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so­fort­ar­ti­kel

felix schwenzel in artikel

ich mag die face­book in­stant ar­tic­les. je­des mal wenn ich in der face­book-app auf ei­nen kli­cke, freue ich mich, dass die app nicht erst rö­delt, son­dern sich der ar­ti­kel in all sei­ner pracht ins sicht­feld ani­miert. vor al­lem aber füh­len sie sich wirk­lich gut an; die hap­tik der in­stant ar­tic­les ist über­ra­gend, wie bil­der la­den und sich ver­grös­sern las­sen, wie re­ak­ti­ons­schnell scrol­len, zoo­men oder das zu­rück­wi­schen sich an­füh­len, wie sich ver­grös­ser­te bil­der oder vi­de­os wie­der schlies­sen las­sen — aus be­nut­zer­sicht fühlt sich das gran­di­os an.

jetzt sind die in­stant ar­tic­les (end­lich) für alle ver­füg­bar, theo­re­tisch zu­min­dest. nach­dem man die ei­ge­ne site mit ei­nem wei­te­ren code­schnip­sel be­an­sprucht („clai­med“) und frei­ge­schal­tet hat, füt­tert man face­book ei­nen leicht mo­di­fi­zier­ten RSS-feed (RSS-link) und face­book lädt die ar­ti­kel. man kann die ar­ti­kel de­bug­gen, tes­ten und wenn man 50 ar­ti­kel feh­ler­frei hat, zur frei­ga­be an face­book schi­cken.

„Your re­view is curr­ent­ly pen­ding“

die frei­ga­be soll in­ner­halb von 24 bis 48 stun­den er­fol­gen. mei­ne 48 stun­den sind zwar erst heu­te abend vor­bei, aber den frei­ga­be­pro­zess konn­te ich in mei­ner zu­griffs­sta­tis­tik be­ob­ach­ten. er er­folg­te we­ni­ge stun­den nach mei­nem an­trag, ir­gend­wer aus ame­ri­ka, griff per ipho­ne auf ca. 30 mei­ner vor­be­rei­te­ten in­stant ar­tic­les zu. seit­dem gab es kei­ne zu­grif­fe mehr. ich in­ter­pre­tie­re das so:

face­book war­tet mit der frei­ga­be der in­stant ar­tic­les für alle noch ein paar tage, um dann, mit ei­nem schwung, alle neu­en in­stant-ar­tic­le-an­bie­ter frei­zu­schal­ten. war­um sonst, soll­te ich fast 30 stun­den nach er­folg­ter prü­fung we­der eine frei­ga­be noch eine bit­te um an­pas­sung be­kom­men ha­ben?

ich habe auch noch kei­ne neu­en in­stant-ar­tic­le-an­bie­ter auf face­book ge­se­hen. bis jetzt kom­men die in­stant ar­tic­les in mei­nen time­lines nach wie vor aus­schliess­lich von gros­sen me­di­en­häu­sern.

was ich aber ei­gent­lich sa­gen woll­te: die in­stant ar­tic­les füh­len sich wirk­lich gut an, hap­tisch, op­tisch und tech­nisch. ich wür­de bald ger­ne mehr da­von auf face­book se­hen — und vor al­lem mei­ne ei­ge­nen. und das wich­tigs­te:

RSS lebt!


mar­vel’s agents of S.H.I.E.L.D s03e15 (space­time)

felix schwenzel in gesehen

nach­dem ich mich zu­letzt irre über die watch­dogs-fol­ge ge­är­gert habe, muss ich jetzt wirk­lich auf­hö­ren mit agents of shield. ich hal­te den pa­thos und die bil­li­gen span­nungs­bö­gen ein­fach nicht mehr aus. ich ver­mu­te, dass es im wri­ter room der se­rie hef­ti­ge be­we­un­gen gab und das der oder die­je­ni­ge, die den ge­schich­ten bis­her im­mer noch ein biss­chen hu­mor und sinn ein­ge­haucht hat, raus­ge­flo­gen ist. die ge­schich­ten ent­hal­ten jetzt nur noch pa­thos, mi­li­tä­ri­sche za­ckig­keit, hel­den­tum-ge­döns und bil­li­ge schock­ef­fek­te. lei­der ist dasd nicht mehr aus­zu­hal­ten, was wirk­lich scha­de ist, den agents of shield hat mal so gut an­ge­fan­gen und sich stark ge­hal­ten. das scheint jetzt vor­bei zu sein.


