beck scientologe?

hier steht, beck hansen, der sänger, sei scientologe, wie seine eltern. wenns stimmt, warum liest man das nicht beim qualitätsjournalismus? stimmts?
hier steht, beck hansen, der sänger, sei scientologe, wie seine eltern. wenns stimmt, warum liest man das nicht beim qualitätsjournalismus? stimmts?
ups. spargel online kann auch hart nachfragen, nicht nur seichtes pr-abfragen im interview. spargel online interviewt wladimir kaminer, grosses kino im spargel online, sieben tage nachdem er sich hier äusserte, nun auch bundesweit im internet:
Kaminer: Jetzt verbreiten die deutschen Medien unisono den Eindruck, dass die Ukrainer - die merkwürdigerweise vor kurzem noch als Helden der Demokratie gefeiert wurden - im wesentlichen eine Horde von Dieben, Mördern und Prostituierten sind, die nur darauf warten, hier einzufallen.SPIEGEL ONLINE: Sie glauben, dass die Berichterstattung über die Visa-Affäre die Fremdenfeindlichkeit hierzulande befördert?
[via spreeblick und it+w]
der experte für „Qualitätsstandards in der Online-Redaktion“, frank patachon patalong (harharhar) trifft am 19. märz um 13 uhr auf der leipziger buchmesse den wadenbeisser don alphonso. majo empfiehlt:
ich rate zum Suspensorium. Seinen Artikeln nach zu urteilen, schlägt Herr Patalong nicht ins Gesicht.
wird sicher lustig, ich finde man sollte das filmen.
vor einiger zeit erklärte mir matthias bröckers im tagesspiegel ein paar aspekte von wladimir kaminers erfolg. der artikel ist mittlerweile im altpapier gelandet, aber der tagesspiegel hat ja ein wunderbares archiv:
Wie wird ein junger Russe, der wenig Deutsch sprechen und noch weniger schreiben kann, in kürzester Zeit zum Bestsellerautor? Indem er gute Geschichten erzählt und das Glück hat,Helmut Högezu treffen.
herr preidel erklärt das peace-zeichen.
→ weiterlesenman kann ja mal ostern früh wünschen. also: frühe ostern.
[in den hässlichen schönhauser allee arcarden wird man folgendermassen begrüsst: „Frohe Ostern! Häslich Willkommen“]
ab & zu kauf ich mir eine wochenkarte mit der ich kreuz und quer durch berlin fahren könnte, meist aber doch nur von a nach b, weiter nach c und abends wieder nach a fahre. das ist immerhin billiger als einzelfahrten zu bezahlen, aber teurer als die fahrten im monatspack zu kaufen. aber dafür bin ich wieder zu geizig, wenn ich nämlich eine monatskarte hätte und dann wie nächste woche 1 woche nicht in berlin, würde ich mich für die ungenutzte bvg-nutzung schrägärgern.
was ich eigentlich sagen wollte: ich kaufe mir diese wochenkarten meistens am automaten, mal mit ec karte, mal mit geldscheinen. so auch letzte woche, 24 euro und ein paar zerquetschte kostet die karte. der zwanziger wird nach 5 versuchen anstandslos vom automaten akzeptiert. der fünf-euro-schein nicht. alle 20 versuche scheitern. in münzen hatte ich keine 4 euro, nur ein paar zerquetschte; also abbruch. „vielen dank!“ sagt der automat. ich zum automaten: „und mein geld? könnte ich das bitte wiederhaben“. der automat schliesst die augen und schweigt. ich bild mir ein einen leisen rülpser zu hören. ich sag noch arschloch zum automaten und hole hilfe. der BVGer, der tatsächlich nach 5 minuten vor ort ist, sagt mir: „na dett is doch logisch. ist doch klar, das der automat das geld nicht wieder hergeben kann, das rollt sich im automat zusammen.“ — „der automat kann scheingeld nicht wieder rauzsgeben?“ — „nee, is doch klar!“ — „aha.“
steht nirgendwo, aber die diskussion wollte ich jetzt nicht führen. ix wollt mein geld zurück, aber auch das ging nicht: „füllen se das formular hier mal aus, in 4-6 wochen überweisen wir ihnen das geld zurück.“
ich hab das formular ausgefüllt, unterschrieben udn dann den BVGer verprügelt.
