alles

ge­heim­di­plo­ma­tie-, hy­per­zi­vi­li­sie­rungs- und al­les-gu­te-links

felix schwenzel

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  spie­gel.de: Hans-Diet­rich Gen­scher: Ge­heim­ver­hand­lun­gen über Cho­dor­kow­ski   #

„Tri­umph der deut­schen Ge­heim­di­plo­ma­tie“ — wenn ich das lese, den­ke ich wun­der­bar. gut das die re­gie­rung sich auch für hu­ma­ni­tä­re zwe­cke ein­setzt. auch für „du­bio­se“ mil­li­ar­dä­re kann man sich in not­si­tua­tio­nen ein­set­zen. aber wenn die di­plo­ma­ti­schen ka­nä­le in au­to­ri­tä­re staa­ten wie russ­land bes­ser funk­tio­nie­ren, als die zu un­se­ren ver­bün­de­ten auf der an­de­ren sei­te des at­lan­tiks, ist das ir­gend­wie wie­der er­nüch­ternd. oder sar­kas­tisch aus­ge­drückt:

für'n mil­li­ar­där schickt schland den su­per­top­che­cker gen­scher ins ren­nen. wer wohl für snow­den ge­heim­di­plo­ma­tie be­treibt? boh­len? po­falla?

— fe­lix schwen­zel (@di­plix) 21. De­zem­ber 2013

sie­he auch burks.de.

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  wired.com/th­reat­le­vel: Kim Dot­com Rat­ted Out Ri­val File-Sha­ring Sites, Court Do­cu­ments Cla­im   #

oh, noch ein su­per­rei­cher, den gen­scher ir­gend­wann mal aus den klau­en der jus­tiz ret­ten könn­te.

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  brei­ten­bach.tumb­lr.com: Ver­ban­nung und Hy­per­zi­vi­li­sie­rung im Netz   #

pa­trick brei­ten­bach:

Die Über­wa­chung durch Staa­ten oder Macht­eli­ten ist da­bei nur ein ganz klei­ner Teil der so­zia­len Kon­trol­le. Der größ­te Druck geht von der Mas­se der Nut­zer selbst aus.

in­ter­es­san­ter ge­dan­ke. ich lebe ja auch vor al­lem des­halb in ei­ner gross­stadt, weil ich die so­zia­le kon­trol­le und nor­men in klein­städ­ten oder dör­fern als zu be­en­gend emp­fin­de und die ge­fühl­te an­ony­mi­tät und das ver­schwin­den­kön­nen in der mas­se in städ­ten schät­ze. und dann fühlt sich der druck den die dorf­ge­mein­schaft im in­ter­net aus­übt doch wie­der ganz ähn­lich an wie in ei­nem kaff. im­mer­hin feh­len im in­ter­net noch die mist­ga­beln.

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  in­sta­gram.com: mal schau­en ob das am wo­chen­en­de klappt, mit dem we­ni­ger schlecht pro­gram­mie­ren ler­nen   #

buchtitel: weniger schlecht programmieren

bis­her ge­lernt: ein ge­druck­tes buch ist enorm hilf­reich, weil es an­kla­gend her­um­lie­gen kann und mich nach­dring­lich er­mahnt mei­ner pflicht zu fort­bil­dung und re­zen­si­on nach­zu­kom­men. eine ebook-ver­si­on kann ei­nen nicht mal im an­satz er­mah­nen zu le­sen.

wenn ich dann aber erst­mal beim le­sen bin, fällt mir das le­sen im ebook dann aber doch un­end­lich viel leich­ter.

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  topf­voll­gold.de: Al­les Gute will Gold vom Topf   #

in­ter­es­san­tes ver­ständ­nis von jour­na­lis­ti­scher sorg­falt beim Al­les Gute Ver­lag. die ge­schich­te lässt mich in mei­ner phan­ta­sie je­man­den vor­stel­len, der sich beim ka­cken auf ei­ner öf­fent­li­chen toi­let­te über je­man­den der furzt be­klagt. /ste­fan nig­ge­mei­er


mei­ne lieb­lings­t­weets in der ers­ten de­zem­ber­hälf­te

felix schwenzel

au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te lis­te (fast) al­ler tweets, an die ich im de­zem­ber ein stern­chen ge­macht habe. ein paar mei­ner quel­len (ne­ben mei­ner twit­ter-time­line) habe ich bei pin­board ge­sam­melt. ei­ni­ge tweets habe ich auch über stel­lar ge­fun­den.

Keks
@na­men­los4

"Mama, kommst du mal? Es hat ge­klin­gelt." "Ich bin im Bad." "ICH KANN NICHT AUF­MA­CHEN, MEI­NE MAMA KACKT GE­RA­DE!"

es­py­laub
@es­py­laub

This is still my fa­vo­ri­te venn dia­gram: pic.twit­ter.com/rFsI2IWJ8z

Mor­gen in der FAS: Quo­te, Zote, Oze­lo­te - 2013 im Rück­spie­gel der Talk­show-The­men. Klei­ne Pre­view: pic.twit­ter.com/INhBmT­C­BUX

Ahoi Pol­loi
@ahoi_pol­loi

Ber­lin – Ein Ko­loss auf dö­ner­nen Fü­ßen.

Shel­by White
@Shel­by­White

Every sin­gle sa­tel­li­te or­bi­ting the Earth. pic.twit­ter.com/snPT6tWyK7

Ralph Kühnl
@kir­sche­plot­zer

Ich sehe un­scharf. Nur Pfei­fen. Ach, ver­saut.

Rick Bau­ble
@rick­bu­rin

When Ca­me­ron talks about Man­de­la, re­mem­ber that Man­de­la was so anxious to avo­id him he ca­mou­fla­ged hims­elf as a chair pic.twit­ter.com/D9xx5rnDmj

Matt Haug­hey
@matho­wie

"List of sci­en­tists who be­ca­me crea­tio­nists af­ter stu­dy­ing the evi­dence"ra­tio­nal­wi­ki.org/wiki/List_of_s…

Ben Mc­Cool
@BenMc­Cool

Sweet. Mac now sup­ports win­dows: pic.twit­ter.com/4YNYLh89R6

Jour­nel­le
@jour­nel­le

Über­le­ge ge­ra­de mit wem ich neu­lich über ein be­stimm­tes The­ma ge­spro­chen habe. Stel­le fest: mit mir selbst.

In­s­truc­ti­ons say, let the bird chill in the sink for a few hours. No pro­blem. pic.twit­ter.com/YGXkcf­KlTI

Stan­Buy­Me
@LeCh­ral

"Be­schrei­ben Sie sich bit­te in drei Wor­ten.""Faul."