peaky blin­ders s01e01

felix schwenzel in gesehen

eine se­rie, die bei rot­ten to­ma­toes für die ers­te staf­fel 86% und für die zwei­te 100% to­ma­ten-punkt­zahl be­kommt, woll­te ich dann doch mal gu­cken. und tat­säch­lich hat mir die ers­te fol­ge auch gleich auf an­hieb ganz gut ge­fal­len.

ein biss­chen fühlt sich das an wie eine mi­schung aus gangs of new york und sons of an­ar­chy in den 20er jah­ren. die er­zähl­struk­tur ist an­ge­nehm flott, ohne gros­se hek­tik, gleich in der ers­ten fol­ge kann man sich ein ganz gu­tes bild ma­chen, um was es in den kom­men­den fol­gen wohl so ge­hen wird. ne­ben der vor­stel­lung der haupt­fi­gu­ren und des hand­lungs­rah­mens, schaf­fen es die au­toren auch gleich ein paar über­ra­schen­de wen­dun­gen in die ers­te fol­ge ein­zu­bau­en — wie ge­sagt, ohne hek­tik auf­kom­men zu las­sen. das deu­tet ent­we­der auf ziem­lich gute dreh­buch­au­to­ren, oder es liegt an cil­li­an mur­phy als tom­my shel­by, der eine an­ge­neh­me ruhe aus­strahlt, ob­wohl ich gar nicht mal so sym­pa­thisch fin­de.

die ers­te staf­fel ist von 2013, 2014 lief die zwei­te staf­fel und eine drit­te staf­fel ist für den mai die­sen jah­res an­ge­kün­digt (aus der wi­ki­pe­dia ab­ge­schrie­ben).

ich guck das ger­ne wei­ter, unnd bin vor al­lem auf die zwei­te staf­fel ge­spannt, um zu se­hen, wie eine staf­fel aus­sieht, die so gute kri­ti­ken ein­heimst.

(läuft un­ter an­de­rem auf auf net­flix)


mo­dern fa­mi­ly s07e19 (man shouldn’t lie)

felix schwenzel in gesehen

wäh­rend mir the big theo­ry im­mer we­ni­ger ge­fällt, ge­fällt mir mo­dern fa­mi­ly im­mer mehr. die ge­schich­ten in die­ser fol­ge er­ga­ben zwar über­haupt kei­nen sinn und es zeig­te sich, dass dreh­ar­bei­ten mit tie­ren die schau­spie­ler furcht­bar über­for­dern, aber über phils dia­lo­ge in die­ser fol­ge muss­te ich mehr­fach herz­lich la­chen.


the big bang theo­ry s09e20 (the big bear pre­ci­pi­ta­ti­on)

felix schwenzel in gesehen

ach je. die big bang theo­ry lang­weilt mich wirk­lich sehr. nur die ge­wohn­heit hält mich da­von ab, da­mit auf­zu­hö­ren. ja, ein zwei gags zün­de­ten auch bei mir, aber die hal­tung der sen­dung, alle doof aus­ser shel­don und auch der ist doof, ist jetzt wirk­lich aus­ge­lutscht. viel­leicht höre ich doch ge­nau jetzt auf, die se­rie wei­ter­zu gu­cken. gibt ja ge­nug an­ders.