[kurzversion, ohne füllworte: fahrscheine in berlin am automaten nicht mit geldscheinen bezahlen.]
die debug als pdf-download. notiz an mich selbst: nicht nur downloaden auch lesen.
die deutsche bank (und der ertragswinkel).
es ist ein grosses vergnügen, jenifer lopez beim tanzen mit richard gere zuzugucken — und ich weiss nicht ob es an ihrem kleinen zauberhaften gesicht oder ihrem riesen, ausserirdischem arsch liegt. an herrn gere liegt es nicht.
[siehe auch was frau kaltmamsell gefiel]
→ weiterlesenwer seine privaten daten, seine perlen, die telefonnummern, seine notizen und termine bei einem dienstleister mit dem namen „gefahr“ unterbringt muss doch ein bisschen blöd sein, oder?
sie hat mich zwar, wie ich, nicht auf ihrer blogroll, aber sie liest wirres. das allein reicht in vielen fällen schon aus, damit ich jemanden sympathisch finde. was sie noch sympathischer macht ist, dass sie orden selbst zeichnet und an blogs verleiht, die ich auch mag, ohne den orden zurückzuverlangen. das spricht für ein grosszügiges, offenes wesen. auch ihre schreibe ist trotz vorherrschendem rosa in ihrem blog, sehr lesbar. sie hat auch eine einstellung, weshalb man sie wohl gezupft-dunkelblond nennen darf.
ausserdem kann sie mich nachmachen. nicht rülpsen und furzen wie ich, nein so weit gehts nu doch nicht, aber so schreiben wie ich. was einerseits keine kunst ist, aber doch nicht so ganz trivial zu sein scheint wie es auf den ersten blick scheint. immerhin reichte es um 15 leser zu täuschen und mir das versprechen abzuringen ihr eine ode zu schreiben. aber weil ich ihren arsch noch nicht gesehen habe, wurde aus der ode eben nur eine lobhuddelei (oder ein ödchen). besser als gar nichts und es war ja nur ein zweiter platz …
küstenschwache, die: pl. & weibliche form von küstenschwacher; klapprige anrheiner
schweinerohr, das: aus blätterteig gefertigt
leben in schwebegefahr, das: schwebische angstäusserung
[hier hingeschickt]
gestern wurde m publication (store) von der „lead academy“ zum „visual leader“ gekürt. eine kurze erklärung vom juror markus peichl im tagesspiegel interview:
Kein Mensch kennt das Magazin „M-Publication“. Es wurde zum „Visual Leader“ gekürt. Wie kommt’s?→ weiterlesenEs ist ein Feuerwerk der Ästhetik, eröffnet neue Gestaltungswelten, erzählt abwechslungsreich Geschichten, geht mit Abstand am virtuosesten mit Illustrationen um …
… und keiner liest’s …
… vielleicht lesen’s jetzt mehr. Das ist ja unsere Aufgabe: Auf Zeitschriften hinzuweisen, die wirklich Neues bieten.
„Qvest“, „Visual Leader 2003“, haben Sie ähnlich gelobt. Kurz danach kam das Aus.
„Qvest“ hat ja einen neuen Investor gefunden. Außerdem: Kreativität ist immer ein Risiko. Wer sich vor der eigenen Courage zu Tode fürchtet, wird nie was bewegen.
kunden dialog center,
„iglo lecker garantie“
postfach 77 77
33440 herzebrock-clarholz
betr.: iglo gemüse-ideen, lecker-garantie, pfannen-gemüse italienisch
sehr geehrte damen und herren,
sehr geehrter käptn iglo,
„alle iglo produkte [...] jetzt mit geld-zurück-garantie — denn wenn‘s nicht schmeckt, gibt's geld zurück.“
vielen dank für ihre „lecker-garantie“ die sie auf ihre „gemüse-ideen“ geben. gute idee. soviel vorweg, das essen hatte geschmack. leider war der geschmack nicht wirklich lecker.