Won­der­girl
@Won­der­girl

Um mir mit­zu­tei­len, dass mein Name an­geb­lich nicht am Brief­kas­ten steht, schickt der Her­mes-Pa­ket­dienst mir ei­nen Brief. Be­ein­dru­ckend.



links vom 21.12.2013

felix schwenzel

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  you­tube.com: As­leep. - Ig­loo II (Of­fi­ci­al Mu­sic Vi­deo)   #

YouTube Video Vorschaubild youtube-video laden, info, direktlink

mit an­dre­as storm, der in die­sem mu­sik­vi­deo rum­steht und tanzt, habe ich vor 16 jah­ren mal in ei­ner thea­ter­pro­duk­ti­on zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. ver­wun­der­lich ist dar­an drei­er­lei:

  • ist das wirk­lich schon so lan­ge her?
  • von der pro­duk­ti­on fin­det sich nichts mehr im in­ter­net, aus­ser ei­ner er­wäh­nung in ei­nem re­chen­schafts­be­richt der kul­tur­för­de­rung zü­rich
  • ich habe mal bei ei­nem thea­ter­stück mit­ge­macht?

[weil ich heu­te früh an­satz­wei­se sen­ti­men­tal war, habe ich eben auf mei­nen fest­plat­ten ge­sucht und tei­le der do­ku­men­ta­ti­on des thea­ter­stücks an dem ich 1997 mit­in­sze­niert habe zu goog­le+ hoch­ge­la­den. auf ei­nem der bil­der bin ich mit pfer­de­schwanz und cow­boy­stie­feln zu se­hen.]

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  reu­ters.com: Se­cret con­tract tied NSA and se­cu­ri­ty in­dus­try pio­neer   #

das hört sich an wie ein sehr gros­ser griff ins klo, den sich RSA dort ge­leis­tet hat. aber wenn man fefe glaubt, ist das nicht das ers­te mal. je­den­falls be­kommt der aus­druck kun­den­ver­ar­schung, durch das wort hin­ter­tür eine wun­der­ba­re neue me­ta­ebe­ne.

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  spie­gel.de: Rit­ter Sport ge­gen Stif­tung Wa­ren­test: Streit ums Pi­pa­ro­nal   #

viel­leicht wird das ja das wort des jah­res 2014: pi­pe­ro­nal

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  sweets.se­riou­seats.com: The Sci­ence of the Best Cho­co­la­te Chip Coo­kies   #

j. ken­ji lo­pez-alt hat eine wo­che lang cho­co­la­te chip coo­kies ge­ba­cken, um das op­ti­ma­le re­zept zu fin­den: durch va­ria­ti­on und ex­pe­rie­ment. /via stel­lar /@The­Food­Lab


öl­sar­di­nen-spa­ghet­ti nach ez­ra cald­well

felix schwenzel in rezepte

das fertige gericht auf einem weissen teller mit einem haufen parmesan dekoriert

vor ein paar tagen hat mir die beifahrerin diese seite mit kochvideos von ezra caldwell empfohlen. ein rezept war irgendwas mit sardinen.

bei ezra caldwell konnte ich die rezepte nirgendwo finden, aber für die sardinen-pasta wurde ix bei kitchen collaboration fündig. ich habe das heute mittag nachgekocht und natürlich ein bisschen abgewandelt. für 2 personen habe ich folgende zutaten benutzt:

zutaten

  • 2 dosen ölsardinen, also den inhalt, abgetropft und zerkleinert
  • 2-3 esslöffel sultaninen (10 minuten in warmen wasser eingeweicht)
  • viel olivenöl
  • 2-3 esslöffel zedernüsse, eigentlich pinienkerne, aber die zedernüsse hatte ich noch (danke sascha!). zerkleinerte walnüsse funktionieren erfahrenungsgemäss übrigens auch
  • 2 handvoll kleine kirschtomaten
  • 2 kleine zwiebeln, fein gewürfelt
  • 4 zehen frischen knoblauch, gewürfelt
  • 2 getrocknete rote chili/pfefferschoten, fein zerrieben
  • 1 büschel petersilie, fein geschnitten
  • salz und pfeffer
  • 1 packung spaghetti
  • 1 scheibe brot

zubereitung

  1. die zubereitung der sardinen ist durch die dosenvariante ziemlich einfach: dose öffnen, öl abtropfen lassen, sardinen aus der dose befreien. letzteres ist beinahe der komplizierteste teil.

  2. danach habe ich eine scheibe vollkornbrot, in meinem fall einen dünn geschnittenen kanten demeter-haselnuss-sesam-vollkornbrot, in sehr kleine würfel geschnitten (insgesamt ca. 332 stück) und die in einer pfanne mit butter leicht angeröstet. kurz vor ende habe ich noch eine klein gewürfelte, frische knoblauchzehe und eine prise salz mitgeröstet. (das müsste auch mit toastbrot oder geriebenem knäckebrot gehen.)

  3. die zedern-, pinien- oder walnusskerne können theoretisch in der gleichen pfanne angeröstet werden.

  4. ebenso die kirschtomaten. die müssen eine weile unzerschnitten in der pfanne rumrutschen. das erzeugt manchmal ganz lustige geräusche. wenn die tomaten etwas farbe haben und schrumpelig sind, können sie beiseite gestellt werden.

  5. jetzt ungefähr könnte man angefangen die spagetti zu kochen. (meine waren schon fertig.)

  6. in eine pfanne mit heissem olivenöl kommen jetzt: die fein gewürfelten zwiebeln, der fein gewürfelte knoblauch, die chiliflocken, die gerösteten nusskerne und die sultaninen. solange anbraten, bis alles ein bisschen fettig glasig ist. dann kann das sardinenfleisch mitgebraten werden, bis es in der küche ausreichend nach fisch riecht.

  7. jetzt die fein geschnittene petersilie noch kurz mitanbraten, dann werden auch die eventuell mitgeschnittenen dickeren stängel geniessbar. am ende kommen die spagetti dazu, allerdings nicht die ganze packung, nur zwei kleine portionen. ich habe an dieser stelle noch zwei tassen von dem gut gesalzenem spagettiwasser in die pfanne gekippt und alles kräftig gemischt. die tomaten können jetzt auch dazu.

  8. fast fertig: zum servieren die nudeln auf einen teller, die brotwürfelchen drüberstreuen und den teller parmesanieren.

ich fand das äus­serst le­cker, die bei­fah­rein auch. das bes­te ist: die pas­ta schmeckt kaum nach fisch. die mund­hap­tik ist hoch­in­ter­es­sant, weil sich alle kon­sis­ten­zen von cre­mig, nussig und knä­ckig ge­mein­sam im mund be­fin­den. und ge­schmack­lich so­wie­so.


Photo by felix schwenzel on December 20, 2013. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mal schau­en ob das am wo­chen­en­de klappt, mit dem we­ni­ger schlecht pro­gram­mie­ren ler­nen.


links vom 20.12.2013

felix schwenzel

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  niem­an­lab.org: The blog is dead, long live the blog   #

ja­son kott­ke über den tod von blogs. sehr klug und dif­fe­ren­ziert, wie im­mer, vom bes­ten blog­ger der welt, der noch bis ins jahr 2073 blog­gen wird.

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  tor­rent­freak.com: Rus­sell Brand: Get My New DVD From The Pi­ra­te Bay   #

rus­sell brand hat eine neue DVD mit sei­ner live-show ver­öf­fent­licht und lädt sei­ne fans ein, sie auch per pi­ra­te­bay zu la­den. dar­über schei­nen nicht alle glück­lich zu sein. aber die­ser tweet ge­fällt mir dann doch sehr:

@IamT­heS­tin: @rus­ty­ro­ckets If i down­load this il­le­gal­ly will that make you sad?" I don't mind as long as you watch it.

