lesbenöl
http://www.lesbosolivenoel.de/ - http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos
mensch! das muss jemand nigel kennedy sagen!
[via adsense nebenan]
http://www.lesbosolivenoel.de/ - http://de.wikipedia.org/wiki/Lesbos
mensch! das muss jemand nigel kennedy sagen!
[via adsense nebenan]
ganz klar: entweder heisst belle de jour lisa hilton oder stewart home. fleshbot kann sich nicht entscheiden. [räusper, es geht um die britische belle de jour]
der wahre name der deutschen belle de jour ist übrigens lisa loch, ihr letzter auftritt fand in der allegra statt (possibly dead on arrival).
abzockexpansion. die samwers können es nicht lassen. blogisch hats zuerst gesehen (via mobile6). „STOPALLE“ an 84200 funktioniert nach wie vor (wie bei jamba: „STOPALLE“ an 33333).
→ weiterlesendank an die linker, die wirres.net zum viertmeist verlinkten deutschen weblog im zeitraum des 1.1. bis 29.3.2005 gemacht haben. nach dieser statistik liege ich sogar vorm knapp hinter dem verfickten focus online. danke leser und linker!
die bvg schafft es nicht innerhalb von 4 wochen geld das ein automat einbehalten hat rückzuerstatten, verlangt aber erhöhtes fahrgeld innerhalb von 14 tagen zu überweisen (sonst „zusätzliche kosten zu ihren lasten“).
die bvg bitten an allen ecken und enden in berlin um verständniss, entschuldigung und was weiss ich, behandelt ihre fahrgäste aber streng nach nach dem wortlaut ihrer beförderungsbedingungen. null toleranz!
zwar bietet die bvg eine absurde „kundengarantie“ und tolle seminare für ihre mitarbeiter:
Ziele [des Seminars]: Die Teilnehmer kennen die Zusammenhänge von Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherung. Sie sind in der Lage, sich in die Situation des Kunden zu versetzen und kennen den Stellenwert eines angemessenen Kommunikationsverhaltens im Rahmen ihres kundengerechten Auftretens.
ich bin allerdings gerade sehr unzufrieden und habe den grund meiner unzufriedenheit mal ans bvg „Kundendienst/Beschwerdemanagement“ geschickt:
am karfreitag habe ich meinen fahrschein in meiner jacke im büro liegen lassen (7tage-karte, gekauft per ec karte und entwertet am 19.03 am ubahnhof schönhauser allee). den gedanken nichts unrechtes zu tun (ich hatte ja einen fahrschein) fuhr ich ohne zusätzlichen fahrschein mit der m1 vom hackeschen markt richtung schönhauser allee. da ich mir keines unrechts bewusst war, ergriff ich auch nicht die flucht, als zwei schlecht getarnte fahrkarten kontrolleure zustiegen und versuchte ihnen die lage zu erklären. die beiden waren freundlich und zuvorkommend, schrieben mich aber auf und händigten mir die zahlungsaufforderung aus. allerdings machten sie mir ebenfalls hoffnung das erhöhte fahrgeld nicht zahlen zu müssen wenn ich eine ec-karten-quittung vorweisen könne. ich solle einfach am mittwoch in die grunewaldstrasse gehen.der sachbearbeiter dort sah das anders. die vorschriften sähen keine ausnahmen vor, kein fahrschein führt zu erhöhtem beförderungsgeld. die 7tage-karte sei übertragbar, also könne er das erhöhte fahrgeld nicht erlassen. als ich das was er sagte mit den worten „sie wollen also von ihren vorschriften keinen millimeter abweichen?“ zusammenfasste wurde er aggressiv und fühlte sich persönlich angegriffen: „ich halte mich hier lediglich an die vorgaben und brauche mir von ihnen nicht zu sagen wer ich bin.“ da ich angst hatte, dass der sachbearbeiter bewaffnet sein könnte widersprach ich nicht.
offenbar hatte der mitarbeiter noch nicht die akademie kundendienst seminare besucht, bei dem die teilnehmer „die Zusammenhänge von Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherung“ lernen. vielleicht hat ja der sachbearbeiter dem diese email vorliegt begriffen, dass 40 euro und die zufriedenheit eines einzelnen kunden nicht wirklich gegeneinander aufzuwiegen sind. immerhin bezahle ich jeden monat fast 100 euro in ihre automaten ein und bin dabei äusserst kulant was ihre verspätungen, verschmutzungen, unhöfliche behandlung durch kontrolleure und ab & zu unangekündigt ausfallenden nachtbusse angeht.
vielleicht können sie mir einen schritt entgegenkommen bevor ich weglaufe, bzw. fahrradfahre.
nach dem senden des formulars wurde mir mitgeteilt, dass mein anliegen jetzt „mit den zuständigen Fachabteilungen unseres Unternehmens ausgewertet“ würde. so jett bin ich mal gespannt ob die mir ihre verfickten paragraphen jetzt schriftlich um die ohren hauen.
zur erinnerung an die bvg-kundendialog haltung, nochmal dieser herrliche tagesspiegel artikel („BVG-Mann quittierte Bitte mit Faustschlag“), von mir am 17.05.2004 verlinkt.