Der Kol­le­ge sagt, es sei be­kannt, dass Sit­zen und Ste­hen bei der Ar­beit un­ge­sund sei­en. Er ar­bei­te nun im knien.

das­nuf (@das­nuf14.04.2016 13:40



Photo by felix schwenzel on April 13, 2016. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

see­stras­se


bet­ter call saul s02e09 (nai­led)

felix schwenzel in gesehen

ich hat­te ja er­war­tet, dass es in die­ser fol­ge rich­tig knallt. es knallt aber nur so mit­tel. dien­te die ge­sam­te vor­he­ri­ge fol­ge als eine art lan­ger-cliff­han­ger zu nai­led, wird chuck tat­säch­lich auf eine art ge­na­gelt. jim­my na­gelt sich selbst als an­walts­iko­ne und mike na­gelt das kar­tell.

jim­my mc­gill vor ei­ner frisch ge­wa­sche­nen fah­ne

das ist al­les weit we­ni­ger dar­amtisch als die span­nung die die letz­te fol­ge auf­ge­staut hat ver­mu­ten liess, aber voll­kom­men in ord­nung, auch weil das cliff­han­geln am ende der fol­ge mun­ter wei­ter­geht.




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  netz­po­li­tik.org: Wahr­schein­lich Ser­ver falsch kon­fi­gu­riert, aber Me­di­en­grup­pe Du­Mont gibt „Ha­cker­an­griff“ die Schuld

jo­nas klaus:

IT-Si­cher­heit scheint bei Du­Mont nicht be­son­ders groß ge­schrie­ben zu wer­den: Alle Kun­den­pass­wör­ter la­gen un­ver­schlüs­selt als Text­da­tei­en auf dem Ser­ver. Dazu gab es bis­lang kein Kom­men­tar sei­tens Du­Mont. Te­le­fo­nisch war bei dem Un­ter­neh­men heu­te nie­mand er­reich­bar um Aus­kunft über die Hin­ter­grün­de zu ge­ben. Auf Rück­fra­ge per E-Mail äu­ßer­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lei­ter Björn Schmidt, man be­fün­de sich noch in der Ana­ly­se und wer­de „so schnell wie mög­lich wei­te­re Er­kennt­nis­se kom­mu­ni­zie­ren“. Merk­wür­dig nur, dass bei Du­Mont das Da­ten­leck schon vor dem Ab­schluss der Ana­ly­se als Hack­an­griff de­kla­riert wur­de.


mo­dern fa­mi­ly s07e18 (the par­ty)

felix schwenzel in gesehen

run­de wit­zi­ge fol­ge, in der es um eine par­ty geht (ob­vious­ly) und phil und mitch ir­gend­wann, sehr lus­tig und „high as ki­tes“, be­kifft durchs haus lau­fen.

mir fiel in die­ser fol­ge wie­der eine der ent­schei­den­den qua­li­tä­ten die­ser se­rie auf: sie mag ihre prot­ago­nis­ten. die dreh­buch­schrei­ber quet­schen die fi­gu­ren nicht nur aus, da­mit ein paar wit­ze her­aus­trop­fen, son­dern sie kit­zeln die wit­ze lie­be­voll her­aus. wie das an­ders geht, sieht man an der big bang theo­ry, bei der ich das ge­fühl habe, dass die au­toren ihre fi­gu­ren nicht mö­gen und sie kei­ne scheu ha­ben, sie dumm da­ste­hen zu las­sen.