— Rus­sell Brand (@rus­ty­ro­ckets) 26. No­vem­ber 2013

also ma­che ich jetzt über weih­nach­ten et­was, was ich noch nie ge­macht habe: mir eine rus­sel brand live-show an­se­hen.

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  faz.net: Pod­casts: Der Sen­der bin ich   #

ste­fan schulz über tim pritl­ove und pod­cas­ten.

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  rei­chels.org: Mei­ne Fil­ter­bla­se ist ganz. Aber.   #

se­bas­ti­an rei­chel:

Mei­ne Fil­ter­bla­se ist ganz, aber sie zu le­sen und zu sor­tie­ren ist nicht im­mer ein­fach.

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  wuv.de: As­tra ka­pert den Wer­be-Blo­cker   #

wie al­les von as­tra, na­tür­lich, voll iro­nisch. of­fen­bar ist der as­tra ban­ner blo­cker nichts wei­ter als ein spe­zi­el­le ad­block-plus re­gel­set, dass ban­ner dann mit as­tra-wer­bung aus­tauscht. so­et­was habe ich wer­bern vor kur­zem auch vor­ge­schla­gen. hät­te die wer­be­indus­trie be­nut­zern be­reits vor 10 jah­ren ef­fek­ti­ve wer­be­blo­cker an­ge­bo­ten säs­se sie jetzt auf ei­nen po­ten­zi­el­len da­ten­schatz, hät­te die kon­trol­le über ei­nen ef­fek­ti­ven white­lis­ting-pro­zess und wür­de so ei­ni­ges über die wer­be­vor­lie­ben der be­nut­zer wis­sen.

so er­fährt as­tra jetzt eben al­ler­hand über hips­ter, die de­ren ad­block-va­ri­an­te in­stal­liert be­kom­men.

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  twit­ter.com/fsck­log: Die iSight-Ab­kle­ber be­hal­ten ...   #

Die iSight-Ab­kle­ber be­hal­ten recht: Di­s­ab­ling the Mac­Book Web­cam In­di­ca­tor LED jscho­lar­ship.li­bra­ry.jhu.edu/hand­le/1774.2/...

— Leo (@fsck­log) 18. De­zem­ber 2013

wo­bei man na­tür­lich ein biss­chen ein­schrän­ken muss: in die­sem fall wur­den ka­me­ras äl­te­re in äl­te­ren mac­books un­ter­sucht und ein­fach ist das heim­li­che ak­ti­vie­ren der mac­book­ka­me­ra auch nicht.


fünf um sechs vor neun am 18.12.2013

felix schwenzel

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  kott­ke.org: Ap­ple’s best ad­ver­ti­se­ment ever?   #

ja­son kott­ke fragt sich ob das der bes­te wer­be­spot von ap­ple je­mals wäre.

youtube-video laden, info, direktlink

wenn so viel pa­thos in 90 se­kun­den bei mir nicht zu hef­ti­gen ab­wehr­re­ak­tio­nen führt, dann ist das für mich zu­min­dest ein ganz gu­ter qua­li­täts­in­di­ka­tor. es zeigt, dass hier leu­te am werk wa­ren, die ihr hand­werk be­herr­schen.

ab­ge­se­hen da­von ist der spot, denkt man ihn zu­en­de, auch eine ein­dring­li­che wer­bung für goog­le glas­ses. oder dif­fe­ren­zier­ter aus­ge­drückt: das wir zum fest­hal­ten und spei­chern von din­gen die wir er­le­ben, im­mer noch durch plas­tik-, me­tal- oder glas­blö­cke durch­gu­cken müs­sen ist ganz of­fen­bar aus ver­schie­de­nen grün­den ex­trem stö­rend. man sieht mit die­sen ge­rä­ten aus wie ein arsch­loch oder ein ge­stör­ter. nach die­sem vi­deo wird ei­nem klar wo­hin die tech­no­lo­gie mar­schiert: die­se ge­rä­te müs­sen ver­schwin­den. ob ihre auf­nah­me- oder track­ing-funk­tio­nen dann ans hand­ge­lenk, den kopf, über die au­gen oder ins knopf­loch wan­dern ist egal — haupt­sa­che aus der hand.

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  zeit.de: „Ist die Pro­sti­tu­ti­on Teil des Ko­ali­ti­ons­ver­trags?“   #

mo­ritz von us­lar stellt bar­ba­ra schö­ne­ber­ger 99 fra­gen und merkt zwi­schen­durch (ge­gen­über dem le­ser) im­mer wie­der an, wie toll er sie, ih­ren hu­mor, ihre schlag­fer­tig­keit und ih­ren bu­sen fin­det. ich fin­de die adres­se des ar­ti­kels sehr schön, weil sie auf bar­ba­ra-schoe­ne­ber­ger/kom­plett­an­sicht en­det.

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  zeit.de: „Wir be­kom­men Hun­der­te Droh­an­ru­fe“   #

kai bier­mann plau­dert mit tho­mas ur­mann, der „Tau­sen­de Ab­mah­nun­gen an Red­tu­be-Nut­zer“ ver­schickt, über ab­mah­nun­gen.

ich fin­de sol­che in­ter­views aus ver­schie­de­nen grün­den sehr au­gen­öff­nend. ei­ner­seits er­kennt man, wenn man ju­ris­ten zu­hört, dass der geist (oder ur­sprüng­li­che zweck) ei­nes ge­set­zes nicht un­be­dingt et­was mit der in­ter­pre­ta­ti­on oder aus­füh­rung ei­nes ge­set­zes zu tun ha­ben muss. an­de­rer­seits stört ju­ris­ten das (oder die sinn­lo­sig­keit ih­res tuns) nicht im ge­rings­ten.

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  the­guar­di­an.com: Mer­kel com­pared NSA to Sta­si in hea­ted en­coun­ter with Oba­ma   #

mer­kel ist wie wir: auf­re­gen, aber nix tun.

Mer­kel im Juli: weist Ver­gleich #NSA mit Sta­si scharf zu­rück. Mer­kel im Ok­to­ber zu Oba­ma: Das ist wie Sta­si! the­guar­di­an.com/world/2013/dec...

— Ste­fan Nig­ge­mei­er (@nig­gi) 17. De­zem­ber 2013

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  bo­ing­bo­ing.net: NSA col­le­ague de­scri­bes life with Snow­den: “a ge­ni­us” who wore EFF anti-NSA hoo­dies to work   #

snow­den trug bei der ar­beit für die NSA ge­ge­le­gent­lich EFF-ka­pu­zen­pull­over und hat­te eine aus­ga­be der US-ver­fas­sung auf dem schreib­tisch. spä­tes­tens bei der ver­fas­sung auf dem schreib­tisch, hät­te die NSA aber ver­dacht schöp­fen müs­sen.


links vom 17.12.2013

felix schwenzel

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  beet­le­bum.de: Too big to fail.   #


hihi.