→ weiterlesenaha. der fiese grinser vom 2df, peter hahne, hat peter lustig ein abschiedsbuch geschrieben?
das rumgefrömmel und wertegerede von hahne ist übrigens noch unerträglicher als sein verkacktes dauergrinsen. das grinsen ist das eines auf-der-strasse-bonbons-an-kinder-verteiler, die vor denen uns unsere eltern immer gewarnt haben und vor dem ich auch heute noch gerne einnen grossen bogen mache. sonst wäre hahne sicher eine gute besetzung für eine art horror-moral-clown.
→ weiterlesen[abteilung comics in worten] einer musste es ja tun, katzundgoldt haben es getan: kleiner comic in der aktuellen zitty (zitty8/2005): zu sehen sind ein schild, ein junge und ein opa. auf dem schild steht über einem pfeil: „zum soldaten casting“. der opa denkt: „früher hiess das musterung und wir fanden das übel.“ der junge rennt freudig in richtung des pfeiles auf dem schild.
die frage ist nur: wo will die wirtschaft denn hin? und an welchem bahnhof sah der kanzler die wirtschaft am zug? vielleicht sah er ja die wirtschaft im zug, also den speisewagen?
die amerikanischen konservativen versuchten ja gerade auf dem rücken einer wachkomapatientin bei ihrer wählerschaft zu punkten, indem sie am fall terri schiavos ihre moralische überlegenheit gegenüber jeder lebensform im universum demonstrieren. mit mässigem erfolg, offenbar gehen die zustimmungswerte von bush gerade in den keller.
auch eine weitere beliebte konservative waffe wird gezückt, die vergesslichkeit und unredlichkeit:
Gerade in der Tagessschau gehört: Der Fraktionsvorsitzende der Republikaner im US-Abgeordnetenhaus, Tom DeLay, hat den Fall Terri Schiavos als „Geschenk Gottes für die Konservativen“ und die Beendigung der Ernährung Schiavos als „Mord“ bezeichnet.DeLay hatte vor einigen Jahren lebenserhaltende Maßnahmen für seinen eigenen Vater beenden lassen.
weiterlesen/quelle (der demagoge).
schon eklig, diese konservativen. und eigentlich halte ich die diskussion seit diesem beitrag eh für beendet.
[nachtrag 17:16h]
noch ein paar eklige deatils am rande, von mir aus einem lesenswerten artikel aus dem tagesspiegel herausgepickt:
eben beim artlawyer gelesen:
4. FOTORECHT: Ron Sommer siegt im Fotostreit
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Streckung um 5 Prozent.Der frühere Telekom-Vorstandschef Ron Sommer hat im Streit um eine satirische Fotomontage vom Bundesverfassungsgericht gegen die "Wirtschaftswoche" gesiegt.
Das Gericht sah das Persönlichkeitsrecht Sommers durch eine im Jahr 2000 in der "Wirtschaftswoche" erschienene Aufnahme verletzt, bei der seine Gesichtszüge unmerklich verzerrt waren, hier um 5 Prozent.
Manipulierte Bilder dürften auch in einem satirischen Kontext nicht verwendet werden, wenn die Veränderung für den Betrachter nicht erkennbar sei, heißt es in dem Beschluss.
Quelle:
beck-aktuell-Newsletter v. 22.03.2005
hiermit entschuldige ich mich bei rainer calmund, dessen bild ich kürzlich unmerklich verzerrt habe. kommt nicht wieder vor.
→ weiterlesenmeien schwerster berichtet gerade live, per chat, vom abendessen: meine mutter bezeichnete die anwesenden als „memmen“, weil sie keine zweite portion gemüse haben wollten. das wiederum führte zu einem hustenanfall meinerseits.
neue ressorts bei wirres: gesellschaft, bildungs(hilfe) und internetgesundheit:
gesellschaft
in hamburg wurde auf einem „charity-event“ (so nennen leute die vor reichtum kaum laufen können veranstaltungen, bei denen sie ausgewählten unterfinanzierten gruppen krümmel almosen in den rachen werfen um sich danach gereinigt zu fühlen) ein kleines medizinisches wunder entdeckt: es wurde eine frau gesehen, die älter als ihr vater ist aussah. nach intensiver recherche konnte ihr name festgestellt werden: jette joop.