in mo­dern fa­mi­ly mö­gen sich alle, auf ir­gend­ei­ne art. wir mö­gen die fi­gu­ren, weil wir uns in ih­nen wie­der­erken­nen, die au­toren mö­gen die fi­gu­ren nicht nur we­gen ih­res witz-po­ten­zi­als, son­dern weil sie of­fen­bar spass dar­an ha­ben, mit sym­pa­thi­schen fi­gu­ren zu spie­len und die fi­gu­ren mö­gen sich un­ter­ein­an­der, weil sie eine fa­mi­lie sind. in der big bang theo­ry spürt man den fi­gu­ren ge­gen­über kei­ne lie­be, 80 pro­zent des en­sem­bles wer­den als dep­pen ge­zeich­net und aus de­ren stumpf­sin­nig­keit und de­ren feh­lern, wer­den die gags ge­schöpft. die fi­gu­ren in mo­dern fa­mi­ly ha­ben auch ihre schwä­chen und brü­che, aber die wer­den im­mer mit sym­pa­thi­schen ei­gen­schaf­ten ge­kon­tert.

mo­dern fa­mi­ly ist, in ei­nem wort, phil­an­thro­pisch.


black mir­ror christ­mas spe­cial (white christ­mas)

felix schwenzel in gesehen

ich hat­te ja so mei­ne pro­ble­me mit der ers­ten staf­fel black mir­ror und fand die ers­ten bei­den fol­ge ganz gut, aber die drit­te eher al­bern. weil mir das weih­nachts­spe­cial in mei­nen time­lines wärms­tens emp­foh­len wur­de, habe ich mir das spe­cial an­ge­se­hen, und die zwei­ten staf­fel erst­mal über­sprun­gen.

und ich fand die­se fol­ge (wie­der) ziem­lich gut. tei­le der ge­schich­ten kro­chen mir er­neut in den kopf und de­pri­mier­ten mich aufs äus­sers­te. die drei ge­schich­ten sind ex­trem ge­schickt ver­schach­telt und mit­ein­an­der ver­wo­ben. die­se er­zähl­s­truck­tur macht den we­sent­li­chen reiz die­ser fol­ge aus und liess mich über ge­le­gent­li­che er­zäh­le­ri­sche schwä­chen und ab­sur­di­tä­ten hin­weg­se­hen. jede der drei ge­schich­ten wäre gut ge­nug für eine ei­ge­ne fol­ge ge­we­sen, aber so in­ein­an­der ver­schach­telt ent­wi­ckelt sie ei­nen be­son­de­ren reiz.

was mir nach die­ser fol­ge (end­lich) auf­fiel, war das strick­mus­ter von black mir­ror. die se­rie gilt ja als sci­ence-fic­tion und die ober­fläch­lich gut er­kenn­ba­re idee hin­ter der se­rie ist, be­stimm­te tech­no­lo­gi­sche und ge­sell­schaft­li­che ent­wick­lun­gen zu­ge­spitzt wei­ter oder zu­en­de zu den­ken und zu zei­gen, was die­ser tech­no­lo­gie- und ge­sell­schafts­wan­del in der kon­se­quenz be­deu­ten könn­te. eine ebe­ne tie­fer zeigt sich aber noch ein an­de­res mo­tiv. es ist ge­nau das ele­ment, das die fas­zi­nie­ren­de un­er­träg­lich­keit der ein­zel­nen fol­gen aus­macht und ge­nau das ele­ment, was mir im­mer wie­der nach dem zu­schau­en in den kopf kroch und mich irre de­pri­mier­te (und nach­denk­lich mach­te). das vor­herr­schen­de, nicht ganz of­fen­sicht­li­che the­ma der se­rie ist sa­dis­mus. black mir­ror zeigt nicht (nur), wel­che de­pri­mie­ren­den fol­gen tech­no­lo­gie ha­ben könn­te, son­dern was pas­sie­ren könn­te, wenn die (mi­cro) ge­sell­schaf­ten oder ein­zel­ne per­so­nen, die in der se­rie ge­zeigt wer­den, sich neu­er tech­no­lo­gien be­mäch­ti­gen, um ih­ren sa­dis­mus aus­zu­le­ben.

