dass es bei den affen zugeht, wie bei den menschen, ist weiter nicht verwunderlich. ix frage mich, wie viel orangensaft einem makaken der anblick meines gesäßes wohl wert wäre. bei näherem überlegen wird mir klar, dass mein macht- und attraktivitätsstatus für einen affen nicht ermessbar - ergo nicht in o-saft umrechenbar ist.
[dieser beitrag ist teil von ein paar beiträgen des wirres-blogalike-contest (info), wer glaubt dies sei ein echter ix kann rechts abstimmen oder hier kommentare hinterlassen]
Man mag es mir nachsehen, aber man müsste sich wirklich eine chemische Keule besorgen, eines von diesen praktischen kleinen Sprays, raus nach Nymphenburg fahren, durch den Schnee rutschen und dann jeden, der auf den Digital Lifestyle Days 05 dumm rumquatscht, sofort eines in die Fresse brennen. Oder besser gleich zur Uzi greifen, wenn Verena Pooth aka Feldbusch als Vertreterin der digitalen Generation begrüßt wird. Man müsste einen Flammenwerfer nehmen und die dämlichen Banner samt Träger rösten, die ein Tim Renner im Hubertus Burda-Saal entrollt: Faschismus -- Kommunismus -- Mainstream. Wir haben einen Auftrag. Wie viel Prozac, Schnee oder sonst was muss man geworfen haben, um solch einen Mist amüsant zu finden und zu applaudieren, wenn Renner die neue Ehrlichkeit ausruft?
so schwer kann das doch nicht sein, mich nachzuäffen. bis montag abend nehme ich noch beiträge an. 5 sätze reichen. ix weiss aus eigener erfahrung, so zu schreiben wie ix ist scheiss-einfach: einfach konsequent alles falsch machen. los.
„kann ich bitte mal ihren ausweis sehen?“ „warum?“ „das gesetzt verlangt es so.“ „kann ich das gesetz mal sehen?“ „nein. dieses gesetz enthält sensible, sicherheitsrelavante daten und ist nicht öffentlich einsehbar.“
so ist das in amerika. und john gilmore kann nun nicht mehr reisen, weil er sich weigert einen ausweis bei sich zu tragen.
wenn es etwas wärmer würde könnte man schon fast von einer deutschen bananenrepublik reden. immerhin versucht der staat nicht zu bestimmen was wir anziehen dürfen. naja, nur ein bisschen.
frau gröner hat ja schon ihre tipps abgegeben, aber ihre liveberichterstattung, also ihr liveblogging noch gar nicht angekündigt (ham sie keinen urlaub bekommen?). ix werde mir sicher ab 2 uhr frau engelke am roten teppich angucken, ich fand das letztes jahr äusserst amüsant. schnell sprechen, gleichzeitig englisch und deutsch, das kann nur eine so wie anke engelke: anke engelke. ix würde sogar sagen, das ist eine ihrer kernkompetenzen.
bei der verleihung letztes jahr liefen mir übrigens an einer stelle tränen in die augen, und zwar als die show losging. warum? weil die moderation, der anfang der show und alles so unglaublich gut, flüssig und brutalst professionell organisiert und durchgeführt wurde. komisch was mich manchmal so bewegt.
moderator der oscar-show ist diesmal nicht billy crystal, sondern chris rock. die zeit hat einen netten artikel über das was wir von ihm erwarten können und wie er die übersetzer ins schwitzen bringen wird. unter anderem hat er angekündigt, dass jamie foxx nicht mit leeren händen aus dem kodak theatre gehen wird:
Für Chris Rock ist zumindest eines dieser Wettrennen schon entschieden. Der Oscar für den besten Schauspieler geht an: Jamie Foxx, für seine Darstellung von Ray Charles. Das hat Rock gegenüber der New York Times noch mal bekräftigt: »Falls Foxx nicht gewinnen sollte, werde ich das noch live in der Show zum Thema machen. Dann nehme ich einem der Gewinner in den Kategorien Sound oder Beleuchtung den Oscar wieder weg. Jamie Foxx wird den Saal nicht mit leeren Händen verlassen.«
auch ärzte müssen mal gewaschen werden. obwohl ich vermute, dass man damit auch andere sachen waschen kann als den arsch arzt. den axel zum beispiel.
ich wollte immer ein tigerfell und einen offenen kamin haben und jetzt habe ich ein kuhfell und einen heizlüfter.
