gutjahr.biz: ...und nebenan brennt das Reaktorgelände ich hab irgendwie das gefühl, richard gutjahr hat demagogische züge. oder nee, wie nennt man das? zwanghaften populismus? überdrehen? schwätzen? im kern mag er ja recht haben, aber dass er so sehr zuspitzt, dass er schon im zweiten absatz zurückrudern muss zeigt, woran es ihm gelegen ist, zuspitzen, rivva-surfen, linkbaiten, aufquirlen. öde.
macdrifter.com: RTFM: LaunchBar launchbar ist so ziemlich das nützlichste tool für os x überhaupt. man kann damit wirklich fast alles erledigen, ausser sich zu rasieren.
respekt. der nachrichtenagentur dapd ist es mit irgendwelchen vitamin-b lösungen oder tricks gelungen das „ausschließliche Nutzungsrecht i.S.d. Urheberrechtsgesetzes“ an einer wahlkampf-infografik zu erwerben, die sarah palin auf ihrer facebookseite veröffentlicht hat. und weil der autor thomas cloer es wagte diese wahlkampfmaterial von sarah palin bei sich im blog zu veröffentlichen, lässt die nachrichtenagentur dapd ihn nun abmahnen. der schaden der dapd angeblich entstanden ist beläuft sich inklusive „Dokumentationskosten und Rechtsanwaltsvergütung“ auf 445 euro (recherchekosten gabs keine, harhar). die kosten soll cloer übernehmen.
möglicherweise ist durch diese aktion nun ans licht gekommen, dass sarah palin von der dapd gesteuert wird. eine andere erklärung mag sein, dass sarah palin einfach nur die nachrichtenagentur dapd damit beauftragt hat, ihr geistiges eigentum in ihrem auftrag zu schützen. („sarah palin“ und „geistiges eigentum“ in einem satz! das soll mir mal einer nachmachen!) in zeiten, in denen man immer weniger mit nachrichten verdienent, ist der schutz fremden geistigen eigentums sicher ein gutes geschäftsfeld für nachrichtenagenturen. die dritte möglichkeit, die mir jetzt gerade einfällt, ist dass die dapd weiterhin automatisiert und fehlerbehaftet nach urheberrechtsverletzungen sucht und ohne weitere kontrolle oder minimale dosen von gesundem menschenverstand, abmahnt.
[nachtrag 01.07.2011, 18:28] die sache ist wohl vom tisch. dapd hat laut thomas cloer einen fehler eingestanden, auch wenn die frage, wie dapd dazu kommt urheberrechte an wahlpropaganda anzumelden wohl noch im raum steht. vor allem weil diese art fehler nicht zum ersten mal geschieht. dapd-sprecher wolfgang zehrt sagte im dezember 2010 gegenüber „meedia“, dass
seine Agentur mutmaßliche Urheberrechts-Verletzer „nicht vollautomatisch“ ab[mahne]: „Alle 'Treffer' werden manuell von Redakteuren am Fotodesk oder im Vertrieb noch einmal geprüft.“ Und dennoch rutschte dem dapd in mindestens einem Fall eine unberechtigte Abmahnung durch. „Wir bedauern diesen Fall ausdrücklich“, sagte Zehrt weiter. Es handele sich „um eine Software in der Betaphase, die nach weiteren Optimierungen erst im nächsten Jahr eingesetzt werden wird“.
möchte mal wissen wie die manuelle prüfung bei dapd aussieht. wenn die ihre redaktionellen ergebnisse ähnlich sorgfältig prüfen, würde ich als kunde ganz schön kalte fürsse bekommen. dadp scheint sich insgesamt in einer art betaphase zu befinden.
hasen-farm.de: Sascha Lobo über neue Arbeitswelten zusammenfassung eines vortrags, den sascha lobo über die positionierung von „freischaffenden“ gegenüber „konzernen“ im betahaus in hamburg hielt. alles was sascha sagt, gilt übrigens auch genauso für angestellte gegenüber ihren arbeitgebern oder das verhältnis von kleinen firmen gegenüber grossen firmen. /via rivva
volksserver.tumblr.com: @ntworten ehrlichgesagt ist das wort „@ntworten“ im zusammenhang mit twitter gar keine „scheiterung“, sondern eine „gewinnung“. und was mach ich jetzt mit meinem neuen twitter-account @ntworten ?
