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Hijack (S02 E01) gesehen

die erste staffel liess sich gut wegbingen. in der zweiten staffel lässt sich eher gut cringen.

die zweite staffel spielt offenbar in berlin und ich muss immer zu­sam­men­zucken, wenn ich schlecht ge­schau­spie­ler­tes deutsch höre. die BVG hat für den film ne neue fu­tu­ris­ti­sche, fotogene leit­stel­le spendiert bekommen und im film sind die ansagen in den ubahnen plötzlich ver­ständ­lich?

das wäre doch mal was für die echte BVG: alle fahrer für 5 jahre auf die schau­spiel­schu­le, damit die durch­sa­gen ver­ständ­lich und schlecht ge­schau­spie­lert klingen.

ich wollte, nachdem ich mich durch die 40 minuten geqäult habe, ei­gent­lich nicht wei­ter­gu­cken. aber der plottwist am ende („i’m hijacking this train“) wird mich dazu bringen doch noch eine folge zu schauen. 

★ ★ ★ ★ ☆


sti­cky tof­fee pud­ding nach fallow im air­fry­er

felix schwenzel in rezepte, teil der sammlung: meine besten rezepte

als ich die­ses vi­deo sah, woll­te ich es gleich nach­ko­chen. hat ein paar tage ge­dau­ert, hat sich aber ge­lohnt. die bei­fah­re­rin fand es auch le­cker, ob­wohl es sehr wür­zig ist. die zu­be­rei­tung im air­fry­er, in ei­ner back­pa­pier­scha­le, hat funk­tio­niert, aber wir müs­sen glau­be ich mal eine pas­sen­de back­form für den air­fry­er kau­fen …

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das ist eine sehr, sehr leckere salzige süss­spei­se nach fallow im airfryer gebacken. aufwand ist über­schau­bar, das ess­ver­gnü­gen ist sehr, sehr gross.

sticky toffee pudding nach fallow im airfryer

zutaten

    für den teig

    • 175 g datteln
    • 100 ml kaffee
    • 100 ml wasser
    • 1 tl vanilleextrakt
    • 50 g rindernierenfett oder ersatzeise kokosfett
    • 1 prise salz
    • 175 g zuckerrübensirup
    • 2 eier
    • 175 g weizenmehl (550)
    • 1 tl backpulver
    • 1 tl natron

    für die sauce

    • 250 g schlagsahne
    • 80 g dunkler muscovado-zucker (oder kokosblütenzucker)
    • 80 g butter

    ergibt: 8

    zubereitung

      für den teig

      1. die datteln grob hacken, zwei drittel der datteln in eine schale geben. ein drittel zur seite stellen.

      2. kaffee, wasser und vanille in einen topf geben und zum kochen bringen. sobald die flüs­sig­keit kocht über die datteln geben und 30 minuten ziehen lassen.

      3. während die datteln ziehen das gehackte fett, das zu­cker­rü­ben­sit­up und die eier in einen mixer geben und etwas mixen. ich habe die ein­ge­weich­ten datteln nach 15 minuten samt flüs­sig­keit da­zu­ge­ge­ben und nochmal kurz mit dem mixer gepulst.

      4. die flüssige dat­tel­mas­se in eine rühr­schüs­sel geben und das mehl, natron, salz und das letzte drittel der Datteln vor­sich­tig un­ter­he­ben. nicht zu kräftig rühren, nicht mixen; im video wird darauf hin­ge­wie­sen, dass wir hier keine glu­ten­bil­dung haben wollen.

      5. die gefaltete masse in eine back­scha­le umfüllen und 55 minuten bei 170°C im ofen backen, oder wie ich, in ein behältnis, das in den airfryer passt umfüllen. im airfryer roch es nach 10 minuten bei 170° leicht an­ge­brannt, deshalb hab ich auf 130°C und später auf 120°C run­ter­ge­stellt. also 10 minuten bei 170°, 30 minuten bei 130° und die rest­li­chen 15 minuten bei 120°C.

        Schritt 5

      für die sauce

      1. während der pudding backt, alle zutaten für die sauce (ausser der sojasauce) in einen topf geben und bei mittlerer hitze rühren, bis die butter ge­schmol­zen ist und der zucker sich aufgelöst hat. weiter rühren bis die sauce leicht eindickt und etwas dunkler wird.

      2. sobald die kon­sis­tenz passt (eine schicht auf der rückseite eines löffeln bleibt) kommt die „ge­heim­zu­tat“, die sojasauce dazu. ich hatte für die sauce bereits salzige butter benutzt, weshalb ich mich mit der sojasauce etwas zu­rück­ge­hal­ten habe und sie pipetiert habe: drei pipetten haben meiner meinung nach gereicht.