und noch eine frage wurde aufgebracht: woher kommt das synonym „vögeln“ für „ficken“? ich mein vögel ficken ja schliesslich nicht, die haben ja noch nichtmal einen penis!? marcus weiss sowas ganz sicher. oder? (er weiss es.das mit den kloaken wusste ix schon)
Here we learn that birds do it, bees do it, kids with bended knees do it. We are told about big poop and little poop, animals that poop while moving and animals that poop from a stationary position, why and where people poop--in short, we get the scoop on poop.
ein buch übers furzen?
wir deutschen haben unzählige (mehr oder wenige seriöse) bücher übers scheissen (jean pütz, „darm und po“) und übers pissen (carmen thomas, „ein ganz besonderer saft, urin“). wellness-literatur nennt der deutsche solche bücher.
aber ein kinderbuch zum thema furzen? grandios!
[nachtrag: frau gröner weist mich in den kommentaren darauf hin, dass „poop“ kacken bedeutet. ich habe den titel also konsequent falsch verstanden, in guter alter schlampiger weblogger-tradition. das buch ist trotzdem noch auf meinem wunschzettel und auch wenn es tatsächlich schon ein deutsches kinderbuch zum thema furzen gibt (danke julia) — das thema bleibt heiss.]
Rivalisierende Traditionalisten müssen überrascht und beschäftigt werden, um die Dinge in Bewegung zu bringen. George Bush ist in gewisser Weise der Steve Jobs der Weltpolitik.
da ist der patalong vom spargel online doch noch fast vernünftig zu nennen.
für einen kleinen augenblick dachte ich eben, heise mache jetzt auch einen auf bildblog und prangern bildtonlinede an: Hasspropaganda im Internet nimmt zu.
die bei weitem beste schokolade die ich jemals ass ist von rapunzel: weisse schokolade mit kokosstückchen, cristallino rohrzucker und bourbon vanille. besonders die hochdosierte vanille inspiriert mich nun öfter zum fraukollektivbioladen am heinrichsplatz zu gehen.
apropos hetze, der wütend hetzende spargel reporter frank patachon oder patalong denkt sich wieder sachen aus statt zu recherchieren:
Ab jetzt soll das anders herum sein: Apple-Nutzer, deren Rechner noch über keine USB-Schnittstelle verfügen (das ist bei älteren Apples der Fall) sollen sich ein [Firewire] Kabel für 20 Dollar dazukaufen.
das ist völliger quatsch was die pflaume da behauptet, an „apples“ die kein usb haben kann man auch keinen ipod anschliessen, denn sie besitzen auch kein firewire. und wer benutzt denn noch einen mac von vor 1998/99? „Alt-Appleaner“? (welch ein grauseliges wort hat sich patalong denn da ausgedacht?)
greg joswiak „aus dem iPod-Marketing“ unterstellt patalong eine „freudsche fehlleistung“, ich nenne patalongs ausdenk-geschreibsel einfach nur „volleistungs scheisse“. mehr kann er halt nicht, der arme kerl.
[nachtrag: leo vom fscklog nimmt sich den von patalong verfassten schrott nochmal ohne schaum vorm mund (im gegenteil zu mir) vor. wenig erstaunliche erkenntniss: 99% schrott, bereits der erste satz stimmt nicht. vorschlag: über jeden patalong artikel „konsequent alles falsch“ drüberschreiben, ich stelle den von frau gröner verfassten claim gerne zur verfügung. („harziges willkommen“ in der 99%-schrott-blogospäre, herr patalong)]
blogalike? da war doch was? also da war noch nix. und ja. ich habe noch keinen beitrag erhalten. auch weil ich in den letzten paar wochen schwer klar und vorausschauen denken konnte. das kann ich zwar immer noch nicht, will es aber versuchen: und zwar ein blogalike schnellschuss; entgegen meiner vorherigen ankündigung werde ich bis montag abend beiträge entgegennehmen, dienstag und mittwoch zur bewertung veröffentlichen und am donnerstag den sieger küren.
wenn mich keiner faket, fake ich mich selbst. aber so schwer kann das ja nu nicht sein. einfach ein paar stichworte einstreuen und ix werden: „rückbildung“, „anal“, „beckenboden“, „ficken“, „samwa“ oder „0checker“.
(vielen dank an l. aus b.für den sachdienlichen hinweis)