echt, weil die fotos dann besser aussehen? oder weils geht?
aber vor allem frage ich mich, sind die fotos die der schockwellenreiter gelegentlich in der kategorie „erotik“ postet, auch instagramme? und warum sind die nicht quadratisch?
freitag.de: Ringbahn maike hank ist einmal mit der ringbahn um berlin gefahren und hat an jeder haltestelle ein foto gemacht. ich bin mir nicht sicher ob ich die fotos ganz toll finden soll oder irgendwas intelligentes zu schreiben versuchen sollte, um mich über diesen instagram - klimbim lustig zu machen. „klimbim“ — auch ein schönes wort. /via @bov
was das grossartige am internet ist und was journalisten am internet grosse angst bereitet, wurde heute (mal wieder) exemplarisch sichtbar. die menschen über die journalisten berichten sind dieser berichterstattung nicht mehr hilflos ausgeliefert. man muss, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt oder aus dem zusammenhang zitiert fühlt, nicht mehr juristen anheuern um gegendarstellungen durchzusetzen oder die türklinken von anderen jornalisten putzen um mit deren hilfe seine sicht der dinge darzustellen. man kann einfach ins internet schreiben, wie man die sache selbst sieht. natürlich kann man auch weiterhin gegendarstellungen erwirken oder mit guten pr-leuten versuchen den wind zu drehen, aber man kann es eben auch selbst machen.
in einem bericht darüber was formel1-fahrer angeblich vom frauenfussball halten, stellte der sport-informations-dienst (sid) nico rosberg in ein eher ungünstiges licht:
Und Nico Rosberg antwortete auf mehrere provokante Nachfragen, ob er sich überhaupt ein Frauenspiel anschauen könne: „Man schaut doch auch Paralympics - Menschen, die nicht ganz so große Leistungen bringen können, aber unter sich ist es trotzdem spannend.“
daraufhin brach über nico rosberg ein milder shitstorm herein, weil er angeblich frauenfussball und paralympics gleichsetzte. liest man sich hingegen die abschrift des pressegesprächs auf nico rosbergs homepage durch, die er gestern veröffentlichen liess, stellt sich die sache etwas anders dar. im prinzip schwelgen in dem prssegespräch ein paar spacken die sich offenbar journalisten nennen in frauen- und schwulenfeindlichen klischees, denen roserberg mit einem etwas missglückten paralympicsvergleich etwas entgegenzusetzen versucht:
Nico: Aber es gibt doch auch Paralympics, die man sich auch ansieht. Das ist doch so, dass dort ein Mensch nicht die ganz große Leistung bringen kann, aber unter sich sind sie alle ähnlich und deswegen ist es trotzdem spannend.
nicht der klügste vergleich, nicht besonders eloquent vorgetragen, aber OK.
einer der spacken journalisten sagt übriegns etwas ähnliches wie malte welding kürzlich schrob. der „journalist A“ sagte:
Ich will doch beim Sport die denkbar beste Leistung erleben. Wenn eine Frau von der Grund-Konstitution her weniger Leistung bringen kann, interessiert mich das schon nicht. Nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil die Leistung nicht Spitze ist…
Meine Antwort, Frauenfußball habe kein Akzeptanz-, sondern ein Geschwindigkeitsproblem habe ich mir gespart.
Frauenfußball ist lahm. Leute stehen auf dem Platz rum, ab und an dribbelt mal einer, einer passt, eine Torfrau rutscht aus, Tor. Es sieht aus wie Fußball früher mal aussah.
mich interessiert übrigens weder frauen-, noch männer-fussball. ich finde beides unfassbar öde. was mich interessieren würde: wie fühlt sich „journalist a“ (steht „a“ eigentlich für „arschloch“?), nachdem ihn nico rosbergs pr-leute mit der gesprächsabschrift so extrem blöd dastehen lassen? wie gedenkt der sport-informations-dienst seine runtergelassenen hosen wieder anzubekommen? und wer mag meldungen die mit (sid) gekennzeichnet sind noch ernst zu nehmen?