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  de­sign­ta­ge­buch.de: War­stei­ner mo­di­fi­ziert Mar­ken­zei­chen   #

flat de­sign

fla­che­re ge­stal­tung jetzt auch bei war­stei­ner:

warsteiner logo alt und neu


ich fin­de das ja er­freu­lich, dass schat­ten und re­flek­tio­nen und pseu­do-3D-ele­men­te lang­sam wie­der aus den auf­ge­bla­se­nen mar­ken­zei­chen ver­schwin­den. viel­leicht ver­flacht sich ja bei­spiels­wei­se das UPS-logo auch wie­der? in etwa so (von mir ge­faked):

ups-logo alt und noch älter
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  in­sta­gram.com/ja­sonsan­ta­ma­ria: Oh no!   #

oh no!
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  is­don­line.de: Of­fe­ner Brief an die ZDF-Wet­ten dass...? Re­dak­ti­on - Scho­ckiert über die Saal­wet­te der Sen­dung in Augs­burg (14.12.2013)   #

Und in der Messehalle kommen die ersten Lokomotivführer an. #wettendass

(bild­quel­le)


links vom 16.12.2013

felix schwenzel

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  mut­ter­see­len­al­lein­er­zie­hend.de: Der äl­tes­te Schnick­schnack der Welt   #

sehr schön, mei­ke bütt­ner:

Selbst wenn man ver­sucht, die je­weil­gen Ent­wick­lun­gen nicht zu be­ur­tei­len, springt ein Fakt ganz si­cher ins Auge. In al­len Be­rei­chen ha­ben wir ver­sucht, es bes­ser hin­zu­be­kom­men. Wir zeich­nen an den Plä­nen, die noch nie per­fekt wa­ren und noch lan­ge nicht per­fekt sein wer­den. Ei­nes war für die­se Ent­wick­lun­gen je­doch im­mer un­ab­ding­bar. Schon im­mer muss­ten die Men­schen sich für et­was neu­es öff­nen, das sie teils ängs­tig­te, sie meist über­for­der­te und sel­ten rei­bungs­los von stat­ten ging. Bis jetzt ha­ben wir da­bei aber im­mer nur ge­won­nen und eine Men­ge dazu ge­lernt.

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  pxlnv.com: Kee­ping It Simp­le Is Com­pli­ca­ted   #

sehr schö­ne über­schrift.

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  ta­ges­spie­gel.de: Um­welt­ak­ti­vis­ten stö­ren Shell Sci­ence Slam   #

schon ein paar tage alt, hier noch­mal die ak­ti­on mit vi­deo und links.


links vom 15.12.2013

felix schwenzel

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  the­guar­di­an.com: This trans­at­lan­tic trade deal is a full-fron­tal as­sault on de­mo­cra­cy   #

ge­or­ge mon­bi­ot über den po­li­ti­schen wil­len zur selbst­kas­tra­ti­on. die leu­te die uns re­prä­sen­tie­ren ha­ben of­fen­bar den wil­len oder die fä­hig­keit ver­lo­ren die ge­heim­diens­te, die fi­nanz­märk­te oder gros­se un­ter­neh­men zu kon­trol­lie­ren. ich nei­ge ja nicht zu alar­mis­mus, aber an­ge­sichts so zahn­lo­ser po­li­ti­scher in­sti­tu­tio­nen kann ei­nem schon angst und ban­ge wer­den. /hol­ger schul­ze

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  cof­fee­andtv.de: In­ter­net­mä­an­der   #

lu­kas hein­ser:

Viel­leicht ist das auch der Grund, war­um ich nie so ein Zu­sam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl ent­wi­ckelt habe, wie es auf Bar­camps und Tref­fen wie der re:pu­bli­ca ze­le­briert wird.

aha. die­ser mann meint also, er kön­ne schwer zu­sam­men­ge­hö­rig­keits­ge­füh­le ent­wi­ckeln:

lukas heinser freut sich

(bild: dus­log)

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  the­eu­ro­pean.de: Oba­mas Dop­pel­mo­ral   #

mei­ke bütt­ner:

„It took a man like [Man­de­la] to show that you must trust others so that they may trust you“, sagt der Mann, des­sen Ge­heim­diens­te die Bür­ger der gan­zen Welt ab­hö­ren. Der Ge­bär­den­dol­met­scher über­setz­te die­se Pas­sa­ge viel­leicht mit „RGzbml#frgk?“ oder viel­leicht hielt er in die­sem Mo­ment auch still. Was im­mer er aus die­sem Satz mach­te, es kann kaum un­ech­ter sein, als die Wor­te, die Oba­mas Mund ver­lie­ßen. Denn Ver­trau­en ist si­cher nichts, wo­durch sich Oba­ma und sei­ne Ge­heim­diens­te aus­zeich­nen. Ver­trau­en ist auch si­cher nicht der Grund für die star­ke Ab­si­che­rung der ame­ri­ka­ni­schen Ter­ri­to­ri­al­gren­zen. Wem traut die­ser Mann, der uns er­klärt, dass wir mit dem Ver­trau­en erst ein­mal in Vor­leis­tung ge­hen müss­ten?

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  hol­gi.blog­ger.de: Das ers­te Mal, dass ich Car­sha­ring...   #

hol­gi über elek­tro­au­tos:

Das Fah­ren ei­nes sol­chen Au­tos kann spek­ta­ku­lär sein, denn es gibt eine Art Kick­down, die ma­xi­ma­les Dreh­mo­ment ab der ers­ten Se­kun­de be­reit­stellt, so dass die klei­ne Kar­re bes­ser an­tritt und noch bes­ser aus ent­spann­ter Fahr­wei­se durch­zieht, als es mei­ne Bar­chet­ta je­mals konn­te.

stimmt. ich muss im­mer an au­to­scoo­ter den­ken, wenn ich in ei­nem die­ser din­ger sit­ze.

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  zeit.de/zeit­ma­ga­zin: Proust-Fra­ge­bo­gen für Blog­ger (89)   #

gute ant­wor­ten von mar­kus pfei­fer auf doo­fe fra­gen vom zeit ma­ga­zin.

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  smdm.tumb­lr.com: Ha, ha, es stellt sich her­aus, dass die Wol­ken nur...   #

ralf cas­pers er­klärt wo die wol­ken für west­eu­ro­pa her­ge­stellt wer­den und gibt zu, dass er bei der ar­beit hin und wie­der ei­nen fah­ren lässt.


links vom 14.12.2013

felix schwenzel

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  me­di­um.com: The boy who­se brain could un­lock au­tism   #

ich habe den gan­zen ar­ti­kel ge­le­sen in der er­war­tung, dass an ir­gend­ei­ner stel­le vor­ur­tei­le über au­tis­mus breit­ge­tre­ten oder olle ka­mel­len auf­ge­wärmt wer­den. in mei­ner li­mi­tier­ten wahr­neh­mung scheint der ar­ti­kel dann aber doch ziem­lich fun­diert und dif­fe­ren­ziert zu sein. die au­torin maia szala­vitz nennt sich auf twit­ter neu­ro­sci­ence jour­na­list und schreibt haupt­be­ruf­lich für time.com.

wie ge­sagt: sehr lang (me­di­ums al­go­rith­mus meint 32 mi­nu­ten le­se­zeit), aber le­sens­wert und dif­fe­ren­ziert:

He adds, “Bio­lo­gi­cal­ly, au­tism is not a unita­ry con­di­ti­on. As­king at the bio­lo­gi­cal le­vel 'What cau­ses au­tism?' makes about as much sen­se as as­king a me­cha­nic 'Why does my car not start?' The­re are many pos­si­ble re­asons." Bel­mon­te be­lie­ves that the in­ten­se world may ac­count for some forms of au­tism, but not others.

