über ma­che „ob nicht bei den har­schen Re­ak­tio­nen der Blog­ger über das Ziel hin­aus­ge­schos­sen wur­de“ bleibt ist das so­wohl un­be­leg­ter (und an den haa­ren her­ge­zo­ge­ner) schwach­sinn, als sich auch sein „kron­zeu­ge“ dar­über wun­dert, was ihm da an zi­ta­ten aus dem zu­sam­men­hang ge­ris­sen wur­de und * dass ihn nie­mand mit pro­fes­sio­nel­len jour­na­lis­ti­schen an­sprü­chen an­ge­ru­fen oder ge­fragt habe. ich hal­te es mit dr. dean: „die blog­ger“ kann man im zu­sam­men­hang mit „moni-gate“ gar nicht ge­nug lo­ben. un­dif­fe­ren­ziert wa­ren da auch nach jörg-olafs mei­nung eher an­de­re.


24

felix schwenzel

sit­ze im sankt ober­holz (pla­zes, qype) und zäh­le ex­akt 24 lap­tops.


ent­hüllt

felix schwenzel

batz­blogent­hülllt die grau­sa­me wahr­heit:

wir­res.net (hin­ter des­sen Pseud­onym IX sich in Wirk­llich­keit der CDU-Hin­ter­bänk­ler Fried­bert Pflü­ger ver­birgt) (wei­ter­le­sen beibatz­blog)

jetzt wis­sen wir es also. fried­bert pflü­ger kann kei­ne recht­schrei­bung. und das ist auch gut so.


on­line-jour­na­lis­mus oh­ne agen­tur­mel­dung 99% müll?

felix schwenzel

fi­es­te ste­gers-prü­gel bei hal fa­ber und it+w:

Der Schwarm der On­line-Pres­se (de­ren In­tel­li­genz jetzt nicht zur De­bat­te steht) wit­tert Bou­le­vard und Klicks, hängt sich auf­grund feh­len­der Agen­tur­mel­dun­gen selbst dran und pro­du­ziert zu 99 Pro­zent Müll, wie der ver­ehr­te Als­ter-Seg­ler von Blu­men­cron viel­leicht for­mu­liert hät­te.

dazu passt viel­leicht auch das hier.


vor­sicht! ach­tung! blog­dings! mob! treib­jagd!

felix schwenzel

das wird lang und selbst­re­fe­ren­zi­ell. muss man nicht le­sen, ich muss­te es aber mal schrei­ben. das ge­schrie­be­ne ent­hält selbst­ver­ständ­lich kaum ei­ge­nen con­tent und ist eine art selbst­ge­spräch.

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halb­wis­sen

felix schwenzel


web­zwo­null

felix schwenzel

schö­nes bild. aber stimmts?


wei­ber!

felix schwenzel


alt­pa­pier­pro­du­zent hat ein pro­blem

felix schwenzel

und das heisst tho­mas knü­wer :

Ich bin kein Freund kör­per­li­cher Ge­walt, doch bei solch ei­nem Schrei­ben, möch­te ich den Au­tor neh­men, ihn schüt­teln, ihm sei­ne Fly­er um die Oh­ren hau­en, ihn dann in ein tech­nisch gut aus­ge­stat­te­tes Gym­na­si­um zer­ren, wo ihm ein pi­cke­li­ger Teen­ager die Grund­la­gen ein­bläu­en darf über das Me­di­um, über das er sei­ne ei­ge­nen Pro­duk­te ver­kau­fen will. Zum Bei­spiel, wie das so funk­tio­niert mit Goog­le. (wei­ter­le­sen beiin­dis­kre­ti­on eh­ren­sa­che)

es geht um die­se ab­ma­hung die ir­gend­ein alt­pa­pier­pro­du­zent an „hes­sis web­log“ we­gen die­sem bei­trag über sei­ne er­fah­run­gen mit dem alt­pa­pier­pro­du­zen­ten ge­schickt hat. boo. lang­sam be­rei­ten die­se an­walts­schrei­ben kör­per­li­che schmer­zen.

[nach­trag]
auch wenn die fir­ma of­fen­bar nicht so ge­nau weiss was sie will und kei­nen an­walt auf­trei­ben konn­te der sich mit dem in­ter­net aus­kennt, las­sen sie im­mer­hin mit sich re­den und be­zie­hen stel­lung (link via tho­mas knü­wer).

[nach­trag 2]
die sa­che scheint sich auf­zu­klä­ren. wenn jetzt noch der an­walt auf­hört den ele­fan­ten im p.-la­den zu ma­chen …

[nach­trag 3]
nicht al­les so klar; blog.hes­sen­dre­scher.de: mit angst ar­bei­ten (via ron­sens)


put­zig,

felix schwenzel

der schaff­ner, der am ost­bahn­hof aus dem zug steigt, weil der dort en­det, und in vol­ler bahn-schaff­ner-mon­tur mit ro­ter müt­ze die hand sei­nes freun­des er­greift der nen iro­ke­sen-schnitt aufm kopf hat, sprin­ger­stie­fel, le­der­ja­cke und ze­ris­se­ne jeans trägt und mit ihm händ­chen­hal­tend den bahn­steig ent­lang­geht. als er die trep­pe run­ter­geht winkt er sei­ner kol­le­gin zum ab­schied. sie winkt zu­rück.