der focus hat ein interview mit renate künast aus dem heft geworfen nicht in das heft genommen. die grünen finden das sei ein beispielloser affront. aus dem redaktionsloch des focus hörte dwdl, dass das interview „zu langweilig, zu glatt und zu ungeeignet“ gewesen sei um im focus abgedruckt zu werden. das ist insofern interessant, weil in dieser aussage mitschwingt, dass der focus langweilige, glatte und ungeeignete interviews abdruckt, wenn sie nicht allzu langweilig, glatt und ungeeignet sind.
die grünen haben das inetrview selbst online gestellt. und siehe da: das interview ist kreuzöde, nichtssagend, glatt und schönretouchiert. die extrem bescheuerten fragen beantwortet künast mindestens ausweichend, grösstenteils gar nicht. im hinblick auf bescheuertheit, ödniss, glätte und inhaltlicher leere passt das interview eigentlich hervorragend in den focus.
interssante variation der berliner folien-architektur: das humbold forum, das wohl demnächst fertiggestellt wird, besteht nicht wie üblich aus gerüstteilen die mit folie bespannt werden (siehe bauakademie, leipziger platz, etc), sondern aus beton, stahl, putz und einer art exoskelett, das mit folien bespannt wird.
warum nicht auch gleich das neue alte schloss aus einem stahlbetongerüst bauen und mit historisierenden folien bespannen. achso. hatten wir schon.
carta.info: Die fabelhaften Springer-Boys aha. carta pausiert. das heisst aber nicht, dass die pausierten carta-autoren auf carta nicht auf texte in ihren unpausierten eigenen blogs hinweisen können.
malte-welding.com: Generation Wix (Teil 1) langer, kluger, lesenswerter textausschnitt über das onanieren aus malte weldings noch viel längerem buch „Frauen und Männer passen nicht zusammen - Auch nicht in der Mitte“. ob malte jetzt sein buch peu a peu in blogform veröffentlicht?
spiegel.de: Im Zweifel links: Das Internet gehört uns allen jakob augstein: »„Das Internet ist ein Freiheitsmedium“, hat Springer-Chef Mathias Döpfner neulich in einem Artikel für die „Neue Zürcher Zeitung“ geschrieben. Für die öffentlich-rechtlichen Sender soll das aber nicht gelten.«
morgens in der ibahn ubahn: immer mehr menschen haben statt einer zeitung ein ipad oder iphone oder aphone oder htcphone vor dem gesicht. neben mir sitzt eine frau, die aus dem augenwinckel aussieht, als ob sie stricken würde. ist aber nur ein iphone mit weissen rumbaumelnden kopfhörerkabeln. sie streicht — und strickt gar nicht.
mir gegenüber sitzt eine frau mit schimmrig-blau beleuchtetem gesicht, sie strahlt, ihr ipad strahlt sie an und ich denke: das ist die zukunft! nicht das introvertierte strahlen, nicht das fernsehlicht im gesicht, sondern dass man heutzutage die zeitung das lesegerät falschrum halten kann und keiner lacht. vielleicht ist das die eigentliche innovation, dass man ipads mit dem arschloch dem steckerloch nach oben halten kann und trotzdem alles richtig ist.
ruhrbarone.de: Pro NRW: Berufsstudent Kevin Gareth Hauer sorgt sich um Steuerzahler mieses populistisches hetzgeschwätz gegen miese rechtspopulistische hetzpressemitteilungskacke. kann auch keine lösung sein, was stefan laurin da macht. haust du griechen in die pfanne, zieh ich dir was mit den kochlöffel über. ganz schwach, extrem ruhrbaronig.