zuallerst möchte ich über den dem gemüse beigelgten, hellen fettklumpen meckern. offenbar ist der fettklumpen dazu gedacht den geschmack, den invertzuckersirup, die gemüsehefebrühe und das knoblauchpulver um das gemüse zu schmieren, bzw. zu verteilen und das festkleben der gemüsestückchen an der pfanne zu verhindern. here ziele, die verständlich sind, aber leider das „lecker“ beeinträchtigen. das fett, das sich nach der zubereitung an jedem gemüsestückchen festgesetzt hatte, schmeckte leider so wie es vor der zubereitung aussah: nach schmutziger margarine. das konnte auch die überdosis salz oder geschmacksverstärker in der gemüsebrühe nicht übertünchen. obwohl es normalerweise gerne etwas salziger mag, kam mir der gedanke in den sinn, dass ihr lebensmittelchemiker oder ökotrophologe verliebt sein könnte.
das gemüse selbst, also das gemüse ohne ihre ideen, war anständig. die bohnen, die karotten, die zwiebeln knackig, so wie ich es mag. allerdings stand die menge der zuccini stückchen in keinem verhältnis zu der abbildung auf der packung noch war die menge und die konsistenz der zuccini dem geschmack, dem „lecker“, zuträglich. im gegenteil. mir kam der gedanke in den sinn, zuccini von nun an „füllgemüse“ zu nennen. wahrscheinlich ist zuccini gerade billig?
auch wenn kaum paprika vorhanden war, hatten die paar stückchen die ich fand noch diese ekligen weissen fasern an der innenseite, die ich mormalerweise grosszügig wegschneiden, wenn ich paprika selber zubereite.
mit einem wort, ich hätte wegen mangelndem „lecker“ gern mein geld zurück, auch wenn das sehr schwer verdiente 2 euro sind — aber wie ich sie kenne, legen sie sicher was dazu und tragen das porto. der kassenbon ist beigelegt, das porto auf dem briefumschlag. ich bin mal gespannnt ob sie noch bessere gemüse-ideen haben, wenn ich die ausprobiert habe, hören sie nochmal von mir.
gruss
felix schwenzel
lychenerstrasse 72
10437 berlin
konto xxxxxxxx
blz: 39050000, sparkasse aachen
diese bekloppte „oh ein bekanntes gesicht — da-zeig-ich-doch-mit-dem-zeigefinger-mal-hin“-geste, mit der prominente sehr oft in der öffentlichkeit um sich rum zeigen, nervt extrem. ich glaube ronald reagan hat damit angefangen mit dem zeigefinger auf journalisten oder zuschauer zu zeigen, wenn er aus dem hubschrauber oder der airforce one stieg. dumm grinsen, mit dem zeigefinger zeigen, winken. die blödsinnigkeit dieser geste wird nur noch von michael schuhmacher übertroffen, der sie auf dem siegertreppchen stehend noch mit dem ausgestreckten daumen kombiniert.
bisher war ich für ein weltweites verbot dieser geste. bis ich bei herrn k. die antwort sah. (**click**)
→ weiterlesenspargel schlagzeilt: „reisebuchung per mausklick immer beliebter“.
scheisse! bei mir klappt das nicht. ich klick wie ein wilder auf der maus rum, aber ne buchung kommt dabei nicht rum. vielleicht gehts auch nur mit windows?
→ weiterlesenmal eben ein paar millionen frauen beleidigen und als entschuldigung unkonzentriertheit, lampenfieber und rumphilosophieren vorbringen? das kann nur ein alter, dummer, verlogener (oder verkalkter?) und auf frischfleisch notgeiler schlagerfuzzi sein. falls sich das arschloch udo jürgens nun beleidigt fühlt, entschuldige ich mich sogleich. ich bin gerade nicht sonderlich konzentriert.
mehrere millionen zwangsprostituierte, schwarzarbeiter und kriminelle kommen nach deutschland und nehmen den deutschen zwangsprostituierten, schwarzarbeitern und kriminellen die arbeitsplätze weg. das kann doch nicht richtig sein.
das berühmt-berüchtigte „ich kenne jemanden, der behindert ist-phänomen“, teil 2 (teil 1). oder: warum ich weblogs mag, teil 87234.
das aktuelle poo-logo oben links stammt von oliver niemann. vielen dank.
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