heute in der mailbox: »[blah] nachdem Du Dich endgültig als Kritikaster etabliert hast [blah].« ix: »wtf ist ein „Kritikaster“?« in der mailbox: »„kleinlicher Kritiker, Nörgler“, laut Duden; wobei zweiteres wohl zutrifft.«
wie soll ich bei solchen lob den runterkommen von meiner nörgel- und anpissphase?
herr basic lässt pathos aus sich heraustropfen und ermahnt die blogger nicht noch mehr menschen ins unglück zu stürzen:
Ich denke, es gibt zu viele Arbeitslose in D, da müssen es nicht noch mehr werden, weil wir so gedankenlos trafficgeil sind. Alles hat seine Grenzen. [mehr bloggerquatsch mit robert]
trafficgeilheit ist killing jobs. siehste mal.
demnächst bei herrn basic:
don alfonso killt 500 journalisten
zuhause trinken treibt gastronomen in den suizid
wichsen zerstört prostituierten-karrieren
journalisten zerstören polit-karrieren, aus purer reichweitengeilheit
business-bloggen zerstört das gehirn
robert basic, der jörg „weit hergeholt“ schönbohm des blogdings.
bei herrn sebas gibt es diese woche „monothematisches“. diesmal erzählt herr sebas mal was ganz anderes; nämlich wie er zum ficken gekommen ist, in diesem falle zum ficken einer nahen verwandten von mir. diesen beitrag zu einem von herrn sebas „denkwürdigen dates“ habe ix verfasst, lustig wie etwas von mir verfasstes mit hinzugefügten „esszetts“, kommata und grossbuchstaben (leider nicht ganz konsequent umgesetzt) aussieht.
die zeitung mag ich ja, auch wegen ihrer staubtrockenheit, ganz gerne, aber der ton in den weblogs ist doch sehr zettdeffig. da les ix doch lieber die zeitung, auf papier.
so. das ist ab sofort das neue offizielle wirres.net shirt. es passt sich dem konzept meines kleinen bescheidenen weblogs an, beleidigend, schlecht gestaltet, falsch geschrieben, sehr unpassend und komplett irrelevant. ich wette, dass ich keins davon verkaufe. sollten sich trotzdem mindestens vier käufer finden, die mir mit dem kauf zwanzig euro in die kasse spülen (für die mathematisch herausgeforderten: vier mal fünf euro provision), schenke und schicke ich dem neuen online-chef der zeit, gero von randow, eines. mit glückwunschkarte zum neuen job und schleife.
sollte jemand so blöd sein das shirt zu kaufen, anzuziehen und sich damit zu fotografieren, erstatte ich dem ersten dessen bild mit diesem shirt in meine mailbox trudelt (und dessen bild ix veröffentlichen darf), den kaufpreis via paypal. wohlgemerkt nur dem ersten.
[abgelegt unter „kommerz in weblogs geht nicht“, inspiriert von oberflächlichkeit]
[nachtrag] hier nun auch das offizielle inoffizielle wirres.net t-shirt.
An einem Blogging mitzumachen, war eine neue und wertvolle Erfahrung für mich.
das gegenteil ist der fall! sie meinte natürlich „blogdings“ als sie „blogging“ schrob. eine echte insiderin und wirres-leserin, bestimmt.
sehr innovativ, mal schaun ob die länger durchhalten als das bildblog:
Hamburg, 1. August 2005: Seit dem 1. August haben Leser von ZEIT online die Möglichkeit, auf der Website www.zeit.de Kommentare zu Artikeln zu veröffentlichen sowie die Kommentare anderer Leser zu bewerten. „Die Leser von ZEIT online geben uns oft dermaßen interessantes Feedback, weshalb wir uns dazu entschlossen haben, sie an den Inhalten von ZEIT online stärker mitarbeiten zu lassen als bisher“, erklärt Gero von Randow, Chefredakteur von ZEIT online.
noch gehts nicht. und manche kommentare werden auf immer und ewig unbeantwortet bleiben.
das wort arschloch sitzt bei mir gerade etwas locker (immerhin hat es mich in die zeitung gebracht), aber ich habe eine wichtige botschaft zu übermitteln:
alle, ausnahmslos alle, die dieses saudoofe dieter nuhr zitat „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten“ benutzen, sind arschlöcher! dumme, ahnungslose arschlöcher dazu. denn wie kann man eigentlich mehr ahnungslosigkeit demonstrieren, als seine meinung mit der meinung eines mittelmässigen, haarefärbenden komikers auszudrücken?
wie erbärmlich dumm muss man sein, um in diskussionen oder kommentaren mit fremder, dumpfer zunge zu argumentieren und sich dabei auch noch besonders pfiffig finden?
drücke ich mich unverständlich aus? dann sage ich es mal mit joschka fischer: „Mit Verlaub Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch.“ aber vielleicht sollte ich es lieber mit paul-henri spaak sagen: „Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals an ihr. Aber die anderen leiden.“ oder besser noch mit johann gottfried seume: „Faulheit ist Dummheit des Körpers. Dummheit ist Faulheit des Geistes.“
hier nochwas für die freunde der cut&paste-diskussionskultur, zu benutzen wenn man mal über ein nuhr-zitier-loch stolpert, mit und ohne link:
Wie schon Felix Schwenzel sagte: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Nuhr zitieren.“
Wie schon Felix Schwenzel sagte: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Nuhr zitieren.“
aber jetzt halte ich arschloch erstmal die fresse.
„interessante themen, günstiger preis“ ist nicht etwa die neue wirres-selbstbeschreibung, sondern die aktuelle metamac-knaller rss-werbung. hab ix doch schmunzeln müssen „respektive“ lachen.
es gibt immer wieder dinge die mich wundern. das eine ist die affinität von conan o’brien zur deutschen kultur (siehe u.a. hier), das andere ist, wer so alles einen mac benutzt. in diesem falle wundere ix mich über die beiden schmuddelkinder aus der rechten ecke strammen konservativen die ihre identität von zwei handspielpuppen abkupfern ableiten; die benutzen — wie die guten im kino — os x und haben einen wunderbaren kleinen rip von conan o’briens late night: triumph der latenight. download ist ein bisschen kompliziert, aber so ist das halt bei den konservativen: vorne bierdeckel, hinten aktenordner.
heute fand ich ein vollzitat dieser kleinen geschichte in der frankfurter allgemeinen sonntagszeitung. also eigentlich fand ich es nicht, ich musste erst hinweise per email empfangen bevor ich es fand. zwei tolle vorteile von dieser bauchpinselei: eine suche nach „wirres.net“ bei faz.net bringt jetzt genau ein suchergebnis und der beitrag wurde kostenlos in „classic-rechtschreibung“ konvertiert.
seit zweieinhalb wochen trage ich nun eine neon-gelbe wäscheklammer am revers und schon berichtet die faz darüber, quasi:
Laß mal stecken Konkurrenz für die Aids-Schleife: Die Designer heften den Männern neuerdings lustige Broschen ans Revers
„Sei kein Frosch, trage Brosch'“: So ungefähr könnte das Motto lauten, mit dem etliche Modehäuser den Männern derzeit ans Revers wollen. Den Männern? Tatsächlich, das Modemagazin „Gentleman's Quarterly“ etwa posaunte schon im Frühjahr: ...
der artikel ist kostenpflichtig und lohnt sich nicht zu lesen. er diente ja nur einem kleinen schlechten gag.
hier ist das ganze klammer-bild, aufgenommen auf der spreeblick futura bold 6.0 von tanja. die klammern verkaufe ich bald für andere mode- un dstilbewusste menschen, für 12 euro das stück, hier auf der seite.