der trend geht zum zweit- und drittblog. ix hab das ding aber nicht blog sondern rlog genannt. spricht sich nicht so leicht wie blog, funktioniert aber ganz gut: http://architektu.rlog.de/, baukultu.rlog.de, etc.
wir sind bis jetzt zu zweit, suchen aber noch qualitative besucher qualitative gastautoren oder zuträger. achso, das thema ist architektur, im weitesten sinne.
ich glaube meine mutter macht sich sorgen um meine vitaminzufuhr. oder warum sollte sie mir sonst trockenobst, orangen und ne saftpresse schicken?
heute ist antiquitätentag. bild von gabor baksay (der wohl auch hier mitmischt und u.a. „miniposter“ [»neger müsste man sein«, pdf 1,2MB] entwirft):
wegen dieser karikatur hat focus chefansager helmut eurowort die titanic 1996 auf 100 000 mark schmerzenzgeld verklagt. vom berliner stadtmagazin zitty, das die karikatur zuvor veröffentlicht hatte, forderte eurowort 50 000 mark. zitty hatte um einen gang in die nächsthöhere instanz zu vermeiden 15 000 mark im „vergleichsweg“ gezahlt.
das berliner landgericht entschied gegen eurowort und begründete die abweisung von euroworts klage damit, dass der abdruck dieses cartoons durch die „meinungsfreiheit“ gedeckt sei. (nach einem artikel aus der taz vom 20.11.1996, seite 16)
ob das auch für weblogs gilt?
ficken, ficken, ficken und nicht mehr an die leser denken!
glückwunsch zur 10ten sendung. ich habe ja herzlich gelacht. aber was extrem scheisse ist: windowsmedia format und der versuch deeplinks in die fotogalerien zu unterbinden.
der wettermann des 2df-morgenmagazins heisst „ben wettervogel“. das 2df schreibt, er sei gut zu hören und zu sehen und habe ausserdem schonmal im radio „gewettert“. kalaueralarm, sach ich mal, zudem ich finde, dass herr wettervogel nicht sonderlich gut zu hören ist: er redet sehr fest (also das gegenteil von flüssig).
hat jemand ne ahnung ob das ein künstlername ist, „wettervogel“?
gestern habe ich heidi klum schon wieder gesehen. vor dem macdonalds in der dingsstrasse. mir fiel auf, dass sie sich neuerdings sehr stark schminkt.
mein erstes auto war ein alter mitsubischi lancer. ein klasse auto, zwei jahre tüv, für 1000 mark damals. das auto roch im innenraum immer ein bisschen nach benzin, aber ich fahre sowieso gerne mit offenem fenster, auch im winter. ich mochte die karre. so sehr, dass ich hinten einen „kenwood“-aufkleber anbrachte, allerdings die buchstaben etwas um arrangierte, so dass sie das wort „kondom“ bildeten. der lancer liess mich nie im stich und ich musste ihn noch nichteinmal kostenpflichtig verschrotten, da ich sie auch noch für 100 mark an „achmed“ verkaufen konnte, der mich ein paar monate bevor der tüv ablief an einer ampel ansprach: „wolle verkaufe?“ — „im moment nicht, aber in 3 monaten“. er gab mir seine nummer, seine adresse und ich ihm drei monate später mein auto.
mein nächstes auto kaufte ich von zwei bastlern bei fulda, ein brauner opel kadett-kombi. auf meinem weg zurück nach aachen löste sich bei giessen der deckel vom motorblock, die kolben frassen sich fest, öl spritze im motorraum durch die gegend und entzündete sich. auf dem parkplatz zu dem ich es noch schaffte konnte ich die flammen glücklicherweise ausblasen (!). ich liess die kiste abschleppen (adac sei dank) und von den bastlern reparieren. ich weiss nicht wie, aber die jungs brachten die kiste wieder zum laufen. trotzdem brachte mir der kadett kein glück. erst platzten nacheinander alle vier reifen, zum glück immer im geparkten zustand, dann fabrizierte ich einen unfall mit totalschaden und war froh die kiste loszusein. zwei andere autoeigner wurden ebenfalls ihre kisten los (haftplicht sei dank).
das vorerst letztes auto wurde ein golv golf II. weiss und diesel. er begleitete mich zu meinem studium nach stuttgart. ich brauchte in stuttgart zwar nicht wirklich ein auto, das merkte ich aber erst später. im zweiten semester wurden wir architekturstudenten mit aufgaben gequält die nur mit nachtschichten zu erledigen waren. so fuhr ich oft morgens mit dem auto zur uni und am nächsten morgen wieder nachhause, meist in leicht verwirrtem zustand. an einem morgen, nach einer durtchgearbeiteten nacht fand ich mein auto nicht dort wo ich meinte es abgestellt zu haben. ich schob das auf meinen desolaten geistigen zustand, ging nachhause, schlief ein paar stunden und ging wieder an die uni. nach zwei tagen fand ich das auto immer noch nicht. ein anruf bei der polizei klärte, dass es nicht abgeschleppt wurde und ich eine verlustanzeige nicht telefonisch, sondern nur auf dem revier aufgeben könnte. das tat ich dann und lief drei wochen zur uni und nach hause.
nach drei wochen meldete sich die polizei, mein golf sei gefunden worden, irgendwo bei freiburg an einer autobahnraststätte. erfreulich fand ich die grundreinigung die die diebe an meinem auto vorgenommen hatten. auch die antenne haben sie repariert. leider hatten sie aber offenbar eine frau dabei, die das auto, wie gesagt, einen golf diesel, mit benzin volltankte. das hatte zur folge, dass das auto nicht mehr fuhr. so hatte ich mein auto wieder, in den drei autolosen wochen hatte ich aber bemerkt, wie angenehm es in einer grossstadt ohne auto ist. ich schenkte es meiner schwester.