      3. wenn der teig zum pudding geworden ist, den teig noch warm und in der backform mit reichlich löchern versehen und mit einem drittel bis der hälfte der sauce begiessen. das habe ich andertalb stunden so stehen gelassen

        Schritt 8

      servieren

      1. ich habe ein paar esslöffel der sauce der auf­ge­wärm­ten sauce auf einem teller verteilt, ein gross­zü­gi­ges stück des teigs in die sosse gestellt und 20 sekunden in der mi­kro­wel­le auf­ge­wärmt. dann oben ein loch mit clotted cream füllen, noch mehr sosse drüber und essen.

       





      Formel 1 2026 (S2026 E01) gesehen

      „viel­leicht doch nicht so schlecht, was die FIA sich da hat einfallen lassen“. in den ersten 10 runden ungefähr 20 füh­rungs­wech­sel zwischen russel und leclerc, ver­st­ap­pen von ganz hinten auf platz 10. da ging es schon sehr viel hin und her. danach wurde es es dann wieder etwas ruhiger. be­mer­kens­wert die dominanz von mercedes und ferrari, audio beim ersten rennen auch mit einem auto in den top ten.

      ver­spricht nicht un­in­ter­es­sant zu werden, diese saison. 

      ★ ★ ★ ☆ ☆

      The Night Manager (S02 E01) gesehen

      etwas viel ex­po­si­ti­on, die man viel­leicht auch so auslegen hätte können, dass man sich nicht wie ein doofkopp behandlet vorkommt. bei jeder rück­blen­de hörte ich eine leise stimme im off: „hast du jetzt kapiert worum es geht du zuschauer?“

      dann war mir alles zu vor­her­seh­bar. trotz des bemühten span­nungs­bo­gens war das extrem lang­wei­lig und in­spi­riert mich eher dazu john le carrees original zu lesen, als wei­ter­zu­gu­cken. eine folge probier ich morgen aber viel­leicht noch. 

      ★ ★ ★ ☆ ☆


      ja, schon schade, dass man heut­zu­ta­ge keine altbauten mehr baut.

      aber im ernst, ich habe das alles mal über­flo­gen und das interview mit dem ar­chi­tek­ten angesehen. auch wenn mir die ar­chi­tek­tur auf den ersten blick nicht wirklich zusagt und of­fen­sicht­lich alles mit der vorgabe geplant wurde, bloss nicht anzuecken und keine grossen ex­pe­rie­men­te zu amchen, ist es vor allem eins nicht: protzig oder aggressiv. das sieht genauso lang­wei­lig und ver­dich­tet wie der rest der stadt aus. ich kann mich da beim besten willen nicht drüber aufregen.

      was mich al­ler­dings be­ein­druckt hat ist die qualität der vi­sua­li­sie­run­gen. man erkennt gerade noch, dass es vi­sua­li­sie­run­gen sind, aber das licht und die texturen sind schon extrem rea­lis­tisch. so rea­lis­tisch, dass ich dachte: wow ist das lang­wei­lig, ge­wöhn­lich und eng. und nach spä­tes­tens 5 jahren nutzung, wenn der schmutz der stadt sich auf der fassade abgesetzt hat, sieht das wahr­schein­lich bereits aus wie ein leicht her­un­ter­ge­kom­me­ner altbau.

      und über ei­gen­tums­woh­nun­gen denke ich spä­tes­tens seit mpfs artikel darüber, wie scheisse er miete bezahlen findet, ganz anders als noch vor ein paar jahren: https://mequito.org/stories/15146

       

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      ja, schon schade, dass man heut­zu­ta­ge keine altbauten mehr baut.

      aber im ernst, ich habe das alles mal über­flo­gen und das interview mit dem ar­chi­tek­ten angesehen. auch wenn mir die ar­chi­tek­tur auf den ersten blick nicht wirklich zusagt und of­fen­sicht­lich alles mit der vorgabe geplant wurde, bloss nicht anzuecken und keine grossen ex­pe­rie­men­te zu amchen, ist es vor allem eins nicht: protzig oder aggressiv. das sieht genauso lang­wei­lig und ver­dich­tet wie der rest der stadt aus. ich kann mich da beim besten willen nicht drüber aufregen.

      was mich al­ler­dings be­ein­druckt hat ist die qualität der vi­sua­li­sie­run­gen. man erkennt gerade noch, dass es vi­sua­li­sie­run­gen sind, aber das licht und die texturen sind schon extrem rea­lis­tisch. so rea­lis­tisch, dass ich dachte: wow ist das lang­wei­lig, ge­wöhn­lich und eng. und nach spä­tes­tens 5 jahren nutzung, wenn der schmutz der stadt sich auf der fassade abgesetzt hat, sieht das wahr­schein­lich bereits aus wie ein leicht her­un­ter­ge­kom­me­ner altbau.

      und über ei­gen­tums­woh­nun­gen denke ich spä­tes­tens seit mpfs artikel darüber, wie scheisse er miete bezahlen findet, ganz anders als noch vor ein paar jahren: https://mequito.org/stories/15146