be­son­ders krass (und gleich­zei­tig fas­zi­nie­rend) ist das in white christ­mas aus­for­mu­liert. am ende des spe­cials ur­tei­len zwei po­li­zis­ten ei­gen­hän­dig nach ei­nem ver­hör und den­ken sich eine stra­fe aus („now, that’s a pro­per sen­tence“), die wahr­haft bil­b­li­sche di­men­sio­nen hat: pi mal dau­men 3 mil­lio­nen jah­re stra­fe. wie man je­man­den (theo­re­tisch) 3 mil­lio­nen jah­re lang be­stra­fen kann, wird im lau­fe der fol­ge plas­tisch er­klärt und her­ge­lei­tet und die vor­stel­lung ist so mons­trös, dass man die­se fol­ge black mir­ror wohl gut und ger­ne als exis­ten­zia­lis­ti­sches werk be­zeich­nen könn­te. oder als sa­dis­ti­schen hor­ror: de-sade-fic­tion.

toll er­zählt, gut ge­spielt und se­hens­wert. ver­dirbt al­ler­dings die lau­ne und lust auf weih­nach­ten.

(läuft un­ter an­de­rem auf net­flix)


bil­li­ons s01e12 (the con­ver­sa­ti­on)

felix schwenzel in gesehen

gu­tes staf­fel­fi­na­le, auch wenn die zwei­te staf­fel jetzt wie­der bei null los geht. an der grund­kon­stel­la­ti­on der se­rie (mäch­ti­ger staats­an­walt will ei­nen mut­mass­lich kor­rup­ten mul­ti­mil­li­ar­där in den knast brin­gen, was der sich nicht so ohne wei­te­res ge­fal­len lässt) wird sich in der nächs­ten staf­fel nicht viel än­dern. we­der chuck rhoa­des, der staats­an­walt, noch bob­by axel­rod, der mil­li­ar­där, sind ih­rem ziel, den an­de­ren im pim­melfech­ten zu be­sie­gen, oder ge­nau­er: zu zer­stö­ren, in zölf fol­gen auch nur an­satz­wei­se na­he­ge­kom­men.

bil­li­ons war stel­len­wei­se über­ra­gend gut er­zählt und zum gros­sen teil ganz her­vor­ra­gend ge­spielt. wir se­hen macht­spie­le und in­tri­gen­spin­ne­rei, die dem, was man in game of thro­nes sieht, in fast nichts nach­ste­hen. klar, es gibt kei­ne rüs­tun­gen und schwer­ter, kei­ne dra­chen, we­ni­ger prot­ago­nis­ten und kaum ge­walt. aber die fol­gen von gier, irr­sinn, ei­tel­keit und ruhm­sucht sind in bei­den se­ri­en gut dar­ge­stellt.

mir ge­fällt an bil­li­ons be­son­ders gut, dass man sich mit bei­den ge­gen­spie­lerm iden­ti­fi­zie­ren kann. wo­bei: iden­ti­fi­zie­ren ist nicht das rich­ti­ge wort: man kann bei­den sym­pa­thien ab­ge­win­nen — und sie gleich­zei­tig für ab­grund­tief däm­lich hal­ten. das liegt zum gros­sen teil dar­an, dass die se­rie bei der cha­rak­ter­zeich­nung sehr sorg­fäl­tig vor­geht und sich zu­min­dest bei den haupt­rol­len vor ein­di­men­sio­na­li­tät hü­tet (bei ei­ni­gen ne­ben­rol­len we­ni­ger, die sind teil­wei­se ge­nau­so kli­sche­be­la­den, wie in an­de­ren se­ri­en).