Re­se­arch shows, in fact, that ever­yo­ne lear­ns best when re­cei­ving just the right dose of chall­enge--not so litt­le that they'­re bo­red, not so much that they'­re over­whel­med; not in the com­fort zone, and not in the pa­nic zone, eit­her. That sweet spot may be dif­fe­rent in au­tism. But ac­cor­ding to the Markrams, it is dif­fe­rent in de­gree, not kind.

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  stadt-bre­mer­ha­ven.de: Gru­se­li­ge Ro­bo­ter: Goog­le kauft Bos­ton Dy­na­mics   #

cool. da­mit ist goog­le jetzt of­fi­zi­ell ein rüs­tungs­kon­zern.

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  you­tube.com: House of Cards - Sea­son 2 - Teaser Trai­ler   #

das sieht gleich­zeit nach völ­lig auf­ge­bla­se­nem mum­pitz und ICH-MUSS-DAS-SE­HEN! aus.

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  digg.com: What You Get When You Pour Mol­ten Alu­mi­num Into An Ant Hill   #

das ist wun­der­schön, was man da be­kommt, wenn man ge­schmol­ze­nes alum­ni­um in ei­nen amei­sen­bau giesst, aber in deutsch­land wür­de man da­für, wahr­schein­lich zu recht, den amei­sen zum frass vor­ge­wor­fen. hü­gel bau­en­de wald­amei­sen ste­hen of­fen­bar seit 200 jah­ren un­ter schutz.

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  digg.com: This Is The Grea­test Cy­cling Vi­deo Of All-Time   #

nein. das ist nicht das gross­ar­tigs­te fahr­rad-vi­deo al­ler zei­ten, son­dern ein vi­deo in dem man ein paar fahr­rad­fah­rer sieht, die ein paar tricks zei­gen.


links vom 13.12.2013

felix schwenzel

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  www.faz.net: „Aus dem Ma­schi­nen­raum“: Die neue Di­men­si­on des Duck­mäu­ser­tums   #

con­stan­ze kurz stellt die macht­fra­ge. oder ge­nau­er, die nach dem po­li­ti­schen wil­len.

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  taz.de: Schafft die Kunst ab!   #

ge­org ses­se­len:

Es gibt eine simp­le Öko­no­mie die­ses boo­men­den Kunst­mark­tes, der be­reits too big is to fail: Das über­schüs­si­ge Ka­pi­tal schafft sich ein Spiel­feld, auf dem es voll­kom­men los­ge­löst wal­ten kann. Eine klei­ne Cli­que von su­per­rei­chen Samm­lern treibt sich ge­gen­sei­tig die Prei­se in die Höhe. Da­von pro­fi­tiert ein glo­bal ver­netz­tes und im­mer en­ger mit Ban­ken ver­floch­te­nes Kunst­busi­ness. Kunst­kon­sum ist zum Schwanz­ver­gleich der Olig­ar­chen ge­wor­den. Der Kunst­markt ist eine böse Ka­ri­ka­tur des Ka­pi­tal­markts ge­wor­den. Die Ban­ken wer­den Samm­ler, die Ban­ken or­ga­ni­sie­ren Kunst­an­lei­hen und lie­fern schließ­lich die Ex­per­ti­sen dar­über, was Kunst­wer­ke wert sind.

die­se öko­no­mi­sie­rung und pri­va­ti­sie­rung ei­nes teils der zeit­ge­nös­si­schen kunst habe eine schwer­wie­gen­de fol­ge für „uns nor­ma­le Men­schen“:

Die Kunst ver­liert ih­ren ei­gent­li­chen Adres­sa­ten, den nach Frei­heit, Schön­heit und Fan­ta­sie ver­lan­gen­den Men­schen, eine Ge­sell­schaft, die sich traut, äs­the­ti­sche Ex­pe­ri­men­te zu trei­ben. Sie ver­liert ge­nau die Leu­te, die sie we­der ha­ben noch kon­su­mie­ren, son­dern ver­ste­hen wol­len. Wie man Kunst eben so "ver­ste­hen" kann.

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  busi­ness­in­si­der.com: Jan Kem­pen­aer­s' Pho­tos Of Yu­go­sla­vi­an Mo­nu­ments   #


links vom 12.12.2013

felix schwenzel

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  per­spek­tie­fe.pri­vat­spra­che.de: De­mut   #

lan­ger, klug er­schei­nen­der text von da­ni­el brock­mei­er:

Ich habe ei­nen sehr lan­gen Blog­post zur De­mut ge­schrie­ben, in dem ich die Tex­te zur De­mut von Hal­tungs­tur­nen, wir­res.net und an­mut und de­mut ana­ly­sie­re. Am Ende gebe ich dann noch mei­nen ei­ge­nen Senf dazu. Das gan­ze ist so episch lang, dass ihr auch nur das Fa­zit le­sen könnt, falls euch die Zeit fehlt ...

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  tech­dirt.com: Hells An­gels: Trade­mark Bul­lies   #

das hier sind bil­der vom an­walt @fritz­clapp, der hier die hells an­gels in wa­ren­zei­chen-an­ge­le­gen­hei­ten ver­tritt und of­fen­sicht­lich schon­mal was von fri­su­ren-mar­ke­ting ge­hört hat. den nyt-ar­ti­kel um den es ei­gent­lich geht, „De­spi­te Out­law Image, Hells An­gels Sue Of­ten“, kann man auf je­den fall le­sen.

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  io9.com: Frea­ki­sh­ly rea­li­stic te­le­mar­ke­ting ro­bots are de­ny­ing they'­re ro­bots   #

das ist wirk­lich un­fass­bar rea­lis­tisch und angst­ein­flös­send.

[nach­trag 21.12.2013]
die ro­bo­ter sind dann viel­leicht doch kei­ne bots, son­dern von men­schen ge­steu­er­te au­to­ma­ten. mög­li­cher­wei­se. mich be­ru­higt das vor­erst noch­mal ein biss­chen. dank an fen­nek.

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  don­dah­l­mann.de: Ab­mah­nun­gen we­gen Bil­dern aus ei­ner Pres­se­da­ten­bank   #

ab­mah­nung qua­si mit ei­nem hap­py end.

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  zeit.de: Kom­men­tar: Schrift­stel­ler-Pro­test ge­gen Über­wa­chung   #

kai bier­mann:

Nicht die öf­fent­li­chen Auf­ru­fe der Schrift­stel­ler und Un­ter­neh­men wer­den da­für sor­gen, dass die Über­wa­chung ein­ge­schränkt und bes­ser kon­trol­liert wird. Das kön­nen wir nur selbst, in­dem wir uns ent­schei­den, kei­ne Un­ter­ta­nen zu sein.