(fort)bildung
lerne klagen ohne zu leiden, 3 tägiges seminar, termine, kosten und anmeldung hier.
tipps + tricks
telefonieren hilft gegen segelohren, zumindest einseitig und für die dauer des telefonats. dieser tipp ist kostenlos.
wer etwas erledigen möchte (aka arbeiten) sollte folgende tipps befolgen, die felix petersen auf der etech transkribiert hat:
ich habe bisher jede zimmerpflanze getötet. meist durch unterlassene hilfeleistung. lediglich eine einzige planze hat meine obhut jemals überlebt, eine art gummibaum, der es tatsächlich aushielt anderthalb jahre ohne wasserzufuhr zu überleben. ich mache das nicht aus bösem willen, eher aus ignoranz. ich nehme pflanzen in der wohnung meist nicht als lebewesen wahr, sondern als dinge die (oft) im weg stehen. wenn man mir also keine freude machen will, sollte man mir blumen schenken.
von meiner mutter kann ich das verhalten nicht geerbt haben. sie stellt bei jeder sich bietenden gelegenheit blumen, topfpflanzen und ähnliches in die wohnung. kürzlich waren es veilchen, wohl als frühlingsboten gedacht. die grosse selbsttäuschungsmasche funktionierte aber; meine mutter war ganz euphorisiert:
„mmmh. herrlich wie es nach veilchen duftet.“
mein vater, sonst eher kühl und verhalten (wie ich), liess sich miteuphorisieren: „ja. duftet herrlich“.
diesmal liess sich lediglich meine schwester, sonst jeder euphorie nicht abgeneigt, nicht mitreissen. sie roch an den veilchen und beschrieb die fakten: „bah! die riechen nach pisse!“
meine mutter musste nach überprüfung des geruchs zugeben, das meine schwester recht hatte.
question to self: und, was hast du zu ostern so getrieben?
answer to self: 47 stunden im bett verbracht, 4 stunden auf dem sofa.
17 liter wasser, ein glas tee, 1 bananenmilch, 1 heisse zitrone (auf telefonischen befehl) getrunken. 1 packung brockoli-lachs-nudeln fertiggericht, 1 tafel schokolade gegessen. ca. 7 liter urin, 10 liter schweiss abgesondert. kein fieber gemessen, aber auch nur 20 stunden schüttelfrost gehabt.
apropos fieber. wenn ich als kind fieber hatte, manifestierte sich mein fieberwahn meist durch massstabs- und haptikstörungen; meine finger fühlten sich überdimensional gross und deplaziert an, die instinktive körperliche selbstwahrnehmung verschwand. die träume drehten sich auch um absurd vergrösserte gliedmassen und derlei wahrnehmungsstölrungen. ganz anders heute. mein fieberwahn drehte sich die letzten drei tage fast ausschliesslich um satz- und gedankenfetzen die ich in irgendwelchen weblogs aufgeschnappt oder imaginiert hatte. im fieberwahn kommentierte ich vor meinem inneren auge wie ein besessener. beruhigend, dass sich im laufe des lebens der fieberwahn an das „echte leben“ anpasst.
nigel kennedy sieht aus wie eine häsliche lesbe.
→ weiterlesennachdem sie kaminer interviewt haben, haben sie wohl gefallen an wladimir kaminer gefunden, die qualitätsjournalisten bei spargel online. also flott mehr kaminer bringen/einkaufen bis man ihn zu einer kolummne überredet hat. kaminer über berliner:
Der muffige Berliner, für den es immer etwas zu meckern gab, ist zum großen Teil in den Westen abgehauen, wahrscheinlich auf der Suche nach einem gut bezahlten Arbeitsplatz. Alle, die einen Vogel haben, kamen dagegen nach Berlin. Aus ganz Deutschland kommen die Knaller hierher, um endlich so zu leben, wie sie es gern hätten, ohne dass jemand mit dem Finger auf sie zeigt. Dabei finden sie in Berlin ganz schnell Gleichgesinnte, eine Stammkneipe, einen eingetragenen Verein und eine spezielle Knaller-Zeitung noch dazu. Nur gehen sie dabei unter, weil sich kein Mensch mehr über sie aufregt.
ganz hart, dieses bild („can't beat the feeling“) vom britischen künstler banksy. hier noch ein bild das moe sicher gefällt.
[via kottke, woostercollective]
pressemeldung aus dem hause antwerpes.
Köln, 24. März 2005 - Die auf den Healthcare-Markt spezialisierte Online-Jobbörse DocCheck® Jobs will versuchen, den ehemaligen Chef der Bundesagentur für Arbeit als freien Berater zu gewinnen.DocCheck® hofft dabei besonders auf Unterstützung beim Kosten-Controlling und bei der Planungseffizienz. In seiner Funktion als Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) hatte Florian Gerster maßgeblich dazu beigetragen, den virtuellen Arbeitsmarkt mit einem knappen Budget von nur 65 Millionen Euro zu einer Erfolgsstory zu machen.
"Die wertvollen Erfahrungen, die Herr Gerster während des Aufbaus des Jobportals der Bundesagentur für Arbeit gesammelt hat, könnten uns von Nutzen sein", so Dr. Frank Antwerpes, Geschäftsführer von DocCheck®. "Denn aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug."
[via actioncontent]