be­reits in der ers­ten fol­ge war ich be­geis­tert, dass in ihr ei­gent­lich nichts pas­siert, son­dern le­dig­lich die haupt­fi­gu­ren aus­ge­leuch­tet wer­den. das we­ni­ge was dann tat­säch­lich an hin und her pas­siert, passt be­quem in die fol­gen­den zehn, elf fol­gen. in der letz­ten fol­ge im­mer­hin pas­siert ei­ni­ges, das pim­melfech­ten, das bis­her vor al­lem in­di­rekt über ju­ris­ti­sche win­kel­zü­ge, macht­spiel­chen, in­tri­gen oder pu­blic re­la­ti­ons ab­spiel­te, es­ka­liert am ende in eine di­rek­te (ver­ba­le) kon­fron­ta­ti­on die das the­ma für die zwei­te staf­fel fest­legt: ein mann mit un­be­grenz­ten re­sour­cen, ge­gen ei­nen mann der nichts mehr zu ver­lie­ren hat.

bil­li­ons kann ich vor­be­halts­los emp­feh­len. kei­ne ah­nung ob von der qua­li­tät ir­gend­was üb­rig­bleibt, wenn die se­rie syn­chro­ni­siert wird, dann könn­ten die dia­lo­ge schnell ins un­glaub­wür­di­ge ab­drif­ten. aber fil­me oder se­rie nicht im ori­gi­nal­ton zu se­hen, kann ich so­wie­so nicht emp­feh­len.

(epi­so­den­über­sicht, rot­ten-to­ma­toes-sei­te zu bil­li­ons)


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  Ralf Heimann - Man liest die­ses In­ter­view mit dem …

ralf heimann:

Man liest die­ses In­ter­view mit dem Pres­se­chef des Ber­li­ner Flug­ha­fens, der Sät­ze sagt wie „Es kommt eh al­les raus“ und „Glau­ben Sie mir, kein Po­li­ti­ker, kein Flug­ha­fen­di­rek­tor und kein Mensch, der nicht me­di­ka­men­ten­ab­hän­gig ist, gibt Ih­nen fes­te Ga­ran­tien für die­sen Flug­ha­fen“. Man denkt: Das kann doch nicht sein, dass an die­sem Pro­jekt ein so ver­nünf­ti­ger Mensch be­tei­ligt ist. Man goo­gelt also den Mann und liest: „Flug­ha­fen BER feu­ert Pres­se­chef nach In­ter­view“. Man ist be­ru­higt. Die Welt ist also doch noch in Ord­nung.

If Do­nald Trump re­places Oba­ma it only fur­ther pro­ves Oran­ge Is The New Black

Ab­di­noor² (@ab­di­noorx231.03.2016 23:11


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  ef­fi­lee.de: Die Sa­che mit dem Fisch

tol­les, in­for­ma­ti­ves in­ter­view mit dem fisch­händ­ler und mee­res­bio­lo­gen mi­cha wi­ckert — über fisch.

(via)


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  pxlnv.com: Me­di­um-Si­zed Pu­bli­ca­ti­ons to Move to Me­di­um   #

hört sich an wie ein ver­spä­te­ter april­scherz — und ist hof­fent­lich auch ei­ner: lu­cia mo­ses schreibt auf di­gi­day, dass un­ter an­de­rem the awl künf­tig ex­klu­sivauf me­di­um ge­hos­tet sein wür­de:

Eight small in­de­pen­dent sites will ful­ly mi­gra­te to Me­di­um Tues­day, in­clu­ding The Awl and The Hair­pin, sibling sites of The Bill­fold, which al­re­a­dy mi­gra­ted over last De­cem­ber; plus Pa­ci­fic Stan­dard, The Black List and Fems­plain. Four others are in the pipe­line, in­clu­ding Mon­day Note and New­Co Shift, a new busi­ness me­dia brand from John Bat­tel­le’s New­Co. Me­di­um also na­med se­ve­ral sites that will start put­ting ori­gi­nal con­tent the­re, in­clu­ding Time Inc.’s Mo­ney and For­tu­ne and At­lan­tic Me­dia’s Na­tio­nal Jour­nal.

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  brand­eins.de: Vol­kert Ruhe: Es be­gann in San­ta Fu   #

le­sens­wer­tes por­trait über vol­ker ruhe, der sei­ne kri­mi­nel­le kar­rie­re her­um­riss und, auf eine art, zu sei­nem vor­teil nutzt.