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  das­nuf.de: U8   #

kind 3 lobt die arzt­hel­fe­rin:

Stimmt. Das hast Du risch­tisch ge­sagt.

bei der an­zahl shares die das nuf für die­sen ar­ti­kel be­kom­men hat, wünsch ich mir dann manch­mal doch ei­ge­ne, klei­ne kin­der.

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  schle­cky­sil­ber­stein.com: Schö­nen gu­ten Tag. Ich bin ge­kom­men, um zu stö­ren.   #

rené wal­ter bei schle­cker mil­fen­stein über klick­bai­ting:

Ich pran­ge­re das an.

ich habs wirk­lich nicht mit­be­kom­men, dass die bei­den ihre blogs für ei­nen tag ge­tauscht ha­ben. ob­wohl ich bei­de abon­niert habe. /fake­b­log.de

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  crack­a­jack.de: Be­as­tie Boys sue Gol­dieBlox   #

rené wal­ter:

Tut nach wie vor ein biss­chen weh, die Be­a­sties in so 'nem Ur­he­ber­rechts­blöd­sinn mit an­se­hen zu müs­sen.

fühlt sich al­les sehr falsch und un­ent­spannt an. mögl­ci­her­wei­se sum­me ich heu­te den gan­zen tag die­ses be­kann­te be­as­tie boys lied: „... you got to fight ... for your right ... to shake the pa­go­da tree ...“

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  crack­a­jack.de: Oil Spill at Shells Sci­ence Slam in Ber­lin   #

sau­ber. also nicht sau­ber. je­den­falls schö­nes sym­bol­bild:

hier kann man den ste­cker zie­hen, in der ark­tis nicht.


links vom 11.12.2013

felix schwenzel

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  sz-ma­ga­zin.sued­deut­sche.de: Kath­rin Pas­sig über Wolf­gang Herrn­dorf und sein Buch »Ar­beit und Struk­tur«   #

gran­di­os dif­fe­ren­ziert. (mög­li­cher­wei­se wird das wort „dif­fe­ren­ziert“ künf­tig mein lieb­lings­kom­pli­ment.) /frank lach­mann

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  leit­me­di­um.de: War­um die NSA-Af­fä­re nie­man­den wirk­lich stört? Viel­leicht, weil selbst Face­book we­ni­ger trackt als Guar­di­an und FAZ   #

cas­par cle­mens mier­au zeigt sehr schön den über­wa­chungs­wahn der vier­ten ge­walt:

Be­son­ders lus­tig ist die­se Tra­cker-Lis­te bei der FAZ, wenn man den FAZ-Ser­vice-Ar­ti­kel “Wie weh­re ich mich ge­gen Über­wa­chung?" liest, in dem un­ter an­de­rem die Fra­ge auf­ge­wor­fen wird:

“Was wis­sen Goog­le und Face­book denn über mich?"

Nun, in die­sem Fall weiß Goog­le zu­min­dest, dass ge­ra­de der Ar­ti­kel ge­le­sen wird. Hät­te man  der Ehr­lich­keit hal­ber ja mal hin­schrei­ben kön­nen. Statt des­sen wird aber lie­ber mit dem Fin­ger auf das In­ter­net ge­zeigt - so als pas­sie­re es eben “dort" und nicht “hier und jetzt".

in al­ler be­schei­den­heit möch­te ich auf die ver­schrift­lich­te ver­si­on ei­nes vor­trags von mir hin­wei­sen, in dem auch um ge­nau die­ses the­ma geht: wer­bung, wer­bung, wer­bung -- und im­mer an die le­ser den­ken.

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  das­nuf.de: Lie­bes­er­klä­rung an mei­nen Clan   #

... oder war­um in­ter­net­has­ser men­schen­has­ser sind (mei­ne über­trei­bung, nicht die wor­te vom nuf).

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  in­sta­gram.com: Neu­er Schä­del­ra­sie­rer ein­ge­trof­fen. Hur­ra!   #

sa­chen gibts.

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  spie­gel.de: Sa­scha Lobo zum Späh­skan­dal: Ge­heim­diens­te has­sen un­se­re Frei­heit   #

sa­scha lo­bos bes­te spon-ko­lum­ne seit lan­gem:

[I]n wel­cher ver­damm­ten Welt sind Jour­na­lis­ten Ter­ro­ris­ten, in wel­cher ver­damm­ten Welt fühlt sich ein su­per­groß­mäch­ti­ger Staat be­droht durch eine durch­rei­sen­de, de­pres­si­ve Frau im Roll­stuhl?

Die grau­si­ge Ant­wort: nur in ei­ner Wahn­welt. Der Späh­skan­dal ist das Sym­ptom ei­nes po­li­ti­schen Wahn­sys­tems. De­mo­kra­tien welt­weit sind ver­gif­tet von ei­ner - man muss sie so nen­nen! - amt­li­chen Wahn­vor­stel­lung, in der jede Per­son eine po­ten­ti­el­le Be­dro­hung ist. Und des­halb über­wacht wer­den muss: Alle ste­hen im­mer un­ter Ver­dacht. Eine Wahn­welt, in der De­mo­kra­tien nicht zu de­mo­kra­tisch wer­den dür­fen - weil Trans­pa­renz und Kon­trol­le des Späh­ap­pa­ra­tes als Macht­be­schrän­kung ge­se­hen wer­den. Das ist der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis des Späh­skan­dals.

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  twit­ter.com/Ah­med­Kadry: Oba­ma may be lea­der of the ...   #

da muss­te ich tat­säch­lich drü­ber la­chen.

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  tech­crunch.com: Catch­box Is A Thro­wa­ble Mi­cro­pho­ne To Get The Au­di­ence Tal­king   #

er­in­nert mich an das tal­king pil­low (sie­he you­tube) aus brea­king bad s01e05.


wie sig­mar ga­bri­el die fra­ge „War­um lü­gen Sie?“ be­ant­wor­tet

felix schwenzel

sig­mar ga­bri­el bes­sert bei sei­nem lob­lied auf die vor­rats­da­ten­spei­che­rung im ARD-brenn­punkt am 27. no­vem­ber 2013 ein biss­chen nach. da­mals hat­te er noch ge­sagt (zi­tat nach kai bier­mann):

… durch die dor­ti­ge Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, wuss­te man sehr schnell, wer in Oslo der Mör­der war (…). Das hat sehr ge­hol­fen.

jetzt sagt er, da­mals wie heu­te gel­te in nor­we­gen eine ma­xi­ma­le drei­wö­chi­ge sperr­frist für „Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­bin­dungs­da­ten“. was im üb­ri­gen et­was ganz an­de­res ist, als eine an­wei­sung ver­bin­dungs­da­ten zwangs­wei­se min­des­tens für ei­nen be­stimm­ten zeit­raum zu spei­chern. die­se an­wei­sung, da­ten ma­xi­mal drei wo­chen zu spei­chern, meint ga­bri­el, hät­te ge­hol­fen „wert­vol­le Hin­wei­se etwa auf [Brei­viks] Kom­mu­ni­ka­ti­on“ zu er­lan­gen. zi­tat:

Durch die be­reits und auch wei­ter­hin be­ste­hen­de Mög­lich­keit der kur­zen Vor­rats­da­ten­spei­che­rung bei den nor­we­gi­schen Pro­vi­dern ist mit Si­cher­heit da­von aus­zu­ge­hen, dass die zum Tat­zeit­punkt (22. Juli 2011) ge­spei­cher­ten Da­ten von und über An­ders Brei­vik den Er­mitt­le­rIn­nen wert­vol­le Hin­wei­se etwa auf des­sen Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Wo­chen vor sei­nen An­schlä­gen ge­lie­fert ha­ben.

tat­säch­lich ist das was sig­mar ga­bri­el in sei­ner ant­wort als „kur­ze Vor­rats­da­ten­spei­che­rung“ be­zeich­net et­was ganz an­de­res. es ist eben eine an­wei­sung der da­ten­schutz­be­hör­de, die da­ten spä­tes­tens nach drei wo­chen zu lö­schen und kei­ne an­wei­sung die da­ten auf vor­rat zu si­chern. 2009 galt die­se an­wei­sung in nor­we­gen als sieg der da­ten­schüt­zer und der pri­vat­sphä­re. die po­li­zei­be­hör­den emp­fan­den die­se re­ge­lung als ge­fähr­lich und warn­ten da­vor, dass nor­we­gen da­mit zu ei­nem rück­zugs­ort für com­pu­ter­kri­mi­nel­le wer­de. (den af­ten­pos­ten-ar­ti­kel habe ich über netz­po­li­tik ge­fun­den.)

mit sei­ner ant­wort auf ab­ge­ord­ne­ten­watch räumt sig­mar ga­bri­el also of­fen­bar ein, dass die vor­rats­da­ten­spei­che­rung nicht ent­sch­ei­dend war, um zu er­mit­teln wer in oslo der mör­der war, son­dern, dass es in nor­we­gen mög­li­cher­wei­se die mög­lich­keit gab „wert­vol­le Hin­wei­se“ auf ir­gend­was zu er­lan­gen.

mich er­in­nert das an ei­nen welt­un­ter­gangs­pro­phe­ten der vor­her­sagt, dass mor­gen die son­ne nicht auf­ge­hen wür­de. wenn dann am nächs­ten tag die son­ne hell am him­mel steht und ihn alle der lüge be­zich­ti­gen, sagt er ein­fach: „aber es ist doch die erd­ro­ta­ti­on die le­dig­lich den ein­druck macht, die son­ne wäre auf­ge­gan­gen! die son­ne ist auch heu­te nicht auf­ge­gan­gen, ihr un­ge­bil­de­ten fick­ge­sich­ter!“

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links vom 10.12.2013

felix schwenzel

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  faz.net: De­mo­kra­tie im di­gi­ta­len Zeit­al­ter: Der Auf­ruf der Schrift­stel­ler - Au­toren ge­gen Über­wa­chung   #

er­staun­lich, au­toren die sich nicht über man­geln­de ur­he­ber­rech­te be­kla­gen, son­dern über man­geln­de grund­rech­te.

[nach­trag 14:00 uhr]
ge­gen sol­che klein­geis­ti­gen an­mer­kun­gen, wie mei­ne oben, oder an­de­re auf face­book, wen­det sich sa­scha lobo, ziem­lich zu recht:

Die­ser Th­read hier in sei­ner au­ßer­or­dent­lich klein­geis­ti­gen Häme zeigt un­ge­fähr 95% al­ler Grün­de, war­um die deutsch­spra­chi­ge “Netz­ge­mein­de” so ex­zep­tio­nell wir­kungs­los ist. Un­ter an­de­rem, weil sie da­mit be­schäf­tigt ist, die ei­ge­ne Po­si­ti­on am al­ler­geils­ten von al­len zu fin­den, und in die­ser Selbst­ge­wiss­heit kö­chelnd jede Mil­li­me­ter­ab­wei­chung da­von als schlimms­te Sün­de des Pla­ne­ten zu brand­mar­ken. Das al­ler­wich­tigs­te ist ja na­tür­lich Ab­gren­zung – nicht ge­gen die Über­wa­chung, son­dern ge­gen Leu­te, die nicht auf die vor­ge­schrie­be­ne Art ge­gen Über­wa­chung sind. Schon klar. Die Kom­men­ta­re hier sind so un­fass­bar er­nüch­ternd, so schre­berg­ar­tig – und das wird Euch er­schüt­tern – so ur­deutsch, wie la­ten­ter Kul­tur­pes­si­mis­mus nur sein kann. Grau­en­voll, ego­zen­trisch, un­klug.

/mar­ting­ies­ler.de

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  faz.net: Ver­kehrs­straf­ver­fah­ren: Schwei­gen, schwei­gen, schwei­gen!   #

uwe len­hart ver­rät wie man sich aus ver­kehrs­de­lik­ten her­aus­win­det: durch schwei­gen:

Je­der, der von der Po­li­zei - auch auf fri­scher Tat - an­ge­trof­fen oder auf­ge­sucht wird, soll­te die­ser ge­gen­über kei­ner­lei An­ga­ben ma­chen, son­dern kon­se­quent schwei­gen. Schwei­ge- und Ak­ten­ein­sichts­recht stel­len das Kern­stück der Ver­tei­di­gung dar. Die­se ba­sie­ren auf ver­schie­de­nen rechts­staat­li­chen Prin­zi­pi­en. Nur wer den Vor­wurf kennt und weiß, wor­auf die­ser be­ruht und durch wel­che Be­weis­mit­tel er ge­stützt wer­den soll, kann sich ak­tiv und ef­fek­tiv ver­tei­di­gen.

der ar­ti­kel zeigt wun­der­bar, wie un­ser recht­sys­tem funk­tio­niert: nach fes­ten re­geln, die dazu füh­ren kön­nen, dass auch schul­di­ge oder arsch­lö­cher sich her­aus­win­den kön­nen, wenn sie (oder ihr an­walt) die re­geln be­herr­schen. dass deutsch­land und sehr vie­le an­de­re staa­ten die­se re­geln un­ter dem vor­wand der ter­ror­be­kämp­fung aus­höh­len ist dann umso ver­ständ­li­cher: die­se re­geln stö­ren die staats­or­ga­ne bei der ef­fek­ti­ven aus­füh­rung von staat­li­cher will­kür.

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  pan­do.com: Airbnb says this man does not exist. So I had cof­fee with him   #

dave wi­ner hat die­ses stück zu lo­bes­hym­nen in­spi­riert und tat­säch­lich ist es ziem­lich bei­spiel­haft, wie start­up- oder tech­jour­na­lis­mus sein soll­te.

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  time100.time.com: Ri­cky Ger­vais Shares His Se­crets for Suc­cess: Be a "Co­cky Litt­le No­bo­dy"   #

er­staun­lich gut und ohne sar­kas­mus schreibt ri­cky ger­vais über das, was er glaubt, was er­folg aus­macht.