vergangenheitsbewältigung. ein grosses wort. ich glaube man sagt es oft im zusammenhang mit deutschland und deutscher geschichte. bundestagspräsidenten und bundespräsidentenkandidaten sind daran gescheitert, andere konnten sich damit weizsäckern profilieren. und jetzt kommt em.tv.sensationell, der tagesspiegel meldet: „EM.TV hat die vergangenheit bewältigt“
gestern haben frau frank und ich im cake eine dose nivea für 3 euro gekauft. der ältere herr der sie uns verkaufte, machte zwar nicht den eloquentesten eindruck, aber doch einen sehr sympathischen. ausserdem dachten wir uns, dass er den profit sicher besser verwendet als herr schlecker oder herr rossmann. er hatte auch andere tolle produkte, zum beispiel einen wecker mit beleuchtung. den knopf für die beleuchtung drückte er an jedem tisch zur kundenakquise und zur erlangung von aufmerksamkeit — zeitgleich zur weckerbeleuchtung leuchteten dann seine augen.
später kam dann noch andreas (mal wieder ein bloggertreffen) hinzu, mit dem zusammen ich der ebenfalls freundlichen bedienung noch ein paar bier jeweils für den preis einer nivea-dose abkaufte.
5 tage vor wordpress 1.5 mit wordpress 1.2 gebaut, aber es kommt ja auf die inhalte an. oder die gemeinsamkeiten, denn frau frank hat ebenso wie ich ein powerbook mit heftigen whitespots verloren. und einen bandscheibenvorfall. und einen kleinschreibtick und ständig einen kater. grund genug mit dem bloggen anzufangen.
nicht wahllos, sondern gezielt wurden powebooks und powermacs ab serie g4 fast liebevoll von ihren plätzen entfernt. sogar meine laptop-tasche haben sie mitgenommen. vielleicht sollte ich noch dankbar sein? wenigstens muss mein kleiner nicht frieren…
das aktuelle bild oben links kommt von thomas schrader. ich nehme gerne weitere einsendungen an, auch wenn mir ein paar der einsendungen zusammen mit meinem powerbook abhanden gekommen sind.
in meinem notizbuch fand ich heute das wort „diaphragma des grauens“. keine ahnung warum. wahrscheinlich hatte ich mit irgendjemandem über verhütung oder kondome gesprochen und dann damit rumgeprahlt, bereits einmal das kondom des grauens berührt zu haben. also das kondom aus dem film, den spezialeffekt. das ding hing ganz schlaff bei einem kreuzberger pyrotechniker bei dem jule und ich für diese veranstaltung eine schneemaschine leihen wollten. obwohl mir jetzt so beim schreiben einfällt, ich habe mich glaube ich gar nicht getraut das kondom zu berühren, es war jule, die fasst ja eh alles an...
naja, und vom „kondom des grauens“ ist der weg zum „diaphragma des grauens“ nicht so weit, assoziationstechnisch. in meinem heft habe ich auch eine notiz von einem traum den ich gestern hatte gefunden: statt ordnungsgemäss von einbrechern oder apple experten, die mein openfirmware passwort knacken oder zurücksetzen, zu träumen, träumte ich davon einen 50-euro-schein bei mir im jacket gefunden zu haben. ich wachte aus diesem traum mit einem sehr zufriedenem grinsen auf. denn es gibt nur eine sache die schöner ist als bereits vergessenes geld in kleidung zu finden: vergessene schokolade, die allerdings lieber in schubladen, schränken oder taschen, als in kleidung.
während herr sebas also von sex mit lyssa träumt, befriedige ich mich selbst, indem ich von geldscheinen träume und das wiederum in ein kleines peinliches heftchen (kaufhof, 65 cent) schreibe.
michael preidel lässt sich schrott andrehen, der schrotthändler wird danach auch noch frech: michael preidel berichtet von seiner siemens gigaset s1 colour odysee. ob der mitarbeiter der siemens hotline auch eine rolex trug?
ix lerne nie aus. nicht nur, dass ich lerne, dass man stahltüren aufbrechen kann, um dahinterliegende powerbooks, g4s, g5s, ipods und kameras zu klauen, die pcs und g3s stehen zu lassen und viele kreative, grafiker und wirre sehr traurig zu machen. nein ich habe gestern auch gelernt, dass manche frauen „rückbildungskurse“ machen. zwei exemplare die ich gestern sprechen durfte haben sich dort kennengelernt, beim „rückbilden“.
rückbilden, was das denn sei fragte ich gestern schüchtern. zuerst dachte ich, es könnte eine tätigkeit aus dem sozialpädagogischen, antroposophischen oder psychologischen bereich sein. oder das gegenteil von fortbildung.
ich erfuhr, das frauen rückbildung in gruppen, nach einer schwangerschaft machen. da ich mich mit witzen wie „lieber annanas als anna trocken“ und „ja, ich bin auch schwanger, es ist ein elefantenbaby, der rüssel guckt schonm raus“ witzen bereits sehr weit hervorgewagt hatte, traute ich mich nicht tiefer in der runde aus weiblichen psychologinnen, sozialpädogoginnen, waldorfseminarleiterinnen und einer designerin (es war kein mediatorin dabei!) zu fragen und mich weiter zu blamieren.
weiss also jemand was genau rückbildung ist? oder muss ich erst google fragen?
[verfasst unter alkoholeinfluss, aber nicht tug-reif]
[ich weiss was „mediation“ ist, kann es aber noch nicht erklären.]