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  wa­shing­ton­post.com: How hard does Ste­phen Cur­ry work   #

ste­phen cur­ry ist of­fen­bar ein ziem­li­ches bas­ket­ball-aus­nah­me­ta­lent. um die fra­ge aus der über­schrift zu be­ant­wor­ten: ta­lent, ehr­geiz, be­schei­den­heit und üben, üben, üben.

(via)

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  neil-gai­man.tumb­lr.com: Why did it work?   #

ich glau­be ich habe neil gai­mans acht re­gel des schrei­bens schon mal ver­linkt, aber re­gel acht kann man nicht oft ge­nug wie­der­ho­len:

The main rule of wri­ting is that if you do it with en­ough assu­rance and con­fi­dence, you’re al­lo­wed to do wha­te­ver you like. (That may be a rule for life as well as for wri­ting. But it’s de­fi­ni­te­ly true for wri­ting.) So wri­te your sto­ry as it needs to be writ­ten. Wri­te it ­ho­nest­ly, and tell it as best you can. I’m not sure that the­re are any other ru­les. Not ones that mat­ter.

und zur si­cher­heit noch­mal von mir über­setzt:

die wich­tigs­te schreib­re­gel lau­tet, dass du tun kannst, was du willst, so­lan­ge du es mit aus­rei­chend ge­wiss­heit und selbst­ver­trau­en tust. (das könn­te so­wohl für’s le­ben, als auch für’s schrei­ben gel­ten. aber für’s schrei­ben gilt es ganz si­cher.) schrei­be dei­ne ge­schich­te so wie sie ge­schrie­ben wer­den möch­te. schrei­be sie ehr­lich und er­zäh­le sie so gut du kannst. ich bin nicht si­cher, ob es noch an­de­re re­geln gibt. je­den­falls wel­che, die wich­tig wä­ren.

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  zeit.de: Siri: Die Frau im iPho­ne   #

auf face­book klick­bai­tet zeit on­line:

Ra­ten Sie mal, wie­viel die Spre­che­rin von App­les Siri für ihre Stim­me be­kam.

auch wenn der ar­ti­kel das nicht ver­rät („Und Ben­nett? Wie viel ge­nau sie mit ih­ren Auf­trä­gen ver­dient, ver­rät sie nicht.“), ist der ar­ti­kel re­la­tiv in­ter­es­sant und ent­hält für men­schen, die un­ter stei­nen schla­fen, auch neue in­for­ma­tio­nen.

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  thi­sisnt­hap­pi­ness.com: Craigs­list Mir­rors   #

bil­der von spie­geln auf craigs­list. ich hab die­se bil­der mal auf ebay ge­sam­melt.

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  riv­va.de: Ex-An­ge­stell­ter von Brief­kas­ten­fir­ma: "Es war schreck­lich eng und sti­ckig" – Der Pos­til­lon   #

ich hab nur die über­schrift ge­le­sen — und fand das wit­zig.

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  se­ri­en­jun­kies.de: Mar­seil­le: Ers­ter Trai­ler zur neu­en Net­flix-Se­rie   #

sieht gut aus.

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  nerd­core.de: Rich Kids of In­sta­grams Par­ents in Trou­ble   #

hihi.

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  nerd­core.de: Ro­gue One: A Star Wars Sto­ry – Trai­ler   #

den trai­ler zu ro­gue one dürf­te mitt­ler­wei­le jede ge­se­hen ha­ben, der schon­mal im in­ter­net war (oh toll, ein­fach ein R weg­las­sen und schon mi­schen sich das ge­ne­ri­sche fe­mi­ni­num und mas­ku­li­num aufs ver­wir­renste). aber was rené wal­ter (in al­ler kür­ze) dazu sagt, fand ich le­sens­wert.