spiegel.de: Apple, Facebook & Co.: Großwesire des Web guter fragenansatz von konrad lischka: was können wir gegen die übermacht und willkür grosser konzerne im netz tun? wer bestimmt die regeln oder »Wo ist die Berufungsinstanz?«, wie lischkas überschriftendesigner fragt. oder wie ich es in 140 zeichen versucht habe zu sagen: »eigentlich lauten die fragen doch nicht internet vs. privatsphäre, appstore oder google vs. transparenz, sondern AGBs vs.bürgerrechte.«
in der ARD lief vor einigen tagen die dokumentation „Der Pakt mit dem Panda“ von wilfried huismann über die arbeit und die verstrickungen des WWF. ziemlich erschüttern, wie schlecht der WWF dabei wegkam. nach dem betrachten der reportage (in der ARD-mediathek oder auf youtube teil 1 und teil 2), kommt einem der WWF ziemlich dubios, intransparent, unehrlich und unsympathisch vor, und das ist noch milde ausgedrückt.
in der dokumentation sind einige WWF-werbespots zu sehen. unter anderem dieser ziemlich emotionale spot und dieser. beiden spots fehlt es nicht an pathetischer musik und aufmachung, konsequenter publikumsduzung und der klaren handlungsanweisung geld zur rettung von tigern und orang utans per SMS zu spenden. in der reportage entsteht allerdings der eindruck, dass es dem WWF mit der rettung von affen oder tigern nicht so wichtig ist, sondern dass man vor allem wert auf ökotourismus und der kooperation mit soja- und palmölproduzenten legt.
mit ein paar dieser vorwürfe konfrontiert antwortet dörte bieler vom WWF (laut dokumentation „beim WWF für biomasse zuständig“) nicht sonderlich befriedigend und verhaspelt sich teilweise kräftig. kann man sich ausschnittsweise hier ansehen.
wir arbeiten „science based“. das heisst, wir haben immer erst eine studie, bevor wir eine meinung äussern und versuchen nicht auf emotionalität zu setzen. und mit diesen wissenschaftlich basierten aussagen haben wir schon einiges bewegen können.
guter witz. aber vielleicht kennt frau bieler die werbespots vom WWF nicht.
schon klar, der WWF muss wie jeder NGO zur mobilisierung auf emotionen und empörung setzen. nur, der ARD-film schafft das ehrlichgesagt sehr viel überzeugender als der WWF. und auf die empörungsmobilisierung scheint der WWF nicht gut zu reagieren. thomas knüwer hat das ziemlich ernüchternd analysiert. robert basic hat es sauber aggregiert. gunther wegner hat gleich seine mitgliedschaft im WWF gekündigt und ein paar zusatzinformtionen zusammengestellt. um aus dem imageloch rauszukommen, muss der WWF kräftig was tun. leugnen einfach das gegenteil behaupten reicht wohl eher nicht.
[nachtrag 30.06.2011] hans-peter fricker, der „chef“ des WWF schweiz, nimmt im interview mit der NZZ stellung (zu ein paar) vorwürfen der ARD-dokumentation. nicht so irre überzeugend.
martin schrob in den kommentaren und ich antworte mal hier statt unter dem kommentar:
Dass Basic ein bißchen balla balla ist - geschenkt. Trotz allem ist der Text Unsinn. Es gibt nunmal content bei dem der Autor froh sein darf, dass er gelesen wird, und es gibt welchen bei dem der Leser froh sein darf ihn konsumieren zu dürfen und deswegen auch bereit ist dafür zu zahlen.
die frage, was will basic eigentlich verkaufen, bzw. was sind leser eigentlich bereit zu kaufen geht mir seit einigen tagen durch den kopf. naja, vielleicht auch seit jahren. klar ist, dass es leute gibt, die bereit sind geld für texte zu zahlen. oder eben gerade nicht. muss ich mal kurz ausholen:
ne zeitung kauf ich mir ja nicht wegen der texte, sondern weil ich mich mit ihr effektiv auf den aktuellen stand der nachrichtenlage (von gestern) bringen kann. und zwar deshalb effektiv, weil sich die zeitung die mühe gemacht hat, alles zu wichten und zusammen zu fassen. ich weiss auch, dass es meinungsstücke gibt, die mir vielleicht helfen mir eine eigene zu bilden oder mich anregen. aber ich kaufe ein paket und weil ich einige erfahrungen mit zeitungen gemacht habe, weiss ich auch was ich bekomme, bzw. ich weiss nicht genau was ich bekommen, aber dass ich etwas bekomme, was einen gewissen qualitätsstandard hat. das geht ein bisschen in die richtung wundertüte, eine these die gabriele fischer im interview mit der gründerszene aufgebracht hat und die von martin weigert als romantisierung von papier abgetan wird.