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  por­no­an­walt.de: Lac­ta­tio Ber­nar­di   #

wenn ich das rich­tig ver­ste­he, ha­ben man­che ka­tho­li­ken ei­nen fe­tisch, den sie mit ei­nem la­tei­ni­schen na­men ver­se­hen: lac­ta­tio, also die näh­rung von er­wach­se­nen mit mut­ter­milch. der hei­li­ge bern­hard hat die ge­schich­te da­mals wohl am bes­ten er­zählt.

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  twit­ter.com/matt­lan­ger: si­gned off an email to my mo­ther with "see you soon <3". she had to goog­le "<3". this was the re­sult :/   #

<3 → it is cle­ar­ly a ball­sack.

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  netz­wer­tig.com: BuzzFeed und Up­wor­t­hy vs. De­mand Me­dia: Vi­ra­le Reich­wei­ten­gi­gan­ten und der Nie­der­gang der Con­tent­far­men   #

mar­tin wei­gert zieht le­sens­wer­te par­al­le­len zwi­schen (von goog­le ab­hän­gi­gen) „con­tent­far­men“ und (von face­book ab­hän­gi­gen) vi­ral­schleu­dern. mar­tin wei­gert sich nicht zu dif­fe­ren­zie­ren. (für den letz­ten satz möch­te ich mich ent­schul­di­gen.)

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  scrip­ting.com: Jour­na­lism and rich peo­p­le: "We move in their world, but it is their world."   #

sehr schö­ner dia­log aus the pa­per (oder bei uns schlag­zei­len) von 1994.

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  wired.com/wired­sci­ence: How Do You Pick Up So­me­thing on the Moon?   #

et­was auf dem mond auf­zu­he­ben ist kom­pli­zier­ter als man denkt.

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  vi­meo.com: Skew   #

As skeu­omor­phism fa­des from po­pu­la­ri­ty, 'S­ke­w' turns the idea on it's head: we re-made some well known skeu­omor­phic in­ter­face de­signs in the ma­te­ri­als and ob­jects they were try­ing to imi­ta­te; as well as subt­ly com­men­ting on the mun­da­ne cy­cle of the di­gi­tal day-to-day.

sehr hübsch, ios6 qua­si ana­log nach­ge­baut. /subs­trac­tion.com


re­bound-ef­fekt vs. ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung

felix schwenzel

kürz­lich habe ich dar­über ge­schrie­ben, dass ikea zwar hart dar­an ar­bei­tet, den ein­druck ei­nes re­sour­cen­scho­nen­den und nach­hal­tig wirt­schaf­ten­den kon­zerns zu er­we­cken. dass ver­brauchs­ein­spa­run­gen al­ler­dings nicht im­mer öko­lo­gisch und volks­wirt­schaft­lich sinn­voll sein müs­sen, habe ich ver­sucht an ike­as um­gang mit was­ser­spa­ren­den pro­duk­ten beim mar­ke­ting in deutsch­land auf­zu­zei­gen. ob­wohl es in deutsch­land we­nig sinn­voll ist, pau­schal zum was­ser­spa­ren auf­zu­ru­fen und ikea die­se pro­ble­ma­tik be­kannt ist, ver­mark­tet ikea sei­ne was­ser­spa­ren­den pro­duk­te in deutsch­land ex­akt ge­nau­so wie bei­spiels­wei­se in was­ser­ar­men län­dern wie sau­di-ara­bi­en, por­tu­gal oder spa­ni­en.

ikea zeigt sich un­wil­lig län­der­spe­zi­fisch zu dif­fe­ren­zie­ren, was auch auf ein re­sour­cen­pro­blem bei ikea deu­tet: das mar­ke­ting wird of­fen­bar zen­tral ge­steu­ert und die an­pas­sung an lo­ka­le märk­te scheint nicht aus mehr als über­set­zun­gen zu be­stehen.

2012 hat ikea sei­ne glo­ba­le nach­hal­tig­keits­stra­te­gie mit ei­nem auf­wän­dig pro­du­zier­ten wer­be­spot vor­ge­stellt. das fac­to­ry-ma­ga­zin re­zi­tiert die stra­te­gie aus­führ­lich, weist am ende des ar­ti­kels aber noch auf ein wei­te­res pro­blem hin, dass ich er­ahnt hat­te, aber bis­her nicht er­folg­reich goog­len konn­te, weil mir der fach­be­griff da­für fehl­te: der re­bound-ef­fekt.

das nach­hal­tig­keits­le­xi­kon er­klärt den ef­fekt so:

Der Re­bound-Ef­fekt be­zeich­net den men­gen­mä­ßi­gen Un­ter­schied zwi­schen den mög­li­chen Res­sour­cen­ein­spa­run­gen, die durch be­stimm­te Ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen ent­ste­hen, und den tat­säch­li­chen Ein­spa­run­gen. So­mit führt der Re­bound-Ef­fekt dazu, dass das Ein­spa­rungs­po­ten­zi­al von Ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen nicht oder nur teil­wei­se rea­li­siert wird.

das heisst, die neu­an­schaf­fung von ef­fi­zi­en­te­ren ge­rä­ten, kann die er­war­te­ten ein­spar­ef­fek­te mar­gi­na­li­sie­ren oder an­fangs so­gar ge­gen­tei­lig wir­ken.

in­ter­es­sant fand ich, dass das wort re­bound nir­gend­wo im ikea-web­site-kos­mos auf­taucht (stand 8.12.2013). noch nicht ein­mal die lang­fris­tig an­ge­leg­te glo­ba­le nach­hal­tig­keits­stra­te­gie (pdf) er­wähnt das wort. ei­gent­lich kein wun­der, weil das haupt­ziel von ikea, mög­lichst vie­le kon­sum­gü­ter welt­weit zu ver­kau­fen, na­tür­lich nur par­ti­ell zum ne­ben­ziel passt, sich als nach­hal­tig wirt­schaf­ten­des un­ter­neh­men dar­zu­stel­len.

be­son­ders ekla­tant fand ich bei­spiels­wei­se ike­as scheiss­egal-hal­tung, als wir letz­tes jahr eine kü­chen­ab­zugs­hau­be kauf­ten und ikea be­reits nach 7 mo­na­ten nicht mehr in der lage war, da­für ver­brauchs­tei­le zu lie­fern. nach­hal­tig­keit ist leicht zu pa­pier zu brin­gen, aber eben nicht so leicht um­zu­set­zen. das gilt na­tür­lich vor al­lem für un­ter­neh­men wie ikea, die ei­nen nicht un­er­heb­li­chen um­satz mit weg­werf­pro­duk­ten ma­chen.

ich fin­de die nach­hal­tig­keits­stra­te­gie von ikea durch­aus sinn­voll, fin­de aber be­ein­dru­ckend wie löch­rig die um­set­zung be­reits bei ein oder zwei ober­fläch­li­chen bli­cken er­scheint. ich glau­be dass man hier noch in­ter­es­san­te lü­cken zwi­schen an­spruch und wirk­lich­keit fin­den könn­te, wenn man hier wei­ter nach­bohrt.