gleiches gilt für sach-bücher. die kaufe ich auch nicht wegen des wissens das drinsteckt, das krieg ich zur not auch indem ich selbst recherchiere, studiere oder rumfrage, also mühe, zeit und aufmerksamkeit bezahle. sachbücher kaufe ich, weil sich jemand die mühe gemacht hat das vorhandene wissen einzudampfen, zu strukturieren oder verständlich zu machen.
für alles andere gilt: ich bin bereit zu bezahlen, wenn ich erwarte gut unterhalten zu werden. auch das hat wieder mit mühe (des autors) zu tun.
was ich sagen will: erfahrungen und wissen will niemand (mehr) kaufen. erfahrungen und wissen werden nur im gesamtpaket mit anderen teilen gekauft: sorgfältige, schöne, mühevolle aufmachung, exklusivität, sammelwert. was niemand mehr kaufen mag, sind von ahnungslosen journalisten oder bloggern zusammengeklaubte infohäppchen die sie per interview oder rechercheanruf aus experten gequetscht (und unter umständen verfälscht) haben. experten aus allen möglichen bereichen schreiben mehr und mehr selbst ins internet und ich kann mir das wissen dort direkt holen. oder anders gesagt, warum soll ich die 100 besten steuerspartipps in der wiwo kaufen, wenn ich das auch in null komma nix online recherchieren kann oder mich direkt an einen experten (steuerberater) wenden kann. oder die 100 besten windows-tipps und tricks. wer meint damit noch eine zeitschrift verkaufen zu können oder die leute hinter eine paywall locken zu können scheint mir ein bisschen zu gestrig zu sein.
katzen im sack kauft niemand gerne. wenn, und das mag robert basics hoffnung sein, von wohl-etablierten marken oder menschen zu denen ich über die zeit grosses vertrauen aufgebaut habe (es soll ja leute geben, die basic vertrauen oder etwas zutrauen). wenn menschen denen ich vertraue eine empfehlung aussprechen (und sagen, die katze im sack taugt etwas), vermag ich meinen kauf-widerstand vielleicht tatsächlich zu überwinden. aber auch nur dann.
hinzu kommt, dass ich glaube dass die menschen immer weniger bereit sind kostenpflichtige abonnements abzuschliessen. das funktioniert nur bei absoluter knappheit oder exklusivität.
wer wissen verkaufen will muss doppelte oder dreifache mühe aufwenden. einfache mühe reicht gerade mal für interesse. ich weiss, das sind relativ steile thesen die noch einiges an nachdenken erfordern. ich glaube durchaus, dass das mit dem verkaufen von inhalten funktionieren kann, aber dafür muss einiges getan werden.
fuenf-filmfreunde.de: True Blood In Under 5 minutes renington steele: »Nettes Video mit den ersten drei True Blood-Staffeln in grob fünf Minuten. Da merkt man nochmal ganz komprimiert, wie bekloppt die Serie eigentlich ist, obwohl ich sie ja tendenziell ganz gerne mag.«
der text ist viel zu zivilisiert und höflich als dass er als „rant“ durchgehen würde. ist aber trotzdem einer. und zwar gerichtet an die „onlinecommunitybenutzer“ und „günter dueck“ und die „ungeheure Hybris der Netz-People gegenüber allen anderen“.
gigaom.com: The downside of Facebook as a public space: Censorship facebook sperrt und löscht oft übereilig. das problem ist, dass niemand weiss nach welchen regeln. gegen staatliche wilkür gibts bürgerrechte. was gibts gegen facebook- twitter-, apple- oder amazonwillkür? eigentlich höchste zeit für eine neue bürgerrechtsbewegung. /via scripting.com
die nächste ausgabe der brandeins (druckfrisch), die in — glaube ich — fünf oder sechs tagen erscheint. und wenn ich nochmal hier einchecke, werd ich mayor.
[auf dem bild (mehr oder weniger) zu sehen: liu bolin]